Blog

Du durchsuchst das Archiv für Internet.

Plötzlich Abonnent

März 9, 2010

Die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Internet. Auf der Suche nach kostenloser Software könnten Verbraucher auf der Seite www.top-of-software.de in eine Falle tappen, teilte die Zentrale am Donnerstag in Frankfurt mit.

Die Kunden sollen dann für die gesamte Laufzeit einen Gesamtbetrag von 192 Euro bezahlen. Die Hinweise auf die entstehenden Kosten finden sich den Angaben zufolge “nur in den allgemeinen Geschäftsbedingungen und unscheinbar am Rand der Anmeldemaske”. Bereits aus diesem Grund komme es in Fällen wie diesen nicht zu einem Vertragsverhältnis, das “eine Kostenpflicht begründen würde”, sagte ein Rechtsanwalt der Verbraucherzentrale.

Die Verbraucherzentrale rät den Betroffenen, das Geld nicht zu bezahlen, sondern den Vertragsschluss zu bestreiten und zu widerrufen. Zugleich machen die Verbraucherschützer darauf aufmerksam, dass Nutzer über den im Impressum genannten Geschäftsführer der Antassia GmbH auf weitere Internetseiten stoßen, wo sie mit einer ähnlichen Masche anlgelockt werden.

Bundestages untersucht Internet

März 4, 2010

Eine Gruppe von Abgeordneten des Bundestages und von Experten soll die Auswirkungen des Internets auf die Gesellschaft untersuchen. Union, FDP, SPD, Grüne und Linke beschlossen im Parlament einstimmig die Einsetzung einer Enquêtekommission zu dem Thema. Die Kommission soll die Veränderungen untersuchen, die der Wandel zur “digitalen Gesellschaft” mit sich bringt.

Im Fokus sind dabei die Bereiche Kultur und Medien, Wirtschaft und Umwelt, Bildung und Forschung, Verbraucherschutz, Recht und Innen sowie Gesellschaft und Demokratie. Dabei geht es unter anderem um die Medienkompetenz, Grundrechte, Internet in der Verwaltung und Urheberrecht.

Im Antrag für die Enquêtekommission hieß es, das Internet sei die freiheitlichste und effizienteste Informations- und Kommunikationsform der Welt. Es trage maßgeblich zur Entwicklung einer globalen Gemeinschaft bei. Die digitale Gesellschaft biete neue Entfaltungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen, neue Chancen für die demokratische Weiterentwicklung, für die wirtschaftliche Betätigung und für die Wissensgesellschaft. Dabei sei das Internet “nicht länger nur eine technische Plattform, sondern entwickelt sich zu einem integralen Bestandteil des Lebens vieler Menschen, denn gesellschaftliche Veränderungen finden maßgeblich in und mit dem Internet statt”.

Das Internet war in den vergangenen Monaten mehrfach in den Fokus der Regierungspolitik gerückt. Umstritten waren etwa die von der großen Koalition beschlossene und nun wieder ausgesetzte Sperrung des Zugangs zu Internetseiten mit Kinderpornografie, bei der die Seiten nicht geschlossen, sondern nur für den Zugriff aus Deutschland blockiert wurden. Eine Debatte ist auch um den Straßenbilder-Dienst Street View des Internetriesen Google entbrannt, gegen den einzelne Minister mit rechtlichen Schritten vorgehen wollen. Die Wirtschaft hatte die Regierung dafür heftig kritisiert.

Der Bundestag muss die Enquêtekommission auf Antrag eines Viertels seiner Mitglieder einsetzen. In den Gremien sitzen neben Abgeordneten auch Experten. Sie sollen umfangreiche und bedeutsame Themen untersuchen. Enquêtekommissionen beschäftigten sich in den vergangenen Jahren unter anderem mit ethischen Fragen in der Medizin, dem demografischen Wandel und der Aufarbeitung des DDR-Unrechts.

Google will Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge testen

Februar 11, 2010

Der US-Internetkonzern Google will ein eigenes Netz mit Hochgeschwindigkeits-Internetzugängen aufbauen. In den USA sollten an mehreren Orten testweise ultraschnelle Breitbandverbindungen verlegt und getestet werden, teilte das Unternehmen mit. Google will demnach Leitungen mit einer Verbindungsgeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde bauen. Das sei “mehr als hundert Mal schneller” als der heutige Internetzugang der meisten US-Internetnutzer.

Nach Angaben des Unternehmens sollen zunächst 50.000 bis zu einer halben Million Nutzer in den Genuss der Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge kommen.

Harmloses Sit-In wird nach Internet-Hinweis zur Massenparty

Februar 10, 2010

Das beschauliche Treffen einer 15-Jährigen mit Freunden ist wegen einer im Internet veröffentlichten Einladung zu einer wüsten Party samt Polizeieinsatz ausgeartet. Während des Urlaubs ihrer Eltern hatte das Mädchen aus Nübel in Schleswig-Holstein über die Netzwerke “Facebook” und “SchülerVZ” Freunde zu einem “Sit-In” bei sich zu Hause eingeladen. Statt der geplanten zehn Personen seien in der Nacht zum Sonntag 70 bis 80 größtenteils betrunkene junge Leute erschienen und begannen, die Einrichtung des Hauses zu beschädigen.

Die 15-Jährige wusste sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und alarmierte die Polizei. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei stießen die Einsatzkräfte vor Ort auf eine “sichtlich aufgelöste” Gastgeberin und deren Schwester, die sich vor den ungebetenen Besuchern in ein Zimmer zurückgezogen hatten und nicht mehr Herr der Lage waren. Tapeten und Teppiche seien bereits ruiniert und der Boden im gesamten Untergeschoss mit den Scherben zerbrochener Bierflaschen übersät gewesen.

Als die Beamten die völlig aus dem Ruder gelaufene Party auflösen wollten, sahen sie sich vor dem Haus plötzlich einer Gruppe aus rund 40 aggressiven Gästen gegenüber, die Schneebälle und Bierflaschen auf ihren Streifenwagen warfen. Erst mit Unterstützung weiterer Polizisten und eines Diensthunds gelang es den Ordnungshütern, die Lage wieder zu beruhigen und die Feier zu beenden.

EU sieht Schwächen bei Schutz Minderjähriger im Internet

Februar 10, 2010

Minderjährige müssen nach Ansicht der EU-Kommission in sogenannten sozialen Netzwerken im Internet besser geschützt werden. Darum sollten persönliche Angaben und Fotos standardmäßig nur von Bekannten eingesehen werden dürfen, forderte die Behörde in einem zum “Tag des sicheren Internets” veröffentlichten Bericht. Die Anbieter sozialer Netzwerke seien ihren Pflichten bislang nicht voll nachgekommen.

Die Kommission hatte mit externen Fachleuten rund 25 Internetangebote wie Facebook, SchülerVZ, MySpace und Youtube unter die Lupe genommen. Sie gehören zu 20 Unternehmen, die sich 2009 selbst verpflichtet hatten, den Schutz Minderjähriger im Internet zu erhöhen. Sie wollten beispielsweise Vorkehrungen gegen Pädophile verbessern.

Die meisten Firmen hätten die Risiken tatsächlich vermindert, “indem sie die Änderung von Datenschutz-Einstellungen, das Blockieren von Nutzern und das Löschen unerwünschter Kommentare und Inhalte erleichtert haben”, urteilte die Kommission. “Ich erwarte jedoch von allen Unternehmen, dass sie mehr tun”, erklärte die scheidende Medien-Kommissarin Viviane Reding.

Besonders bemängelte die Kommission, dass nur in 40 Prozent der Fälle bei minderjährigen Nutzern die Profile standardmäßig allein von Bekannten eingesehen werden können. Ist das nicht der Fall, können sich Fremde etwa ungehindert die von Kindern und Jugendlichen eingestellten Fotos ansehen oder lesen, was diese in der Freizeit tun oder wo sie zur Schule gehen.

Die in Deutschland sehr populäre Seite SchülerVZ enthalte ausführliche altersgemäße Informationen über Gefahren im Netz, heißt es in dem Bericht. Auch dass persönliche Daten standardmäßig nur für Freunde einsehbar seien, lobten die Tester. Es fehle aber eine externe Alterskontrolle, so dass sich Erwachsene auf SchülerVZ als Jugendliche ausgeben könnten. Die Tester kritisierten zudem mangelhafte Möglichkeiten, persönliche Angriffe zu melden.

Den US-Giganten Facebook kritisierte Reding dafür, noch im Januar und damit nach Fertigstellung des Berichts Einstellungen so geändert zu haben, dass persönliche Daten standardmäßig Fremden offenstünden.

Die Kommission wandte sich auch an die Nutzer selbst. Jeder zweite Teenager in Europa gebe im Netz Persönliches preis. Unter Umständen könne dies “für immer” online bleiben und von aller Welt gesehen werden. Das Motto bei Einträgen (“Posts”) im Netz müsse darum lauten: “Erst denken, dann posten!”

Microsoft untersucht neue Sicherheitslücke im Internet Explorer

Februar 4, 2010

Der Softwareriese Microsoft prüft eine neue Sicherheitslücke in seinem Internet Explorer (IE). Die Lücke im Browser des Unternehmens öffne Angreifern möglicherweise den Zugang zum Computer der Nutzer, teilte das US-Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit) mit. Betroffen sind demnach vor allem Computer mit dem älteren, aber noch weit verbreiteten Betriebssystem Windows XP. Auf den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 schütze hingegen der standardmäßig aktivierte “geschützte Modus” vor Angriffen über die Sicherheitslücke.

Hingewiesen auf die Lücke wurde Microsoft von einer Computersicherheitsfirma. Microsoft prüft die Lücke nun und wird nach eigenen Angaben bei Bedarf eine Aktualisierung für seine Nutzer bereitstellen. Im Internet Explorer des Softwareriesen war erst kürzlich eine Sicherheitslücke entdeckt worden. Diese hatten unter anderem Hacker aus China für Angriffe auf Google und andere Großkonzerne ausgenutzt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte die Lücke als “kritisch” bewertet und Computernutzern empfohlen, vorübergehend ein anderes Programm zum Anzeigen von Internetseiten zu verwenden. Inzwischen hat Microsoft ein Update für die Sicherheitslücke bereitgestellt.

Netbooks mit UMTS

Februar 4, 2010

Netbooks sind relativ klein und leicht und verfügen dennoch teilweise über sechs oder mehr Stunden Ausdauer. Sie haben zwar keine ähnlich starken Prozessoren wie die im Vergleich größeren Notebooks, bieten beim Surfen im Internet dank ihres großen Bildschirms aber wesentlich mehr Komfort als beispielsweise ein Smartphone.

Parallel zum subventionierten Handy bieten die Telekommunikationsunternehmen mittlerweile auch die kleinen Computer inklusive UMTS-Stick bereits ab einem Euro an – allerdings nur im Verbund mit einer Datenflatrate für 24 Monate. Wer das Netbook im Internet bestellt und zu einer günstigeren Datenflatrate greift, kann aber oftmals bares Geld sparen.

Bei einigen Modellen ist ein schnelles HSPA-Mobilfunkmodem bereits integriert, wie beispielsweise beim Eee PC 1005 HGO von Asus. Das ohne entsprechenden Vertrag 360 Euro teuere Netbook holte sich im Vergleich der Zeitschrift “connect” (Heft 2/2010) unter sieben aktuellen Modellen den Testsieg. Ausgestattet mit der Starter-Edition von Windows 7 verspricht es mehr als acht Stunden Ausdauer.

T-Mobile bietet das Netbook bei Abschluss eines Zwei-Jahres-Vertrags mit dem Tarif Web´n´walk Connect L (monatlich 39,95 Euro) bereits für knapp 30 Euro an. O2 hat den Asus-Rechner inklusive Surfpauschale für 36,25 Euro im Angebot seines Online-Shops.

Punktgleich mit dem Asus-Modell landete der Samsung NP-NC10 3G auf Platz eins des “connect”-Tests. Beide sind mit einem Atomprozessor mit 1600 Megahertz ausgestattet. Das Samsung-Gerät (Preis: 480 Euro) hält nach Angaben der Tester knapp acht Stunden durch und ist mit Windows XP ausgestattet. Der Bildschirm ist mit 10,2 Zoll minimal größer als beim Eee PC (10,1 Zoll).

T-Mobile bietet eine Version des NC10 von Samsung mit Bluetooth bei Abschluss eines 24-Monats-Vertrags für 49,95 Euro an. Allerdings werden auch dann monatlich jeweils knapp 40 Euro für die Datenflatrate fällig.

Abmahnung im Internet

Dezember 14, 2009

Petition gegen Abzocke und Massenabmahnungen im Internet

Ich wurde gerade aufmerksam, auf eine Petition Namens:
Schuldrecht – Kostenfreiheit bei fristgerechter Beseitigung des Abmahngrundes
Zu erreichen unter https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8308

Fast jeder, der im Internet eine eigene Webseite betreibt, oder Portale wie eBay nutzt, kennt das Problem der Abmahnungen dubioser Anwälte, die Ihr Geld mit sogenannten Massenabmahnungen verdienen. Möglich wird dies teils durch Gesetzeslücken, weil auf Gesetzesänderungen nicht schnell genug reagiert werden kann (Umbau – Änderung der Webseiten) oder Unkenntnis von Gesetzesänderungen.

Am einfachsten googelt man selber mal nach den Stichwörtern wie: Internet Abmahnungen, Massenabmahnungen oder nach Abmahnungen ebay
Beispiel: http://www.google.com/search?q=Internet+Abmahnungen

Einfach mal ein paar Seiten lesen und verstehen!!!

Und darum geht es in der Petition:

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Abmahnungen im Internet einer kostenlose Vorstufe bedürfen.

Begründung

Abmahnungen im Internet sollen in Zukunft eine für den beklagten kostenlose Vorstufe bekommen.
Der Abmahner soll mit dem Beklagten in Kontakt treten und diesem seinen Abmahngrund mitteilen und diesem so eine Möglichkeit geben um diesen möglichen Verstoß innerhalb von einer Frist zu beseitigen.

Macht also mit und erzählt Euren Bekannten und Freunden davon, damit dieser Abmahn-Wahnsinn aufhört!!!
Gebt Eure Stimme oder schreibt, was Ihr von teuren Abmahnungen haltet.

Internetangebote für Handydienste

November 18, 2009

EU verbessert irreführende Internetangebote für Handydienste.
Viele irreführende Internetangebote für Klingeltöne und andere Handydienste in der EU sind in den vergangenen Monaten unter dem Druck der Behörden korrigiert worden. Darüber hinaus sei eine Reihe von Websites geschlossen worden, erklärte die EU-Kommission in Brüssel. Verbraucher seien vor allem bei den Preisen getäuscht worden, auch sei die Kontaktaufnahme für Kunden schwer gewesen.

Eine Reihe von Angeboten sei als “gratis” angepriesen worden, die Verbraucher hätten tatsächlich aber langfristige Verträge eingehen müssen. In anderen Fällen seien Gebühren verschwiegen worden. Oft gehe es um Klingeltöne für Handys, beispielsweise Ausschnitte aus bekannten Songs. Der Markt für diese Töne hatte nach Kommissionsangaben 2007 in Europa ein geschätztes Volumen von knapp 700 Millionen Euro. Auch Spiele oder Hintergrundbilder für das Mobiltelefon werden im Internet verkauft.

Deutsche geben mehr Geld im Internet aus

November 18, 2009

Die Deutschen geben in diesem Jahr bei ihren Einkäufen im Internet einer Prognose zufolge so viel Geld aus wie nie zuvor. Die Online-Händler würden 2009 vorläufigen Schätzungen zufolge voraussichtlich 21,8 Milliarden Euro umsetzen, teilte der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bdv) in Frankfurt am Main mit. Dies entspräche einem Plus von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Zahl der Menschen, die über das Internet einkauften, werde 2009 ein neues Rekordniveau erreichen, erklärte der Verband. Insgesamt würden in diesem Jahr 32,5 Millionen Deutsche Waren und Dienstleistungen über das Internet beziehen. Der Anteil der Männer unter den Online-Einkäufern betrage 53,8 Prozent, die Frauen machten 46,2 Prozent aus.

Für das Weihnachtsgeschäft rechneten vier von fünf Online-Händlern in diesem Jahr mit guten Umsätzen, erklärte der bdv. 80 Prozent der Unternehmen gingen trotz Wirtschaftskrise von höheren Einnahmen aus als 2008 oder zumindest von gleichbleibenden Einnahmen. Der bdv veröffentlichte seine Zahlen auf Basis einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach.