Facebook

von Mr. Yesbo

30.000 Facebook-Nutzer verlassen Internetnetzwerk

Juni 1, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Mehrere zehntausend Internetnutzer haben das Internet-Kontaktnetzwerk Facebook nach Angaben von Aktivisten aus Protest gegen die Datenschutzpolitik des Unternehmens verlassen. Bis um Mitternacht (MESZ) in der Nacht auf Dienstag seien insgesamt 32.749 Facebook-Mitglieder einem Aufruf gefolgt und hätten dem sozialen Netzwerk den Rücken gekehrt, teilten die Organisatoren auf der Website “Quit Facebook Day” mit. Die Gruppe, die ihre Identität nicht näher bekanntgab, hatte für Montag Facebook-Nutzer aufgerufen, ihre Nutzerkonten zu schließen.

Die Datenschutzaktivisten erklärten, Facebook überlasse seinen Nutzern zwar die Entscheidung, welche Daten diese veröffentlichen wollten – es benachteilige die Anwender dabei aber trotzdem. Kritiker fordern von Facebook seit langem, dass persönliche Daten der Nutzer von Anfang an komplett privat seien müssen. Wer einen Teil davon freigeben wolle, sollte dies dann entscheiden können. Stattdessen sind bei dem Internetnetzwerk von Anfang an viele der angegebenen Nutzerdaten öffentlich ersichtlich und müssen explizit gesperrt werden. Facebook stand wegen dieser Datenschutzpolitik in den vergangenen Monaten immer wieder in der Kritik, auch von Datenschützern und der Politik in Deutschland.

von Mr. Yesbo

Yesbo – deine Tweets auf Facebook und Twitter anzeigen

Mai 31, 2010 in Yesbo-Zentrale von Mr. Yesbo

Kommunikationsportale wie Twitter und Facebook sind immer beliebter geworden, nicht nur bei jungen Leuten, sondern auch bei Firmen und Funkhäusern. Twitter wird als Tagebuch, SMS oder Chat-Programm gesehen, um kurze Neuheiten und Informationen weltweit zu berichten. Der Nutzer hat 140 Zeichen für seinen Beitrag und kann sich mit seinen Followern verbinden und erhalten sekundlich neue Informationen. Facebook zeigt Profile vieler Privatleute und Prominente. Zugleich kann man mit seinen Facebook Freunden so genannte Apps spielen, die wiederum verknüpft sind.

Die Nutzer dieser beiden berühmten Internetseiten sind regelrecht süchtig nach neuen News ihrer verknüpften Freunde. Das nervige hin und her klicken der beiden Seiten kann Abhilfe geschaffen werden. Das soziale Netzwerk Yesbo hat diese Marktlücke gefunden und verbindet die beiden Seiten in einer. Sie dient aber auch zur Kommunikation für kreative Blogger die neue Freunde suchen. Nutzer von Yesbo können somit gleichzeitig News von Twitter und von Facebook vereinen. Zugleich können sie auch von dort aus Einträge auf ihr Profil machen und ihre Freunde über ihren Alltag informieren und somit teilhaben. Durch Yesbo bekommt der Nutzer eine bessere Übersicht und versinkt nicht bei über 100 Freunden in Informationsflut. Kurz um Gruppenbildung, News mitteilen, bloggen, Freunde finden und Nachrichten lesen ist im sozialen Netzwerk Yesbo möglich.

von Mr. Yesbo

Ministerin Aigner kündigt mehr Datenschutz im Internet an

Mai 30, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat nach dem Streit mit den Internetdiensten Google und Facebook neue Richtlinien für Datenschutz und Privatsphäre im Internet angekündigt. “Die Bundesregierung ist dabei, gemeinsam an Eckpunkten für besseren Verbraucherschutz im Netz zu arbeiten,” sagte Aigner. Ein erster Gesetzesentwurf könne “im Herbst” vorgelegt werden. Ihren Protest gegen die Datenpannen bei Google und die Verwendung der Kundendaten bei Facebook bezeichnete Aigner als “Etappen-Sieg der Internet-Nutzer über Weltkonzerne und deren Lobbyisten”.

Aigner verwies gegenüber dem “Focus” zudem darauf, dass am Montag “weltweit großer ‘Facebook-Kündigungstag’” sei. Sie unterstütze EU-Forderungen, Internetdaten schneller zu löschen und IP-Adressen zu verschleiern. Bei Internetsuchmaschinen wie Google wäre zudem die Verkürzung der Speicherdauer auf sechs Monate ein Fortschritt. “Die Anonymisierung muss soweit gehen, dass es deutlich erschwert wird, Nutzerprofile zu erstellen und zu vermarkten”, sagte Aigner.

von Mr. Yesbo

Bangladesch sperrt Facebook wegen Mohammed-Karikaturen

Mai 30, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Nach der Veröffentlichung von Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed auf der Facebook-Website hat Bangladesch die Seiten des Sozialnetzwerks gesperrt. Die Sperrung sei am Samstagabend vorgenommen worden, weil die Website “die religiösen Gefühle der muslimischen Bevölkerungsmehrheit im Land verletzt” habe, erklärte der Vorsitzende des bangladeschischen Aufsichtsausschusses für Telekommunikation, Hasan Mahmud Delwar, in Dhaka. Die Sperrung sei allerdings “vorübergehend”. Sobald die Seiten mit anstößigen Bildern gelöscht worden seien, werde Facebook wieder freigeschaltet.

Nach Delwars Angaben waren außer Mohammed-Karikaturen “anstößige Bilder” von Führungspersonen des Landes wie Regierungschefin Sheich Hasina Wajed und ihrem Vater Mujibur Rahman, des ersten Präsidenten von Bangladesch, veröffentlicht worden. Ein Mann wurde im Zusammenhang mit den Bildern festgenommen. Für die Sperrung von Facebook hatten am Freitag in der Hauptstadt Dhaka tausende Menschen demonstriert.

Auf einer Facebook-Seite hatte ein westliches Mitglied des Netzwerkes zur Einsendung von Karikaturen des Propheten Mohammed aufgerufen. Infolgedessen hatte Pakistan am Mittwoch den Zugang zu der Website gesperrt. In zahlreichen Städten des Landes fanden Demonstrationen gegen das US-Internetunternehmen statt.

von Mr. Yesbo

Facebook laut Google mit Abstand beliebteste Internetseite

Mai 30, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Das soziale Netzwerk Facebook ist laut einer Erhebung des Internetriesen Google die mit Abstand beliebteste Website: Monatlich besuchen rund 540 Millionen weltweit Menschen die Seite, das ist mehr als ein Drittel der gesamten Internetgemeinde. Über das Portal Facebook.com werden so pro Monat ungefähr 570 Milliarden verschiedene Seiten angeschaut, mehr als acht Mal so viele wie bei Yahoo.com, das auf dem zweiten Platz landete. Das Netzwerk Facebook hat weltweit 400 Millionen Mitglieder, davon rund neun Millionen in Deutschland.

Facebook sieht sich derzeit jedoch wachsender Kritik seitens Datenschützern und Politikern ausgesetzt. Am Mittwoch kündigte das Unternehmen als Reaktion darauf überarbeitete Datenschutzeinstellungen an. So sollen auf den Profilseiten künftig deutlich weniger Informationen für alle zugänglich sein. Zusätzlich will Facebook neue Optionen hinzufügen, mit denen Nutzer externe Anwendungen und Websites Dritter einfacher deaktivieren können.

von Mr. Yesbo

Paris schränkt über Facebook verabredete Massenpartys ein

Mai 20, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Nach dem Tod eines jungen Mannes beschränkt Frankreich über Internet-Netzwerke wie Facebook verabredete Trinkpartys. Die Organisatoren der bei Jugendlichen beliebten Massenveranstaltungen müssten sich künftig klar zu erkennen geben und die Feten drei Tage vorher bei den Behörden anmelden, sagte Innenminister Brice Hortefeux. Die Veranstalter müssten dann unter anderem für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen und verhindern, dass Minderjährige an Alkohol kämen. Sollten sie das nicht tun, müssten sie mit Strafen und Schadenersatzforderungen rechnen.

Die “Apéro géant” (“Riesenumtrunk”) genannten Partys erfreuen sich seit einigen Monaten steigender Beliebtheit in Frankreich. In einigen Städten kamen nach Aufrufen über Facebook mehr als 10.000 Menschen zusammen. Vor einer Woche starb im westfranzösischen Nantes ein stark angetrunkener junger Mann, der auf dem Heimweg von einer solchen Party von einer Brücke gefallen war. Mehrere Städte sagten darauf geplante Veranstaltungen ab und drohten den Initiatoren mit juristischen Schritten.

Auch wenn kein allgemeines Verbot geplant sei, könnten einzelne Veranstaltungen weiter untersagt werden, sagte Hortefeux. Mit Blick auf Facebook-Aufrufe zur bisher größten solchen Freiluft-Party unter dem Pariser Eiffelturm am Sonntag ist laut dem Minister noch nicht entschieden, ob sie erlaubt wird. Die Initiatoren wollen nach eigenen Angaben 50.000 Menschen zusammenbringen. Der Pariser Polizeipräfekt hat allerdings bereits “den Konsum und den Verkauf von Alkohol” untersagt.

von Mr. Yesbo

Internet-Netzwerk Facebook führt neue Sicherheitsfunktionen ein

Mai 14, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Das Internet-Kontaktnetzwerk Facebook hat eine neue Sicherheitsfunktionen für seine Nutzer eingeführt. Facebook-Mitglieder könnten künftig sehen, wenn Unbekannte versuchten, über einen fremden Computer oder andere Geräte Zugriff auf ihr Facebook-Konto zu bekommen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Facebook-Nutzer würden per E-Mail oder per SMS auf ihrem Handy benachrichtigt, wenn sich jemand von einem unbekannten Gerät aus an ihrem Facebook-Konto zu schaffen mache.

Mitglieder des Online-Netzwerks könnten künftig in ihrem Nutzerkonto in einer speziellen Liste all ihre Computer, Notebooks oder Handys registrieren lassen, mit denen sie gewöhnlich auf das Netzwerk zugreifen, erklärte das Unternehmen. Habe ein Nutzer seine Geräte einmal in der Liste registriert und jemand mache sich von einem fremden Computer aus daran zu schaffen, dann werde dieser dazu aufgefordert, sein Gerät zu identifizieren. Mitglieder des Netzwerkes, die mit einer Warn-E-Mail auf den Zugriff durch Fremde hingewiesen würden, erhielten Hinweise, wie sie ihr Passwort zum Schutz ihres Kontos ändern und wie sie bestimmte Geräte für den Zugriff blockieren könnten. Auch habe das Unternehmen Schutzfunktionen wie etwa Kontrollfragen zum Geburtsdatum eingebaut, um einen Fremdzugriff auf Nutzerkonten zu verhindern.

Facebook wird von Datenschützern immer wieder für seinen Umgang mit Mitglieder-Daten kritisiert. Auch von der EU kam in dieser Woche heftige Kritik.

von Mr. Yesbo

Datenschutz ist Verbraucherschutz

Mai 1, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Die Unternehmen in Deutschland sollten Datenschutz nach Ansicht des Datenschutz-Vorstandes der Deutschen Telekom, Manfred Balz, nicht nur als lästige Pflicht begreifen. “Wenn Kundendaten nicht ausreichend geschützt und dadurch missbraucht werden können, werden die Kunden im Alltag belastet oder gar geschädigt”, sagte Balz am Freitag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. “Datenschutz ist gelebter Verbraucherschutz und damit Teil unseres Geschäfts”, sagte er zum zweiten Datenschutz-Bericht, den die Telekom ihren Aktionären auf der Hauptversammlung am Montag vorlegt.

Die Diskussion um den Umgang mit persönlichen Daten beim Straßenfotodienst Google Street View oder dem soziale Netzwerk Facebook habe gezeigt, dass Unternehmen durch Offenheit über den Umgang mit Daten die Verbraucher in die Lage versetzen müssten, selbst über die Preisgabe ihrer Daten zu entscheiden. Dabei sei allerdings “eine ausgewogene Balance” notwendig, sagte Balz der AFP. “Freiheit findet nicht im rechtsfreien Raum statt, Sicherheit ist nicht gleich Bevormundung”, hob er hervor. An die Politik richtete er die Forderung, die notwendige Ausgewogenheit mit “entsprechenden Rahmenbedingungen und Spielregeln” zu ermöglichen.

Die Telekom habe “aus der Vergangenheit gelernt”, sagte Balz in Bezug auf die Datenaffäre des Konzern. Das Unternehmen hatte in den Jahren 2005 und 2006 die Telefonverbindungsdaten von Aufsichtsräten der Telekom, Angehörigen des Betriebsrats, Journalisten, aber auch von Dritten wie Verdi-Chef Frank Bsirske ausgespäht, die mit dem Konzern nicht unmittelbar zu tun haben. “Jetzt nutzen wir unsere Erfahrungen, um Vorreiter im Datenschutz zu werden”, kündigte Balz an. Das Unternehmen stelle sich interner wie externer Kritik: 2009 habe die Telekom den Datenschutz in ihrem Unternehmen mehr als 450 Mal intern und mehr als 100 Mal extern prüfen lassen.

von Mr. Yesbo

Facebook sperrt Konto von “Bin Laden”

April 20, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Das Online-Netzwerk Facebook hat nach eigenen Angaben ein Nutzer-Konto unter dem Namen Osama bin Ladens gesperrt. Das Unternehmen geht allerdings nicht davon aus, den El Kaida-Chef persönlich als Mitglied zu haben. Alle möglichen Leute versuchten, sich unter “berühmten oder berüchtigten Namen” registrieren zu lassen, sagte Facebook-Sprecher Andrew Noyes. Normalerweise würden diese mit Hilfe spezieller Techniken ausgefiltert. Vor dem jetzt entdeckten Konto habe es schon Dutzende Versuche gegeben, ein Konto unter Bin Ladens Namen zu eröffnen.

Wie der US-Fernsehsender unter Berufung auf die arabisch-sprachige Internetseite Elaph berichtete, wurde Bin Ladens Facebook-Konto am 25. März eröffnet. Auf ihm wurden demnach Reden und Tonaufnahmen islamischer Extremisten veröffentlicht. Der Chef des Terrornetzes selbst wurde als “Prinz der Mudschahedin” bezeichnet, sein Domizil soll er demnach in den “Bergen der Welt” haben. Als sein Account geschlossen wurde, hatte “Bin Laden” etwas mehr als 1000 Fans.

von Mr. Yesbo

Für Arbeit mit sozialen Netzwerken reichen günstige Smartphones

April 17, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Millionen Menschen nutzen täglich soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Mit einem Smartphone lassen sich von unterwegs leicht entsprechende Nachrichten absetzen. Für die mobile Nutzung sozialer Netzwerke sind bereits Smartphones ab 120 Euro wie beispielsweise das Samsung B3410 oder das Nokia 6760 slide geeignet.

Wer Fotos oder Videos in das Netzwerk hochladen will, sollte zu einem Modell beispielsweise mit Drei-Megapixel-Kamera und schnellem Internetzugang über UMTS oder HSPA greifen. Verbindungsstandards wie GPRS und EDGE sind beim Up- und Download relativ langsam. Ratsam ist laut teltarif.de zudem eine sogenannte QWERTZ-Tastatur, die für jeden Buchstaben eine Taste bereithält.

von Mr. Yesbo

Soziale Netzwerke mit großen Mängeln beim Datenschutz

März 26, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Nutzer von sozialen Netzwerken im Internet laufen nach Angaben der Stiftung Warentest Gefahr, die Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu verlieren. Bei einer Untersuchung von zehn Kontaktnetzwerken wie Facebook, Xing oder MySpace wiesen alle Angebote Mängel beim Datenschutz auf, wie die Stiftung in Berlin mitteilte. Besonders schlecht kamen demnach Anbieter aus dem Ausland weg.

Hubertus Primus, Bereichsleiter Publikation von Stiftung Warentest, mahnte die Internetnutzer zu Vorsicht beim Einstellen von Daten in sozialen Netzwerken. Die beste Bewertung erhielten die Netzwerke “SchülerVZ” und “StudiVZ”. Beide bekamen bei der Beachtung von Verfügungs- und Nutzerrechten sogar ein “sehr gut”. Hierbei ging es darum, ob der Nutzer Eigentümer seiner Daten bleibt, oder ob Verwertungsrechte an Anbieter übergehen. Außerdem wurde untersucht, wie Persönlichkeitsrechte beachtet werden, zum Beispiel bei der Verlinkung mit anderen Portalen oder beim Recht auf das eigene Bild.

Die großen US-Anbieter wie Facebook oder MySpace schnitten bei der Untersuchung am schlechtesten ab. Diese schränkten die Rechte ihrer Nutzer erheblich ein, räumten sich selbst aber umfassende Rechte bei der Verwertung der Daten der Anwender ein, vor allem bei der Weitergabe der privaten Angaben etwa an Unternehmen.

Auch um die Sicherheit der Daten der Nutzer der Online-Plattformen sei es mitunter schlecht bestellt, teilte die Stiftung Warentest mit. “Wo das Einloggen in die Netzwerke mit dem Handy möglich war, fiel auf, dass Nutzername und Passwort unverschlüsselt übertragen wurden”, sagte Primus. Diese Sicherheitslücke müsse geschlossen werden.

Die zentrale Rolle falle aber weiterhin dem Nutzer zu. “Jeder Verbraucher ist sein eigener Datenschützer”, sagte Primus. Was einmal ins Internet gestellt worden sei, bleibe oft auch nach dem Löschen erhalten.

Die Experten der Stiftung betätigten sich für die Untersuchung mit der Erlaubnis der Netzwerke als Hacker. Sie stellten fest, dass sie “mit relativ einfachen Mitteln” teils nur wenige Tage gebraucht hätten, bis sie “jedes beliebige Nutzerkonto” mit einfachen Schritten hätten übernehmen können. Facebook, Myspace, LinkedIn und Xing verweigerten die Kooperation mit Stiftung Warentest und erhielten deshalb ein “mangelhaft” bei der Datensicherheit wegen fehlender Transparenz.

von Mr. Yesbo

Studenten gründen Online-Marktplatz für Klausur-Lernhilfen

Februar 20, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Zwei Kölner Studenten haben eine Art digitalen Lernmarktplatz geschaffen, der anderen Studierenden bei der Vorbereitung auf Klausuren helfen soll. Das Prinzip ähnelt dem einer Tauschbörse: Jeder kann auf der Webseite unidog.de Notizen und Lernhilfen hoch- und die von anderen herunterladen.

Die vorhandenen Informationen sind nach Hochschulen gegliedert und können nach einer kostenlosen Registrierung durchsucht werden. Dabei verlassen sich die Initiatoren auf ein einfaches Prinzip: Unter dem Motto “Klausurstoff von Studis für Studis” bieten sie guten Studenten mit einem Honorar den Anreiz, ihre selbst erstellten Klausurhilfen zu publizieren, und geben so gleichzeitig anderen die Möglichkeit, von diesem Lernmaterial zu profitieren. Auf diese Weise können die Betreiber sowohl Mitschriften und Zusammenfassungen als auch Lernkarten, Hausarbeiten und Klausurlösungen zur Verfügung stellen. Zudem ist es für jeden Nutzer möglich, gezielt Dokument-Gesuche zu veröffentlichen, Fragen an die Community zu stellen oder Links zu Skripten oder Hintergrundinformationen einzustellen.

In Zukunft soll Unidog in eine Firma integriert werden, die die beiden Initiatoren gerade gründen. Langfristig wollen sie Technologien entwickeln, mit denen Wissen noch universeller verfügbar wird. Hans-Günter Herrmann erläutert die Vision: “Unser neues Projekt soll einen Wissenstransfer von Unis an alle Wissbegierigen ermöglichen. Wir arbeiten derzeit an einer innovativen Technologie, um universitäres Wissen auch für Nicht-Studenten einfacher zugänglich zu machen.” Unterstützt werden die beiden bei ihrer Firmengründung durch das Gründerbüro der Universität Köln, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie durch ein EXIST-Gründerstipendium des Europäischen Sozialfonds.

von Mr. Yesbo

Harmloses Sit-In wird nach Internet-Hinweis zur Massenparty

Februar 10, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Das beschauliche Treffen einer 15-Jährigen mit Freunden ist wegen einer im Internet veröffentlichten Einladung zu einer wüsten Party samt Polizeieinsatz ausgeartet. Während des Urlaubs ihrer Eltern hatte das Mädchen aus Nübel in Schleswig-Holstein über die Netzwerke “Facebook” und “SchülerVZ” Freunde zu einem “Sit-In” bei sich zu Hause eingeladen. Statt der geplanten zehn Personen seien in der Nacht zum Sonntag 70 bis 80 größtenteils betrunkene junge Leute erschienen und begannen, die Einrichtung des Hauses zu beschädigen.

Die 15-Jährige wusste sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und alarmierte die Polizei. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei stießen die Einsatzkräfte vor Ort auf eine “sichtlich aufgelöste” Gastgeberin und deren Schwester, die sich vor den ungebetenen Besuchern in ein Zimmer zurückgezogen hatten und nicht mehr Herr der Lage waren. Tapeten und Teppiche seien bereits ruiniert und der Boden im gesamten Untergeschoss mit den Scherben zerbrochener Bierflaschen übersät gewesen.

Als die Beamten die völlig aus dem Ruder gelaufene Party auflösen wollten, sahen sie sich vor dem Haus plötzlich einer Gruppe aus rund 40 aggressiven Gästen gegenüber, die Schneebälle und Bierflaschen auf ihren Streifenwagen warfen. Erst mit Unterstützung weiterer Polizisten und eines Diensthunds gelang es den Ordnungshütern, die Lage wieder zu beruhigen und die Feier zu beenden.

von Mr. Yesbo

EU sieht Schwächen bei Schutz Minderjähriger im Internet

Februar 10, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Minderjährige müssen nach Ansicht der EU-Kommission in sogenannten sozialen Netzwerken im Internet besser geschützt werden. Darum sollten persönliche Angaben und Fotos standardmäßig nur von Bekannten eingesehen werden dürfen, forderte die Behörde in einem zum “Tag des sicheren Internets” veröffentlichten Bericht. Die Anbieter sozialer Netzwerke seien ihren Pflichten bislang nicht voll nachgekommen.

Die Kommission hatte mit externen Fachleuten rund 25 Internetangebote wie Facebook, SchülerVZ, MySpace und Youtube unter die Lupe genommen. Sie gehören zu 20 Unternehmen, die sich 2009 selbst verpflichtet hatten, den Schutz Minderjähriger im Internet zu erhöhen. Sie wollten beispielsweise Vorkehrungen gegen Pädophile verbessern.

Die meisten Firmen hätten die Risiken tatsächlich vermindert, “indem sie die Änderung von Datenschutz-Einstellungen, das Blockieren von Nutzern und das Löschen unerwünschter Kommentare und Inhalte erleichtert haben”, urteilte die Kommission. “Ich erwarte jedoch von allen Unternehmen, dass sie mehr tun”, erklärte die scheidende Medien-Kommissarin Viviane Reding.

Besonders bemängelte die Kommission, dass nur in 40 Prozent der Fälle bei minderjährigen Nutzern die Profile standardmäßig allein von Bekannten eingesehen werden können. Ist das nicht der Fall, können sich Fremde etwa ungehindert die von Kindern und Jugendlichen eingestellten Fotos ansehen oder lesen, was diese in der Freizeit tun oder wo sie zur Schule gehen.

Die in Deutschland sehr populäre Seite SchülerVZ enthalte ausführliche altersgemäße Informationen über Gefahren im Netz, heißt es in dem Bericht. Auch dass persönliche Daten standardmäßig nur für Freunde einsehbar seien, lobten die Tester. Es fehle aber eine externe Alterskontrolle, so dass sich Erwachsene auf SchülerVZ als Jugendliche ausgeben könnten. Die Tester kritisierten zudem mangelhafte Möglichkeiten, persönliche Angriffe zu melden.

Den US-Giganten Facebook kritisierte Reding dafür, noch im Januar und damit nach Fertigstellung des Berichts Einstellungen so geändert zu haben, dass persönliche Daten standardmäßig Fremden offenstünden.

Die Kommission wandte sich auch an die Nutzer selbst. Jeder zweite Teenager in Europa gebe im Netz Persönliches preis. Unter Umständen könne dies “für immer” online bleiben und von aller Welt gesehen werden. Das Motto bei Einträgen (“Posts”) im Netz müsse darum lauten: “Erst denken, dann posten!”