Smartphone

von Mr. Yesbo

Viele Smartphones können laut “Test” mit iPhone mithalten

August 27, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Die Konkurrenten des iPhone können mit dem Apple-Kulthandy laut Stiftung Warentest inzwischen oft mithalten. Viele Smartphones anderer Hersteller kosteten zudem deutlich weniger als das iPhone, berichtet die Stiftung Warentest in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift “Test”. Das Leistungsangebot der Internethandys sei dabei meist das gleiche – doch nicht alle könnten überall überzeugen. “Test” empfiehlt daher, die Telefone im Detail zu vergleichen, um die Wahl nach den eigenen Prioritäten treffen zu können.

Im Vergleich der Warentester landete das neueste iPhone 4 auf Platz drei. Vor ihm platzierten sich zwei Nokia-Handys, obwohl deren Software von vielen anderen Smartphone-Experten weltweit mittlerweile als veraltet eingestuft wird. Zudem verfügt eines der beiden Handys nicht einmal über WLAN für eine drahtlose Internetverbindung etwa zuhause oder in Cafés – Nutzer müssen damit immer die oft teure Datenverbindung übers Handynetz wählen.

Beim iPhone, das in vielen Kategorien gut bis sehr gut abschnitt, bemängelten die Tester die bereits bekannten Empfangsprobleme: Wenn Nutzer das Apple-Handy ohne Schutzhülle in der Hand halten, ist der Empfang gestört, was nicht nur das Telefonieren und Surfen erschwert, sondern auch den Akku schneller leer werden lässt. Unabhängig davon hielt der iPhone-Akku im Test aber deutlich länger als bei vielen Konkurrenten, die teils schon nach zwei Stunden Surfen im Internet neu geladen werden müssen.

Nicht bewertet haben die Tester wiederum, wie gut sich kleine Zusatzprogramme – die sogenannten Apps – auf den Telefonen nutzen lassen. Davon bietet das iPhone am meisten, allerdings kontrolliert Apple genau, was es auf das Telefon lässt. Auch muss das Telefon zunächst über ein spezielles Computerprogramm von Apple freigeschaltet werden, was die Tester wiederum bemängelten. Auch das Handy-Betriebssystem Android von Google bietet eine große Auswahl an Apps, das beste Android-Handy landete im Test allerdings erst auf Platz zehn. Das beste Smartphone mit dem System Windows Mobile wiederum belegte Platz sechs.

von Mr. Yesbo

Facebook-Nutzer können Standorte von Freunden verfolgen

August 19, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Facebook-Nutzer in den USA können ab sofort noch genauer verfolgen, wo ihre Onlinefreunde sich gerade aufhalten. Das soziale Netzwerk schaltete die Funktion Facebook Places frei, bei der Internethandys auf Knopfdruck in Echtzeit den aktuellen Standort mitteilen. Facebook betonte aber, die Nutzern könnten ihre Daten genau kontrollieren.

Wer Facebook Places nutzen will, muss das Apple-Handy iPhone oder ein anderes bestimmtes Smartphone besitzen. Wenn der Dienst freigeschaltet wird, liest das Gerät auf Knopfdruck über den eingebauten GPS-Empfänger den aktuellen Standort aus. Facebook schlägt dann bekannte Orte wie etwa Restaurants, Cafés oder Hotels vor, in denen die Nutzer virtuell einchecken können. Sie können aber auch neue Orte eingeben. Wenn der Places-Nutzer die Information freigibt, können seine Onlinefreunde sehen, wo er sich gerade aufhält.

“Man kann mit dem Mobiltelefon in Echtzeit mitteilen, wo man mit wem ist”, sagte Places-Produktmanager Michael Eyal Sharon bei der Vorstellung des Dienstes. Dies ermöglicht es Nutzern laut Facebook etwa auch zu entdecken, wenn ihre Freunde bei der selben Veranstaltung oder am selben Urlaubsort sind.

Places ist zunächst nur in den USA verfügbar, soll künftig aber für alle derzeit 500 Millionen Facebook-Nutzer weltweit zu nutzen sein. Es ist der erste standortbezogene Dienst von Facebook. Diese Dienste gelten angesichts der zunehmenden Verbreitung von Smartphones als zukunftsträchtig: Sie ermöglichen Nutzern beispielsweise auch, nahegelegene Restaurants, Bankfilialen oder Geschäfte zu finden.

Heftige Kritik hatte sich kürzlich Google eingehandelt, als der Internetriese die Funktion Buzz startete, die soziale Netzwerke in den E-Mail-Dienst GoogleMail einbettet. Viele Daten der Google-Nutzer und auch ihr Standort waren plötzlich automatisch freigegeben. Google reagierte auf die Kritik und änderte die Einstellungen leicht.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg versicherte gleich zum Start des neuen Dienstes, die Facebook-Nutzer hätten die Kontrolle über den Schutz ihrer Daten: Sie könnten genau festlegen, wie die Informationen über ihren Standort verwendet und veröffentlicht würden und wer sie sehen könne. Facebook stellte Entwicklern aber zugleich ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem sie Anwendungen entwickeln können, die sich Places zunutze machen – wenn der Nutzer dem zustimmt.

von Mr. Yesbo

Mobilfunkwelt LTE

Juli 9, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Die schnelle mobile Datenübertragung per UMTS ist seit Jahren Standard. Jetzt schicken sich die Mobilfunkbetreiber allerdings daran, dieses System schon wieder in den Ruhestand zu versetzen. “Long Term Evolution” (LTE) soll Nutzern von unterwegs künftig schnelle Downloads und aufwendige Spiele auf dem Handy ermöglichen.

Der sogenannte Mobilfunk der vierten Generation, LTE, soll mehr als zehnmal schneller sein als UMTS samt Ausbaustufe HDSPA. Damit sind Geschwindigkeiten von theoretisch maximal 14,4 Megabit pro Sekunde (Mbit) möglich. LTE schafft in Testnetzen bereits jetzt 170 Mbit, in einem bestimmten Rahmen sogar 300 Mbit. Erste Geräte hätten im Labor sogar bereits erfolgreich 1,2 Gigabit erreicht, sagt Experte Wolfgang Boos von der Zeitschrift “Connect”.

Mit einer solchen Geschwindigkeit würde man über 150 Megabyte in der Sekunde herunterladen, damit hätte man eine herkömmliche CD-Rom nach fünf Sekunden Download bereits auf der Festplatte: “Das ist ein große Wurf.” Das System ist außerdem fixer als ein üblicher DSL-Anschluss – das könnte dem mobilen Internet dann auch endgültig zum Durchbruch verhelfen.

Die sogenannte Latenzzeit, also die Geschwindigkeit, in der das Netz auf eine Anfrage antwortet, liegt bei zehn Millisekunden. Das ist die Hälfte dessen, was ein Festnetzanschluss schafft, und bedeutet, dass eine Internetseite direkt nach dem Druck auf die Enter-Taste oder einem Klick auf einen Link auf dem Bildschirm erscheint. “Eine solche Geschwindigkeit ist zum Beispiel bei eBay wichtig, wenn eine Auktion fast vorbei ist”, sagt Boos.

Ebenso bringe sie eine echte Beschleunigung bei Internetseiten, die viele Inhalte nachladen – etwa multimediale Zeitungsportale. Möglich wird das durch eine neue Technik: Bei LTE kommt im Gegensatz zu UMTS dasselbe Protokoll wie beim Internet selbst zum Einsatz. Durch den Wegfall komplizierter Übersetzungen von einer Technologie in die andere wird die Technik zudem billiger.

Erst im Mai wurden die Sendelizenzen von der Bundesnetzagentur für knapp fünf Milliarden Euro versteigert. Für den Mobilfunkkunden ergeben sich viele Vorteile. Zum einen ist das eben der rasend schnelle Aufbau von Internetseiten. Zum anderen ermöglicht LTE aber auch, Daten zu priorisieren und eine Bandbreite zu garantieren. Das ist unter UMTS nicht möglich. Hier bekommt jeder die Geschwindigkeit, die gerade zur Verfügung steht.

Das bedeute das Ende der Einheitstarife, wie sie jetzt für mobiles Surfen angeboten werden, vermutet Boos: “Wer eine garantierte Bandbreite haben will, wird wohl zukünftig zur Kasse gebeten.” So kann er sich einen allgemeinen Tarif vorstellen, außerdem Extrakosten für eine garantierte Bandbreite oder eine bevorzugte Behandlung der Anfrage, was auch erstmals von LTE ermöglicht wird.

Wann genau die Nutzer in Deutschland auf LTE-Technik zugreifen können, steht noch nicht fest. Entsprechende USB-Sticks für den Laptop sind bereits in der Entwicklung. Wahrscheinlich Ende des Jahres würden die ersten Smartphones mit LTE präsentiert werden, sagt Boos.

Die Netzbetreiber stecken eine Menge Energie in das System LTE. Für sie ist der Betrieb günstiger als UMTS, außerdem gibt es noch Potenzial für Weiterentwicklungen. Für Boos handelt es sich bei LTE im eine “echte Revolution”: “LTE ist bereits in den Feldversuchen mehr, als UMTS je war.”

von Mr. Yesbo

Weltweiter Handymarkt wächst so stark wie seit Jahren nicht

Mai 20, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

“Schlaue” Mobiltelefone wie der Blackberry und das iPhone bescheren den Telefonherstellern weltweit wachsende Absätze: Nach einem leichten Rückgang im Krisenjahr 2009 wurden in den ersten drei Monaten des Jahres weltweit 17 Prozent mehr Handys verkauft als im Vorjahreszeitraum, wie das Marktforschungsinstitut Gartner mitteilte. In Zahlen ausgedrückt waren dies 314 Millionen Geräte, davon allein 54 Millionen Smartphones.

Einen so starken Anstieg habe es seit vier Jahren nicht mehr gegeben. Für die wachsenden Verkaufszahlen sei auch die starke Nachfrage aus Asien verantwortlich. Dort gebe es aber viele Billighersteller, die Telefone ohne eigene Marke für Mobilfunkanbieter bauen.

Allein beim kanadischen Blackberry-Hersteller RIM seien die Verkäufe im ersten Quartal um 46 Prozent nach oben geschnellt, sagte Gartner-Expertin Carolina Milanesi der Nachrichtenagentur AFP. Demnach verdrängte RIM den US-Konzern Motorola von Platz fünf der größten Hersteller. So etwas hatte es zuletzt vor fünf Jahren gegeben, als das japanisch-schwedische Gemeinschaftsunternehmen Sony-Ericsson den deutschen Siemens-Konzern aus den “Top 5″ kegelte.

Beim US-Computerbauer Apple gingen die Verkaufszahlen für das iPhone laut Gartner sogar um 112 Prozent nach oben – der Marktanteil des schicken Handys liegt aber bislang nur bei 2,7 Prozent.

Im Asien-Pazifik-Raum gebe es viele Hersteller, die selbst nicht bekannt seien und günstige Handys auf den Markt brächten, erklärten die auf Informationstechnik spezialisierten Marktforscher von Gartner. In Stückzahlen würden deshalb zwar wieder mehr Mobiltelefone verkauft, ein Großteil komme aber von jenen preisgünstigen asiatischen Firmen. Dieser Druck laste auch auf dem Marktführer Nokia aus Finnland.

Dieses Jahr werde “ein weiteres sehr anstrengendes Jahr für die traditionellen Hersteller sein”, warnte das Marktforschungsinstitut. Besonders Nokia, Motorola und Sony-Ericsson müssten sich auf einen “unerbittlichen Wettbewerb” einstellen.

von Mr. Yesbo

Für Arbeit mit sozialen Netzwerken reichen günstige Smartphones

April 17, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Millionen Menschen nutzen täglich soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Mit einem Smartphone lassen sich von unterwegs leicht entsprechende Nachrichten absetzen. Für die mobile Nutzung sozialer Netzwerke sind bereits Smartphones ab 120 Euro wie beispielsweise das Samsung B3410 oder das Nokia 6760 slide geeignet.

Wer Fotos oder Videos in das Netzwerk hochladen will, sollte zu einem Modell beispielsweise mit Drei-Megapixel-Kamera und schnellem Internetzugang über UMTS oder HSPA greifen. Verbindungsstandards wie GPRS und EDGE sind beim Up- und Download relativ langsam. Ratsam ist laut teltarif.de zudem eine sogenannte QWERTZ-Tastatur, die für jeden Buchstaben eine Taste bereithält.

von Mr. Yesbo

Auf iPhone und iPad sollen bald mehrere Programme zeitgleich laufen

April 10, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Die Besitzer des erfolgreichen Handys iPhone von Apple sollen auf dem Gerät ab Sommer erstmals auch mehrere Programme gleichzeitig nutzen können. Apple werde ein neues Betriebssystem für das Telefon veröffentlichen, das Anwendern neben der zeitgleichen Nutzung von Programmen über 100 weitere Zusatzfunktion biete, erklärte Apple-Chef Steve Jobs am Donnerstag (Ortszeit). Vom Tablet-Computer iPad verkaufte Apple indes in der ersten Woche bereits 450.000 Exemplare.

Die gleichzeitige Nutzung mehrerer Programme – das sogenannte Multitasking – ist auf Computern schon lange gang und gäbe. Auch moderne Multifunktionshandys, sogenannte Smartphones, besitzen diese Funktion in aller Regel. Apple hinkte den Wettbewerbern hier bislang aber hinterher. iPhone-Nutzer forderten die Möglichkeit daher schon seit langem vehement ein, auch beim iPad wurde das fehlende Multitasking als Manko moniert.

Entwickler von Programmen für das iPhone – die sogenannten Apps oder Applikationen – können Jobs zufolge auf das neue Betriebssystem sofort zugreifen, Privatanwender müssten sich noch bis Sommer gedulden. Im Herbst soll dann eine Version des Betriebssystems für das iPad erscheinen.

Zu den über 100 neuen Funktionen neben dem Multitasking soll auch ein fünffacher digitaler Zoom für die in das Telefon eingebaute Kamera gehören, daneben eine Anschlussmöglichkeit für eine Funktastatur über den Bluetooth-Standard. Weitere Neuerungen sind eine Software zur Lektüre elektronischer Bücher – und zu deren Einkauf – sowie eine Rechtschreibkontrolle. Zudem sollen Anwender künftig auch leichter ihre E-Mails und Programme verwalten können.

Beim Multitasking habe Apple “nicht zu den ersten gehört, aber wir werden die besten sein”, sagte Konzern-Chef Jobs bei der Vorstellung des neuen Betriebssystems OS 4.0. Apple habe Multitasking für das iPhone bisher aus der Furcht nicht eingeführt, die Funktion könne das Telefon erheblich langsamer machen und die Laufzeit des Akkus spürbar verringern, sagte Jobs. Der Konzern habe dieses Probleme jetzt jedoch lösen können.

Eine Woche nach Verkaufsstart des von Apple-Fans lange erwarteten Tablet-Computers iPad luden Nutzer bereits 3,5 Millionen Anwendungen für das Gerät herunter, wie Apple-Chef Jobs sagte. Auch seien seit Samstag rund 600.000 elektronische Bücher aus der digitalen Bibliothek gekauft worden. Der Verkauf des iPads, das eine völlig neue Klasse von Geräten zwischen Computer und Handy begründen soll, war am Samstag in den USA gestartet. Allein am ersten Tag gingen rund 300.000 Geräte über den Ladentisch.

Das iPad sieht aus wie das iPhone, ist aber etwa so groß wie ein Din-A4-Blatt. Bedient wird es über einen Touchscreen, also einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Gedacht ist das Gerät vor allem zur mobilen Unterhaltung: Die Besitzer können darauf Musik hören, Filme ansehen, spielen und Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften lesen.

Zwar wird das iPad derzeit offiziell nur in den USA verkauft. In China ist es jedoch schon auf dem Schwarzmarkt zu haben, berichtete die “Financial Times” am Freitag. Das Geräte werde in einigen Geschäften in China und Hongkong mit einem rund 50-prozentigen Aufschlag gegenüber dem US-Preis von etwa 500 Dollar verkauft. Die Zeitung zitierte jedoch Ladenbesitzer, denen zufolge das iPad auf dem Schwarzmarkt nur halb so gefragt sein soll wie das iPhone nach seinem Verkaufsstart 2007.

von Mr. Yesbo

Smartphones und Multimediahandys boomen

Februar 11, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Multimediahandys werden in diesem Jahr nach Einschätzung von Experten boomen. Der Absatz sogenannter Smartphones werde 2010 voraussichtlich um 47 Prozent auf 8,2 Millionen Geräte steigen, sagte der Branchenverband Bitkom auf Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO) voraus. Damit werde jedes dritte neue Handy in Deutschland ein Smartphone sein. Im vergangenen Jahr war es demnach noch jedes fünfte.

Insgesamt dürften in diesem Jahr 28 Millionen Handys verkauft werden, schätzte Bitkom. Das wäre ein Plus von vier Prozent, nachdem die Handyverkäufe im Krisenjahr 2009 noch um drei Prozent geschrumpft waren.

Smartphones dürften den Bitkom-Schätzungen zufolge auch günstiger werden. So rechnet der Branchenverband trotz der Zunahme der Verkäufe um fast die Hälfte nur mit einem Plus von einem Drittel bei den Umsätzen. Wachsen dürften dagegen die Umsätze mit mobilem Internet: Die Datendienste im Mobilfunknetz dürften laut Bitkom-Prognose um acht Prozent wachsen. Einen weiteren Schub soll gegen Jahresende die sogenannte vierte Generation (4G) der Mobilfunknetze bringen, die sogenannte LTE-Technik. Diese bietet deutlich schnelleres Internet und könnte dann Internet per DSL oder Kabelanschluss Konkurrenz machen.

Smartphones erleben einen Boom, seit der US-Computerhersteller Apple sein iPhone auf den Markt gebracht hat. Inzwischen gibt es eine Vielzahl vergleichbarer Angebote anderer Hersteller. Zudem sind auch günstige Smartphones mit weniger Funktionen zu haben, die teils für weniger als 100 Euro verkauft werden.

von Mr. Yesbo

Netbooks mit UMTS

Februar 4, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Netbooks sind relativ klein und leicht und verfügen dennoch teilweise über sechs oder mehr Stunden Ausdauer. Sie haben zwar keine ähnlich starken Prozessoren wie die im Vergleich größeren Notebooks, bieten beim Surfen im Internet dank ihres großen Bildschirms aber wesentlich mehr Komfort als beispielsweise ein Smartphone.

Parallel zum subventionierten Handy bieten die Telekommunikationsunternehmen mittlerweile auch die kleinen Computer inklusive UMTS-Stick bereits ab einem Euro an – allerdings nur im Verbund mit einer Datenflatrate für 24 Monate. Wer das Netbook im Internet bestellt und zu einer günstigeren Datenflatrate greift, kann aber oftmals bares Geld sparen.

Bei einigen Modellen ist ein schnelles HSPA-Mobilfunkmodem bereits integriert, wie beispielsweise beim Eee PC 1005 HGO von Asus. Das ohne entsprechenden Vertrag 360 Euro teuere Netbook holte sich im Vergleich der Zeitschrift “connect” (Heft 2/2010) unter sieben aktuellen Modellen den Testsieg. Ausgestattet mit der Starter-Edition von Windows 7 verspricht es mehr als acht Stunden Ausdauer.

T-Mobile bietet das Netbook bei Abschluss eines Zwei-Jahres-Vertrags mit dem Tarif Web´n´walk Connect L (monatlich 39,95 Euro) bereits für knapp 30 Euro an. O2 hat den Asus-Rechner inklusive Surfpauschale für 36,25 Euro im Angebot seines Online-Shops.

Punktgleich mit dem Asus-Modell landete der Samsung NP-NC10 3G auf Platz eins des “connect”-Tests. Beide sind mit einem Atomprozessor mit 1600 Megahertz ausgestattet. Das Samsung-Gerät (Preis: 480 Euro) hält nach Angaben der Tester knapp acht Stunden durch und ist mit Windows XP ausgestattet. Der Bildschirm ist mit 10,2 Zoll minimal größer als beim Eee PC (10,1 Zoll).

T-Mobile bietet eine Version des NC10 von Samsung mit Bluetooth bei Abschluss eines 24-Monats-Vertrags für 49,95 Euro an. Allerdings werden auch dann monatlich jeweils knapp 40 Euro für die Datenflatrate fällig.

von Mr. Yesbo

Smartphones als mobile Multitalente

November 4, 2009 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Mobiltelefone verfügen mit jeder neuen Generation über mehr Funktionen. Besonders vielseitig nutzbar sind Smartphones. Sie vereinen Telefon, Internet-Zugang, Organizer, Kamera, Navigationsgerät und Medienwiedergabe in einem einzigen Gerät. Durch Zusatzsoftware lässt sich die Funktionsbreite sogar noch vergrößern.

Derzeit gibt es sieben verschiedene Smartphone-Betriebssysteme. Anders als beim herkömmlichen Handy lässt sich die Software erweitern. Je nach Betriebssystem reicht die Bandbreite dabei von einigen wenigen Programmen bis hin zu Tausenden Anwendungen. Das größte Angebot gibt es für das iPhone im App-Store von Apple. Neben Programmen von Software-Herstellern finden sich dort auch zahlreiche Programme von einzelnen Entwicklern, die gegen Gebühr oder gar umsonst heruntergeladen werden können.

Einige Spiele können sogar mobilen Konsolen wie der PSP das Wasser reichen. Daneben gebe es aber eine Unzahl von Werbe-Widgets unter den Programmen. Alternativen zum vorinstallierten Webbrowser und dem E-Mail-Programm stehen aber nicht zur Verfügung.

Für das auf Linux basierende Android-System gibt es zwar nicht die meisten Programme, aber die breiteste Auswahl. Im Angebot sind alternative Webbrowser, Barcode-Scanner sowie diverse andere Tools und natürlich auch Spiele. Für das beispielsweise von Nokia-Modellen genutzte Betriebssystem Symbian gibt es im Internet unterschiedliche Quellen für Programme. Noch begrenzt ist derzeit die Auswahl an Programmen für WebOS-Geräten wie dem neuen Palm Pre. Der Palm-eigene App Catalog ist ebenso wie Microsofts Shop für Windows Mobile noch nicht sehr gut bestückt.

Nutzer, die vor allem auf Internetdienste Wert legen, fahren den Angaben zufolge derzeit gut mit einem Smartphone mit Android-Betriebssystem, einem Modell mit WebOS oder mit dem iPhone. Fast alle aktuellen Modelle haben inzwischen gut funktionierende Touchscreens.