Allerlei

von Mr. Yesbo

Blitze – Energiestöße vom Himmel

September 1, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Grelles Licht, Donner und manchmal sogar lodernde Flammen: Die Gewalt eines Blitzes hat die Menschen schon immer beeindruckt – ­ die Energie hinter diesem Phänomen schien wahrhaft göttlich zu sein. Bei den Griechen schleuderte Gott Zeus die Blitze vom Himmel, bei den Germanen war Thor der Herr über die Himmelsgewalten.

In einem Blitz steckt weit weniger Energie, als viele Menschen annehmen. Seine enorme Zerstörungskraft erhält der Blitz nur dadurch, dass beim Einschlag die Energie in extrem kurzer Zeit frei wird. Würde man die elektrische Energie eines Blitzes dagegen über einen langen Zeitraum gleichmäßig verbrauchen, wäre die Leistung sehr schwach ­ damit könnte man gerade mal ein Ei kochen.

Ein Großteil der Energie geht schon beim Blitzschlag selbst verloren. Das macht dieses Himmelsspektakel für uns so eindrucksvoll: Im Blitzkanal wird die elektrische Energie in Wärme, Licht und Druckwellen umgewandelt. Am Einschlagsort bleibt dadurch nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen Energie übrig.

Abgesehen von der schwachen Leistung wären Blitze auch eine sehr unzuverlässige Energiequelle: Weltweit gibt es zwar ständig Gewitter und nach Schätzungen täglich bis zu 30 Millionen Blitze, aber wo und wann sie auftreten, ist nicht vorhersagbar. Pro Quadratkilometer schlagen in Deutschland im Durchschnitt beispielsweise nur etwa drei bis vier Blitze im Jahr ein. Ein Blitzkraftwerk wäre somit die meiste Zeit über arbeitslos und wenn tatsächlich mal ein Blitz einschlagen würde, könnte es sich mit der erhaltenen Energiemenge nicht einmal selbst ausreichend versorgen.

von Mr. Yesbo

Treue und andere Irrtümer

August 27, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Löwen tun es, Schwertwale ebenfalls, ja selbst Elefanten können sich nicht zurückhalten: Sie alle sind notorische Fremdgänger -­ und damit bei weitem nicht allein, im Gegenteil. Je intensiver Biologen das Sozial- und Sexualverhalten von Tieren untersuchen, desto mehr häufen sich die Indizien dafür, dass nicht die Fremdgänger, sondern die Treuen die Ausnahmen im Tierreich sind.

Der Mensch sieht sich selbst als Krone der Schöpfung: Mit Vernunft begabt, muss er bei seinen Entscheidungen nicht zuletzt eine Vielzahl selbst auferlegter moralischer Grundsätze berücksichtigen. So auch bei der Partnerwahl. In den westlichen Kulturkreisen ist eine monogame Beziehung das gesellschaftlich akzeptierte Idealbild, Seitensprünge gelten als verachtenswert. Doch das war nicht immer so, dokumentiert der Wissenschaftsjournalist Klaus Wilhelm in der Septemberausgabe des Magazins “bild der wissenschaft”: Den größten Teil seiner Geschichte lebte der Mensch in Vielehen, wie sie auch heute noch in vielen Regionen der Welt gepflegt werden. Kein Wunder, dass gerade die Moralisten westlicher Zivilisationen nach Belegen für eine biologische Sinnhaftigkeit der Monogamie suchen ­- dabei aber immer häufiger Beweise für das Gegenteil finden. Selbst Tierarten, die als Paradebeispiele für soziale und sexuelle Zweierbeziehungen galten, stellen sich bei genauerer Betrachtung oft als hochgradig polygam heraus.

Jüngstes Beispiel sind die Gibbonaffen, die zwar feste soziale Beziehungen pflegen, schnellem Sex mit Fremden aber nicht abgeneigt sind. Das Gibbonbeispiel zeigt auch, dass Vielehe keineswegs immer Vielweiberei bedeuten muss, wie es beim Menschen meist der Fall ist. Im Tierreich sind bei vielen Arten sowohl die Männchen als auch die Weibchen nicht zimperlich, wenn es um ein kurzes Zwischenspiel mit dem attraktiven Nachbarn geht. “Gibbon-Weibchen haben ständig was am Laufen”, weiß etwa der Anthropologe Ulrich Reichard von der Southern Illinois University. Zwei Sexualpartner gleichzeitig scheinen eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Entsprechend auffällig signalisieren die Affendamen ihre Bereitschaft zur Vermehrung: Ihr dick geschwollenes Hinterteil ist auch von weitem gut sichtbar.

Andere gehen diskreter vor, denn Eifersucht ist auch in der Tierwelt kein Fremdwort: Blaumeisen etwa leben, wie rund 90 Prozent aller Vogelarten, zumindest sozial monogam, ziehen also den Nachwuchs gemeinsam auf – was sie jedoch von gelegentlichen Seitensprüngen nicht abhält. “Blaumeisenweibchen tun alles, um einen Seitensprung zu verbergen”, sagt Bart Kempenaers vom Max-Planck-Institut für Ornithologie im oberbayerischen Seewiesen. Deshalb haben die Frühaufsteher unter den Männchen besonders gute Chancen auf eine kleine Liebelei: Die Weibchen besuchen die zeitigen Sänger noch in den frühen Morgenstunden, bevor ihr eigener Partner erwacht, und sind rechtzeitig zum gemeinsamen Frühstück wieder zurück im Nest ­ ein Verhalten, das doch sehr an das mancher menschlicher Schürzenjäger erinnert.

Aber lohnt sich dieser Stress überhaupt? Eine klare Antwort auf diese Frage ist vor allem deshalb so schwierig, weil männliche und weibliche Lebewesen gegensätzliche Vermehrungsstrategien verfolgen: Eine weibliche Eizelle zu produzieren, kostet deutlich mehr Energie als die Herstellung einer Vielzahl von Spermien. Ergo wollen Weibchen vor allem das Ergebnis einer befruchteten Eizelle verteidigen und die Männchen an sich binden, während diese den besten Fortpflanzungserfolg erzielen, indem sie ihre kostengünstig produzierten Spermien auf möglichst viele Frauen verteilen. Doch welche Vorteile bieten Vielehen und Seitensprünge den Weibchen?

Bei Blaumeisen hat Bart Kempenaers eine mögliche Antwort gefunden: Ihre Liebhaber stammen aus weiter entfernten Brutgebieten und unterscheiden sich somit im Erbgut mehr von den Weibchen als ihre sozialen Partner. Und je größer die genetische Vielfalt ist, desto gesünder und leistungsfähiger sind die Jungen: “Sie wachsen besser und haben später mehr Nachkommen”, sagt der Vogelforscher in “bild der wissenschaft”. Gleiches scheint auf Alpen-Murmeltiere zuzutreffen. Bei den Blaumeisen bauen die Weibchen den so gewonnenen Vorteil sogar noch aus: Sie beeinflussen beim Eierlegen die Reihenfolge, damit die Jungen fremder Männchen zuerst schlüpfen und somit besonders viel Aufmerksamkeit erfahren. Wie die Weibchen das anstellen, ist noch unklar.

Bei den Weißhand-Gibbons sind die Männchen an der Untreue ihrer Partnerinnen teils selbst schuld: Sie neigen dazu, den Nachwuchs anderer Weibchen zu töten. Davor schützen sich die Weibchen, indem sie mit so vielen Männchen kopulieren, dass diese schlicht den Überblick verlieren: “Die Weibchen stiften Unsicherheit. Zu ihrem Vorteil”, sagt Anthropologe Ulrich Reichard, denn so laufen die Männchen Gefahr, ihre eigenen Nachkommen umzubringen -­ und verzichten lieber auf den Kindsmord.

Die Menschen setzen in ihrem Sexualverhalten auf eine Kompromisslösung: “Meist pflegen wir eine serielle Monogamie”, erläutert der Evolutionsbiologe David Barash von der University of Wisconsin. Mann und Frau bleiben also zumindest so lange zusammen, bis der Nachwuchs aus dem Gröbsten heraus ist. Insbesondere Männer sehen sich anschließend jedoch häufig nach einer neuen, jüngeren Partnerin um. Doch obgleich Barashs Ansicht nach Monogamie eindeutig nicht in der Natur des Menschen liegt, gibt es biologische Mechanismen, die monogame Beziehungen begünstigen: Sogenannte Liebeshormone wie Oxytocin oder Vasopressin stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Wohlbefinden in Paarbeziehungen ­ bei einen mehr, bei andern weniger.

von Mr. Yesbo

Google macht Skype bei Internettelefonie Konkurrenz

August 27, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Internetnutzer können künftig über Google telefonieren. Zunächst wird der Dienst aber nur für US-Nutzer freigeschaltet, wie Google mitteilte. Somit dürfte das Angebot nur in den Vereinigten Staaten zur einer Herausforderung für den weltweiten Vorreiter Skype werden, der seine Video- und Audiotelefonate von Computer zu Computer gratis anbietet.

Der Dienst steht allen Nutzern des Gratis-Maildienstes GoogleMail zur Verfügung. Sie sehen seit Mittwoch eine Schaltfläche auf ihrer E-Mail-Seite, mit der sie Telefonate starten können. Notwendig ist für die Telefonate lediglich ein Plugin für den Internetbrowser, nicht ein eigenes Programm wie bei Skype. Auch in Deutschland ist das Symbol in GoogleMail zu sehen, der Dienst soll aber vorerst hierzulande nicht an den Start gehen.

Deutsche Nutzer des Google-Maildienstes können den Dienst lediglich kurz ausprobieren, wie ein Google-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Sie müssen dafür in den GoogleMail-Einstellungen die Sprache US-Englisch wählen. Jeder deutsche Nutzer hat dann ein Guthaben von zehn US-Cent. Damit kann er etwa fünf Minuten lang einen Festnetz-Anschluss in Deutschland anrufen.

Für US-Nutzer sollen die Anrufe im eigenen Land und nach Kanada gratis sein. Für Anrufe in zahlreiche andere Länder, auch nach Europa, soll die Minute zwei Cent kosten. Der Konkurrent Skype ist seit Jahren auch in Deutschland stark vertreten. Mit Skype können Nutzer kostenlos andere Nutzer des Dienstes über den Computer anrufen, auch Video-Telefonate sind möglich. Für Telefonate auf Festnetze werden Gebühren fällig.

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Schlecker-Kundendaten frei im Internet zugänglich

August 27, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Bei der Drogeriemarktkette Schlecker hat es einem Zeitungsbericht zufolge eine Datenpanne gegeben. Bis Donnerstag sei wegen einer Sicherheitslücke eine interne Kundendatenbank öffentlich übers Internet zugänglich gewesen, berichtet die “Bild”-Zeitung. Abrufbar waren demnach 150.000 Datensätze von Schlecker-Online-Kunden mit Vor- und Nachname, Adresse, Geschlecht, E-Mail-Adresse und Kunden-Profil, außerdem 7,1 Millionen E-Mail-Adressen von Newsletter-Kunden der Drogerie-Firma. Der Zugang sei von jedem gewöhnlichen PC möglich gewesen, berichtet das Blatt.

Zu den Kunden des Online-Dienstleisters, bei dem die Schlecker-Daten ungesichert lagen, gehörten dem Bericht zufolge unter anderem auch das Finanzministerium, die Allianz-Versicherung, das Bundesverwaltungsgericht und der SPD-Parteivorstand. Schlecker erklärte demnach am Donnerstag gegenüber der Zeitung: “Die Sicherheitslücke wurde umgehend von unserem Dienstleister geschlossen.” Das Unternehmen kündigte demnach an, die betroffenen Kunden “baldmöglichst umfassend zu informieren”.

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Führerscheine in Deutschland erhalten ein Verfallsdatum

August 26, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Die Führerscheine in Deutschland sollen in Zukunft ein Verfallsdatum erhalten. Ab 2013 sei die Fahrerlaubnis Regierungsplänen zufolge nur noch 15 Jahre gültig, berichtete die “Saarbrücker Zeitung”. Entsprechende Gesetzesänderungen seien von der Bundesregierung auf den Weg gebracht worden. Demnach wird ab Januar 2013 jede neue Fahrerlaubnis nur noch 15 Jahre anerkannt. Danach müssten die Verkehrsteilnehmer einen neuen Führerschein beantragen, aber keine neue Fahrprüfung absolvieren.

Für alle bis 2013 ausgestellten, unbefristeten Führerscheine gelte, dass sie spätestens bis 2033 umgetauscht werden müssen. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums bestätigte demnach die Angaben.

Grund für die Befristung der Fahrlizenzen ist dem Bericht zufolge eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2006, die die Bundesregierung bis nächstes Jahr umgesetzt haben muss. Nach Angaben des Ministeriums werde es dann innerhalb der EU nur noch ein Führerscheindokument geben. Mit dem regelmäßigen Austausch seien die Dokumente zudem stets auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik, zusätzlich werde “ein immer relativ aktuelles Passbild dafür sorgen, dass die Erkennbarkeit des Inhabers des Führerscheins verbessert wird”, sagte ein Sprecher dem Blatt.

Gesundheitschecks alle 15 Jahre im Zuge des Austausches, wie die EU zusätzlich angeregt hatte, soll es demnach allerdings in Deutschland nicht geben. “Der Umtausch wird mit keiner ärztlichen oder sonstigen Untersuchung verbunden”, teilte das Ministerium demnach mit. Der Bundesrat muss den Plänen noch zustimmen.

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Microsoft bietet neue Vorabversion des neuen Internet Explorer 9

August 25, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Microsoft hat eine neue Vorabversion des Internet Explorer 9 zum Runterladen ins Internet gestellt. Die mittlerweile vierte Preview des Internet-Browsers steht unter ie.microsoft.com/testdrive kostenlos bereit. Mit der letzten Preview vor der öffentlichen Beta des Internet Explorer 9 können Entwickler ihre Webseiten auf einer verlässlichen Basis testen.

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Facebook-Nutzer können Standorte von Freunden verfolgen

August 19, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Facebook-Nutzer in den USA können ab sofort noch genauer verfolgen, wo ihre Onlinefreunde sich gerade aufhalten. Das soziale Netzwerk schaltete die Funktion Facebook Places frei, bei der Internethandys auf Knopfdruck in Echtzeit den aktuellen Standort mitteilen. Facebook betonte aber, die Nutzern könnten ihre Daten genau kontrollieren.

Wer Facebook Places nutzen will, muss das Apple-Handy iPhone oder ein anderes bestimmtes Smartphone besitzen. Wenn der Dienst freigeschaltet wird, liest das Gerät auf Knopfdruck über den eingebauten GPS-Empfänger den aktuellen Standort aus. Facebook schlägt dann bekannte Orte wie etwa Restaurants, Cafés oder Hotels vor, in denen die Nutzer virtuell einchecken können. Sie können aber auch neue Orte eingeben. Wenn der Places-Nutzer die Information freigibt, können seine Onlinefreunde sehen, wo er sich gerade aufhält.

“Man kann mit dem Mobiltelefon in Echtzeit mitteilen, wo man mit wem ist”, sagte Places-Produktmanager Michael Eyal Sharon bei der Vorstellung des Dienstes. Dies ermöglicht es Nutzern laut Facebook etwa auch zu entdecken, wenn ihre Freunde bei der selben Veranstaltung oder am selben Urlaubsort sind.

Places ist zunächst nur in den USA verfügbar, soll künftig aber für alle derzeit 500 Millionen Facebook-Nutzer weltweit zu nutzen sein. Es ist der erste standortbezogene Dienst von Facebook. Diese Dienste gelten angesichts der zunehmenden Verbreitung von Smartphones als zukunftsträchtig: Sie ermöglichen Nutzern beispielsweise auch, nahegelegene Restaurants, Bankfilialen oder Geschäfte zu finden.

Heftige Kritik hatte sich kürzlich Google eingehandelt, als der Internetriese die Funktion Buzz startete, die soziale Netzwerke in den E-Mail-Dienst GoogleMail einbettet. Viele Daten der Google-Nutzer und auch ihr Standort waren plötzlich automatisch freigegeben. Google reagierte auf die Kritik und änderte die Einstellungen leicht.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg versicherte gleich zum Start des neuen Dienstes, die Facebook-Nutzer hätten die Kontrolle über den Schutz ihrer Daten: Sie könnten genau festlegen, wie die Informationen über ihren Standort verwendet und veröffentlicht würden und wer sie sehen könne. Facebook stellte Entwicklern aber zugleich ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem sie Anwendungen entwickeln können, die sich Places zunutze machen – wenn der Nutzer dem zustimmt.

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Warum Hunde gehorsam und Katzen eigensinnig sind

August 12, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Katzen beeindrucken in der Regel weder Anweisungen im Befehlston noch sanftes Bitten. Hunde dagegen folgen oft aufs Wort, ­ der Mensch kann sie dressieren und sogar zu Helfern ausbilden wie beispielsweise Schäfer- oder Blindenhunde. Eine Blindenkatze ist hingegen eine kuriose Vorstellung ­- die eigensinnigen Tiere eignen sich nicht für die Zusammenarbeit mit dem Menschen.

“Die wilden Vorfahren von Hund und Katze haben ein grundlegend unterschiedliches Sozialverhalten. Und das prägt immer noch das Verhältnis dieser Haustiere gegenüber uns Menschen”, sagt der Verhaltensforscher Dennis Turner vom Institut für angewandte Ethologie und Tierpsychologie in Hirzel bei Zürich. Wölfe sind soziale Rudeltiere, die Vorfahren der Hauskatze waren dagegen eigenbrötlerische Einzelgänger. Die damit verbundenen Grundverhaltensweisen bestimmen immer noch den Charakter unserer tierischen Begleiter.

Hunde übertragen die Grundregeln ihres Rudelverhaltens prinzipiell einfach auf den Menschen. Der Mensch ist für den Hund quasi ein ranghohes Rudelmitglied, dem er gefallen will. Deshalb macht er in der Regel, was wir von ihm erwarten. Er befolgt Befehle und lässt sich dressieren.

Eigensinn und Widerspenstigkeit sind dagegen charakteristische Eigenschaften der Katze. Es liegt nicht in ihrer Natur, sich in einer Gruppe anderen Katzen unterzuordnen -­ dem Menschen gegenüber zeigt sie demzufolge ein ähnliches Verhalten. Ihre enorme Anpassungsfähigkeit versetzt sie allerdings trotzdem in die Lage, ihr Sozialverhalten an uns Menschen anzupassen. Die Unabhängigkeit und Eigensinnigkeit ist eine Eigenschaft, die viele Menschen gerade besonders an der Katze schätzen.

von Mr. Yesbo

79-Jähriger seit 51 Jahren ohne Führerschein unterwegs

August 12, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Die Polizei in Oberhausen hat einen 79-Jährigen am Steuer ertappt, der bereits vor 51 Jahren seinen Führerschein hatte abgeben müssen. Der Senior war mit seinem Pkw beim Abbiegen über eine durchgezogene Linie gefahren. Als die Beamten ihn kontrollierten, konnte er nur Personalausweis und Fahrzeugschein vorweisen.

Den Führerschein habe er verloren, gab der Mann an. Nachforschungen ergaben aber, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits 1959 wegen Trunkenheit im Straßenverkehr entzogen worden war. Den Autofahrer erwartet nun ein Verfahren – wegen dringenden Verdachts, seit 51 Jahren ohne Führerschein gefahren zu sein.

von Mr. Yesbo

Warnung vor Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows

Juli 23, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor einer neuen Schwachstelle im Computerbetriebssystem Windows von Microsoft gewarnt. Betroffen seien alle aktuellen Windows-Versionen, teilte das BSI in Berlin mit. Die Schwachstelle sei bislang für gezielte Angriffe im Umfeld von Unternehmen ausgenutzt worden. Ziel sei das Ausspähen von Unternehmensdaten gewesen. Das BSI rät aber auch Privatnutzern, die von Microsoft empfohlenen Schritte zu befolgen, um das Sicherheitsleck zu schließen.

Betroffen von der Schwachstelle seien Windows 7, Windows Vista, Windows XP sowie Windows Server 2003 und 2008, teilte das BSI mit. Zur Beseitigung des Problems biete Microsoft auf seiner Internetseite ein provisorisches Programm an. Dieses nehme die nötigen Änderungen automatisch vor. Es werde aber auch an einer Software-Ergänzung – einem sogenannten Patch (zu Deutsch: Flicken) – gearbeitet, der das Problem grundsätzlich lösen soll.

Bislang sei die Schwachstelle über mobile Datenträger wie USB-Speichersticks für Angriffe genutzt worden, teilte das BSI mit. Es sei jedoch zu erwarten, dass das Leck nun auch via Internet oder E-Mail ausgenutzt werde. Schadsoftware könne daneben in Dokumente der Microsoft-Bürosoftware Office eingebettet sein.

Die Schadsoftware bestehe aus zwei Programmen, teilte das BSI mit. Eine Komponente sei die Spähsoftware selbst, ein sogenannter Wurm. Beim anderen Teil handle es sich um ein Programm, dass die Schadsoftware verstecke. Nach einer Infektion versuche das Schadprogramm bestimmte Unternehmenssoftware von Siemens herunterzuladen. Auf diesem Wege sollen dann Datenbanken ausgespäht werden. Erst im Januar hatte das BSI vor einer Sicherheitslücke in verschiedenen Versionen des Internet-Surfprogramms Internet Explorer von Microsoft gewarnt und von einer Benutzung abgeraten.

von Mr. Yesbo

Jeder zweite Deutsche wünscht sich die D-Mark zurück

Juni 29, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Jeder zweite Deutsche will lieber wieder mit der D-Mark bezahlen. Elf Jahre nach Einführung des Euro gaben 51 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Erhebung des Marktforschungsinstituts Ipsos an, dass sie sich wieder die frühere Währung wünschen. Mit 30 Prozent spricht sich demnach knapp ein Drittel gegen eine Rückkehr der D-Mark aus. 18 Prozent der Befragten konnten sich in dieser Frage nicht entscheiden.
Bei den 50- bis 64-Jährigen ist der Wunsch nach der D-Mark stärker vertreten als bei der jüngeren Generation: Während sich 56 Prozent der über 50-Jährigen wieder die D-Mark auf dem Konto und in der Geldbörse wünschen, ist dies nur bei 42 Prozent der 16- bis 29-Jährigen der Fall. In den westdeutschen Bundesländern sprechen sich 52 Prozent für die Rückkehr der alten Währung aus, in den ostdeutschen Bundesländern schließen sich dieser Forderung laut Umfrage 48 Prozent der Befragten an.

von Mr. Yesbo

Zehntausende Menschen fliehen vor Gewalt in Kirgistan

Juni 14, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Vor den gewaltsamen Unruhen in Kirgistan sind nach Angaben des Nachbarlandes Usbekistan bereits bis zu 80.000 Menschen geflohen. Russland schickte wegen der seit drei Tagen andauernden Auseinandersetzungen, bei denen mindestens 117 Menschen starben, zusätzliche Soldaten zu seinem Luftstützpunkt in Kirgistan. Die UNO zeigte sich “alarmiert” über die Gewalt, Menschenrechtsgruppen warnten vor einer humanitären Krise.

Die meisten Flüchtlinge waren nach Angaben der usbekischen Behörden Frauen, Kinder und Angehörige der usbekischen Minderheit. Viele der Flüchtlinge berichteten in dem Grenzort Jorkischlok von bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Kirgistan. “Sie bringen uns um, alle Usbeken, einen nach dem anderen”, sagte die 51-jährige Rani der Nachrichtenagentur AFP, nachdem sie aus ihrem Haus nahe der Stadt Osch geflohen war. “Ich weiß nicht, was mit meinen Kindern und Enkeln passiert ist.” Viele der Flüchtlinge warfen den kirgisischen Sicherheitskräften vor, sich auf die Seite der Kirgisen zu stellen und den ethnischen Konflikt zwischen beiden Bevölkerungsgruppen damit zusätzlich anzuheizen.

Nach Angaben des usbekischen Katastrophenschutzministeriums wurden allein in der Region Andidschan im Osten Usbekistans 32.000 Grenzübertritte allein von Erwachsenen registriert. Hinzu kämen tausende Kinder, die aber nicht einzeln erfasst würden, sagte Abror Kossimow AFP. Ein Polizeibeamter gab die Zahl der Flüchtlinge mit Kindern mit mehr als 80.000 an. Usbekistan öffnete am Sonntag erstmals die Grenzübergänge für die Geflohenen. In Jorkischlok wurden mehrere Flüchtlingslager eingerichtet.

Bei den seit drei Tagen andauernden Unruhen starben nach neuen offiziellen Angaben mindestens 117 Menschen. Mehr als 1400 Menschen wurden verletzt. Russland schickte zusätzliche Soldaten zum Schutz seiner Militäreinrichtungen in die zentralasiatische Republik.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich “alarmiert” über die Gewalt zwischen Kirgisen und Usbeken und die Zahl der Opfer und Flüchtlinge. Er lässt derzeit den Bedarf an humanitärer Hilfe ermitteln. Die Organisation Human Rights Watch rief die internationale Gemeinschaft zur Hilfe auf.

Die Übergangsregierung unter Präsidentin Rosa Otunbajewa hatte am Wochenende die Ausgangssperren im Süden erweitert und die Reservisten der Armee mobilisert. Für die gesamte südliche Region Dschalal-Abad galt ein Ausnahmezustand. Soldaten und Polizisten wurden per Dekret ermächtigt, ohne Vorwarnung zu schießen.

von Mr. Yesbo

Riesige Rohstoffvorkommen in Afghanistan entdeckt

Juni 14, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

US-Geologen haben in Afghanistan offenbar riesige Mineralvorkommen mit einem Schätzwert von fast einer Billion Dollar entdeckt. Die Vorräte an Kupfer, Lithium, Eisen, Gold und Kobalt reichten aus, um das von Kriegen und Bürgerkrieg zerstörte Land zu einem der weltweit führenden Rohstoff-Exporteure zu machen, sagte der US-Kommandeur für die Region, General David Petraeus, der “New York Times”.

Nach Informationen der Zeitung verfügt Afghanistan über mindestens so große Lithium-Reserven wie bisher nur Bolivien. Es habe damit das Potenzial, zum “Saudi Arabien für Lithium” zu werden, zitiert das Blatt aus einem internen Bericht des US-Verteidigungsministeriums. Lithium wird für wieder aufladbare Batterien gebraucht – für Handys, Laptops oder Elektroautos.

Auch die Eisen- und Kupferadern seien groß genug, um das Land zu einem der führenden Produzenten zu machen, berichtet die “New York Times”. Laut Petraeus bieten die Funde Afghanistan “atemberaubende Möglichkeiten”. Sie könnten “das Rückgrat unserer Wirtschaft werden”, sagte auch der Berater des afghanischen Bergbau-Ministeriums, Dschalil Dschumriani.

Entdeckt wurden die Rohstoffvorkommen mit Hilfe von Karten- und Datenmaterial sowjetischer Bergbau-Experten, die noch aus der Zeit der sowjetischen Besatzung in den 80er Jahren stammen. Nach dem Rückzug der sowjetischen Soldaten und dem darauffolgenden Chaos nahmen afghanische Geologen die Karten an sich, wie die “New York Times” weiter berichtet. Erst nach dem Sturz der Taliban Ende 2001 förderten sie die Informationen wieder zu Tage.

“Es gab Karten, aber wegen der Kriege blieb die Entwicklung 35 Jahre lang stehen”, sagte der afghanische Ingenieur Achmed Hudschabre, der in den 70er Jahren für das Bergbauministerium arbeitete. Laut US-Regierungsvertretern wurde der afghanische Präsident Hamid Karsai kürzlich über die Funde informiert.

von Mr. Yesbo

Mission “Vierter Stern” beginnt gegen Australien

Juni 13, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Für das DFB-Team um Trainer Joachim Löw beginnt mit dem Gruppenspiel gegen Australien die WM erst richtig. Deutschland will mit einem Sieg in die Mission “Vierter Stern” starten.

Jubiläum für Joachim Löw, Bewährungsprobe für die neue deutsche Fußball-Generation: Nach über vier Wochen Vorbereitung hat das lange Warten endlich ein Ende. Die deutsche Nationalmannschaft will mit einem gelungenen Turnierauftakt frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Weltmeisterschaft stellen, an deren Ende am 11. Juli der vierte Stern stehen soll.

Die Zuversicht, gut in die Endrunde in Südafrika zu starten und nach 1954, 1974 und 1990 zum vierten Mal den Titel nach Deutschland zu holen, ist beim Vize-Europameister vor dem ersten Vorrundenspiel am heutigen Sonntag (20.30 Uhr/ZDF und Sky live) in Durban gegen Australien sehr groß.

“Das ist die beste Nationalmannschaft, in der ich je gespielt habe. Es gibt mehr Qualität als noch vor der WM 2006 und der EM 2008. Wir haben viel mehr spielerische Typen und spielen nicht mehr typisch deutsch. Wir wollen mit einem Sieg starten. Man spürt, dass die junge Mannschaft sehr hungrig und gut drauf ist”, sagte Kapitän Philipp Lahm am Freitag im Trainingsquartier Velmor Grande.

Jubiläum für Löw

Auch Löw, der am Sonntag zum 50. Mal als Bundestrainer auf der Bank sitzen wird, demonstrierte Selbstvertrauen. “Wir hätten nicht mehr tun können. Meine Vorstellungen wurden sehr gut umgesetzt. Ich habe ein gutes Gefühl und bin sehr optimistisch”, betonte Löw im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Ein Hauch von Unsicherheit ist vor dem Abflug am Samstagvormittag von Lanseria nach Durban aber offensichtlich doch noch vorhanden, zumal Löw den jüngsten Kader seit 76 Jahren in ein großes Turnier schickt. “Man weiß vor so einer WM natürlich nicht, wozu die Mannschaft fähig sein wird. Das Potenzial hat sie auf jeden Fall, auch für die Zukunft”, sagte der DFB-Coach dem SID. Bei einer WM gäbe es aber “viele Unwägbarkeiten. Das ist ein ganz schmaler Grat. Aber ich habe volles Vertrauen in diese Mannschaft.” Das hat auch Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger: “Unsere jungen Spieler vermitteln einen starken Eindruck, da kann etwas Großes entstehen.”

Sieg wichtig fürs Selbstvertrauen

Das Durchschnittsalter der DFB-Auswahl liegt bei nicht einmal 25 Jahren. Auch deshalb sein ein Sieg “sehr wichtig”, verdeutlichte der Bundestrainer: “Das gibt der Mannschaft mit Blick auf das zweite Spiel mehr Ruhe und Selbstbewusstsein. Ansonsten gerät man schon unter Druck.”

Den defensivstarken “Aussies” will Löw ein 4-2-3-1-System entgegensetzen. “Wir müssen viel über außen spielen, weil es in der Mitte extrem eng wird. Die Außenbahnen müssen offensiv besetzt sein und wir müssen mit hohem Tempo spielen. Wenn wir behäbig aufbauen, stehen die Australier sofort wieder in ihrer Grundordnung”, umriss er die Marschrichtung.

Auch seine “Doppel-Sechs” mit Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger forderte er deshalb auf, “immer wieder offensiv zu werden. Ansonsten haben wir mit vier, fünf offensiven Spielern gegen neun defensive Australier wenig Chancen.” Zumal der Gegner in der Abwehr “fast perfekt” spielen würde: “Sie haben unter diesem Trainer in 27 Spielen 17 oder 18 Mal zu null gespielt. Das gibt es weltweit nicht so oft. Sie spielen zudem sehr körperbetont.”

Auch deutsche Tugenden gefragt

Deshalb seien neben spielerischer Klasse auch die deutschen Tugenden gefragt. “Leidenschaft und Kampf setze ich voraus. Der kommende Weltmeister muss vom Kampf beseelt sein, aber er wird natürlich auch gut und mit Tempo Fußball spielen müssen”, meinte Löw.

Zu seinen personellen Planungen wollte sich der Bundestrainer auch am Freitag noch nicht äußern. Er überlege noch, “welche Spieler gegen diese Australier prädestiniert sind”. Außerdem wolle er sich “nicht zu früh” festlegen: “Es kann immer etwas passieren. Ich will auch noch den letzten Eindruck abwarten. Oft ist es eine Entscheidung aus dem Gefühl heraus.”

Nach derzeitigem Stand gibt es aber nur eine offene Position – die auf der rechten offensiven Außenbahn. Piotr Trochowski und Thomas Müller sind die Kandidaten. “Abwarten. Beide habe eine gute Vorbereitung hingelegt”, meinte Löw dazu. Auch bei seinem zuletzt formschwachen Torjäger Miroslav Klose wolle er noch das Abschlusstraining abwarten. Dennoch ist davon auszugehen, dass der WM-erprobte Münchner Stürmer in Durban auflaufen wird.

von Mr. Yesbo

Messi zaubert Argentinier zum Sieg – Fehlstart für England

Juni 13, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Weltfußballer Lionel Messi und Defensivspieler Gabriel Heinze haben Argentinien zu einem erfolgreichen Auftakt in die WM-Endrunde in Südafrika geführt: Die Südamerikaner schlugen Nigeria mit 1:0 (1:0). Einen Fehlstart legte dagegen England hin: Das Team von der Insel kam gegen die USA nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Otto Rehhagels Griechen unterlagen in Port Elizabeth Südkorea mit 0:2.

Superstar Messi vom FC Barcelona blieb beim Sieg Argentiniens gegen Nigeria zwar ohne eigenen Treffer, glänzte aber mit Zauber-Pässen und Tempo-Dribblings. Das Team aus Südamerika startete damit zum fünften Mal in Serie erfolgreich in ein WM-Turnier. Das Tor erzielte Gabriel Heinze per Kopf (6.).

Die Südamerikaner treffen in ihrem zweiten Spiel der Gruppe B am kommenden Donnerstag in Johannesburg auf Südkorea. Nigeria, das nach 1994 (1:2) und 2002 (0:1) zum dritten Mal in einer WM-Vorrunde gegen Argentinien verlor, bekommt es am gleichen Tag in Bloemfontein mit Griechenland zu tun.

Das Fußball-Mutterland England kam in seinem WM-Auftaktspiel in der Gruppe C gegen die USA in Rustenburg über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus. Steven Gerrard hatte die Three Lions im Royal-Bafokeng-Stadion bereits in der vierten Minute in Führung geschossen. Clint Dempsey schaffte in der 40. Minute den Ausgleich, profitierte allerdings von einen kapitalen Fehler des englischen Torwarts Robert Green.

Der Europameister von 2004, der in seinem insgesamt vierten WM-Spiel erneut vergeblich auf das erste Tor wartete, steht nach der Niederlage gegen Südkorea schon in der zweiten Partie der Gruppe B am kommenden Donnerstag gegen Nigeria schwer unter Druck.

Lee Jung-Soo (7.) und Kapitän Park Ji-Sung von Manchester United (52.) sorgten vor 31.513 Zuschauern für den hochverdienten Sieg der Asiaten, die am kommenden Donnerstag auf Argentinien treffen.

“Rehakles” hatte mit Anpfiff als ältester Trainer der WM-Historie Fußball-Geschichte geschrieben. Der ehemalige Bremer und Kaiserslauterer Meistercoach war bei seiner WM-Premiere in Durban 71 Jahre und 306 Tage alt und löste damit den Italiener Cesare Maldini als “WM-Methusalem” ab. Der Vater von Superstar Paolo Maldini war 70 Jahre und 131 Tage alt, als er bei der Endrunde 2002 mit Paraguay im Achtelfinale gegen Deutschland ausschied.

von Mr. Yesbo

Merkel rechnet mit 2:0-Sieg der DFB-Elf gegen Australien

Juni 12, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit einem erfolgreichen Auftakt der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft. In der “Bild am Sonntag” tippte sie für das erste Spiel am Sonntag gegen Australien auf einen 2:0-Sieg für das Team von Bundestrainer Joachim Löw. “Ich hoffe, dass die Mannschaft schon heute die Kampfbereitschaft und den besonderen Turniergeist zeigt, der uns bei vielen Weltmeisterschaften ausgezeichnet hat.” Teammanager Oliver Bierhoff zeigte sich ebenfalls zuversichtlich und hob die gute körperliche Verfassung der deutschen Nationalspieler hervor.

Fußball-Fan Merkel kann sich vorstellen, ihr Auto mit einem Fahnensymbol zu schmücken: “Ich habe neulich im Regierungsviertel ein Auto gesehen, dessen Außenspiegel einen schwarz-rot-goldenen Stricküberzug hatte. Das würde ich mir auch an mein Auto machen!” Eine Flagge am Auto kommt für Merkel aber nicht in Frage: “Bei der Fahne hätte ich stets Angst, dass sie mir bei höheren Geschwindigkeiten abhanden kommt.”

Merkel bekannte, dass sie sich für Fußball deutlich mehr interessiere als ihr Ehemann Joachim Sauer. Auf die Frage, wer der größere Fußball-Fan sei, antwortete Merkel: “Eindeutig ich.” Ein Termin für den Besuch bei der WM in Südafrika steht nach ihren Angaben noch nicht fest.

“Alle 23 Spieler sind fit, man sieht auf den Gängen schon einmal einen Physiotherapeuten, der nicht weiß, was er tun kann”, sagte Bierhoff auf der DFB-Pressekonferenz. “Das ist schon außergewöhnlich, spricht aber auch für die gute Trainingsdosierung.” Die Mannschaft müsse jetzt gegen die Australier das viele Lob aus dem Vorfeld bestätigen. “Jetzt kommt die Stunde der Wahrheit”, sagte der Europameister von 1996. Die Spieler müssten nun “die Leistung auf den Punkt abrufen. Sie haben aber die Klasse, das gegen Australien zu tun.”

Nur ein gutes Drittel (35 Prozent) der Deutschen erwartet, dass die deutsche Nationalelf es bis ins WM-Finale schafft. 60 Prozent glauben, sie werde zuvor ausscheiden, wie eine Emnid-Umfrage im Auftrag der “BamS” ergab. Westdeutsche und Männer sind pessimistischer als Ostdeutsche und Frauen. Während 45 Prozent der Ostdeutschen glauben, dass die Deutschen zum Endspiel antreten können, sind es unter den Westdeutschen nur 33 Prozent.

von Mr. Yesbo

Ballack verlässt die “Blues”

Juni 9, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Die Zeit von Michael Ballack beim FC Chelsea ist abgelaufen. Der 33-Jährige konnte sich mit den “Blues” nicht auf einen neuen Vertrag einigen und sucht deshalb einen neuen Verein.

Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack verlässt den englischen Doublegewinner FC Chelsea nach vier Jahren und muss sich einen neuen Verein suchen. Das bestätigte am Mittwoch Ballack-Berater Michael Becker dem Sport-Informations-Dienst (SID). “Es ist zutreffend, dass wir mit Chelsea keine Einigung über einen neuen Zweijahresvertrag erzielen konnten”, sagte der Rechtsanwalt dem SID. Die Verantwortlichen der Blues und der 33-Jährige konnten sich vor allem nicht auf die geforderte Laufzeit bis zur EM 2012 in Polen und der Ukraine und nach Medienangaben auch in Gehaltsfragen nicht einigen.

Damit hat der Poker um die Zukunft des derzeit verletzten Mittelfeldspielers begonnen. Zuletzt war über einen Wechsel von Ballack zum spanischen Rekordmeister Real Madrid spekuliert worden. Allerdings hat der neue Coach der Königlichen, Jose Mourinho, seine Fühler nach Steven Gerrard vom FC Liverpool ausgestreckt.

Schalke wohl eine Option

Wahrscheinlicher ist wohl die Option Schalke 04. Schalke-Coach Felix Magath hatte zuletzt bereits ein Auge auf Ballack geworfen und insgesamt 30 Millionen Euro für Neuzugänge gefordert. Zudem haben die Königsblauen mit Blick auf die Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison akuten Handlungsbedarf auf der Sechser-Position. “Ich werde mich dazu im Moment nicht äußern”, sagte Magath dem SID.

Ebenso wie Ballack muss angeblich auch Joe Cole den FC Chelsea verlassen. Die Gehaltsforderungen des englischen Nationalspielers will der Meister und Pokalsieger aus West-London nicht erfüllen. Laut der Sun bemüht sich Chelsea, ein neues Gehaltsgefüge zu etablieren, um so die Kosten für den Kader zu reduzieren.

Angeblich steht Joe Cole bereits in Verhandlungen mit dem FC Arsenal. Lokalrivale Tottenham Hotspur und auch Manchester City sollen ebenfalls an dem 28-Jährigen interessiert sein.

Chelsea hat derweil den Vertrag mit dem ghanaischen Nationalspieler Michael Essien vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2015 verlängert.

von Mr. Yesbo

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Juni 4, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

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von Mr. Yesbo

Fall Bögerl: 50 Hinweise nach Phantombild-Veröffentlichung

Juni 3, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Nach Veröffentlichung eines Phantombildes im Entführungsfall Maria Bögerl haben sich bei der Polizei rund 50 Hinweisgeber aus der Bevölkerung gemeldet. Ob diese Hinweise die Ermittler auf eine konkrete Spur führen können, werde derzeit ermittelt, sagte ein Polizeisprecher in Heidenheim. Die Behörden hatten am Dienstag das Phantombild eines 30 bis 40 Jahre alten Mannes veröffentlicht, den Staatsanwaltschaft und Polizei im Zusammenhang mit der Entführung der Bankiersfrau Bögerl vom 12. Mai als Zeuge suchen.

Der Mann auf dem Phantombild soll am Nachmittag des Tattages in Heidenheim-Nietheim gesehen worden und auch als Anhalter unterwegs gewesen sein. Mit einem weiteren Unbekannten könnte er sich zudem vormittags unweit der Wohnung des Opfers in Heidenheim-Schnaitheim aufgehalten haben. Die beiden Männer könnten möglicherweise neue Hinweise in dem Entführungsfall geben, hieß es bei den Ermittlern.

Die 54-jährige Maria Bögerl war aus dem Haus der Familie in ihrem eigenen Auto entführt worden. Der Wagen wurde später im Hof des Klosters Neresheim gefunden. Kurz danach hatte sich der Entführer beim Ehemann des Opfers gemeldet und 300.000 Euro Lösegeld gefordert. Der Bankier legte das Geld dann zwar wie gefordert an einem mit einer Deutschland-Flagge markierten Platz an der A 7 ab. Doch das Lösegeld wurde nicht abgeholt. Seither gab es keinen Kontakt und auch kein Lebenszeichen mehr von der Frau.

Auch ein verzweifelter Appell der Familie in der ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY” erbrachten bislang keinen Durchbruch. Bei der Ermittlungskommission “Flagge” gingen in dem mysteriösen Fall bislang 1860 Hinweise ein, aus denen sich mehr als 1000 Spuren ergaben. Davon wurden nahezu 800 bislang bearbeitet.

von Mr. Yesbo

MTV überträgt Kiss und Jay-Z vom Rock am Ring

Juni 2, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Mit einem Mix aus Live-Übertragungen und Aufzeichnungen begleitet MTV in diesem Jahr das Festival Rock am Ring. Den Auftakt machen am Donnerstag (3. Juni, 22.00 Uhr) die Glamrocker von Kiss, wie der Sender am Mittwoch mitteilte. Am Freitag (4. Juni) folgen Auftritte von Jay-Z (20.35 Uhr), Sportfreunde Stiller (23.10 Uhr), One Republic (0.35 Uhr) und Jan Delay (1.15 Uhr).

Mit einem Mix aus Live-Übertragungen und Aufzeichnungen begleitet MTV in diesem Jahr das Festival Rock am Ring. Den Auftakt machen am Donnerstag (3. Juni, 22.00 Uhr) die Glamrocker von Kiss, wie der Sender am Mittwoch mitteilte. Am Freitag (4. Juni) folgen Auftritte von Jay-Z (20.35 Uhr), Sportfreunde Stiller (23.10 Uhr), One Republic (0.35 Uhr) und Jan Delay (1.15 Uhr).

Gentleman (17.40 Uhr), Gossip (19.05 Uhr), Dizzee Rascal (20.20 Uhr) Editors (21.45 Uhr), Slayer (0.30 Uhr) entern am Samstag (5. Juni) die Bühnen.

Am Schlusstag (6. Juni) rocken Bullet For My Valentine (17.15 Uhr), Volbeat (18.15 Uhr), Cypress Hill (18.45 Uhr), Bad Religion (19.45 Uhr), Rise Against (20.15 Uhr), Muse (21.30 Uhr) und Them Crooked Vultures (0.45 Uhr).

Zwischen den Konzerten zeigt MTV zudem Ausschnitte der Performances von 30 Seconds To Mars, Slash, Kate Nash, Alice In Chains und Motörhead.