Aus einem Kleid mach…

Ich war gestern so motiviert. Vielleicht durch das gute Wetter.

Kurz nach dem Mittag haben der Minimensch und ich uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Ich brauchte noch ein paar Sachen vom Markt und überhaupt, bei so einem Wetter. Kurz bei Onkel H und Tante M reingeschaut, die mal wieder alles mögliche reduziert haben. Eigentlich hatte ich weder in der Babyabteilung, noch in der Abteilung für große Jungen was gefunden (man kann es ja schonmal in den Schrank packen. Wird schon irgendwann passen). Doch dann fiel mein Blick auf ein wirklich hübsches Kleid in Größe 140. Ja, wie jetzt, Kleid??? Ja, Kleid. Ich hatte sofort die kleine Madame (mein Kind ist jedenfalls schonmal versprochen und alle anderen Mädchen werde ich fleißig abwehren :D) im Sinn. Und noch besser, das Kleid war ein Maxidress. Da springt locker noch eine Hose raus und vielleicht eine zweite oder ein T-Shirt.

Dies ist also das Kleid, wie es war. Eigentlich musste ich für das Babykleid nicht mehr viel machen. Nur etwas enger nähen und natürlich kürzen. Alles andere habe ich so gelassen. Ich vermute mal, dass das sogar relativ lange passen dürfte, da es ja oben gesmoket ist. Dürfte also mitwachsen und irgendwann als Oberteil fungieren. Der Minimensch musste als Modell herhalten (irgendwo musste ich ja testen, ob es in etwa passt, auch, wenn die Madame etwas zierlicher ist):

(Besonders hübsch die farblich passende mintgrüne Shorts dazu…. *räusper*)

 

Aus dem Rest habe ich eineinhalb Hosen machen können. Damit er nicht mit dem einen Bein nackig rumrennen muss, habe ich mich eines alten T-Shirts von mir bedient.

Schlauerweise habe ich natürlich den existierenden Saum für die Hosenbeine genutzt.

Anleitungen zum nähen von Hosen findet man im Internet unzählige. Zum Beispiel hier (englisch, als Schnittmuster dient hier eine passende Hose (so mache ich das immer ;)), hier (englisch für Neugeborene mit Schnittmuster) oder hier (Leggings, englisch mit Schnittmuster).

 

Nebenbei werkele ich gerade an einer Kleingkeit für mich, die ich euch sicher in den nächsten Tagen zeigen kann.

Wie wäre es damit?

5 Minuten easy DIY – Sortierbox

Ich war heute im einschlägigen Kinder und Geschenke-Shop bei uns und habe diese Sortierboxen gesehen, die es zu Hauf mit tausend verschiedenen Motiven gibt. Rechtecke, Quadrate, Kreise, Sterne, Blumen… und was es eben sonst noch gibt. Dann kam mir die grandiose Idee, das ganze fix selber zu bauen, um schonmal ein wenig mit dem Minimenschen zu üben und dann irgendwann mal eins mit tausend verschiedenen Motiven in toll zu kaufen.

 

Was du brauchst:

  • eine große Haribo-Box
  • ein paar kleinere Bausteine (ich habe mich für zwei Dächer und zwei Quader entschieden)
  • eine Schere
  • bunte, wasserfeste Stifte
  • einen Kajalstift

Als erstes säuberst du die Haribo-Box und entfernst die Aufkleber.

Nun nimmst du die Bausteine und ordnest sie auf der Rückseite des Deckels an, um sie dann mit einem Kajalstift zu umranden.

Nun folgt das Ausschneiden, der aufgezeichneten Symbole.

Ich habe jetzt die Umrandung auf der Unterseite noch mit Stiften angemalt, damit sie sich besser abheben.

Möglich wäre auch, es mit buntem Klebeband abzukleben. Außerdem könnte man die Box auch noch verzieren. Aber, wie immer, sind auch hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß beim Spielen mit den Kleinsten!

Wie wäre es damit?

Ab und an sticke ich auch mal

Ich glaube, ich habe euch noch nie meine super coole Lieblingseinkaufstasche gezeigt!? Ich habe einen kleinen Yoshi unten in die Ecke gestickt. Ich liebe diese Tasche. Nach diesem Vorbild will ich auch noch ein paar mehr Taschen besticken oder bedrucken oder sonst irgendwie aufmotzen. Dann macht es nämlich gleich doppelt Spaß an den ollen Leinenbüddel zu denken, wenn man einkaufen geht (weniger Müll durch weniger Plastiktütensch***!)

Ich habe mit ein paar Stichen einen Aidastoff auf die Tasche genäht und dann losgestickt. Als ich fertig war, habe ich mit einer Pinzette die einzelnen Fäden des Aidastoffes rausgezogen. Hat prima funktioniert (okay, ein paarmal habe ich die Rückseite mit angestickt und musste irgendwie wieder zurück, aber im Großen und Ganzen, super).

Ihr wollt die Tasche übrigens nicht von innen sehen, ich weiß nämlich nicht, genau, wie man so schön stickt, dass es von hinten gut aussieht und die Fäden halten, ohne sie zu verknoten :D

Wie wäre es damit?

Veränderungen

Unschwer zu erkennen habe ich mein Theme für den Blog geändert. Da dies hier nach dem Baukastenprinzip funktioniert, ging das denkbar einfach. Ich habe noch eine Schlagwörter-Wolke und einen Suchen-Button eingefügt. Außerdem bin ich seit kurzem bei Pinterest, was mir wirklich gut gefällt und erschreckend viel Spaß bringt. Möchte einer von euch mir folgen, dann immer los! Solltet ihr Interesse haben selber zu pinnen, dann schicke ich euch gerne eine Einladung.

 

Vielleicht zeige ich euch mal ein paar alte Bilder von mir. Glaubt mir ihr werdet Vergnügen daran haben. Ich muss aber erst ein paar Leute aus ein paar Bildern schneiden ;)

 

Wie wäre es damit?

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Grab(a)ball

Noch während ich schwanger war habe ich einen baby grab ball gemacht. Gedient hat mir diese Anleitung. Eigentlich braucht man gar keine große Anleitung, mit etwas Auge für’s Nähen flutscht das auch so. Schwierig war nur das zusammennähen der einzelnen Teile. Da hat meine Mama zum Glück mitgeholfen. Wir haben Zwirn genommen, damit es auch wirklich hält und mit zwei Mann… äh, Frau ging es dann auch. Alleine würde es sicherlich auch gehen.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Teil. Es ist nur wirklich riiiiesig und sehr schwer. Daher ist der Ball noch nicht wirklich was für den Minimenschen. Aber vielleicht in ein oder zwei Monaten und wenn er dann nicht zum spielen ist, wird er vielleicht zum kuscheln genutzt ;)

Als Stoff eignen sich im Übrigen alle möglichen Arten von festen Stoffen. Super auch zur Resteverwertung! Also auch ein kleines bisschen Upcycling.

Wie wäre es damit?

Gleich gedoppelt.

Heute werde ich euch gleich mehrere wunderbare Sachen zeigen.

 

Fangen wir an  mit einem Projekt, dass ich schon vor einiger Zeit erledigt habe und mit dem ich mich mal wieder an Nina’s Upcycling Dienstag beteiligen werde. Alle wunderbaren Ideen könnt ihr, wie immer, auch hier auf ihrem Pinterest Board sehen.

Die Sache ist erstaunlich einfach. Ich habe einfach einen kleinen Beutel genäht. Ganz einfach. Ohne Kordeldurchzug oder anderen Schnickschnack. In diesen Beutel habe ich doppelte Kleinigkeiten rein getan, die sich noch so finden ließen. Außerdem habe ich aus Stoff noch kleine Taler genäht. Natürlich auch in doppelter Version, gefüllt mit Reis (der hoffentlich nicht irgendwann quillt…). Es eignen sich auch große Knöpfe, Löffel, kleine Plastikbecher, eigentlich alles, was ihr doppelt habt.

Was ist nun der Sinn? Erstmal soll der Minimensch den Beutel nur ausräumen, irgendwann vielleicht auch mal wieder einräumen und IRGENDWANN die passenden Paare ein- und ausräumen. Ein lustiges Spiel für uns beide.

 

Als zweites zeige ich euch den LoopSchal, den ich für meine Freundin gemacht habe. Ein wunderschönes Stück, welches ich gerne selbst behalten hätte. Aber so soll das ja auch sein.

Der Schal hat eine Größe von 2,41m x 0,31m. Als hinteren Stoff habe ich Jersey verwendet, den ich aber geteilt habe, also zweimal 1,20m x 0,31m. Als gemusterten Stoff habe ich dünnen Baumwollstoff gewählt. Die Maße dafür sind: vier Mal 0,41m x 0,31m, also insgesamt 1,64m x 0,31m in lila mit Blumen und vier Mal 0,21m x 0,31m, also insgesamt 0,84m x 031m in weiß mit Schmetterlingen. Ich habe dann alles zusammengenäht und die Schalenden mit einem versteckten Stich per Hand zusammengenäht. Ganz einfach. Der letzte Schritt ist etwas anstrengend. Hat jemand einen guten Tipp, wie ich das anders lösen kann?

 

Und nun zeige ich euch noch ein Bild vom Minimenschen. Hübsch von Mutti dekoriert. Was hatte ich eine Gaudi an dem Tag :D Er sieht wie ein richtiges Mädchen aus!

 

Ach so und ich werde mal ein Video einbetten. Dieses Lied macht mich fröhlich. Es macht richtig Spaß. Der Minimensch und ich hüpfen dann fröhlich durch die Wohnung!

Wie wäre es damit?

Individuelles Regal gefällig?

Ja ja, ich war eeewig nicht mehr hier. Aber irgendwie pendeln wir hier gerade einen festen Tagesablauf ein und das erfordert meine volle Konzentration :D Es klappt aber sehr, sehr gut.

 

Heute erkläre ich euch, wie man aus den guten LACK Tischen ganz flott ein super Regal zaubert, dass viel Platz bietet und dennoch nicht zu viel Platz wegnimmt. Außerdem ist es recht erschwinglich.

 

Du brauchst:

  • so viele LACK Tische, wie du aufeinander stellen willst (wir gehen mal von vier aus)
  • entsprechend viele Holzdübel (also 12 Stück (gibt es übrigens quasi umsonst, wenn man sie bei dem Ersatzschraubenschrank von IKEA holt))
  • einen Bohrer, Lineal, Bleistift, Watte o.ä., Edding

Als allererstes baust du die LACK Tische, wie in der Anleitung (wer braucht die schon wirklich?!) beschrieben, auf.

 

Nun machst du auf die Unterseite der Beine ein Kreuz. Am besten mit Lineal und Bleistift, sodass es schön ordentlich wird. In etwa so:

 

Nun bohrst du dort, wo sich die Striche kreuzen ein Loch, in der Größe passend zu den Holzdübeln.

 

Als nächstes kannst du etwas Watte oder Taschentuch so ins Loch stecken, dass ein wenig rausguckt, musst du aber  nicht. Du nimmst also den Edding und malst kräftig um das Loch (oder eben auf die Watte). Das sollte dann so aussehen:

 

Und nun flott auf die Stelle drücken, auf der das Tischbein auf dem darunterstehenden Tisch stehen soll.

 

Das wiederholst du nun noch elf mal. So lange, bis alle Tische entsprechend gekennzeichnet sind. Dann borst du an die markierten Stellen Löcher. Hierbei musst du wirklich gut aufpassen, denn darunter liegen die Schrauben, die die Tischplatte an den Beinen halten. Bohr’ also nicht zu tief, sonst Bohrer im Eimer!

 

Jetzt kommen in die Löcher auf den Tischplatten die Holzdübel (wenn du magst kannst du alles mit etwas Holzleim verstärken, wir wollen aber die Möglichkeit haben, das leicht wieder auseinander zu bauen).

 

Nur noch die Tische aufeinander stellen und fertig! (Natürlich kannst du auch in die Tischbeine noch etwas Leim machen. Wie gesagt: Auseinanderbauen dürfte dann schwierig werden…)

Sehr kurios, ich kann die Bilder gerade nicht in der Galerie drehen. Stellt euch vor, sie wären richtig herum.

Wo das Herzblatt ist, da ist auch der Staubsauger nicht weit… ;)

 

Merkst du was? Heute ist mein Blogeintrag ganz im Stil von IKEA geschrieben. Habe ich auch gerade erst gemerkt.

In Zukunft werde ich mich hier hoffentlich wieder regelmäßiger melden. Ich werde mir auf jeden Fall Mühe geben. Ich habe auch sicher noch einiges, was ich dir (ich bleibe dem heutigen Stil treu) zeigen kann.

Wie wäre es damit?

Wir arbeiten hart am Coolness-Faktor

Vorletzte Woche schon habe ich diese Wickeljacke genäht. Nach einem Schnitt von der BurdaKids. Dort wird Band zum einfassen und wickeln verwendet. Ich habe darauf verzichtet und alle Kanten nur eingeschlagen und genäht. Geschlossen wird die Jacke mit Druckknöpfen. Der äußere Stoff stammt vom Schweden und hey, er sieht gar nicht schwedisch aus, yippieh! Der karierte Innenstoff von Muttis Dachboden ;) Rein theoretisch könnte man die Jacke auch wenden. Ach ja, wie praktisch. Passend habe ich aus einem Reststreifen noch schnell das billige Schnullerband aufgemotzt.

 

Von vorne, aufgeklappt, mit Schnullerband.

Vorne, geschlossen.

Und die Rückseite.

Wie wäre es damit?

fast, easy, cool

Ja, also, die Verlosung war ja wohl ein Fail. Nicht so tragisch, muss ja nicht alles beim ersten Mal klappen.

 

Heute habe ich ein Tutorial für euch. Wirklich schnelle, einfache und super coole Sommer-Beanies für die Kleinsten unter uns.

 

Ihr braucht:

  • passende Mütze als Vorlage
  • alte T-Shirts (Jerseystoff geht natürlich auch, nur dann müsst ihr die Kante umnähen)
  • Schere
  • Nähmaschine

So geht’s:

Eine passende Mütze aus dem Schrank suchen und auf den Ärmel oder die untere Kante des alten T-Shirts legen. Praktisch, wenn ihr eine gefaltete Stelle nehmt, umso weniger muss man nähen.

Dann die Schere zur Hand nehmen und mit etwas Abstand drum herum schneiden. Ihr wisst ja, Nahtzugabe und so ;)

Nun einen Zick-Zack-Stich an der Maschine einstellen und, zumindest habe ich das so gemacht, die kleinste Stichlänge. Wer eine Overlock hat, macht es wohl am besten damit. Also dann, Mütze auf links unter die Nadel packen und die offene Stelle zunähen.

Eventuell noch etwas von dem überstehenden Stoff abschneiden.

Fertig!

Wenn ihr das mögt, könnt ihr noch was auf die Mütze applizieren.

Aus den Resten des T-Shirts habe ich noch passende Halstücher gemacht. Auch hier einfach ein passendes auflegen, eventuell etwas an den T-Shirtrest anpassen. Es reicht völlig die Seiten nur einmal umzuklappen und entlang zu nähen. Natürlich ebenfalls mit Zick-Zack.

 

Wie wäre es damit?

Ich hab’ gegugl’t :)

Der eine oder andere mag sich über diese seltsame Schreibweise wundern… und überhaupt, macht doch jeder, sogar mehrmals. Nein, nein, ihr irrt euch alle! Sicherlich kennt jeder von euch den klassischen Guglhupf. Jetzt habe ich letztens im Laden dieses wunderbare Backset entdeckt. Der Gugl ist ja soooo süß. Auf dem Bild kann man ebenfalls einen Muffin sehen (der Restteig musste ja auch irgendwohin) und somit könnt ihr euch vorstellen, wie klein der Gugl doch ist.

Weil Bananen wegmussten habe ich mir fix ein eigenes kleines Rezeptchen ausgedacht (reicht für ein Guglblech und zwei Muffinförmchen):

  • 70 gr. Butter schmelzen und
  • 60 gr. Puderzucker schaumig schlagen
  • 1 Ei einrühren und
  • 70 gr. Mehl hinzugeben
  • 50 gr. weiße Schokolade schmelzen und
  • 70 gr. Banane mit der Gabel zerdrücken und
  • 30 ml. Bananennektar unterheben, wenn alles gut verteilt ist den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Formen geben.
  • 15 Minuten bei 200°C im vorgeheizten Backofen backen.

Wer mag kann noch weiße Schokolade als Guss schmelzen. Lecker, lecker!

 

Ganz nebenbei erwähne ich schnell, dass ich heute Geburtstag habe und Geschenke gehören unweigerlich zum Geburtstag. Weil wir uns eine Küchenmaschine kaufen wollen, gab es für mich heute noch keine Geschenke :( Aber ich habe eines für euch. (Ramtammtamm, meine erste Verlosung) Ich verlose diesen Haarspangenhalter.

Wer mitmachen möchte, hinterlässt einen Kommentar (am liebsten mit Geburtstagsgrüßen :D) bis zum 18.03.2012 24:00 Uhr. Dann werde ich sehr oldschool mit kleinen Zettelchen auslosen, wer sich als glücklicher Gewinner schätzen kann und es natürlich hier veröffentlichen :) Hinterlasst bitte unbedingt eure eMail-Adresse, damit ich mich bei der entsprechenden Person melden kann.

Und nun: VIEL ERFOLG!

Wie wäre es damit?