Bewegung (Sport) und seine Wirkung bei MS


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Eine sportliche Betätigung ist grundsätzlich jedem MS-Patienten zu empfehlen. Natürlich müssen krankheitsbedingte Einschränkungen berücksichtigt werden, ebenso die Neigung zu bestimmten Sportarten. Nur wer sich mit einer Sportart anfreunden kann, wird diese dann auch gerne und immer wieder ausüben. Eine positive Einstellung dazu wird die angestrebten Therapieerfolge noch verstärken.

https://www.youtube.com/watch?v=ZqsDRG2DhOw

Sportliche Aktivitäten wirken sich auf den gesamten Körper ebenso wie auf die Psyche aus. Sie helfen, Blutdruck und Blutzucker- und fette zu regulieren. Auch kann dem Entstehen von Depressionen, die häufig im Laufe der Erkrankung auftreten, vorgebeugt werden. Besonders von Bedeutung sind die Auswirkungen auf den Bewegungsapparat, wie z. B. einer Osteoporose und der Abnahme von Muskelmasse entgegenzuwirken. Stabile Knochen und kraftvolle Muskeln sind für die Betroffenen von immenser Wichtigkeit.

https://www.youtube.com/watch?v=2q6CQ_R9vp8&NR=1&feature=endscreen

Um herauszufinden wo die eigene Belastungsgrenze liegt, wird häufig auf die Borg-Skala zurückgegriffen. Hier muss sich der Kranke selbst einschätzen und auf einer Skala von 6 – 20 die empfundene Belastung beim Sport und anderen Aktivitäten bestimmen. Liegt diese bei 10  bis maximal 13, deutet das auf die richtige Intensität des Trainings bezüglich Häufigkeit und Dauer hin.

Eine sehr gute Möglichkeit bietet das Yogatraining. Dabei werden  mehrere Symptome der MS günstig beeinflusst.  Bewegung hilft bei Spastiken (Verkrampfungen der Muskeln), ebenso wie speziell die Dehnungsübungen. Gleichgewichts- und Koordinationssübungen wirken sich bei bei Ataxien (Störungen der Bewegungskoordination) günstig aus, Entspannungstechniken, bzw. Übungen sind gegen die chronische Müdigkeit und depressive Verstimmungen, ebenso wie zur Regulierung der Herz-Kreislauffunktionen, ein probates Mittel. Die generelle Kräftigung der Muskulatur reduziert Paresen (Lähmungserscheinungen) und Ataxien.

Die gerätegestützte Bewegungstherapie ist eine weitere empfehlenswerte Möglichkeit, körperlich und geistig fit zu bleiben.
httpv://www.youtube.com/watch?v=v52Xfj-oJA8&feature=related
Das therapeutische Klettern ist zwar sehr speziell und nicht für jeden geeignet, aber wer es mag, wird mit einer besseren Koordination der Gliedmaßen, Kondition und mit einer größeren Ausdauer belohnt.

Nordic Walking trainiert nicht nur die gesamte Muskulatur. Dadurch, dass die Muskeln nicht nur gekräftigt, sondern auch gelockert werden, sind einzelne Bewegungen geschmeidiger und auch als Herz- und Kreislauftraining ist es wärmstens zu empfehlen.
Im Zuge meiner Recherchen bin ich auf ein interessantes therapeutisches Hilfsmittel gestoßen. Dieses kleine Gerät (Myoorthese) heißt  WalkAide und ermöglicht den Patienten durch seine funktionelle Elektrostimulation (FES) bei der sogenannten Fußheberschwäche  buchstäblich den Weg zurück ins Leben zu gehen. Dies bedeutet für die Betroffenen ein Stück Lebensqualität und Freiheit wiederzubekommen.

Ob die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für dieses Hilfsmittel übernehmen, wird individuell entschieden. Einen Versuch ist es aber allemal wert.

Alle Informationen über Multiple Sklerose finden Sie auf der Seite der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft e. V.)

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