Rußland, Krim und mein ganz persönliches Fazit

Ich fasse die Situation um Ukraine, Rußland, EU und Krim wie folgt zusammen:

  • Mit einer ordentlichen Begründung darf man sich ruhig ein Stückchen Land vom Nachbarn abschneiden.
  • Die eigenen Rechte sind rechtens, die der Anderen zumindest fragwürdig.
  • Mit dem Feuer spielen fetzt.
  • Das Kind sollte erst einmal in den Brunnen gefallen sein, schließlich braucht man ja ein handfestes Problem.
  • Der Stärkere/Clevere/Skrupellosere – im Idealfall alles in einer Person – kommt am weitesten.
  • Die Medien mit der eigenen Meinung sind glaubwürdig, die mit der Meinung der Anderen lügen wie gedruckt, nein: wie leicht im Internet zu sehen.
  • Angst, Panik, Unwohlsein sind leider nicht immer zu vermeiden, Schuld daran sind in jedem Fall die Anderen.

Also eigentlich alles paletti. Ein Hoch auf die Fanatiker, Haßprediger und Machtgierigen. Und auch auf die Prinzipienreiter, die Ideen durchsetzen, koste es, was es wolle (gern auch mal ein paar Menschenleben…)
Warum nur fühle ich mich so ohnmächtig?

About Werner Fahle

Ich möchte Leuchtturm sein in Nacht und Wind, für Dorsch und Stint und jedes Boot – und bin doch selbst: Ein Schiff in Not! (Wolfgang Borchert)
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2 Responses to Rußland, Krim und mein ganz persönliches Fazit

  1. Nathalie says:

    Sehr schöner Artikel, würde mich über weitere solcher freuen!
    Gruß, Nathalie.

    • Werner Fahle says:

      Danke für die Zustimmung. Lieber als sarkastisch wäre ich eigentlich locker und unbeschwert, aber das ist unter heutigen Umständen leider nur in äußerst kleinem Rahmen möglich. Bei diesem Thema schon mal gar nicht.

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