Bei Fußboden- ebenso wie bei Wandheizungen wird die Wärme zentral erzeugt und gespeichert, dann auf die jeweiligen Räume bzw. Heizungskörper oder Heizungsschlangen verteilt. Bei Fußbodenheizungen werden die Heizkreise als Rohleitungsschleifen jeweils mit Vor- und Rücklauf an den Verteiler der Heizkreise angeschlossen. Hierzu werden Klemmschrauben verwendet. Ein Ventil erlaubt es am Verteiler, jeden einzelnen Heizkreis hydraulisch abzugleichen. Damit werden die verschieden hohen Strömungswiderstände nivelliert, die automatisch zwischen den Bauteilen jeder Heizung herrschen, also Warmwasserbehälter, Heizschlangen, Zu- und Abführungen. Außerdem ist die Durchflussregulation zu einzelnen Heizkreisen aufgrund des spezifischen Wärmebedarfs möglich. Die Strömungsverhältnisse müssen in allen Heizkreisen so reguliert werden, dass sich die Wärme auf die gewünschte Weise verteilen lässt. Der Volumenstrom, der bei der Verteilung in einzelnen Heizkreisen entsteht, wird mit integrierten Durchflussmengenmessern Volumenstrom optisch sichtbar gemacht. Als Maßeinheit dienen die Liter pro Minute.
Die Regulation der Ventile am Heizkreisverteiler übernimmt ein Thermostat, der bei erhöhtem Wärmebedarf auch die Pumpenleistung erhöht oder sie umgekehrt drosselt. Die Einstellung des Thermostaten nehmen die Bewohner oder Nutzer der Räume mit kleinen, neben dem Türrahmen jedes Raumes befindlichen Reglern vor. Der Thermostat misst die Raumtemperatur, beim Unterschreiten des vorgegebenen Wertes öffnet er Ventile und beeinflusst die Pumpenleistung über ein elektrisches Signal an Pumpe und Stellmotoren der Ventile. Die Beeinflussung der Pumpenleistung fällt wesentlich geringfügiger aus als die Verteilung auf einzelne Heizkreise, denn ein gewisser Wasserdurchsatz wird in jeder Heizung stets gewährleistet. Insgesamt ist das System sehr komplex und ermöglicht die verschiedensten Beeinflussungen von Temperatur und Durchsatz der Wärmeflüssigkeit.
Kugelhähne kommen beim Absperren bzw. Umleiten von Gasen oder Flüssigkeiten zum Einsatz. Oftmals wird für Kugelhähne auch die klassische Bezeichnung "Absperrhahn" verwendet, da sie nach dem gleichen technischen Prinzip funktionieren – zum vollständigen Schließen oder Öffnen werden sie über den Handgriff um jeweils 90° gedreht. Dadurch lässt sich der Strom zahlreicher Medien wie beispielsweise Heizungswasser relativ einfach und schnell mit einem Handgriff auf- und zudrehen. Der KFE-Kugelhahn gehört weltweit zu den beliebtesten Kugelhähnen. Er eignet sich vor allem zum Absperren und Öffnen von Rohrleitungen mit Füll- und Entleerungsfunktion, Heizkesseln und Heizsystemen sowie für Solarthermie-Anlagen. Mit einem KFE (Kugelhahn) lassen sich Dämpfe, Heizungswasser und zahlreiche andere Flüssigkeiten in Leitungssystemen absperren.
Allerdings sollte vom Einsatz aggressiver Flüssigkeiten und Gase abgesehen werden, da diese die Teflon-Dichtung sowie die Dichtungsringe der KFE-Kugelhähne angreifen können. Ein KFE (Kugelhahn) kann grundsätzlich in alle gängigen Einbau-Anlagen in jede Strömungs-Richtung eingebaut werden. Charakteristisch für Kugelhähne ist dabei die durchbohrte Kugel, die als Absperr-Gefäß dient. Die meisten Kugelhähne bestehen aus Metall und sind somit auch für hohe Betriebstemperaturen geeignet. Allerdings gibt es auch Kugelhähne mit weicherer Dichte bzw. anderen Materialen, die für spezielle Arbeitsbereiche optimiert wurden. Kugelhähne werden heutzutage vor allem in Arbeitsbereichen wie beispielsweise in der Öl-, und Gasindustrie, den erneuerbaren Energien, Offshore-Anlagen oder in der Landmaschinenindustrie eingesetzt.


