Gutes Cholesterin? – schlechtes Cholesterin? – oder alles Quatsch? Teil II

Die Herstellung des Cholesterins findet größtenteils in der Leber statt. Dann verlässt es diese als LDL-Cholesterin und macht sich mit dem Blutstrom auf in Richtung Gehirn. Um genauer zu sein, es heftet sich an Lipoproteine, um dorthin zu gelangen. Dort angekommen wird es für die Membranen der Gehirnzellen benötigt. In den Myelinscheiden von Nervenzellen ist es ebenfalls zu finden. Das Gehirn kann nur funktionieren, wenn diese gut untereinander vernetzt sind. Das gewährleisten die so genannten Synapsen (Verbindungsstellen), für deren Bildung das Cholesterin dringend gebraucht wird.

Wenn es dann seine Aufgaben erfüllt hat, macht es sich, diesmal als HDL-Cholesterin, auf den Rückweg zur Leber.

Wenn man bedenkt, dass jeder Gedanke, jedes Gefühl, kurz alles, was wir durch unsere Sinne aufnehmen (z.B. beim Lernen) für einen permanenten Um- oder Abbau, Aktivierung usw. der Synapsen sorgt, wird klar, wie wichtig der Cholesterin-Baustoff ist. Greift der Mensch hier mit Statinen (Cholesterinsenker) rigoros ein, hat das fatale Folgen (Agressionen, Depressionen, gehäufte Krebserkrankungen, nachlassende Gedächtnisleistungen und schwere Schädigungen von Ungeborenen in den ersten Schwangerschaftsmonaten).

Eine (gesundheits)bewusste, möglichst vegetabile (pflanzliche) Ernährung ist das A und O für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Die richtige Ernährung zusammen mit Bewegung lässt so manches Zipperlein verschwinden. Da nur 20% des Cholesterins über die Nahrung zugeführt werden und letztendlich ganze 0,2-0,5 g. davon im Körper verbleiben, die Leber selbst aber das vierfache produziert, wird jedem klar, dass die Ernährung keine große Rolle spielen kann. Und trotzdem kann mit den richtigen Nahrungsmitteln regulierend eingegriffen werden.

Das Metabolische Syndrom (dazu gehört auch der hohe Cholesterinspiegel) scheint die Antwort unseres Körpers auf eine permanente Fehlernährung zu sein. Diesem Stoffwechsel-Syndrom und damit auch den chronisch erhöhten Cholesterinwerten kann aber zu Leibe gerückt werden. Eine konsequente Ernährungsumstellung kann innerhalb weniger Wochen zu einem gesundheitsdienlichen Cholesterinspiegel führen.

Eine bewusste, möglichst vegetarisch ausgerichtete Ernährungsweise ist wohl die natürlichste aller Therapien. Wer Probleme damit hat, kann ja mit den Nahrungsmitteln, die er leichter aufgeben kann, beginnen und diese durch gesunde Alternativen ersetzen. Manchmal ist es leichter, sich aus all den schädlichen Produkten rauszuschleichen, als es mit dem Holzhammer zu versuchen und es dann doch nicht zu schaffen.

Weißmehl kann durch Vollkorn ersetzt werden, tierische Fette durch hochwertige pflanzliche Öle, der liebgewordene Zucker kann wunderbar Stevia, oder besser noch durch Xylitol ersetzt werden. Beides sind natürliche Zuckeraustauschstoffe. Mir gefällt Xylitol besser. Es hat keinen Beigeschmack, dafür aber einige nützliche, gesundheitsfördernde Eigenschaften (wirkt z.B. gegen Karies und Pilzbefall).

Für fast alle ungesunden Nahrungsmittel gibt es gesunde Alternativen.
Auch durch so genannte Adaptogene, diese passen sich an die Gegebenheiten an und regulieren nach oben oder unten um einen “gesundheitsförderlichen Zustand” zu erreichen, kann ein normaler Cholesterinspiegel erreicht werden. Ohne eine gleichzeitige Ernährungsumstellung wird er aber nicht von Dauer sein. Mit den Heilpilzen Reishi, Shiitake, Maitake und Auricularia kann der Cholesterin-Normalwert dann dauerhaft stabilisiert werden.

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