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Krankenkassen weisen Vorwürfe der Apothekerschaft zurück

Februar 5, 2010

Die gesetzlichen Krankenkassen haben Vorwürfe zurückgewiesen, sie würden ihre Finanzlage verschleiern und Einsparungen durch Arzneimittel-Rabattverträge ihren Versicherten vorenthalten. Ohne die Einsparungen durch die Rabattverträge hätten viele Krankenkassen vermutlich bereits im vergangenen Jahr Zusatzbeiträge erheben müssen, erklärte die stellvertretende Sprecherin des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Ann Marini. Sie reagierte damit auf Vorwürfe des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).

Der DAV-Vorsitzende Fritz Becker hatte den Krankenkassen vorgeworfen, sie würden Einsparungen durch Arzneimittel-Rabattverträge nicht an die Versicherten weitergeben. “Die Kassen verheimlichen ihren Versicherten eine Milliarden-Einsparung”, sagte Becker der “Bild”-Zeitung. Mit dem Geld könnten Millionen Versicherte entlastet werden, die jetzt von Zusatzbeiträgen bedroht seien. Nach Schätzungen des DAV sparen die Krankenkassen über Rabattverträge jährlich deutlich mehr als eine Milliarde Euro ein. Becker äußerte die Befürchtung, mit diesem Geld würden “steigende Verwaltungsausgaben gegenfinanziert”.

Marini wies den Vorwurf steigender Verwaltungskosten zurück. Das Gegenteil sei der Fall. Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen lägen “bei lediglich fünf Prozent und sind im Vergleich zu den Vorjahren prozentual sogar leicht gesunken”, hob sie hervor.

Mit Blick auf die von mehreren Kassen angekündigten Zusatzbeiträge sagte Marini, keine Krankenkasse erhebe gerne Zusatzbeiträge. Vielmehr unternähmen sie alles, um solche Beiträge durch interne Rationalisierung, effizientere Verträge, das Auflösen von Rücklagen oder durch Fusionen zu verhindern. Da der Gesundheitsfonds jedoch mit vier Milliarden Euro unterfinanziert sei, seien Zusatzbeiträge “die logische Konsequenz”.

Mehrere gesetzliche Kassen wollen einen pauschalen Zusatzbeitrag von acht Euro im Monat von ihren Versicherten erheben. Die Pauschale können sie ohne Einkommensprüfung einfordern. Einzelne Kassen haben inzwischen angekündigt, einen noch höheren Beitrag zu nehmen, der ein Prozent des beitragspflichtigen Einkommens und damit 37,50 Euro im Monat nicht überschreiten darf.

Schweinegrippe

November 3, 2009

Schweinegrippe oder auch H1N1 genannt – Panikmache oder ernste Krankheit?

In den Medien wird der Eindruck von Panik hervorgerufen bei der Schweinegrippe. Panik ist sicher nicht angebracht. Dennoch ist die Schweinegrippe eine Gefahr für die Gesundheit und sollte daher ernst genommen werden. Ist da die Impfung ein sinnvoller Schutz gegen die Erkrankung oder gibt es Nebenwirkungen, die noch nicht absehbar sind, da der Impfstoff zu schnell auf den Markt gebracht wurde?

Die Ärztekammer wiederum ruft zur Impfung gegen Schweinegrippe auf, mit der Begründung: „Unsere Chance, eine Viruserkrankung auszurotten, liegt darin, das Virus gar nicht zur Ausbreitung kommen zu lassen“.

Auch liest man täglich Fragen über die Schweinegrippe und dessen Impfstoff wie:
Ist die Schweinegrippeimpfung sinnvoll?
Schweinegrippe-Impfung in der Schwangerschaft – Ja oder Nein?
Kann man zweimal Schweinegrippe bekommen?
Ist die Schweinegrippe da um Geld zu machen?
Ist man als Allergiker anfälliger für die Schweinegrippe?
Darf mein Arbeitgeber mir vorschreiben mich gegen Schweinegrippe impfen zu lassen?
Warum haben so viele Leute Angst, sich vor der Schweinegrippe impfen zu lassen?

Schweinegrippe

Aber wie stehst Du dazu? Ist die Schweinegrippe wirklich so gefährlich und würdest Du dich dagegen impfen lassen?

Freue mich über zahlreiche Antworten und Meinungen, die auch andere Verunsicherte interessiert.

Grüße Euer Mr. Yesbo