Ich hoffe, ihr hattet alle, so ihr denn feiert, einen schönen Heiligabend mit leckerem Essen, schönen Geschenken und natürlich viiiel Ruhe und Besinnlichkeit. Außerdem wünsche ich euch noch zwei schöne Feiertage! Wir jedenfalls hatten eine Kartoffel-Senf-Suppe, dessen Rezept ich euch die Tage noch zukommen lassen werde, leckere Entenbrustfilets, so zubereitet, selbstgemachte Kartoffelknödel, die uns fast in den Wahnsinn getrieben haben und fertigen Rotkohl. Zum Nachtisch gab es dann Zimtsterneis mit Apfelkern vom Edeka. Sehr lecker. Für die Knödel müsst ihr gekochte Kartoffeln reiben (große Sauerei, bestimmt was für, Kinder, die schon vorsichtig mit der Reibe sein können), dann ein Ei rein und unendlich viel Mehl, dann kneten und zu Knödeln formen.
So und nun von dem einen Vergnügen zum anderen. Als erstes zeige ich euch die Lätzchen, die immer noch nicht ganz fertig sind, aber wenn ich sie euch nicht halbfertig zeige, werdet ihr sie wohl nie zu sehen bekommen.

Die unteren beiden muss ich noch zusammennähen und bei dem gestreiften oben links fehlt noch ein Druckknopf oder Klett oder was anderes zum Verschließen.

Dieses hier passt hervorragend zu den Gardinen und dem Kissen im Kinderzimmer, als auch zur Wickel- und Schnullertasche. Super! :)
Außerdem zeige ich euch noch flugs das Wärmekisse, das das Herzblatt zu Weihnachten bekommen hat.

Hier musste eine alte, schon hundertmal geflickte Flanellschlafanzugshose dran glauben. Nehmen könnt ihr aber auch Biberbettwäsche, oder Baumwollstoffe. Als Füllung habe ich ganze Dinkelkörner genommen, es geht aber auch Reis, Kirschkerne oder Weintraubenkerne.
Die Form ist völlig wurscht, hauptsache sie erfüllt den Zweck, den sie erfüllen soll. Für Erwachsene, die sich das Kissen an den Nacken, Rücken oder Bauch legen wollen sollte es möglichst lang sein, damit es nicht immer von den Schultern rutscht. Bei einem großen Kissen solltet ihr Kammern machen, sonst liegen die Kerne alle in einer Ecke und keiner wird wirklich glücklich. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass die Nadel nicht über einen Kern rüddelt und kaputt geht. Kleine Formen, wie zum Beispiel für Babybäuche oder in die Jackentasche, wenn es morgens kalt ist, brauchen keine Kammern.
Wenn ihr fertig seid könnt ihr das Kissen in die Mikrowelle tun, je größer das Kissen, je länger die “Garzeit”, auf der Heizung oder im Ofen erwärmen. Angeblich sollen sie sich auch sehr gut als Kühlkissen machen, wenn sie vorher im Froster lagen, das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.
Wie wäre es damit?