Facebook und ich

Warum ich zu Facebook gegangen bin.

Ich habe mich vor ein paar Jahren bei Facebook angemeldet, weil meine Kinder dort Zugange waren und ich gehofft hatte,  so neben den wegen der räumlichen Entfernung nur seltenen Kontakte noch ein paar Informationen mehr über das, was sie machen, was ihnen wichtig ist mitzubekommen. Außerdem finde ich es gut, Neues, insbesondere neue Kommunikationswege und Medien selber auszuprobieren,  um ein Gefühl für diese Sache zu bekommen und zu verstehen, worüber geredet wird.

Was ich bei Facebook gut finde.

Ich kenne nicht viele Möglichkeiten, mit Bekannten, mit Prominenten und mit Organisationen so schnell in Kontakt zu kommen und diesen auch zu halten. Bilder, Veranstaltungen sind schnell unter den Bekannten verbreitet. Organisationen, Firmen können ihre Infos, Aufrufe sehr schnell verbreiten.

Was ich bei Facebook auch gefunden habe.

Eine Meinungsäußerung zu einem Beitrag hat nur scheinbar ein breites Publikum. Tatsächlich wird sie nur in sehr kleinem Kreis wahrgenommen.
Informationen über Facebook-Bekannte zu beziehen, gaukelt ein gutes Wissen vor. Tatsächlich aber ist es gefiltert, subjektiv und vor allem nicht umfassend.
Wenn man von Bekannten abgewählt wird, z. B. wegen einer deutlich anderen Meinung, dann besteht keine Möglichkeit der Erwiderung, meinetwegen auch Richtigstellung. Man ist einfach abgeschnitten.
Von einigen Bekannten wird man zu sehr auf dem Laufenden gehalten.
Über meine Kinder erfahre ich auf diesem Weg schon lange nichts mehr.

Was ich über Facebook denke.

Facebook ist nicht das Internet. Sich zu großen Teilen über Facebook zu informieren, ist äußerst trügerisch. Für Manchen hat diese leichte Art des Verbundenseins mit Freunden, Bekannten und/oder Promis ein großes Suchtpotential.
Ich denke, ich werde mich bald von Facebook verabschieden.

About Werner Fahle

Ich möchte Leuchtturm sein in Nacht und Wind, für Dorsch und Stint und jedes Boot – und bin doch selbst: Ein Schiff in Not! (Wolfgang Borchert)
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