Was ist eine Polyneuropathie?

Die  Polyneuropathie, kurz PNP, also die “Erkrankung vieler Nerven” ist erst einmal als Oberbegriff zu verstehen. Viele der möglichen Symptome können auch auf andere Erkrankungen hindeuten, z. B. Multiple Sklerose oder das Restless Legs Syndrom.  Detektivische Kleinarbeit ist oft für eine eindeutige Diagnose nötig.

Durch Gespräche und diverse Untersuchungen versuchen die Ärzte, die Ursache(n) für die PNP herauszufinden. Wenn diese gefunden wird/werden, besteht die Möglichkeit, durch gezielte Maßnahmen daran zu arbeiten und sie eventuell zu eliminieren.

Schulmedizinische Therapien sind natürlich eine Möglichkeit, die Erkrankung unter Kontrolle zu bringen, aber es gibt auch einige alternative Heilmethoden, die durchaus erfolgversprechend sind.

Weit über 200 verschiedene Ursachen für die Polyneuropathie sind bekannt, hier die häufigsten:

– Diabetische PNP   der Patient ist Diabetiker
– Alkoholische PNP   als Folge von Alkoholmissbrauch
– Toxische PNP   als Folge einer Vergiftung durch verschiedene Stoffe
– Infektiöse PNP   als Folge von Infektionskrankheiten, z.B. Typhus, Borrelien, HIV etc.
– Sonstige PNP   z. B. durch Mangel bestimmter Nährstoffe, bei Krebserkrankungen u.a..

Typischerweise beginnt eine Polyneuropathie fast immer in den äußeren Körperteilen, den Händen oder Füßen. Zuerst wird oft ein Kribbeln oder pelziges Gefühl wahrgenommen, als ob sie “eingeschlafen” wären. Dazu kommt oft noch ein taubes Empfinden. Auch starke Schmerzattacken sind möglich, ebenso wie ein großflächiger, brennender Schmerz, z.B. an den Außenseiten der Oberschenkel. Dann wird es nahezu unmöglich, in Seitenlage zu liegen, geschweige denn so einschlafen zu können. Ich kann ein Lied davon singen.

Das periphere Nervensystem (Nerven, die vom Rückenmark aus den Körper durchziehen) kann dann nach und nach davon ganz, oder in Teilbereichen betroffen sein. Das bedeutet, dass unter Umständen die Atmung, aber auch das Herz oder der Verdauungstrakt in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

Da das Nervensystem für die Bewegung der Muskulatur und ebenso für den Tastsinn die nötigen Impulse gibt, wird verständlich, dass bei einer Störung die Muskeln nicht mehr ihren Dienst versehen und die Fähigkeit, bestimmte Dinge durch den Tastsinn zu erfühlen, nicht mehr gegeben ist. Davon sind meist die äußeren Extremitäten (Arme, Beine etc.) betroffen. Manchmal aber auch die durch das geschädigte vegetative Nervensystem betroffenen inneren Organe.

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