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Erste Eindrücke…

23042016 by Clara Müller

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AMPEL
(auf Afrikaans “robot” , so ein bisschen sehen sie ja auch aus wie Roboter)
In ganz Rehoboth gibt es nur eine einzige Kreuzung mit Ampeln.
Ansonsten läuft man hier halt einfach so über die Straße,
solange man zur richtigen Seite schaut. (siehe Linksverkehr)
Ganz besonders ist auch die Länge der Grün-Phase,
denn diese ist so gut wie nicht vorhanden.

ANSCHNALLEN
Mit dem Anschnallen wird das hier nicht so genau genommen.
Meist gurten sich, wenn überhaupt, nur die Vordersitze an.
Hinten auf der Ladefläche ist das natürlich auch nicht so einfach
(allerdings macht die Fahrt dort um so mehr Spaß, wenn man bei jedem
Verkehrshügel, von denen es hier massig viele gibt, einmal durchgeschüttelt wird).
Auch im Bus wurden wir sofort von einem Einheimischen angesprochen,
der uns erklärte, dass man sich generell nicht anschnallt.
Erst, wenn über eine “Gebietsgrenze” gefahren wird, greifen alle,
auch der Fahrer, sofort zum Gurt.

ESSEN
Hier wird wirklich sehr viel Fleisch gegessen. Am liebsten von der eigenen Farm.
So haben wir bei unserem Braai (Grillen) auch verschiedenes Fleisch direkt
von Judys Farm (unsere Mentorin) bekommen.
Ein Essen ohne Fleisch sei keine ordentliche Mahlzeit.
Doch dieses Fleisch kann wirklich nicht mit dem in Deutschland verglichen werden,
da es hier keinerlei Massentierhaltung gibt und das Fleisch daher auch viel besser schmeckt.
Zum Frühstück gibt es bei uns immer Porridge mit Äpfeln oder Bananen.
Wirklich sehr lecker und eine Angewohnheit, die ich auch nach dem Jahr behalten werde.

LINKSVERKEHR
Namibia war 1920 – 1990 unter südafrikanischer Führung.
Seit britischer Kolonialzeit wird in Südafrika auf der linken Seite gefahren.
Dies wiederum wirkte sich – noch bis heute – auch auf Namibia aus.
Also heißt es jedes Mal, wenn man die Straße überqueren möchte,
drei mal überlegen, aus welcher Richtung sich das Auto nun nähern könnte

WETTER
Derzeit haben wir Winter in Namibia und doch ist es hier so warm, wie im Sommer in Deutschland.
Tagsüber Temperatur um die 30 Grad (mit einer sehr niedrigen Luftfeuchte), doch
in der Nacht sinken die Temperatur bis in den einstelligen Bereich. Aber im Sommer
wird sich auch dies ändern. Da bin ich mal gespannt, wie das zu ertragen sein wird…

ZEIT
Die Zeit scheint hier manchmal anders zu gehen. Eine halbe Stunde sind keine 30 Minuten,
es wird eher gelassen gesehen und erschienen, wann man gerade kann.
Doch gilt dies natürlich nicht für alle!
Die gleiche Situation: Morgens, wir hatten ein wenig verschlafen, und versuchten noch
mit unserem Frühstück fertig zu werden, bevor wir zur abgemachten Zeit abgeholt werden.
Am einen Morgen holte uns Judy ab. Wir warteten 15 Minuten, was natürlich kein Problem war.
Doch unser Essen schlangen wir in kürzester Zeit runter, um danach rum zu sitzen.
Am nächsten Morgen kam Carice uns abholen und stand zehn Minuten zu früh vor der Tür.
(Wir sind dann ohne Frühstück los) Sie kommt immer zu früh, da sie normalerweise immer zu
spät kam und deswegen die Uhr um 15 Minuten vor stellte.
Jetzt ist die Frage, was besser ist? Doch wenn man sich einmal dran gewöhnt, dann ist beides gut.

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