Krippenrucksack

Hatte ich schon erwähnt, dass hier wer ab heute in die Krippe geht? Voll gut! Bin schon so richtig gespannt, wie das wohl wird. Aber ich bin guter Dinge. Naja, und obwohl wir rein gar nichts mitnehmen müssen, kein Essen, kein Trinken, sollte der Minimensch doch einen Rucksack haben. Gehört schließlich dazu, wenn man in eine Krippe geht und Zettelchen und sowas lassen sich darin ja auch wunderbar hin und her transportieren.

Meine Inspiration ist dies hier gewesen.

Ist der nicht einfach wundervoll. Aber auch, wenn ich die Anleitung von dort hätte nehmen können, so wollte ich doch lieber eine eigene Vorlage machen und mich da versuchen. Es ist mir ganz hervorragend geglückt. Sieht fast aus wie gekauft.

Okay, ich will ehrlich sein. Trotz der Tatsache, dass ich extra nochmal geschaut habe, dass die Henkel nicht an die Seite mit dem Auge genäht werden, sind sie doch dort irgendwie hingekommen. Kein Mensch weiß wieso. Aber kein Ding, ich puckel das Auge wieder ab und bügel eines mit Vliesofix drauf. Und der Tunnelzug ist etwa einen Zentimeter zu kurz geworden.

Seht ihr das Auge, ich habe versucht es zu verstecken :D

Der äußere Stoff ist ein ziemlich fester Stoff von Ikea, der innere rote ist ein etwas leichterer Stoff, ebenfalls von Ikea und als Futter habe ich die hellblaue 1,99 Fleecedecke vom Schweden genommen (ich persönlich finde, dass die sich hervorragend für so was eignet). Ich habe nur den Fischkörper und die Henkel gefüttert. Der Rest hängt da ja eh nur so rum ;)

Der Minimensch ist irgendwas zwischen 74 und 80 Zentimetern groß und wiegt etwa 10 Kilo. Man kann, denke ich, ganz gut sehen, dass ihm die Schwanzflosse über dem Po hängt. Da er noch nicht laufen kann und sich beim Stehen festhalten muss, kann ich berichten, dass krabbeln sehr gut funktioniert mit dem neuen Teil.

Sollte Interesse daran bestehen, selber so einen Rucksack zu machen, stelle ich mein Schnittmuster gerne zur Verfügung. (Obwohl ich Schnittmuster noch niemals irgendwie eingescannt habe oder so, würde ich mich da mal ran wagen.) Außerdem stehe ich liebend gerne mit Rat und Tat zur Seite. Ich gebe zu, dass das Prinzipg zwar recht einfach ist, aber eben doch nicht ganz einfach und deshalb wohl nicht für ganz frische Nähanfänger geeignet ist. Obwohl ich mir vorstellen könnte, dass man aus dem Rucksack einen Turnbeutel macht. Sprich, die Einlage, das Futter und die Henkel weglassen, dann sollte es auch ein Anfänger hinbekommen.

Wie wäre es damit?

Der Bademantel in Aktion

Ahoi, wir sind aus dem Mallorca Urlaub wieder zurück und ich wollte euch nur mal eben den Bademantel in Aktion zeigen.

Er hat wunderbar gepasst. Die Ärmel (wie gewollt) noch etwas zu lang und nach unten hin ja sowieso. So konnte der Minimensch ganz und gar eingekuschelt nach dem Baden am Strand liegen und hat viele kleine Schläfchen gemacht. Ich bin so richtig zufrieden.

 

Wie wäre es damit?

Upcycling-Dienstag: Bademantel

Es war klar, dass wir diesen Sommer noch Urlaub machen werden. Wann und wohin war noch nicht so ganz klar, aber warm sollte es sein und mit Strand und Meer und so. Und diese Tatsache bringt mich auch gleich dazu, dass ich mal wieder am Upcycling Dienstag von Nina’s Werkeltagebuch teilnehme. (Alle tollen Ideen könnt ihr auf dem Pinterest Board anschauen. Meine bisherigen Upcycling Dienstag Abenteuer gibt es hier und hier.)

Es ist ja so, dass es auch am Strand, im Schatten und ganz besonders als Minimensch nicht immer wirklich warm ist. Also wollte ich einen Bademantelsack haben. Also im Grunde sowas wie ein Schlafsack mit Armen und Kapuze aus Frottee, schön lang und zum einkuscheln.

Auf einer ausgedehnten Shoppingtour (ich neige zu Übertreibungen) habe ich bei uns im Sozialkaufhaus (ja, ich gehe da ab und an hin und finde manchmal wirklich tolle Sachen und gebe auch ab und an mal etwas dort ab) einen roten Kinderbademantel in Größe 154 gefunden. Schlauerweise habe ich kein Vorher-Foto gemacht. Ich habe es jetzt etwas anders gemacht, als es mir im Kopf schwirrte. Das hätte wohl meine Fähigkeiten überstiegen, zumal ich auch nicht so der Pro im Reißverschluss einnähen bin.

Eigentlich ist es jetzt ein überlanger Bademantel mit kleinen Ärmchen und einer kleinen Kapuze. Außerdem habe ich auf Schlaufen für das Band verzichtet (das wurstet sich eh immer aus den Schlaufen raus) und habe es hinten mittig festgenäht. Ich hoffe unser Kleiner kann sich darin gut einmullern und mal ein wenig ausruhen.

Ich habe die Armausschnitte trotzdem etwas größer gemacht. So passt er dann noch etwas länger und überlebt vielleicht noch den ein oder anderen Schwimmbadbesuch.

Mir gefällt er richtig gut :)

 

 

Wie wäre es damit?

Loopiloop-Schal

Mit einem Blick auf die Uhr geht es ganz fix und ich zeige euch nur schnell den Loopschal, den ich für meine Mama zum Geburtstag gemacht habe (okay, ja, zugegeben, er hat sie etwas verspätet erreicht, aber immerhin… ;)). Ich habe ihn etwas kürzer gemacht, als den rosanen, den ihr hier bewundern könnt, und ich habe es mir bei der letzten Naht etwas leichter gemacht.

 

Wie wäre es damit?

Herbst/Winter

Neben der Tatsache, dass ich mir Gedanken mache, was es zum Geburtstag und zu Weihnachten geben wird, habe ich einige Vorstellungen für die Herbst- und Winterbekleidung. Es mag einem ja bei solch tropischen Temperaturen etwas seltsam vorkommen, aber ich bin ein Schlumpf. Ich nehme mir Sachen vor und ich drömel dann vor mich hin und am Ende ärgere ich mich darüber, dass ich es nicht gemacht habe.

Also hießt es früh genug anfangen. Deshalb ist heute diese Weste entstanden:

Süß, heh? :D Und jetzt kommt das Beste! Sie ist wendbar…

Wie man schon erkennen kann, habe ich mir die Mühe gemacht, darauf zu achten, dass die Karos einigermaßen zusammenpassen. Zumindest die Querstreifen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass ich die Armausschnitte nicht so dolle hinbekommen habe. Wenn ich viel Muße habe, mache ich sie nochmal auf und schließe sie erneut. Dann vielleicht auch so gut, dass ich nur eine Naht brauche.

 

Eine weitere Idee, die in meinem Kopf herum schwirrt ist eine Fleecejacke mit Kapuze. Und eventuell einen Regenponcho, den wir in der Krippe lassen können (hatte ich es schon gesagt: YAY! Wir haben einen Krippenplatz), falls es an einem Tag mal morgens super aussieht und dann doch Schietwetter ist. Außerdem könnte ich mir vorstellen noch ein Longsleeve zu machen. Ich habe da so einen schönen gestreiften Jersey erstanden… Ich habe also ein paar Pläne. Nicht zu viel, aber doch ein bisschen was.

Wie wäre es damit?

Eine Hose und ein T-Shirt

 

Wie versprochen und sogar schon am nächsten Tag.

Kennt ihr das? Da ist diese Hose, die bombenmäßig sitzt und dann hat das Ding ein Loch am Oberschenkel. Sehr weit oben. Doofe Sache. Ich habe also diese Hose abgesäbelt, schon vor mindestens zwei Jahren. Das Loch habe ich so halb ignoriert, und hatte dann dort eine kleine Einkerbung in der Hose (ansonsten hätte ich die Jeans nämlich auch gleich als Unterbüx anziehen können…). Jetzt habe ich aber beschlossen, dass sie doch etwas kurz ist. Seht selbst:

Das Foto ist hier im Zoo entstanden und wie man sieht, sieht man die Hose kaum. Und fast alle meine Oberteile sind etwas länger. Außerdem finde ich, dass ich so eine kurze Hose nur tragen kann, wenn ich hauptsächlich stehe. Sitze ich, wirken  meine Oberschenkel dann doch etwas fett :D

Kurzum, ich habe eine Borte gehäkelt und die unten dran genäht.

(Hier sehen Sie wunderbar, dass die Beine nicht exakt gleich lang sind…)

Ich müsste die Borte nochmal aufbügeln, die Frage ist nur (bevor ich anfange zu bügeln): Lasse ich die Fransen dran und es sieht so ein bisschen shabby aus, oder schneide ich sie ab??? Ich bin noch nicht entschieden und das Herzblatt ist keine große Hilfe, er findet die Hose so eh hässlich. Also, sollte jemand eine Meinung dazu haben, dann will ich sie gerne hören.

Hier sieht man es nochmal etwas genauer. Ich habe einfach einen ZickZackStich gewählt.

 

Außerdem musste ein altes Hard Rock Cafe Shirt dran glauben. Ich finde die Teile ja mega kultig, aber bei den Damen Shirts wirkt selbst XL wie XS und daher habe ich immer Herren T-Shirts gekauft, die natürlich fürchterlich schlabbern und sich eigentlich nur zum rumgammeln eignen. Dann habe ich aber diese Anleitung auf Pinterest entdeckt (ich weise nochmal dezent auf meinen Account hin). Ich habe es etwas anders gemacht, aber die Inspiration lag dort. Ich bin ganz zufrieden. Was meint ihr?

(Im Hintergrund wie immer das total chaotische Schlafzimmer mit ebenso chaotischer Nähecke :D)

Wie wäre es damit?

Aus einem Kleid mach…

Ich war gestern so motiviert. Vielleicht durch das gute Wetter.

Kurz nach dem Mittag haben der Minimensch und ich uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Ich brauchte noch ein paar Sachen vom Markt und überhaupt, bei so einem Wetter. Kurz bei Onkel H und Tante M reingeschaut, die mal wieder alles mögliche reduziert haben. Eigentlich hatte ich weder in der Babyabteilung, noch in der Abteilung für große Jungen was gefunden (man kann es ja schonmal in den Schrank packen. Wird schon irgendwann passen). Doch dann fiel mein Blick auf ein wirklich hübsches Kleid in Größe 140. Ja, wie jetzt, Kleid??? Ja, Kleid. Ich hatte sofort die kleine Madame (mein Kind ist jedenfalls schonmal versprochen und alle anderen Mädchen werde ich fleißig abwehren :D) im Sinn. Und noch besser, das Kleid war ein Maxidress. Da springt locker noch eine Hose raus und vielleicht eine zweite oder ein T-Shirt.

Dies ist also das Kleid, wie es war. Eigentlich musste ich für das Babykleid nicht mehr viel machen. Nur etwas enger nähen und natürlich kürzen. Alles andere habe ich so gelassen. Ich vermute mal, dass das sogar relativ lange passen dürfte, da es ja oben gesmoket ist. Dürfte also mitwachsen und irgendwann als Oberteil fungieren. Der Minimensch musste als Modell herhalten (irgendwo musste ich ja testen, ob es in etwa passt, auch, wenn die Madame etwas zierlicher ist):

(Besonders hübsch die farblich passende mintgrüne Shorts dazu…. *räusper*)

 

Aus dem Rest habe ich eineinhalb Hosen machen können. Damit er nicht mit dem einen Bein nackig rumrennen muss, habe ich mich eines alten T-Shirts von mir bedient.

Schlauerweise habe ich natürlich den existierenden Saum für die Hosenbeine genutzt.

Anleitungen zum nähen von Hosen findet man im Internet unzählige. Zum Beispiel hier (englisch, als Schnittmuster dient hier eine passende Hose (so mache ich das immer ;)), hier (englisch für Neugeborene mit Schnittmuster) oder hier (Leggings, englisch mit Schnittmuster).

 

Nebenbei werkele ich gerade an einer Kleingkeit für mich, die ich euch sicher in den nächsten Tagen zeigen kann.

Wie wäre es damit?

Grab(a)ball

Noch während ich schwanger war habe ich einen baby grab ball gemacht. Gedient hat mir diese Anleitung. Eigentlich braucht man gar keine große Anleitung, mit etwas Auge für’s Nähen flutscht das auch so. Schwierig war nur das zusammennähen der einzelnen Teile. Da hat meine Mama zum Glück mitgeholfen. Wir haben Zwirn genommen, damit es auch wirklich hält und mit zwei Mann… äh, Frau ging es dann auch. Alleine würde es sicherlich auch gehen.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Teil. Es ist nur wirklich riiiiesig und sehr schwer. Daher ist der Ball noch nicht wirklich was für den Minimenschen. Aber vielleicht in ein oder zwei Monaten und wenn er dann nicht zum spielen ist, wird er vielleicht zum kuscheln genutzt ;)

Als Stoff eignen sich im Übrigen alle möglichen Arten von festen Stoffen. Super auch zur Resteverwertung! Also auch ein kleines bisschen Upcycling.

Wie wäre es damit?

Gleich gedoppelt.

Heute werde ich euch gleich mehrere wunderbare Sachen zeigen.

 

Fangen wir an  mit einem Projekt, dass ich schon vor einiger Zeit erledigt habe und mit dem ich mich mal wieder an Nina’s Upcycling Dienstag beteiligen werde. Alle wunderbaren Ideen könnt ihr, wie immer, auch hier auf ihrem Pinterest Board sehen.

Die Sache ist erstaunlich einfach. Ich habe einfach einen kleinen Beutel genäht. Ganz einfach. Ohne Kordeldurchzug oder anderen Schnickschnack. In diesen Beutel habe ich doppelte Kleinigkeiten rein getan, die sich noch so finden ließen. Außerdem habe ich aus Stoff noch kleine Taler genäht. Natürlich auch in doppelter Version, gefüllt mit Reis (der hoffentlich nicht irgendwann quillt…). Es eignen sich auch große Knöpfe, Löffel, kleine Plastikbecher, eigentlich alles, was ihr doppelt habt.

Was ist nun der Sinn? Erstmal soll der Minimensch den Beutel nur ausräumen, irgendwann vielleicht auch mal wieder einräumen und IRGENDWANN die passenden Paare ein- und ausräumen. Ein lustiges Spiel für uns beide.

 

Als zweites zeige ich euch den LoopSchal, den ich für meine Freundin gemacht habe. Ein wunderschönes Stück, welches ich gerne selbst behalten hätte. Aber so soll das ja auch sein.

Der Schal hat eine Größe von 2,41m x 0,31m. Als hinteren Stoff habe ich Jersey verwendet, den ich aber geteilt habe, also zweimal 1,20m x 0,31m. Als gemusterten Stoff habe ich dünnen Baumwollstoff gewählt. Die Maße dafür sind: vier Mal 0,41m x 0,31m, also insgesamt 1,64m x 0,31m in lila mit Blumen und vier Mal 0,21m x 0,31m, also insgesamt 0,84m x 031m in weiß mit Schmetterlingen. Ich habe dann alles zusammengenäht und die Schalenden mit einem versteckten Stich per Hand zusammengenäht. Ganz einfach. Der letzte Schritt ist etwas anstrengend. Hat jemand einen guten Tipp, wie ich das anders lösen kann?

 

Und nun zeige ich euch noch ein Bild vom Minimenschen. Hübsch von Mutti dekoriert. Was hatte ich eine Gaudi an dem Tag :D Er sieht wie ein richtiges Mädchen aus!

 

Ach so und ich werde mal ein Video einbetten. Dieses Lied macht mich fröhlich. Es macht richtig Spaß. Der Minimensch und ich hüpfen dann fröhlich durch die Wohnung!

Wie wäre es damit?

Wir arbeiten hart am Coolness-Faktor

Vorletzte Woche schon habe ich diese Wickeljacke genäht. Nach einem Schnitt von der BurdaKids. Dort wird Band zum einfassen und wickeln verwendet. Ich habe darauf verzichtet und alle Kanten nur eingeschlagen und genäht. Geschlossen wird die Jacke mit Druckknöpfen. Der äußere Stoff stammt vom Schweden und hey, er sieht gar nicht schwedisch aus, yippieh! Der karierte Innenstoff von Muttis Dachboden ;) Rein theoretisch könnte man die Jacke auch wenden. Ach ja, wie praktisch. Passend habe ich aus einem Reststreifen noch schnell das billige Schnullerband aufgemotzt.

 

Von vorne, aufgeklappt, mit Schnullerband.

Vorne, geschlossen.

Und die Rückseite.

Wie wäre es damit?