Der richtige Blog-Aufbau und die richtige Blog-Pflege

Ein Blog ist keine Modeerscheinung sondern eher ein Mittel um sich mitzuteilen oder News zu verbreiten, daher macht es Sinn sich ein paar Gedanken um den Blog-Aufbau und die richtige Pflege des Blogs zu machen.

Im Vordergrund stehen natürlich das Blog-Design, die Aktualität des Blogs und dessen Informationsgehalt. Das soll heißen, dass vom Blogbetreiber Aktivitäten erwartet werden in Form von Blogbeiträgen, Antworten auf Blog-Kommentare und das Arbeiten am Erscheinungsbild des Blogs.

Fangen wir mal an beim Blogdesign. Dazu zählt neben dem Templates, auch der Aufbau des Blogs, der übersichtlich und benutzerfreundlich geplant und überdacht sein muss. Am besten fragt man auch einmal ein paar Personen aus seinem Bekanntenkreis, ob er alles findet auf dem Blog, was er gerne lesen möchte und wie die gesamte Nutzung für ihn ist. Aus dem Querschnitt der gewonnenen Informationen kann man sich nun orientieren und seinen Blog benutzerfreundlich aufbauen.

Zum Blogaufbau gehören die Seiten, die oben als Hauptnavigation dienen. Seiten werden hauptsächlich für bleibende Inhalte erstellt wie zum Beispiel dem Impressum, Infos über den Autor des Blogs oder wichtige Hinweise. Weiter finden wir auf einem Blog eine „Sitebar“ (Seiten-Navigation), hier spielt es keine Rolle, ob diese links oder rechts zu finden ist. Wobei es sich ein wenig durchgesetzt hat, dass die Seitennavigation eines Blogs sich rechts befindet, da der Leser links das Lesen einer Seite anfängt und somit gleich auf einen Artikel gelenkt wird.

Es gibt aber auch einige Blogs, die mit zwei Seitennavigationen arbeiten, das ich persönlich etwas störend finde, da hier nur mehr Werbung verpackt werden soll und ablenkt. Die Seitennavigation kann nach Wunsch gefüllt werden, sollte aber nicht dessen Sinn verfehlen, Artikel, Kategorien und Hinweise zu enthalten und nicht nur Werbebanner.

Der Artikel selber wird in kleineren Absätzen (Blöcke) geschrieben, damit der Leser nicht die Übersicht verliert und seine Augen auch einmal eine kleine Pause bekommen. Auch sehr schön und nützlich sind immer wieder kleinere Auflockerungen im Artikel, wie Fotos, Grafiken oder auch einmal ein kleines Video. Das lockert den Text auf und man kann wertvolle Informationen mit Bildern darstellen und oft auch besser erklären.

Weiter spielt die Farbgebung eine wichtige Rolle für den Blog. Am einfachsten und grade für Anfänger eignen sich helle Farben wie, weiße Hintergründe mit schwarzer Schrift (Lesbarkeit der Artikel) und es sollten maximal drei bis vier Farbtöne im Blog vorhanden sein. Zu viele oder zu bunte (grelle) Farben lenken das Auge des Lesers ab und er kann sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren. Auch sehr dunkle Farben sind nicht wirklich empfehlenswert, da der Leser mit einer weißen oder zu mindestens sehr hellen Schrift lesen muss und das ist sehr anstrengend für das Auge, sodass der Leser leicht ermüdet beim Lesen und schnell die Lust am Artikel verlieren kann.

Ein Logo oder Blog-Grafik als Überschrift, muss nicht sein, da ein Blog auch vom Lesen der Überschrift lebt und der Besucher gleich weiß, um was für ein Thema es sich hier handelt. Möchte man seinem Blog zu mehr Wiedererkennungswert verhelfen, macht ein Blog-Logo natürlich mehr Sinn, da man dieses Logo später auch für die Promotion nutzen kann.

Zur weiteren Blogpflege zählt hauptsächlich, weitere Besucher und interessierte Leser zu finden. Nun, an dieser Stelle gehen viele Meinungen etwas auseinander. Sehr viele Blogbetreiber konzentrieren sich auf Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) und diverse Online-Marketing Maßnahmen, um mehr Besucher auf den Blog zu bekommen. Andere nutzen soziale Netzwerke und schwören auf Verlinkungen um ihren Blog bekannt zu machen und es gibt die Dritten, zu denen ich auch neige, die ihre ganze Energie, Erfahrung und Wissen in Artikeln weiter geben und somit für informativen und gern gelesenen Content in ihrem Blog sorgen.

Nicht zu Unrecht gibt es den Spruch: „Content is King“ und hier liegt das Salz in der Suppe, denn wenn ein Blog über ausreichend informativen Inhalt verfügt und ständig erweitert wird, dann kommen wiederkehrende und neue Leser von allein. Zudem hat ein Blog mit dem gewissen Mehrwert den positiven Effekt, dass dieser ohne zutuen von selber verlinkt und weiterempfohlen wird.

Wollen wir an dieser Stelle aber nichts beschönigen, denn wer glaubt, einen Blog ohne viel Fleiß und Ausdauer betreiben zu können, der sollte gleich die Finger davon lassen, oder weiter an seiner „ewigen Baustelle“ arbeiten! Auch und gerade am Anfang, macht es die Mischung,  aus Suchmaschinenoptimierung, etwas Marketing, Verlinkungen und natürlich die Verbreitung der Artikel in diversen sozialen Netzwerken. Der Hauptanteil der aufgebrachten Zeit und Energie an einem Blog, sollte dem Schreiben von Artikeln dienen.

Und bitte jetzt nicht gleich anfangen, viele sinnfreie Texte zu schreiben, die letztendlich kein Mensch lesen will, nur damit der Blog Content bekommt. Nicht die Masse sondern dessen informativer Gehalt macht einen guten Blog aus.

Hier noch zwei wirklich empfehlenswerte Blog-Beispiele aus dem Blog-Netzwerk Yesbo
Zum einen der Gesundheitsblog von Ina Burger mit vielen Tipps zum Thema Gesundheit und Wellness und zum anderen ein kurzweiliger und zudem witziger Blog von Blondie über das tägliche Leben einer Frau im Schwabenländle.

Ich hoffe der eine oder andere konnte mit diesem Artikel etwas anfangen und wünsche nun jedem Blogger ein fettes „Happy Blogging!“ und jedem Neuling einen erfolgreichen Start in die Blogosphäre.

Über ein Feedback oder weitere Tipps und Anregungen zum Thema Blog-Aufbau und Blog-Pflege würde ich mich freuen.

2 Comments
  1. Profilbild von Ina Burger
    Ina Burger 5 Jahren ago

    Hallo Thilo,
    super Beitrag, gut verständlich und locker geschrieben. Danke auch für die Erwähnung 🙂
    Diese Geschichte mit dem Blog-Logo macht mich neugierig. Habe ich was verpasst?
    Und wie geht das?

    Frühlingsfrische Grüße, Ina

  2. Profilbild von Thilo Author
    Thilo 5 Jahren ago

    Hallo Ina,
    Ein Blog-Logo ist nichts anderes als ein ganz normales Logo, dass du dir mit einem Grafikprogamm erstellst. Jede Firma hat ein Logo und soetwas kannst du auch für einen Blog oder Webseite verwenden oder in anderen Medien.

    Der Wiedererkennungswert eines Logos ist bekanntlich größer als ein Titel oder Text.

    Grüße Thilo

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