Betriebssystem

von Mr. Yesbo

Warnung vor Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows

Juli 23, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor einer neuen Schwachstelle im Computerbetriebssystem Windows von Microsoft gewarnt. Betroffen seien alle aktuellen Windows-Versionen, teilte das BSI in Berlin mit. Die Schwachstelle sei bislang für gezielte Angriffe im Umfeld von Unternehmen ausgenutzt worden. Ziel sei das Ausspähen von Unternehmensdaten gewesen. Das BSI rät aber auch Privatnutzern, die von Microsoft empfohlenen Schritte zu befolgen, um das Sicherheitsleck zu schließen.

Betroffen von der Schwachstelle seien Windows 7, Windows Vista, Windows XP sowie Windows Server 2003 und 2008, teilte das BSI mit. Zur Beseitigung des Problems biete Microsoft auf seiner Internetseite ein provisorisches Programm an. Dieses nehme die nötigen Änderungen automatisch vor. Es werde aber auch an einer Software-Ergänzung – einem sogenannten Patch (zu Deutsch: Flicken) – gearbeitet, der das Problem grundsätzlich lösen soll.

Bislang sei die Schwachstelle über mobile Datenträger wie USB-Speichersticks für Angriffe genutzt worden, teilte das BSI mit. Es sei jedoch zu erwarten, dass das Leck nun auch via Internet oder E-Mail ausgenutzt werde. Schadsoftware könne daneben in Dokumente der Microsoft-Bürosoftware Office eingebettet sein.

Die Schadsoftware bestehe aus zwei Programmen, teilte das BSI mit. Eine Komponente sei die Spähsoftware selbst, ein sogenannter Wurm. Beim anderen Teil handle es sich um ein Programm, dass die Schadsoftware verstecke. Nach einer Infektion versuche das Schadprogramm bestimmte Unternehmenssoftware von Siemens herunterzuladen. Auf diesem Wege sollen dann Datenbanken ausgespäht werden. Erst im Januar hatte das BSI vor einer Sicherheitslücke in verschiedenen Versionen des Internet-Surfprogramms Internet Explorer von Microsoft gewarnt und von einer Benutzung abgeraten.

von Mr. Yesbo

Auf iPhone und iPad sollen bald mehrere Programme zeitgleich laufen

April 10, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Die Besitzer des erfolgreichen Handys iPhone von Apple sollen auf dem Gerät ab Sommer erstmals auch mehrere Programme gleichzeitig nutzen können. Apple werde ein neues Betriebssystem für das Telefon veröffentlichen, das Anwendern neben der zeitgleichen Nutzung von Programmen über 100 weitere Zusatzfunktion biete, erklärte Apple-Chef Steve Jobs am Donnerstag (Ortszeit). Vom Tablet-Computer iPad verkaufte Apple indes in der ersten Woche bereits 450.000 Exemplare.

Die gleichzeitige Nutzung mehrerer Programme – das sogenannte Multitasking – ist auf Computern schon lange gang und gäbe. Auch moderne Multifunktionshandys, sogenannte Smartphones, besitzen diese Funktion in aller Regel. Apple hinkte den Wettbewerbern hier bislang aber hinterher. iPhone-Nutzer forderten die Möglichkeit daher schon seit langem vehement ein, auch beim iPad wurde das fehlende Multitasking als Manko moniert.

Entwickler von Programmen für das iPhone – die sogenannten Apps oder Applikationen – können Jobs zufolge auf das neue Betriebssystem sofort zugreifen, Privatanwender müssten sich noch bis Sommer gedulden. Im Herbst soll dann eine Version des Betriebssystems für das iPad erscheinen.

Zu den über 100 neuen Funktionen neben dem Multitasking soll auch ein fünffacher digitaler Zoom für die in das Telefon eingebaute Kamera gehören, daneben eine Anschlussmöglichkeit für eine Funktastatur über den Bluetooth-Standard. Weitere Neuerungen sind eine Software zur Lektüre elektronischer Bücher – und zu deren Einkauf – sowie eine Rechtschreibkontrolle. Zudem sollen Anwender künftig auch leichter ihre E-Mails und Programme verwalten können.

Beim Multitasking habe Apple “nicht zu den ersten gehört, aber wir werden die besten sein”, sagte Konzern-Chef Jobs bei der Vorstellung des neuen Betriebssystems OS 4.0. Apple habe Multitasking für das iPhone bisher aus der Furcht nicht eingeführt, die Funktion könne das Telefon erheblich langsamer machen und die Laufzeit des Akkus spürbar verringern, sagte Jobs. Der Konzern habe dieses Probleme jetzt jedoch lösen können.

Eine Woche nach Verkaufsstart des von Apple-Fans lange erwarteten Tablet-Computers iPad luden Nutzer bereits 3,5 Millionen Anwendungen für das Gerät herunter, wie Apple-Chef Jobs sagte. Auch seien seit Samstag rund 600.000 elektronische Bücher aus der digitalen Bibliothek gekauft worden. Der Verkauf des iPads, das eine völlig neue Klasse von Geräten zwischen Computer und Handy begründen soll, war am Samstag in den USA gestartet. Allein am ersten Tag gingen rund 300.000 Geräte über den Ladentisch.

Das iPad sieht aus wie das iPhone, ist aber etwa so groß wie ein Din-A4-Blatt. Bedient wird es über einen Touchscreen, also einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Gedacht ist das Gerät vor allem zur mobilen Unterhaltung: Die Besitzer können darauf Musik hören, Filme ansehen, spielen und Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften lesen.

Zwar wird das iPad derzeit offiziell nur in den USA verkauft. In China ist es jedoch schon auf dem Schwarzmarkt zu haben, berichtete die “Financial Times” am Freitag. Das Geräte werde in einigen Geschäften in China und Hongkong mit einem rund 50-prozentigen Aufschlag gegenüber dem US-Preis von etwa 500 Dollar verkauft. Die Zeitung zitierte jedoch Ladenbesitzer, denen zufolge das iPad auf dem Schwarzmarkt nur halb so gefragt sein soll wie das iPhone nach seinem Verkaufsstart 2007.

von Mr. Yesbo

Microsoft untersucht neue Sicherheitslücke im Internet Explorer

Februar 4, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Der Softwareriese Microsoft prüft eine neue Sicherheitslücke in seinem Internet Explorer (IE). Die Lücke im Browser des Unternehmens öffne Angreifern möglicherweise den Zugang zum Computer der Nutzer, teilte das US-Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit) mit. Betroffen sind demnach vor allem Computer mit dem älteren, aber noch weit verbreiteten Betriebssystem Windows XP. Auf den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 schütze hingegen der standardmäßig aktivierte “geschützte Modus” vor Angriffen über die Sicherheitslücke.

Hingewiesen auf die Lücke wurde Microsoft von einer Computersicherheitsfirma. Microsoft prüft die Lücke nun und wird nach eigenen Angaben bei Bedarf eine Aktualisierung für seine Nutzer bereitstellen. Im Internet Explorer des Softwareriesen war erst kürzlich eine Sicherheitslücke entdeckt worden. Diese hatten unter anderem Hacker aus China für Angriffe auf Google und andere Großkonzerne ausgenutzt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte die Lücke als “kritisch” bewertet und Computernutzern empfohlen, vorübergehend ein anderes Programm zum Anzeigen von Internetseiten zu verwenden. Inzwischen hat Microsoft ein Update für die Sicherheitslücke bereitgestellt.

von Mr. Yesbo

Windows 7

November 4, 2009 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Das neue Windows 7 – ein Thema, dass seit Monaten die PC und Software-Welt beschäftigt. Manche sagen Windows 7 sei nur eine optische Weiterentwicklung von Windows Vista. Andere wiederum, dass Microsoft Windows 7 nur ein Add-One zum Vista ist, da viele Funktionen, die jetzt in Win 7 sind, eigentlich im Vista sein sollten. Im Internet ist zu lesen, dass 7er nur ein Vista System ist, dass auf Online getrimmt wurde, sprich mit massiver Anbindung von Online Services und Diensten. Microsoft sagt natürlich es sei alles besser, schneller und sicherer.

Lohnt sich der Umstieg von Vista auf Windows 7?

Unbedingt ja. Denn Windows 7 ist viel schneller als Vista sogar schneller als XP und verbraucht weniger System Ressourcen als Vista. Außerdem ist die Oberfläche überarbeitet worden und es ist eindeutig leichter zu bedienen als Windows Vista. Nervig an Vista ist ja das es immer was meldet dagegen kann man das bei Windows 7 einstellen und bis zu ein Drittel der Meldungen senken. Es bringt außerdem die Multitouch Funktion mit sich aber man braucht trotzdem einen Monitor der dies unterstützt. Alles zusammengefasst ist Windows 7 kein neues Betriebssystem sondern das verbesserte Vista. Trotzdem wird es besser und beliebter sein als das alte ausgediente Windows XP.