Ernährungsumstellung plus Mikronährstoff-Therapie bei MS


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Diese Therapie eignet sich sehr gut als begleitende Maßnahme bei der Behandlung der Multiplen Sklerose wie auch der Polyneuropathie. Bei der Mikronährstoff-Therapie werden gezielt Aminosäuren, Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe eingesetzt. Diese braucht der Körper, u.a. um die Myelin-Ummantelung der Nervenfasern zu bilden. Dieser Schutz ist sehr wichtig für eine optimale Weiterleitung von Impulsen.

Eine Ernährungstherapie beginnt mit einer Ernährungsumstellung und der Zufuhr entzündungshemmender Vitalstoffe. Leider ist es ja wirklich so, dass unsere Nahrungsmittel an lebenswichtigen Nährstoffen nicht mehr all zu viel hergeben.

Viele Menschen treiben Jahre- oder Jahrzehntelang Raubbau mit ihrem Körper, der dies lange Zeit zu kompensieren vermag. Aber irgendwann meldet sich unser Körper-Geist-System “lauthals”. Wer “Glück” hat, trägt nur leichte Blessuren wie z. B. Abgeschlagenheit davon, die sich relativ schnell und leicht wieder beheben lassen, indem die fehlenden Nährstoffe verstärkt zugeführt werden.

Manchmal ist der Schaden aber viel heftiger und nicht mehr so einfach zu beheben. Je nach dem, wo der betreffende Mensch seine Schwachstellen hat, finden sich die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie die Multiple Sklerose und andere Autoimmunkrankheiten ein. Das bedeutet dann meist einschneidende Veränderungen im Leben der Betroffenen.

Aber wie heißt es so schön: Es ist nie zu spät, etwas zu ändern. Eine “elegante” Möglichkeit ist die anti-entzündliche Ernährungsumstellung. Dabei geht es nicht nur darum, die richtigen Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, sondern auch noch Nahrungsergänzungsmittel ganz gezielt einzusetzen.

Dass eine Fleisch reiche Ernährung etliche negative Effekte hat, weiß mittlerweile eigentlich jeder. Allein die im Fleisch vorkommende Arachidonsäure ist ein Übeltäter erster Güte, denn sie begünstigt Entzündungsprozesse, die ja der MS-Erkrankung zu Grunde liegen.

Eine Ernährung, die weitgehend fleischlos ist und die Zufuhr von Omega-3 begünstigt, kann bewirken, dass die Arachidonsäure nicht mehr in die Eicosanoide umgewandelt werden kann. Diese sind für die Entzündungsaktivitäten im Körper verantwortlich.

Die Entzündungsaktivitäten wiederum sind als Verursacher für den oxidativen Stress des Körpers zu benennen. Freie Radikale sind äußerst aggressiv und sie können unser Gehirn sowie auch das Rückenmark und das zentrale Nervensystem massiv schädigen. Und genau das ist es, was bei der Multiplen Sklerose geschieht.

Wollen wir uns also etwas Gutes tun, ist eine optimale Versorgung mit allen Vitalstoffen und die Vermeidung aller schädigenden Stoffe wohl der beste Weg. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist auch ein Schritt in eine bessere Gesundheit.

Es gibt keine reguläre MS-Diät, dafür aber die Maßgabe, sich möglichst vegetarisch zu ernähren. Fleisch, Wurst und Innereien sollten vom Speisezettel gestrichen werden. Fettarme Milch und Milchprodukte können weiterhin verzehrt werden, aber mit Eiern sollte man geizen. Es versteht sich von selbst, dass tierische Fette, wie z. B. Butter oder Schweineschmalz tunlichst gemieden werden sollten. Auch Alkohol und Nikotin müssen drastisch reduziert werden.

Der Ernährungsfahrplan sollte täglich möglichst viel Obst und Gemüse beinhalten. Fleisch- und Wurstwaren, wenn überhaupt, nicht mehr als zweimal pro Woche und nur kleine Portionen. Vollkornprodukte sind vorzuziehen und 2-3 mal pro Woche Fischgerichte (Makrele, Hering und Wildlachs) sind ein Muss wegen der äußerst wichtigen Omega-3- Fettsäuren. Eine dieser Fettsäuren ist die Eicosapentaensäure (EPA). Diese verringert die Umwandlung der problematischen Arachidonsäure in Entzündungsbotenstoffe die dann die gefährlichen Entzündungsaktivitäten im Körper bewirken.

Nun noch ein paar Informationen zu den Nahrungsergänzungsmitteln, die unterstützend eingesetzt werden können:

OPC ist ein hochwirksames Antioxidant, gewonnen aus Traubenkernen, das besonders das Stützgewebe des Körpers schützt. Auch Vitamin C fängt freie Radikale und ist für viele Stoffwechsel-Prozesse wichtig.
Die Spurenelemente Selen, Kupfer und Zink wirken ebenfalls anti-oxidativ.

Das B12-Vitamin, welches am Aufbau der Myelinscheiden (Isolierschicht der Nervenfasern, die bei der MS zerstört wird) beteiligt ist, bewirkt, dass damit der Zerstörung Einhalt geboten wird. Da speziell dieses Vitamin hauptsächlich tierischen Ursprungs ist, tierische Produkte aber möglichst gemieden werden sollen, muss auf die Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden, um die Versorgung sicher zu stellen. Weitere B-Vitamine sind wichtig für das Nervensystem und unseren Körper. So ist es sinnvoll, den gesamten Vitamin-B-Komplex einzusetzen.

Abschließend sei gesagt, dass sich die meisten Vitamine, Mineralien, Spurenelemente ebenso wie die sekundären Pflanzenstoffe (Bioflavonoide) synergistisch unterstützen und aufeinander angewiesen sind, um ihr Wirkpotential voll entfalten zu können. Das ist auch der Grund, warum es sinnvoll ist, die Vitalstoffe in kombinierter Form zu sich zu nehmen.

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