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von Mr. Yesbo

Toyota ruft erneut tausende Autos zurück

Mai 19, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Der japanische Autobauer Toyota ruft erneut tausende Autos in die Werkstätten zurück. Betroffen sind vier Modelle der Oberklasse-Marke Lexus, wie ein Unternehmenssprecher in Japan sagte. Bei den Wagen kann es demnach zu Störungen an der Steuerung kommen: Die Übertragung vom Steuer zu den Rädern kann den Angaben zufolge für wenige Sekunden unterbrochen sein. Insgesamt ruft Toyota 11.500 Wagen weltweit zurück, betroffen sind die Modelle LS 460, LS 460L, LS600h und LS600hL.

Der größte Autobauer der Welt hatte in den vergangenen Monaten rund zehn Millionen Autos weltweit wegen technischer Probleme zurückrufen müssen – die meisten in den USA. Im Mittelpunkt standen dabei bislang Probleme mit Gas- und Bremspedalen, aber auch mit elektronischen Systemen.

Die Probleme wurden in den USA mit Unfällen in Verbindung gebracht, bei denen 58 Menschen starben. Im April hatte Toyota akzeptiert, eine Strafe von 16,4 Millionen Dollar (13,3 Millionen Euro) an die USA zu zahlen, weil der Konzern Probleme mindestens vier Monate lang verschwiegen haben soll.

von Mr. Yesbo

Toyota muss erneut hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen

April 17, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Schwarze Serie für Japans Automobilkonzern Toyota: Einen Tag nach dem weltweiten Verkaufs- und Produktionsstopp der Lexus-Geländewagen hat die Firma am Freitag 600.000 Minivans vom Typ Sienna in den USA sowie 270.000 weitere in Kanada zurückgerufen. Seit Ende 2009 mussten bereits mehr als acht Millionen Toyota-Fahrzeuge in die Werkstätten zurück.

Der Rückruf betrifft die Sienna Minivans von 1998 bis 2010. Dabei handele es sich um Fälle von Korrosion an der Ersatzradbefestigung. “Im schlimmsten Fall kann sich die Befestigung lösen und das Ersatzrad vom Fahrzeug fallen, eine Gefahr für nachfolgende Fahrzeuge”, hieß es in einer Mitteilung des Weltmarktführers. Ob das Problem bereits zu Unfällen geführt habe, wurde nicht erwähnt. Die Firma arbeite an einer Lösung des Problems und schreibe bis dahin die Sienna-Besitzer an, damit sie ihr Auto in einer Werkstatt überprüfen ließen, hieß es.

Die Ankündigung erfolgte nur einen Tag, nachdem Toyota die Geländewagen GX 460 ihrer Luxusmarke Lexus aus dem Verkauf genommen und einen Produktionsstopp verhängt hatte. Die Vierradantrieb-Fahrzeuge sollen einem Verbrauchermagazin zufolge bei hohen Geschwindigkeiten Gefahr laufen, sich zu überschlagen.

Die Probleme sind Teil einer beispiellosen Pannenserie, in deren Verlauf seit Ende 2009 bereits mehr als acht Millionen Autos in die Werkstätten zurückgerufen werden mussten. Ein Problem bei Bremsen und Gaspedalen an anderen Modellen hatte mindestens 97 Schadenersatzklagen wegen Unfällen sowie 138 Sammelklagen gegen den drastisch gesunkenen Wiederverkaufswert der Fahrzeuge zur Folge. Im US-Kongress wurde die Führung des Konzerns wegen einer zu schleppenden Informationspolitik scharf kritisiert. Der Firma droht ein Bußgeld von 16,4 Millionen Euro.

Toyota hatte im Jahr 2008 den US-Konkurrenten General Motors als weltweite Nummer eins im Absatz abgelöst. Beobachter fragen sich mittlerweile, ob die einstige Vorzeigefirma in Sachen Innovation und Sicherheit womöglich ihre Standards vernachlässigte, um an den Spitzenplatz zu gelangen.

von Mr. Yesbo

Erneuter Vorfall mit unkontrolliert beschleunigendem Toyota

März 9, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Auf einer US-Fernstraße hat es erneut einen Vorfall mit einem unkontrolliert beschleunigenden Toyota gegeben: Der 61-jähriger Fahrer eines Toyota Prius war auf der viel befahrenen Interstate 8 bei San Diego in Kalifornien unterwegs, als er nach Angaben der Autobahnpolizei merkte, wie sein Wagen von alleine immer schneller wurde. Obwohl er schließlich rund 145 Stundenkilometer schnell war, schaffte der erschreckte Fahrer es, die Polizei anzurufen.

Per Lautsprecher wiesen die Polizisten den Mann an, durch wiederholte Betätigung der Handbremse und dann Abschalten des Motors abzubremsen. Als der Toyota langsamer wurde, setzte sich ein Polizeiwagen vor ihn, fuhr in eine Haltebucht und brachte mit der hinteren Stoßstange das Auto endgültig zum Stehen. Der Vorfall wurde just an dem Tag bekannt, als Toyota mit einer technischen Demonstration Vorwürfe entkräften wollte, Probleme mit dem elektronischen Kontrollsystem hätten zu plötzlicher und ungewollter Beschleunigung geführt.

Toyota hatte in den vergangenen Monaten weltweit wegen Schwierigkeiten mit Gaspedalen und Bremsen mehr als acht Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen müssen, darunter sechs Millionen in den USA. Das Problem mit dem klemmenden Gaspedal wollte der Hersteller mit dem Einsetzen eines zusätzlichen Bauteils beheben. In den USA werden mittlerweile 52 Todesfälle mit den technischen Problemen bei Toyota-Fahrzeugen in Verbindung gebracht. Die Zahl der eingegangenen Beschwerden über plötzliche und ungewollte Beschleunigung von Toyota-Autos stieg Medienberichten zufolge auf 3300.

von Mr. Yesbo

Villeneuve träumt vom Duell mit Schumacher

Februar 19, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Jacques Villeneuve drängt es zurück in die Formel 1. Der Kanadier wird mit dem neuen Stefan-Team in Verbindung gebracht und träumt vom Duell mit Rückkehrer Michael Schumacher.
Sein einstiger Titel-Rivale Jacques Villeneuve traut Rückkehrer Michael Schumacher in der Formel-1-Saison 2010 sehr viel zu. “Er hat den Biss, er weiß, was er will. Michael fährt sein ganzes Leben lang Autorennen. Er weiß, wie man Meisterschaften gewinnt. Selbst wenn das Auto am Anfang nicht das beste wäre, würde er einen Weg finden, es schneller zu machen”, sagte Villeneuve in einem Interview mit der Online-Ausgabe des Fachmagazins auto, motor und sport.

“Mir scheint er genauso hungrig zu sein wie damals, als er mit der Formel 1 anfing. Ich kann mir sogar vorstellen, dass ihn die Pause noch besser gemacht hat”, sagte Villeneuve. Denn Schumacher werde viele kleine Fehler wohl kein zweites Mal begehen.

Auch Villeneuve, der zuletzt Mitte 2006 für BMW-Sauber in der Königsklasse unterwegs war, drängt es zurück in die Formel 1. Beim Stefan-Team des serbischen Geschäftsmanns Zoran Stefanovic, das auf einen Rückzieher von Campos oder USF1 hofft, stehe er “kurz vor der endgültigen Unterschrift”, wie Stefanovic in einem Interview mit motorsport-total.com erklärte. Villeneuve würde Kollege des Japaners Kazuki Nakajima, den Stefanovic als “ersten Mann” bestätigte.

“Jeder will gegen Schumacher fahren”

Noch einmal gegen Schumacher antreten zu können, wäre für den Weltmeister von 1997 “absoluter Wahnsinn”. “Auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, so steht seine Leistung außer Zweifel: Er war für alle Fahrer im Feld immer die ultimative Herausforderung”, sagte Villeneuve: “Jeder will gegen den Mann fahren, der die meisten Rennen und Titel gewonnen hat.”

Obwohl er selbst noch länger aus der Formel 1 raus war als Schumacher, ist der Kanadier noch von sich überzeugt. “Ich kann einem Team viel bieten”, sagte Villeneuve: “Ich habe Erfahrung, habe Rennen und Meisterschaften gewonnen. Jedes der neuen Teams braucht Erfahrung. Sie müssen ja eine Richtung haben, wo sie hinlaufen sollen.” Dem Stefan-Team würde Villeneuve einiges zutrauen: “Mit dem Material von Toyota könnten sie das beste neue Team werden. Es wäre dann ja gewissermaßen ein neues altes Team. Herr Stefanovic scheint es wirklich ernst zu meinen mit seinem Projekt.”

von Mr. Yesbo

Toyota ruft in Deutschland rund 200.000 Autos zurück

Februar 4, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Vom geplanten Rückruf bei Toyota wegen klemmender Gaspedale sind in Deutschland mehr als 200.000 Autos betroffen. Wie eine Sprecherin von Toyota in Köln der Nachrichtenagentur AFP sagte, werden insgesamt 215.796 Autos in die Werkstätten zurückbeordert. Der Rückruf werde in Kürze offiziell erfolgen. Die würden in einem Brief vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) über die Einzelheiten informiert. Kunden, die bereits vorab Fragen hätten, könnten sich bereits jetzt an ihre Händler wenden, sagte die Toyota-Sprecherin.

Toyota hat seit Herbst mit einer Pannenserie vor allem bei Gaspedalen in seinen Autos zu kämpfen, im Januar verschärfte sich die Lage. Zu Jahresbeginn kündigte der japanische Konzern den Rückruf von weltweit knapp 4,63 Millionen Fahrzeugen an, weil Gaspedale drohten, nicht mehr oder nur langsam in die Ausgangsposition zurückzukehren. Weitere 5,3 Millionen Autos rief Toyota seit Herbst zurück, weil hier die Gefahr bestand, dass sich die Fußmatten mit den Gaspedalen verhaken. Davon wurden 1,1 Millionen im Januar in die Werkstätten zurückbeordert. Am Mittwoch wurde ein weiteres Problem mit den Bremspedalen beim Vorzeigemodell Prius bekannt, dessen Umfang aber noch unbekannt ist.

Der Rückruf von Millionen Toyota-Fahrzeugen wegen technischer Probleme mit den Gaspedalen kostet den japanischen Autohersteller nach eigenen Angaben einen Milliardenbetrag. Die erwarteten Kosten für die Pannenserie gab Toyota mit bis zu 180 Milliarden Yen (rund 1,4 Milliarden Euro) an. Die Summe setze sich aus Reparaturkosten bei den betroffenen Wagen und Verkaufsausfällen zusammen.

von Mr. Yesbo

Rückrufe für Peugeot 107 und Citroën C1 angekündigt

Januar 31, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Im Zusammenhang mit den Gaspedalproblemen des japanischen Toyota-Konzerns hat der französische Autobauer PSA eine Rückrufaktion für die Modelle Peugeot 107 und Citroën C1 angekündigt. Beide Modelle seien in dem mit Toyota gemeinsam betriebenen Werk Kolín in Tschechien montiert worden, teilte ein Firmensprecher mit. Betroffen seien Fahrzeuge, die zwischen Februar 2005 und August 2009 in Kolin gefertigt worden seien, das seien zehn Prozent aller derzeit zugelassenen Peugeot 107 und Citroën C1, insgesamt weniger als 100.000 Autos in Europa.

Toyota montiert in Kolín seinen Aygo, der zu den acht Modellen gehört, die der japanische Hersteller in Europa in die Werkstätten zurückbeordert. Fast alle Bestandteile des AYGO, des Peugeot 107 und des Citroën C1 sind identisch, weshalb sich auch der französische Autobauer PSA an der Rückrufaktion beteiligen muss.