Blog

Plötzlich Abonnent

März 9, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Internet. Auf der Suche nach kostenloser Software könnten Verbraucher auf der Seite www.top-of-software.de in eine Falle tappen, teilte die Zentrale am Donnerstag in Frankfurt mit.

Die Kunden sollen dann für die gesamte Laufzeit einen Gesamtbetrag von 192 Euro bezahlen. Die Hinweise auf die entstehenden Kosten finden sich den Angaben zufolge “nur in den allgemeinen Geschäftsbedingungen und unscheinbar am Rand der Anmeldemaske”. Bereits aus diesem Grund komme es in Fällen wie diesen nicht zu einem Vertragsverhältnis, das “eine Kostenpflicht begründen würde”, sagte ein Rechtsanwalt der Verbraucherzentrale.

Die Verbraucherzentrale rät den Betroffenen, das Geld nicht zu bezahlen, sondern den Vertragsschluss zu bestreiten und zu widerrufen. Zugleich machen die Verbraucherschützer darauf aufmerksam, dass Nutzer über den im Impressum genannten Geschäftsführer der Antassia GmbH auf weitere Internetseiten stoßen, wo sie mit einer ähnlichen Masche anlgelockt werden.

Erneuter Vorfall mit unkontrolliert beschleunigendem Toyota

März 9, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Auf einer US-Fernstraße hat es erneut einen Vorfall mit einem unkontrolliert beschleunigenden Toyota gegeben: Der 61-jähriger Fahrer eines Toyota Prius war auf der viel befahrenen Interstate 8 bei San Diego in Kalifornien unterwegs, als er nach Angaben der Autobahnpolizei merkte, wie sein Wagen von alleine immer schneller wurde. Obwohl er schließlich rund 145 Stundenkilometer schnell war, schaffte der erschreckte Fahrer es, die Polizei anzurufen.

Per Lautsprecher wiesen die Polizisten den Mann an, durch wiederholte Betätigung der Handbremse und dann Abschalten des Motors abzubremsen. Als der Toyota langsamer wurde, setzte sich ein Polizeiwagen vor ihn, fuhr in eine Haltebucht und brachte mit der hinteren Stoßstange das Auto endgültig zum Stehen. Der Vorfall wurde just an dem Tag bekannt, als Toyota mit einer technischen Demonstration Vorwürfe entkräften wollte, Probleme mit dem elektronischen Kontrollsystem hätten zu plötzlicher und ungewollter Beschleunigung geführt.

Toyota hatte in den vergangenen Monaten weltweit wegen Schwierigkeiten mit Gaspedalen und Bremsen mehr als acht Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen müssen, darunter sechs Millionen in den USA. Das Problem mit dem klemmenden Gaspedal wollte der Hersteller mit dem Einsetzen eines zusätzlichen Bauteils beheben. In den USA werden mittlerweile 52 Todesfälle mit den technischen Problemen bei Toyota-Fahrzeugen in Verbindung gebracht. Die Zahl der eingegangenen Beschwerden über plötzliche und ungewollte Beschleunigung von Toyota-Autos stieg Medienberichten zufolge auf 3300.

Verbraucherschützer monieren gestiegene Stromkosten

März 9, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Die Strompreise müssten nach Ansicht von Verbraucherschützern derzeit eigentlich sinken: An der Strombörse in Leipzig seien die Großhandelspreise für Strom seit 2009 im Schnitt um 40 Prozent gesunken, sagte der Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Holger Krawinkel. “Der Wettbewerb funktioniert nicht. Strom hätte schon längst billiger werden müssen.”

Das Verbraucherportal Verivox errechnete laut der “Bild”-Zeitung, dass Stromkunden seit Jahresbeginn aufgrund von Preiserhöhungen im Schnitt sechs Prozent mehr für ihren Strom zahlen müssen. Krawinkel zufolge müssten bei einem funktionierenden Wettbewerb allerdings bis Jahresende Preissenkungen von mindestens zehn Prozent bei den Verbrauchern ankommen.

Erstmals seit 19. Jahrhundert wieder Wolf in NRW

März 4, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Erstmals seit dem 19. Jahrhundert hat sich wieder ein Wolf in Nordrhein-Westfalen aufgehalten. Das Tier habe im Dezember vergangenen Jahres die Gegend um Borgentreich im ostwestfälischen Landkreis Paderborn besucht, teilte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Recklinghausen mit. Das habe die DNA-Analyse von Fellhaaren ergeben, die an einem tot aufgefundenen Schaf gefunden worden waren. Fachleute hatten von Anfang an vermutet, dass es von einem Wolf gerissen wurde. Bislang fehlte aber der letzte Beweis.

Nach Angaben des Landesamts ist der DNA-Test der erste Beleg für einen Wolf in Nordrhein-Westfalen seit über 100 Jahren, möglicherweise seit 150 Jahren und mehr. Den letzten bestätigten Abschuss eines Wolfs verzeichnen die Archive für das Jahr 1839. Danach habe es im Lauf des 19. Jahrhundert nur noch ganz wenige, vereinzelte Sichtungen gegeben, bevor die Ära der Wölfe dort ganz endete, sagte Landesamtssprecher Eberhard Jacobs. Die in Rudeln lebenden Raubtiere wurden vom Menschen gnadenlos gejagt, bis sie in Deutschland komplett ausgerottet waren.

Bereits seit den 1990er Jahren leben die streng geschützten Wölfe wieder in Deutschland. In Sachsen und Brandenburg sind ganze Rudel ansässig, die zuvor aus Polen einwanderten. Ein Wolf lebt seit längerem im hessischen Reinhardswald an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen, weitere Tiere wurden inzwischen in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gesichtet.

Die Experten in Nordrhein-Westfalen sind überzeugt, dass es sich bei “ihrem” Tier aus Ostwestfalen um den hessischen Wolf handelt, der kurz vor Weihnachten zu einem Ausflug über die Landesgrenze aufgebrochen sein muss. Es habe sich offenbar nur um einen kurzen Besuch gehandelt, erklärte der für Artenschutz zuständige Abteilungsleiter des Amts, Georg Verbücheln. Seit Dezember seien keine neuen Wolfsspuren gefunden worden.

Riesenwellen schwappen über Kreuzfahrtschiff

März 4, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Tragisches Ende einer Kreuzfahrt: Durch mehrere gut acht Meter hohe Wellen sind vor der Küste Spaniens auf einem Kreuzfahrtschiff ein deutscher und ein italienischer Passagier getötet worden. 14 Menschen wurden durch die über das Schiff schwappenden Riesenwellen laut der zyprischen Reederei Louis Cruises verletzt. Da es sich aber um ein “unvorhersehbares Naturphänomen” handelte, soll laut Louis Cruises keine Untersuchung eingeleitet werden.

Durch die insgesamt drei hohen Wellen wurden die Fenster eines Salons auf der “Louis Majesty” eingeschlagen, teilte die Reederei mit. Demnach befanden sich 1350 Passagiere und 580 Besatzungsmitglieder auf dem Luxuskreuzer. Das Schiff war ursprünglich auf dem Weg von der spanischen Stadt Barcelona nach Genua im Nordwesten Italiens, kehrte nach dem Unglück jedoch in den Hafen von Barcelona zurück.

Die Reederei sprach den Angehörigen der Opfer und den Verletzten ihr Beileid aus und bedauerte den Vorfall zutiefst. Es handle sich um ein “unvorhersehbares und unberechenbares Naturphänomen”, sagte Reederei-Sprecher Michalis Maratheftis. “Deshalb werden wir auch keine Untersuchung des Vorfalls einleiten.” Die Passagiere sind demnach auf dem Rückweg in ihre Heimatländer. “Wir haben alle nötigen Vorkehrungen getroffen, die Passagiere wieder sicher zurückzubringen”, sagte Maratheftis.

Das 200 Meter lange und 41.000 Tonnen schwere Kreuzfahrtschiff soll nun im Hafen von Barcelona bleiben, um repariert zu werden.

Nach Angaben eines Krankenhauses in Barcelona befindet sich eine 64-jährige Passagierin in einem “ernsten Zustand”. Sie hatte bei dem Unglück nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur Europa Press Knochenbrüche an beiden Beinen erlitten. Ein 59-jähriger Passagier erlitt Traumata und wurde ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Die übrigen Verletzten wurden leicht verwundet.

Das plötzliche Auftreten sogenannter Monsterwellen, die eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen können, galt lange Zeit als Seemannsgarn. Mittlerweile steht fest, dass diese Wellen tatsächlich wie aus dem Nichts auftauchen können. Wie und warum sie entstehen, ist trotz intensiver Forschung mit modernsten Mitteln wie Satelliten noch nicht restlos geklärt. Experten zufolge spielen in einigen Fällen starke Meereströmungen eine Rolle, andere Riesenwellen entstehen offenbar rein zufällig durch komplizierte physikalische Überlagerungsprozesse.

Podolski rastet nach 0:1 gegen Argentinien aus

März 4, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Bei Lukas Podolski liegen die Nerven derzeit offenbar blank: Nach dem 0:1 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Argentinien sorgte der Nationalspieler in der Interview-Zone für einen Eklat. Der 24-Jährige lieferte sich mit einem Journalisten ein hitziges Wortgefecht und wollte ihm sogar das Handy aus der Hand schlagen. Inzwischen entschuldigte sich Podolski für seine Entgleisung via DFB-Homepage.

“Ich fühlte mich von ihm durch einige Anmerkungen zum Spiel provoziert und habe ihm deutlich meine Meinung gesagt. Wenn ich mich im Ton vergriffen habe, entschuldige ich mich dafür”, erklärte der Kölner Stürmer. Zu Vorwürfen, es sei auch zu Handgreiflichkeiten gekommen, stellte er jedoch klar: “Ich habe ihn nicht geschlagen.” Auch Teammanager Oliver Bierhoff betonte, “dass es nicht zu Handgreiflichkeiten gekommen ist”. Podolski hatte Bierhoff und Bundestrainer Joachim Löw nach dem Vorfall persönlich über das Geschehen informiert.

“Poldi” war nach der ersten Auseinandersetzung mit dem TV-Reporter schon im Mannschaftsbus verschwunden, kam dann aber noch einmal wutentbrannt in die Interview-Zone zurück. Dort attackierte er den Journalisten erneut verbal. Podolski wollte die Angelegenheit “vor der Tür” austragen. “Komm! Komm! Komm raus!”, schrie er, wurde dann aber von Mitarbeitern des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurückgehalten.

Der 70-malige Nationalspieler, der in der Bundesliga seit 1390 Minuten auf ein Tor wartet, spielt im DFB-Team seit April 2009 auf Bewährung. Damals hatte er im WM-Qualifikationsspiel gegen Wales in Cardiff Mannschaftskapitän Michael Ballack auf dem Feld geohrfeigt und sich dafür einen Rüffel von Bundestrainer Joachim Löw und eine Geldstrafe eingehandelt. Dennoch muss Podolski diesmal wohl keine Konsequenzen fürchten.

Am Samstag steht Podolski erneut im Blickpunkt. Dann kommt es zum Wiedersehen in Köln mit seinem Ex-Club Bayern München.

Deutsche haben kein Vertrauen mehr zu Banken

März 4, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Fast die Hälfte der Deutschen hat nach der Finanzkrise kein Vertrauen mehr in die Banken. In die deutschen Finanzinstitute verloren 43,1 Prozent der Bundesbürger ihr Vertrauen und in ihren persönlichen Bankberater immerhin noch 41,6 Prozent, wie aus einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag der Berliner Agentur “diffferent” hervorgeht. Vor allem die Älteren von 51 bis 65 Jahren trauen den Banken nicht mehr. In dieser Altersgruppe verloren 60,2 Prozent ihr Vertrauen. Dagegen vertrauen trotz Finanzkrise nach wie vor zwei Drittel (65,3 Prozent) der jüngeren Generation von 18 bis 34 Jahren den deutschen Banken.

Die Marken der jeweiligen Banken wurden laut der Studie durch die Krise sehr unterschiedlich in Mitleidenschaft gezogen. Die öffentlichen-rechtlichen Institute stehen dabei an der Spitze. Das Marken-Ranking führen die Sparkassen mit einem für die Untersuchung entwickelten Stärke-Index von 49,3 an, gefolgt von den Volksbanken und Raiffeisenbanken mit einem Wert 42,8. Vor allem die Marken der Privatbanken büßten dagegen bei den Kunden an Attraktivität und Stärke ein. So erreichte die Deutsche Bank den Wert 33,9, die Commerzbank 27,7, die Citibank 24,5 und die HypoVereinsbank 20,8. Die Postbank kam immerhin auf 37,5. Stärker schnitten die Direktbanken ab. Die ING DiBa kam auf 41,0 und die DKB auf 35,4.

Bundestages untersucht Internet

März 4, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Eine Gruppe von Abgeordneten des Bundestages und von Experten soll die Auswirkungen des Internets auf die Gesellschaft untersuchen. Union, FDP, SPD, Grüne und Linke beschlossen im Parlament einstimmig die Einsetzung einer Enquêtekommission zu dem Thema. Die Kommission soll die Veränderungen untersuchen, die der Wandel zur “digitalen Gesellschaft” mit sich bringt.

Im Fokus sind dabei die Bereiche Kultur und Medien, Wirtschaft und Umwelt, Bildung und Forschung, Verbraucherschutz, Recht und Innen sowie Gesellschaft und Demokratie. Dabei geht es unter anderem um die Medienkompetenz, Grundrechte, Internet in der Verwaltung und Urheberrecht.

Im Antrag für die Enquêtekommission hieß es, das Internet sei die freiheitlichste und effizienteste Informations- und Kommunikationsform der Welt. Es trage maßgeblich zur Entwicklung einer globalen Gemeinschaft bei. Die digitale Gesellschaft biete neue Entfaltungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen, neue Chancen für die demokratische Weiterentwicklung, für die wirtschaftliche Betätigung und für die Wissensgesellschaft. Dabei sei das Internet “nicht länger nur eine technische Plattform, sondern entwickelt sich zu einem integralen Bestandteil des Lebens vieler Menschen, denn gesellschaftliche Veränderungen finden maßgeblich in und mit dem Internet statt”.

Das Internet war in den vergangenen Monaten mehrfach in den Fokus der Regierungspolitik gerückt. Umstritten waren etwa die von der großen Koalition beschlossene und nun wieder ausgesetzte Sperrung des Zugangs zu Internetseiten mit Kinderpornografie, bei der die Seiten nicht geschlossen, sondern nur für den Zugriff aus Deutschland blockiert wurden. Eine Debatte ist auch um den Straßenbilder-Dienst Street View des Internetriesen Google entbrannt, gegen den einzelne Minister mit rechtlichen Schritten vorgehen wollen. Die Wirtschaft hatte die Regierung dafür heftig kritisiert.

Der Bundestag muss die Enquêtekommission auf Antrag eines Viertels seiner Mitglieder einsetzen. In den Gremien sitzen neben Abgeordneten auch Experten. Sie sollen umfangreiche und bedeutsame Themen untersuchen. Enquêtekommissionen beschäftigten sich in den vergangenen Jahren unter anderem mit ethischen Fragen in der Medizin, dem demografischen Wandel und der Aufarbeitung des DDR-Unrechts.

Studenten gründen Online-Marktplatz für Klausur-Lernhilfen

Februar 20, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Zwei Kölner Studenten haben eine Art digitalen Lernmarktplatz geschaffen, der anderen Studierenden bei der Vorbereitung auf Klausuren helfen soll. Das Prinzip ähnelt dem einer Tauschbörse: Jeder kann auf der Webseite unidog.de Notizen und Lernhilfen hoch- und die von anderen herunterladen.

Die vorhandenen Informationen sind nach Hochschulen gegliedert und können nach einer kostenlosen Registrierung durchsucht werden. Dabei verlassen sich die Initiatoren auf ein einfaches Prinzip: Unter dem Motto “Klausurstoff von Studis für Studis” bieten sie guten Studenten mit einem Honorar den Anreiz, ihre selbst erstellten Klausurhilfen zu publizieren, und geben so gleichzeitig anderen die Möglichkeit, von diesem Lernmaterial zu profitieren. Auf diese Weise können die Betreiber sowohl Mitschriften und Zusammenfassungen als auch Lernkarten, Hausarbeiten und Klausurlösungen zur Verfügung stellen. Zudem ist es für jeden Nutzer möglich, gezielt Dokument-Gesuche zu veröffentlichen, Fragen an die Community zu stellen oder Links zu Skripten oder Hintergrundinformationen einzustellen.

In Zukunft soll Unidog in eine Firma integriert werden, die die beiden Initiatoren gerade gründen. Langfristig wollen sie Technologien entwickeln, mit denen Wissen noch universeller verfügbar wird. Hans-Günter Herrmann erläutert die Vision: “Unser neues Projekt soll einen Wissenstransfer von Unis an alle Wissbegierigen ermöglichen. Wir arbeiten derzeit an einer innovativen Technologie, um universitäres Wissen auch für Nicht-Studenten einfacher zugänglich zu machen.” Unterstützt werden die beiden bei ihrer Firmengründung durch das Gründerbüro der Universität Köln, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie durch ein EXIST-Gründerstipendium des Europäischen Sozialfonds.

Elton John: Jesus war schwul

Februar 20, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Der britische Pop-Star Elton John geht davon aus, dass Jesus wie er selbst homosexuell war. “Ich denke, Jesus war ein mitfühlender, super-intelligenter schwuler Mann, der die menschlichen Probleme verstand”, sagte John in einem auf der Website des US-Promimagazins “Parade” veröffentlichten Interview. Der Sänger äußerte seine Bewunderung, dass Jesus, in dem Christen Gottes Sohn sehen, am Kreuz seinen Peinigern vergeben habe.

“Jesus wollte, dass wir lieben und vergeben”, sagte John. Er verstehe nicht, warum manche Menschen so grausam seien. So sei eine lesbische Frau im Mittelalter, die ihre Neigungen ausleben wollte, “so gut wie tot” gewesen.

John sprach in dem Interview auch über seine Beziehungen und seine Erfahrungen mit Drogen. “In all meinen Beziehungen gab es immer Drogen. Das funktioniert nie”, sagte der britische Musiker. Während andere mit einem Gramm Kokain einen Monat lang auskämen, habe er nicht genug bekommen und so lange gekokst, bis er Herzprobleme bekommen habe.

John äußerte sich außerdem selbstkritisch darüber, dass er immer jüngere Partner hatte. “Einer nach dem anderen haben sie eine Cartier-Uhr, einen Versace-Anzug, sogar einen Sportwagen bekommen”, erzählte der Musiker. Sie hätten keine Arbeit gehabt und seien von ihm abhängig gewesen. “Sechs Monate später hatten sie genug und hassten mich, weil ich ihnen ihr Leben und ihr Selbstwertgefühl weggenommen habe”, sagte John. Dies sei jedoch gar nicht seine Absicht gewesen.

Johns Äußerungen über Jesus stießen bei der Katholischen Liga, einer großen Katholikenvereinigung in den USA, auf scharfe Kritik. Jesus als schwul zu bezeichnen, bedeute ihn “als sexuell abartig abzustempeln”, erklärte Liga-Präsident Bill Donohue. Von John, der eine komplette Abschaffung von Religion gefordert habe, sei aber nichts Anderes zu erwarten.