RSS Feed

Osterferien…

23042016 by Clara Müller

_________________________________________

Kurz vor Ostern hatten wir noch einmal für fünf Tage die Möglichkeit
die Weiten unserer neuen Heimat zu erkunden.

Auf dem Weg zu unserer ersten Etappe passierten wir ein kleines Dörfchen,
deren Hauptattraktion “Namibias bester Apfelkuchen” war.
Den mussten wir natürlich probieren!
Weiter ging es nach SOSSUSVLEI, was so viel wie Salzpfanne bedeutet.
Umgeben ist sie von vielen hohen Dünen, die natürlich auch bestiegen werden mussten.
Eine weitere Salzpfanne lag auf dem Weg, eine mit vielen abgestorbenen Bäumen.
Ein wirklich wunderschönes Bild, umrahmt von meterhohen Sandbergen.

Unser nächster Stopp hieß ROSH PINA, wenn auch leicht unfreiwillig.
Eigentlich wollten wir auf einen Campingplatz ganz in der Nähe.
Der Weg war jedoch für unseren VW-Bus (Name: Rosh) viel zu sandig,
so dass wir (ohne Allrad) natürlich stecken bleiben mussten.
Nach einer langen Suche innerhalb der Stadt fanden wir sogar noch einen Platz.
Einen Platz, wie er schöner nicht hätte sein können, mitten auf einer grünen
Wiese durften wir unser Zelt aufbauen (hier in Namibia eine Seltenheit).
Eigentlich hätte uns dort schon klar werden müssen, dass so ein Grün
eine gewisse Pflege bedurft. Aber die Lektion lernten wir später…
Mitten in der Nacht weckte uns das Geräusch eines Rasensprengers.
Und es wurden immer mehr. Das Geräusch ließ sich noch ertragen,
bis dann plötzlich ein Rasensprenger direkt unter unserem Zelt
aus dem Boden gefahren kam und alle panisch aufsprangen.
Diese Nacht verbrachten wir bei 5 Grad Außentemperatur
auf Beton mit sechs Leuten und zwei Isomatten.
Wer behauptet in Afrika friere man nicht,
dem kann ich spätestens jetzt das Gegenteil beweisen!

Nach dieser Nacht folgte wenigstens ein wundertoller Tag am ORANGE RIVER.
Der Fluss markiert die südliche Grenze Namibias zu Südafrika.
Das war, zumindest für einige von uns, der erste Fluss mit Wasser seit sieben Monaten.
Und dazu eine atemberaubende Landschaft.
Aus diesem Grund haben wir auch die Chance genutzt und direkt am Fluss übernachtet.
Das Wasser wird für den Weinbau benutzt. In unmittelbarer Nähe befanden
sich viele Weinfelder. Darauf folgte eine “Stadt” (so auf unserer Karte verzeichnet).
Diese Stadt bestand aus hunderten Strohhütten, einem Einkaufsladen und DREI
befestigten Häusern. Wir waren inzwischen gewöhnt, dass es in jeder Stadt mindestens
ein Stadtteil aus Wellblechhüten gebe, aber eine komplette Stadt war uns dann auch neu!

Unsere nächste Reise führte uns  nach AI-AIS. Allerdings übernachteten wir dort nur.
Mehr als heiße Quellen (die sich sehr gut im Pool machen!) gab es dort nämlich nicht.
Allerdings kommt man von dort sehr gut zum FISH RIVER CANYON.
Dieser ist, nach dem Grand Canyon in Amerika, der zweitgrößte der Welt!
Es ist einfach faszinierend wie weit man blicken kann.
Ein Ausblick, nicht zu beschreiben (deswegen habe ich ja Fotos mit dabei 😉 )

Eigentlich war unsere Reise zu dem Zeitpunkt schon zu Ende.
Wir wollten nur noch einen weiteren Zwischenstopp einlegen, da diese Strecke eigentlich
viel zu lange gewesen wäre mit all den Pausen (und der Reifenpanne).
Doch wir beschlossen spontan einfach die gesamten 600 km nach Hause zu fahren,
so dass wir 12 Stunden unterwegs waren und auch erst kurz vor Mitternacht daheim waren.
Da wir aber eigentlich unsere Tour erst am folgenden Tag beenden wollten,
campten wir einfach bei uns im Garten. Auch mal eine schöne Erfahrung  🙂

Alles in allem war es zwar eine kurze Reise, aber mit wundertollen Zielen und Erlebnissen!

Und hier gibt es noch die versprochenen Fotos:
https://plus.google.com/photos/108484498536021766681/albums/6267875586817758177?authkey=CInKlZrstvCljAE

_________________________________________


Keine Kommentare »

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.