Das Barfprinzip ist in Amerika entstanden, wo sich Hundebesitzer, Hundezüchter und Futtermittelexperten Gedanken um die möglichst natürliche Gestaltung der Fütterung von Hunden und allgemein von fleischfressenden Haustieren gemacht haben. Der Grundgedanke dieser Art zu Füttern ist die Idee, dass Hunde ein Futter bekommen sollten, das möglichst nah an den natürlichen Fressgewohnheiten von wilden Hunden und Wölfen liegt. Das Barffutter besteht also zum Großteil aus rohem Fleisch, Knochen und Teilen von Gemüse. Hunde können dieses Futter genauso gut verdauen, wie das gekochte handelsübliche Hundefutter.
Hersteller von Hundefutter haben diesen Trend mittlerweile erkannt und einige bieten Barf Hundefutter auch in Deutschland an. Die Hundebesitzer, die ihre Hunde nach dem Barfprinzip füttern wollen, müssen nicht mehr länger auf selbstgemachtes Futter zurückgreifen, sondern können Barffutter kaufen, das bestens auf die ausgewogene Ernährung und vor allem die natürliche Ernährung von Hunden abgestimmt ist. Die Gemüseanteile ersetzen dabei den Mageninhalt von Pflanzenfressern, den Wölfe und Wildhunde in der Natur essen. Zwar warnen Tierärzte davor, dass es durch das Kauen von Knochen vermehrt zu Zahnschäden kommen kann, aber das Hundefutter muss natürlich auch auf die Größe und Rasse des jeweiligen Hundes abgestimmt werden.
