So nun sind es nun noch ein paar Tage bis es losgeht und es ist Zeit euch etwas mehr zu erzählen
Durch die Berufsschule OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung in Berlin habe ich im Rahmen des “LEONARDO DA VINCI Mobilität”-Projektes ein Stipendium zur Durchführung eines Auslandspraktikums erhalten. Es gibt nicht viele Bedingungen dieses zu erhalten, man muss nur einiges an Schreibkram ausfüllen. Aber das ist nur ein sehr kleines Übel bei der Möglichkeit, die einem hier geboten wird. Als Auszubildende im Beruf Verwaltungsfachangestellte war es natürlich auch nötig, dass meine Ausbildungsbehörde mich 2 Monate entbehrt… An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das Friedrich-Loeffler-Institut
Warum Brüssel??? Ich wollte schon immer mal bei der EU mitmischen und da ist Brüssel als Europas Hauptstadt mit den meisten Institutionen der Europäischen Union perfekt =)
Die Betreuer des Projektes am OSZ waren zur Vorbereitung der Reise stets ünterstützend an unserer Seite. So gehört es zum Standard uns sprachlich und interkulturell vorzubereiten.
Tja in Belgien spricht man Flämisch, Deutsch, Französisch und natürlich auf internationlaer Ebene auch sehr viel Englisch, da ist es sehr von Vorteil Vorkenntnisse zu besitzen. Englisch und Deutsch sind Gott sei Dank kein Problem, aber mein Französisch musste noch etwas aufgebessert werden und Flämisch habe ich mir bis jetzt noch nicht zugetraut. Vielleicht ändert sich das vor Ort. Ein Vorbereitungsprogramm für Franzöisch und zur Sicherheit noch einmal eins für Business-Englisch haben mich nun ziemlich sicher in beiden Sprachen gemacht, sodass ich beruhigt die ersten Sätze rausbringen werde.
Auch das Zwischenmenschliche sollte vorbereitet werden. Wie verhalte ich mich als Gast im fremden Land? Welche Sitten und Bräuche sind einzuhalten? Gewöhnliches in Deutschland kann im Ausland als unfreundlich oder gar beleidigend wirken. Um diese und andere Fragen zu beantworten besuchte uns der brasilianische Schauspieler und Theaterpädagoge Joao Albertini.
Es war ein sehr aufregender und lehrreicher Tag mit Übungen zu Nähe und Distanz, Übungen zur Toleranz und Körperhaltung und gegen Vorurteile. Joao, der selbst seit 16 Jahren in Deutschland lebt, weiß wie es ist der Ausländer im fremden Land zu sein und brachte uns auf lustige Art und Weise verschiedene Sichtweisen und Denkanstöße zum bevorstehenden Praktikum näher. Ich war ziemlich überrascht auf wieviele Dinge man achten muss und wie sich der Gegenüber in manch einer Situation fühlen muss.
Nun bin ich also auch interkulturell sehr gut vorbereitet und kann die Abreise kaum erwarten!!!
Eine bezahlbare Unterkunft bei einer netten Familie habe ich auch sehr schnell gefunden.
Am Sonntag um 06:49 Uhr geht es am Berliner Hauptbahnhof Richtung große weite Welt und ich freue mich riesig =)
Als erstes habe ich mir vorgenommen ein paar von den berühmten belgischen Pommes zu essen… Ihr könnt also gespannt sein, was ich euch von diesem ultimativen Geschmackserlebnis zu berichten habe und naürlich auch wie meine ersten Tage in Brüssel werden.

Ahhhh ich wünsch dir ganz ganz viel Spaß in Brüssel – aber nicht das du dir bei den Pommes die hart abtrainierten Kilos wieder anfutterst
Wir werden das Ganze hier mit Spannung verfolgen und uns auf dem laufenden Halten =) Ich vermiss dich jetzt schon!!!!
Hab dich lieb^^
Hahah je nachdem wie die Pommes schmecken.. Muss ja auch welche für euch mitessen
ich werde euch auch sehr vermissen und euch natürlich auch immer mit neuen Artikeln immer auf dem Laufenden halten
bis bald ihr Lieben!!! ;-***