April 12, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor Betrügern, die sich am Telefon als Vertreter der Behörde ausgeben und Zeitschriftenabonnements verkaufen wollen. “Selbstverständlich hat das BVL solche Anrufe nicht in Auftrag gegeben”, teilte die Behörde am Montag in Berlin nach wiederholten Beschwerden über entsprechende Anrufe mit.
Demnach meldet sich dabei ein angeblicher Mitarbeiter des BVL und verspricht, den Angerufenen von Telefongewinnspiellisten zu streichen, wenn dieser ein Zeitschriftenabonnement abschließe. Auf Nachfrage wurde den Angaben zufolge die Adresse der Behörde genannt und eine Telefonnummer, die der BVL-Nummer sehr ähnlich war.
Das BVL rät Betroffenen, nicht auf diese Anrufe einzugehen: “Wer solch einen Anruf erhält, kann davon ausgehen, dass es sich um einen Schwindel handelt und sollte sofort auflegen.” Wer ein solches Abonnement abgeschlossen habe, solle den Abschluss widerrufen.
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März 24, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo
Frauen verdienen auch in Führungspositionen deutlich weniger als Männer. Im Jahr 2008 lag der Verdienstunterschied unter den in Vollzeit angestellten Führungskräften bei 28 Prozent, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit. Die in der Privatwirtschaft angestellten weiblichen Führungskräfte verdienten demnach monatlich durchschnittlich 3410 Euro brutto, die männlichen 4760 Euro. Männer bekommen zudem höhere Sondervergütungen. Diese liegen im Durchschnitt mit 9870 Euro um 36 Prozent über jenen der Frauen mit 6360 Euro.
Die Lohnkluft zwischen Männern und Frauen ist damit in Führungspositionen sogar noch höher als im Durchschnitt der Erwerbstätigen. Im Jahr 2008 lag der Bruttostundenverdienst von Frauen laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 23,2 Prozent unter dem von Männern. Deutschland lag damit deutlich über dem EU-Durchschnitt von 18 Prozent. Diese Zahlen vergleichen allerdings nicht Frauen und Männer in gleichwertigen Positionen, sondern sind ein Gesamt-Durchschnitt. Da mehr Männer in höheren Positionen arbeiten, dürfte der Unterschied in vergleichbaren Positionen eigentlich niedriger liegen.
Eine Ursache für die Unterschiede auch in Führungspositionen ist laut DIW, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Berufen und Branchen tätig sind. “Generell werden in frauendominierten Branchen schlechtere Verdienste erzielt – das gilt auch für Führungskräfte”, erklärte DIW-Forscherin Anne Busch. Je höher zudem eine Position im Unternehmen sei, desto weniger Frauen gebe es. DIW-Expertin Elke Holst wies aber zugleich darauf hin, dass ein großer Teil der Unterschiede durch messbare Indikatoren nicht erklärbar sei. Auch gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen spielten eine Rolle, etwa Stereotypen, die häufig zu Nachteilen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt führten.
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