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von Mr. Yesbo

Deutsche Post startet Online-Brief

Juli 15, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Verbraucher können künftig elektronische Briefe sicher über das Internet verschicken. Die Deutsche Post startete am Mittwoch ihren neuen Online-Brief, der technisch einer E-Mail gleicht, aber “genauso verbindlich, vertraulich und verlässlich” sein soll wie herkömmliche Briefe auf Papier, wie der Konzern in Bonn mitteilte. Das Porto für den “E-Postbrief” soll demnach wie bei normalen Briefen 55 Cent kosten.

Verbraucher können sich ab sofort kostenlos eine Adresse für den neuen elektronischen Briefversand bei der Post sichern, wie der Konzern mitteilte. Dies sei über eine spezielle Internetseite der Post möglich. Das Online-Brief-Konto werde dann nach einer persönlichen Identifizierung in einer Post-Filiale freigeschaltet. Für die Identifizierung sei der Personalausweis oder ein Reisepass nötig. Bei den Adressen für den Online-Brief handle es sich um E-Mail-Adressen, bestehend aus dem Vor- und Nachnamen sowie der Endung “@epost.de”.

Die Deutsche Post bietet damit als erstes Unternehmen in Deutschland einen solchen Online-Brief an. Online-Briefe sollen den rechtssicheren Briefverkehr über das Internet ermöglichen, etwa zwischen Verbrauchern und Behörden oder Unternehmen für den Versand offizieller Schreiben oder von Rechnungen. Die Bundesregierung muss hierfür aber noch die Regularien festlegen. Diese treten voraussichtlich im kommenden Jahr in Kraft. Verschicken und empfangen können Nutzer den Online-Brief der Post damit schon jetzt, wirklich rechtssicher ist der E-Postbrief aber erst ab dem kommenden Jahr.

Nutzer des Online-Briefs könnten künftig wählen, ob die Internet-Briefe elektronisch zugestellt oder von der Post ausgedruckt und durch einen Briefträger übermittelt werden, teilte die Deutsche Post mit. Der Preis bleibe dabei der gleiche. Auch sei es möglich, besonders wichtige Dokumente künftig als Einschreiben zu verschicken oder Farbausdrucke von Briefen zu machen. Solche Zusatzleistungen kosteten allerdings extra.

Mit dem E-Postbrief bringe die Post “das Briefgeheimnis ins Internet”, erklärte der fürs Briefgeschäft des Konzerns verantwortlich Vorstand, Jürgen Gerdes. Bei dem Verfahren wird die Information verschlüsselt übermittelt. Dadurch soll verhindert werden, dass Dritte die Information mitlesen oder manipulieren können – was bei herkömmlichen E-Mails nicht gewährleistet ist. Durch die einmalige Identifizierung der E-Postbrief-Teilnehmer in einer Filiale bestehe zudem Gewissheit über die Identität von Absender und Empfänger.

Die Deutsche Post hatte ihren Online-Brief von langer Hand vorbereitet. Dabei kooperiert sie zunächst mit einer Gruppe anderer Unternehmen und der Bundesregierung, die zusammen ein “De-Mail” genanntes Verfahren für den Versand sicherer elektronischer Briefe entwickelten. Jedoch verabschiedete sich die Post aus dem Projekt.

Der Online-Brief der Wettbewerber aus dem De-Mail-Projekt wird erst im kommenden Jahr starten. Zu den beteiligten Unternehmen gehören die Deutsche Telekom und die E-Mail-Anbieter GMX und Web.de. Dort können sich Verbraucher bislang nur Adressen für den Internet-Briefversand reservieren. Die Telekom hatte bereits angekündigt, Nutzern “eine Anzahl” von Online-Briefen kostenlos gewähren zu wollen.

von Mr. Yesbo

EU verhängt Millionenstrafe gegen Badewannen-Kartell

Juni 24, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Verbraucher in Deutschland und fünf anderen EU-Ländern haben jahrelang zuviel Geld für Badewannen, Waschbecken, Armaturen und sonstige Badezimmerausstattungen bezahlt. Ein Kartell von 17 Anbietern habe zwischen 1992 und 2004 die Preise für Sanitärkeramik abgesprochen, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Neben den Strafzahlungen der EU droht den Unternehmen nun auch eine Klage eines deutschen Handwerkerverbandes.

Unter den Firmen sind namhafte Anbieter wie Grohe und Villeroy & Boch aus Deutschland und Ideal Standard aus den USA. Die Kommission, die in der EU für einen fairen Wettbewerb sorgen soll, verhängte Bußen in Höhe von rund 622 Millionen Euro. “Das Kartell hat Betrieben wie Bauunternehmen und Installateuren, aber letzten Endes auch zahlreichen Familien geschadet”, begründete Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia die Entscheidung.

Die Firmen sprachen sich der Kommission zufolge unter anderem auf Treffen von Fachverbänden ab. “Dabei wurden Preiserhöhungen, Mindestpreise und Rabatte festgesetzt.” Es handle sich um “sehr schwere Verstöße” gegen das EU-Recht. Betroffen sind Verbraucher auch in Österreich, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Italien.

Zur Strafe müssen 16 Unternehmen Bußen zahlen. Sie reichen von rund 250.000 Euro für die italienische Firma RAF bis zu 326 Millionen Euro für Ideal Standard. Der deutsche Hersteller Villeroy & Boch muss mit 71,5 Millionen Euro die zweithöchste Strafe zahlen. Für Grohe sieht die Kommission ein Bußgeld von mehr als 50 Millionen Euro vor.

Die Höhe richtet sich unter anderem nach den Umsätzen. Der US-Hersteller Masco muss keine Strafe zahlen, da er der Kommission als erstes Unternehmen Informationen über das Kartell lieferte. Auch Grohe und Ideal Standard nahmen die Kronzeugenregelung in Anspruch: Für ihre Mitarbeit bei der Aufklärung bekamen sie Nachlässe von je 30 Prozent gewährt.

Abgesehen davon erhalten weitere ungenannte Unternehmen Ermäßigungen, da sie in wirtschaftlichen Problemen stecken. Es sei nicht Ziel der Kartellpolitik, den Niedergang von Firmen zu beschleunigen, hieß es aus Brüssel. Unabhängig vom EU-Kartellverfahren können Einzelne oder Unternehmen, die von Kartellen geschädigt wurden, vor den Gerichten der Mitgliedstaaten auf Schadenersatz klagen.

Der deutsche Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK) kündigte bereits die Prüfung von Schadenersatzklagen an. Dazu sei der Verband “im Interesse unserer Betriebe” verpflichtet, sagte ZVSHK-Sprecher Frank Ebisch der “Badischen Zeitung” (Donnerstagsausgabe). Der Verband vertritt eigenen Angaben zufolge 30.000 Handwerksbetriebe in Deutschland.

Villeroy & Boch erklärte, eine Begründung des Bußgeldbescheids noch nicht erhalten zu haben, das Unternehmen werde aber “voraussichtlich” rechtlich gegen die Entscheidung vorgehen. Auch Grohe teilte mit, rechtliche Schritte zu erwägen.

von Mr. Yesbo

115 Millionen Euro Bußgelder gegen Brillenglashersteller

Juni 11, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Die Verbraucher in Deutschland haben jahrelang zu viel für Brillen bezahlt: Die fünf führenden Brillenglashersteller hierzulande haben sich verbotenerweise über Preise abgesprochen und damit “den Wettbewerb in diesem Markt über Jahre fast vollständig zum Erliegen gebracht”, wie das Bundeskartellamt erklärte. Die Firmen – darunter Rodenstock, Zeiss und Essilor – und der auch beteiligte Verband der Augenoptiker müssen daher ein Bußgeld von insgesamt 115 Millionen Euro zahlen.

Die fünf Firmen erhöhten ihre Preise gegenüber den Augenoptikern “regelmäßig in abgestimmter Form”, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt. Leidtragender sei letzten Endes der Verbraucher gewesen, an den diese Preissteigerungen weitergereicht worden seien.

Die Unternehmen sprachen sich nach den Ermittlungen des Kartellamtes in zwei Gesprächskreisen ab. Vertreter der Hersteller trafen sich demnach seit Mitte 2000 regelmäßig im sogenannten HERRZ-Kreis, benannt nach den Anfangsbuchstaben der Firmen Hoya Lens, Essilor, Rupp+Hubrach, Rodenstock und Zeiss. Sie vereinbarten Preiszuschläge, Konditionen, Rabatte und Boni für die Augenoptiker.

Im Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) gab es zudem einen “Arbeitskreis Preisstrukturen”, in dem die Hersteller ihre Unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) gegenüber den Optikern absprachen. Viele Optiker richten sich beim Verkaufspreis von Brillengläsern nach diesen UVP der Hersteller. Laut Kartellamt wurden “zumindest bei Treffen im Jahr 2005″ Kalkulationen der Optiker offen gelegt und Änderungen für die kommenden drei Jahre abgestimmt.

Das Kartellamt stützt seine Erkenntnisse auf Durchsuchungen bei den Unternehmen und beim ZVA Mitte 2008. Der Anfangsverdacht habe sich nicht auf Hinweise eines Kronzeugen gestützt, betonte die Behörde. Im Lauf des Verfahrens arbeiteten einige Unternehmen aber eng mit den Ermittlern zusammen – der Firma Rodenstock etwa gewährte das Amt daher eine “erhebliche” Reduktion des Bußgeldes. Auch Hoya Lens, Zeiss und der ZVA erreichten mit Kooperation eine geringere Strafzahlung.

Die Unternehmen können gegen die Bußgeldbescheide noch Einspruch einlegen. Zwei Firmen und der ZVA haben sich aber schon bereiterklärt, das Verfahren einvernehmlich zu beenden, wie das Kartellamt erklärte.

von Mr. Yesbo

Datenschützer kritisieren Lastschriftverfahren an Rewe-Kassen

Mai 25, 2010 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Datenschützer werfen dem Handelskonzern Rewe Verstöße gegen Datenschutzauflagen vor. Die Kritik bezieht sich auf das sogenannte Online-Lastschriftverfahren, bei dem an der Kasse mit EC-Karte und Unterschrift bezahlt wird, wie NDR-Info am Montag berichtete. Die Kunden müssten an der Kasse von Rewe und den ebenfalls zur Rewe-Gruppe gehörenden Penny-Märkten eine Einwilligungserklärung zur Datenweitergabe und -speicherung unterschreiben, erhielten aber weder ein Doppel dieses Papiers noch würden sie durch Aushänge aufgeklärt.

Das sei “nicht nur die Krönung der Kundenunfreundlichkeit”, sagte der Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Thilo Weichert. Rewe verhalte sich damit auch “eindeutig rechtswidrig”. Ein Sprecher der Rewe-Gruppe rechtfertigte die Praxis gegenüber NDR Info mit dem Umweltschutz. Aufgrund der hohen Zahl von Kundenkontakten halte das Unternehmen die Aushändigung eines Doppels der Erklärung “auch unter Kriterien der Nachhaltigkeit (…) nicht für angemessen.”

von Mr. Yesbo

Datenschutz ist Verbraucherschutz

Mai 1, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Die Unternehmen in Deutschland sollten Datenschutz nach Ansicht des Datenschutz-Vorstandes der Deutschen Telekom, Manfred Balz, nicht nur als lästige Pflicht begreifen. “Wenn Kundendaten nicht ausreichend geschützt und dadurch missbraucht werden können, werden die Kunden im Alltag belastet oder gar geschädigt”, sagte Balz am Freitag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. “Datenschutz ist gelebter Verbraucherschutz und damit Teil unseres Geschäfts”, sagte er zum zweiten Datenschutz-Bericht, den die Telekom ihren Aktionären auf der Hauptversammlung am Montag vorlegt.

Die Diskussion um den Umgang mit persönlichen Daten beim Straßenfotodienst Google Street View oder dem soziale Netzwerk Facebook habe gezeigt, dass Unternehmen durch Offenheit über den Umgang mit Daten die Verbraucher in die Lage versetzen müssten, selbst über die Preisgabe ihrer Daten zu entscheiden. Dabei sei allerdings “eine ausgewogene Balance” notwendig, sagte Balz der AFP. “Freiheit findet nicht im rechtsfreien Raum statt, Sicherheit ist nicht gleich Bevormundung”, hob er hervor. An die Politik richtete er die Forderung, die notwendige Ausgewogenheit mit “entsprechenden Rahmenbedingungen und Spielregeln” zu ermöglichen.

Die Telekom habe “aus der Vergangenheit gelernt”, sagte Balz in Bezug auf die Datenaffäre des Konzern. Das Unternehmen hatte in den Jahren 2005 und 2006 die Telefonverbindungsdaten von Aufsichtsräten der Telekom, Angehörigen des Betriebsrats, Journalisten, aber auch von Dritten wie Verdi-Chef Frank Bsirske ausgespäht, die mit dem Konzern nicht unmittelbar zu tun haben. “Jetzt nutzen wir unsere Erfahrungen, um Vorreiter im Datenschutz zu werden”, kündigte Balz an. Das Unternehmen stelle sich interner wie externer Kritik: 2009 habe die Telekom den Datenschutz in ihrem Unternehmen mehr als 450 Mal intern und mehr als 100 Mal extern prüfen lassen.

von Mr. Yesbo

Social Networking – Netzwerke wie Yesbo nutzen

April 14, 2010 in Yesbo-Zentrale von Mr. Yesbo

Online-Netzwerke und das über sie betriebene Social Networking, haben eine Vielzahl von nützlichen Funktionen, die über das reine Kommunizieren längst hinausgehen. Dies vor allem auch dann, wenn die Netzwerke zusätzlich von Nutzern erstellte Inhalte anbieten, den sogenannten User Generated Content, wie es zum Beispiel der Fall bei Foren, Blogs oder Mitgliederprofilen ist.

Plattformen, auf denen sowohl kommuniziert als auch Content veröffentlicht werden kann, werden als Social Media (Soziale Medien) bezeichnet. Sie bilden eine außerordentlich interessante Ausgangsbasis für eine ganz neue, interaktive Form des Marketing, das sogenannte Network Marketing.

Im Zeitalter 2.0 können Netzwerke wie Yesbo, Facebook, MySpace und Andere nicht nur zum privaten Meinungsaustausch der Mitglieder untereinander, sondern eben auch zur Informationsvermittlung und Interessengenerierung gegenüber Produkten und Dienstleistungen genutzt werden. Allerdings gelten hier andere Regeln als die des normalen Marketings oder anderen werberischen Aktivitäten. Jede der Funktionen einer Social Networking Plattform wie Yesbo hat ihre eigene Gesetzmäßigkeiten, die wie eine Klaviertastatur bespielt werden können – und sollen.

So ist es für Firmen oder Anbietern von Dienstleistungen, und manchmal sogar für einzelne, dadurch quasi personalisierte Produkte, als Erstes sinnvoll, ein eigenes Profil anzulegen. Dieses stellt quasi die Keimzelle für alle sinnvollen Verlinkungen, und bietet die Informationsbasis. Das Profil sollte ausführlich sein und neugierig machen, ohne mit zu viel Selbstlob aufzutrumpfen. Die vorhandenen Funktionen, im speziellen das Tagging und Linken zu anderen Netzwerken und Social Media sollte so extensiv wie möglich genutzt werden. Wichtig ist dann, ein Netzwerk wie zum Beispiel Yesbo auf der Suche nach anderen, interessanten Profilen kontinuierlich zu durchforsten, und diese dann zur Kontaktaufnahme einzuladen. Übrigens sollte die Profileinrichtung zunächst immer kostenlos sein, selbst wenn komplexere Funktionen später kostenpflichtig sind.

Eine weitere, exzellente Form des Network Marketing ist das anschließende Einrichten eines Web-Blogs. Viel weniger aufwendig und in der Handhabung flexibler als eine Webseite, erlaubt es der Blog, tagesaktuell über neue Angebote, Aktionen und Ideen zu berichten und den Beiträgen einen interessanten, journalistischen Duktus zu geben, statt einfach nur Werbesprüche zu plakatieren. Allerdings sollte man hier wirklich darauf achtgeben, dass die Texte für den User einen Mehrwert haben – schließlich ist dieser durch die eigenständige Weiterverlinkung und das Abonnieren des Blogs für den so wichtigen viralen Effekt mitverantwortlich.

Das neue Profil und den neuen Blog sollte man so extensiv weiterkommunizieren, wie möglich. Das kann unter anderem stattfinden, in dem man beispielsweise auf Yesbo eine eigene Themengruppe aufmacht, in der dann diskutiert werden kann. Inhaltlich gelten hier die gleichen Anforderungen wie an den Blog.
Auch unternehmensintern sind übrigens die Einrichtungen von sozialen Netzwerken extrem interessant: sie schaffen Transparenz und ein zusätzliches Ventil für Ideen und Anregungen.

von Mr. Yesbo

Frequenzen für neue Mobilfunktechnik 4G werden versteigert

April 12, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

In Deutschland werden ab heute die Frequenzen für den Mobilfunk der vierten Generation (4G) versteigert. Als Bieter sind die vier in Deutschland tätigen Mobilfunker T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus zugelassen. Sie kommen bei der Bundesnetzagentur in Mainz zusammen. Die 4G-Technik soll deutlich schnelleres Internet ermöglichen als die bisherige Handy- und Festnetztechnik. Die Bundesnetzagentur rechnet bei der Versteigerung nicht mit schnellen Ergebnissen.

Ein Teil der zu vergebenden Frequenzen ist besonders geeignet, ländliche Gebiete zu versorgen. Das zu versteigernde Frequenzspektrum ist sehr viel größer als bei der spektakulären Versteigerung der UMTS-Frequenzen im Jahr 2000. Dennoch dürften die Einnahmen des Staates aus der Auktion unter den damaligen 100 Milliarden Mark liegen.

Die Auktion könne mehrere Wochen dauern, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, im Deutschlandradio. Kurth wollte keine Prognose zu den möglichen Erlösen für den Staat durch die Auktion machen, die von der Bundesnetzagentur ausgerichtet wird. “Die Auktion hat eigentlich nicht das Ziel, die Einnahmen des Staats zu maximieren”, sagte der Behördenchef dem Radiosender. Stattdessen gehe es darum, die leistungsfähigsten Unternehmen für den Ausbau des Mobilfunks zu finden: “Das ist eben nach einem ökonomischen Prinzip auch derjenige, der sich bei einer solchen Auktion durchsetzt.”

von Mr. Yesbo

Freunde Netzwerk

März 25, 2010 in Yesbo-Zentrale von Mr. Yesbo

Ein persönliches Profil im Freundenetzwerk Yesbo ermöglicht eine neue Art der Kommunikation mit Freunden, Gleichgesinnten, Arbeitskollegen oder Verwanden. Über Gruppen oder Foren kann man sich über ein bestimmtes Themengebiet austauschen, Informationen und Bilder dazu sammeln sowie Personen mit ähnlichen Interessen kennenlernen. In Freundeskreisen können Bilder einfach und schnell ausgetauscht und private oder geschäftliche Feiern gemeinsam geplant werden.

Auch Vereine können das Netzwerk von Yesbo ebenso kostenlos nutzen, wie Unternehmen oder Organisationen, um Neuigkeiten zu publizieren, neue Mitglieder zu gewinnen oder Veranstaltungen bekannt zu geben. Ebenso macht ein Netzwerk Sinn, um einen gewissen Anlaufs- oder Treffpunkt im Internet zu schaffen, um zentral Support zu bieten, man von überall zugreifen kann und präsent ist.

„Mit ihrem eigenen Netzwerk auf Yesbo bieten Sie Interessenten und Kunden eine neue, innovative Kommunikationsform an.“

Insbesondere die Einstellungsmöglichkeiten der Privatsphäre auf Yesbo sind im Zeitalter des Datenschutzes sehr wichtig geworden. Jedes Mitglied kann selbst bestimmen, wer was sehen darf. Diese Flexibilität der Profileinstellungen und Gestaltung ist für Unternehmen, Organisationen, Vereine und Privatpersonen von Interesse.

von Mr. Yesbo

Frauen in Führungspositionen schlechter bezahlt als Männer

März 24, 2010 in Allerlei von Mr. Yesbo

Frauen verdienen auch in Führungspositionen deutlich weniger als Männer. Im Jahr 2008 lag der Verdienstunterschied unter den in Vollzeit angestellten Führungskräften bei 28 Prozent, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit. Die in der Privatwirtschaft angestellten weiblichen Führungskräfte verdienten demnach monatlich durchschnittlich 3410 Euro brutto, die männlichen 4760 Euro. Männer bekommen zudem höhere Sondervergütungen. Diese liegen im Durchschnitt mit 9870 Euro um 36 Prozent über jenen der Frauen mit 6360 Euro.

Die Lohnkluft zwischen Männern und Frauen ist damit in Führungspositionen sogar noch höher als im Durchschnitt der Erwerbstätigen. Im Jahr 2008 lag der Bruttostundenverdienst von Frauen laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 23,2 Prozent unter dem von Männern. Deutschland lag damit deutlich über dem EU-Durchschnitt von 18 Prozent. Diese Zahlen vergleichen allerdings nicht Frauen und Männer in gleichwertigen Positionen, sondern sind ein Gesamt-Durchschnitt. Da mehr Männer in höheren Positionen arbeiten, dürfte der Unterschied in vergleichbaren Positionen eigentlich niedriger liegen.

Eine Ursache für die Unterschiede auch in Führungspositionen ist laut DIW, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Berufen und Branchen tätig sind. “Generell werden in frauendominierten Branchen schlechtere Verdienste erzielt – das gilt auch für Führungskräfte”, erklärte DIW-Forscherin Anne Busch. Je höher zudem eine Position im Unternehmen sei, desto weniger Frauen gebe es. DIW-Expertin Elke Holst wies aber zugleich darauf hin, dass ein großer Teil der Unterschiede durch messbare Indikatoren nicht erklärbar sei. Auch gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen spielten eine Rolle, etwa Stereotypen, die häufig zu Nachteilen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt führten.

von Mr. Yesbo

Deutsche geben mehr Geld im Internet aus

November 18, 2009 in Allerlei von Mr. Yesbo

Die Deutschen geben in diesem Jahr bei ihren Einkäufen im Internet einer Prognose zufolge so viel Geld aus wie nie zuvor. Die Online-Händler würden 2009 vorläufigen Schätzungen zufolge voraussichtlich 21,8 Milliarden Euro umsetzen, teilte der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bdv) in Frankfurt am Main mit. Dies entspräche einem Plus von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Zahl der Menschen, die über das Internet einkauften, werde 2009 ein neues Rekordniveau erreichen, erklärte der Verband. Insgesamt würden in diesem Jahr 32,5 Millionen Deutsche Waren und Dienstleistungen über das Internet beziehen. Der Anteil der Männer unter den Online-Einkäufern betrage 53,8 Prozent, die Frauen machten 46,2 Prozent aus.

Für das Weihnachtsgeschäft rechneten vier von fünf Online-Händlern in diesem Jahr mit guten Umsätzen, erklärte der bdv. 80 Prozent der Unternehmen gingen trotz Wirtschaftskrise von höheren Einnahmen aus als 2008 oder zumindest von gleichbleibenden Einnahmen. Der bdv veröffentlichte seine Zahlen auf Basis einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach.

von Mr. Yesbo

BA-Jobbörse im Internet von schwerem Datenmissbrauch betroffen

November 11, 2009 in Verbrauchertipps von Mr. Yesbo

Die Internet-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist erneut von einem schweren Fall von Datenmissbrauch betroffen. Eine Personalberatung aus Berlin habe in den Online-Stellenmarkt der BA mehr als 2500 fingierte Arbeitsplatzangebote eingestellt, um persönliche Daten von Bewerbern zu sammeln, sagte eine BA-Sprecherin am Dienstag in Nürnberg. Rechtliche Schritte werde die BA jedoch nicht einleiten.
Bei den fraglichen Stellenausschreibungen habe es sich um “keine realen Jobangebote gehandelt, der Anbieter war nur darauf aus, Daten von Arbeitnehmern zu sammeln”, sagte die BA-Sprecherin. Einer internen Prüfabteilung der BA sei das Benutzerkonto der Berliner Personalberatung wegen der ungewöhnlich hohen Zahl von Stellenangeboten aufgefallen. Deswegen habe die Vermutung nahegelegen, dass es sich nicht um tatsächliche Ausschreibungen handelte. Die fingierten Angebote seien mittlerweile gelöscht worden. Rechtliche Schritte werde die BA jedoch nicht einleiten, weil hierfür keine Handhabe bestehe.

In die Internet-Jobbörse werden nach Angaben der BA täglich 20.000 neue oder geänderte Angebote von Arbeitgebern eingestellt. Hierbei seien noch nicht jene Angebote eingerechnet, welche die Agentur im Auftrag von Unternehmen platziert. Firmen können über die Webseite der BA Stellenangebote ins Internet stellen, selbst verwalten und bei Bedarf bearbeiten oder löschen. Die BA kontrolliert die Angebote mit Hilfe von Computern automatisch auf problematische Inhalte wie etwa sexistische oder rechtsradikale Begriffe. In Stichproben nehmen BA-Mitarbeiter auch einzelne auffällige Angebote persönlich unter die Lupe.

Einen Missbrauch dieser Dimension habe es in der BA-Jobbörse noch nie gegeben, sagte eine weitere BA-Sprecherin der “Frankfurter Rundschau” (Dienstagsausgabe). “Das ist ein sehr ungewöhnlicher Fall.” Datenschützer hatten zuletzt bemängelt, der Online-Stellenmarkt der BA lade zum Missbrauch der Daten Arbeitssuchender geradezu ein. Entsprechende Kontrollmechanismen seien ungenügend. Auch hätten BA-Mitarbeiter Zugriff auf sensible Informationen wie Suchtkrankheiten oder Schulden von Arbeitslosen.

Die BA hatte bereits im Winter vergangenen Jahres mit einem ähnlichen Datenmissbrauch zu kämpfen. Ein privater Jobvermittler stellte immer wieder fingierte Stellenangebote ein. Wenn sich Arbeitnehmer bei dem Vermittler meldeten, erhielten sie stets die Auskunft, dass die Stelle vergeben war. Das Unternehmen bot den Bewerbern jedoch an, gegen Entgelt Bewerbungen für sie zu verfassen. Problematisch an dem Fall war, dass sich der Job-Vermittler trotz Löschung seines Kontos in der Internet-Jobbörse der BA immer wieder neu anmeldete.

von Mr. Yesbo

Otto kauft Quelle-Markenrechte

November 6, 2009 in Allerlei von Mr. Yesbo

Nach der gescheiterten Rettung von Quelle kauft Konkurrent Otto die Rechte an der Marke Quelle selbst und an zahlreichen Eigenmarken. Zudem übernimmt der weltweit größte Versandhändler das Geschäft von Quelle in Russland, wie Otto mitteilte. Das Unternehmen zahlte insgesamt einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag an den insolventen Konkurrenten, wie aus Branchenkreisen verlautete.

Otto besitzt damit künftig die Markenrechte von Quelle in Deutschland, Russland und weiteren mittel- und osteuropäischen Ländern, wie das Unternehmen mitteilte. Damit kann Otto die Marken, Logos und die meisten Internetdomains von Quelle nutzen. Küchen-Quelle und Foto-Quelle gehören nicht dazu.

Mit dem Kauf von Quelle Russland baut Otto seine führende Marktstellung auf diesem Wachstumsmarkt deutlich aus, wie das Unternehmen erklärte. Otto ist in Russland nach dem Aufkauf von drei Marken nach eigenen Angaben seit 2008 Marktführer im Versandhandel; Quelle, vor 20 Jahren erstes Versandhaus in dem Land, ist die Nummer zwei. Im Angebot beider sind vor allem Mode, Schuhe, Haus- und Heimtextilien. Bei Quelle Russland arbeiten nach Angaben des Insolvenzverwalters der Mutter Arcandor 280 Beschäftigte.