Acquired Immune Deficiency Syndrome oder kurz AIDS ist eine Krankheit, die das gesamte Immunsystem nach und nach zerstört. Auslöser ist die Infektion mit dem HI-Virus, das durch ungeschützten Geschlechtsverkehr oder auch durch unsauberes Drogenbesteck sowie durch eine Geburt von der Mutter auf das Neugeborene übertragen werden kann. Die Ansteckung verläuft in vier Phasen, wobei in den ersten beiden von einer HIV-Infektion die Rede ist. Erst ab der dritten Phase, in der die wichtigen CD4-T-Helferzellen nach und nach vom eigenen Körper zerstört werden, spricht man von einer AIDS-Erkrankung. Die AIDS Anzeichen in der dritten Phase sind anfangs nur unmerklich wahrnehmbar, in der vierten dann unübersehbar. Dennoch verläuft die Krankheit nicht nach einem festgeschriebenen Bild.
Neben Tumoren treten nach dem Zusammenbruch des Immunsystems oftmals auch Lungenentzündung oder auch Tuberkulose, aber auch andere atypische AIDS Anzeichen auf. Da der Körper der Betroffenen durch den Kampf des Immunsystems derart geschwächt ist, führt die Krankheit mit diesem Verlauf meist zum Tode, da bereits kleinere, harmlose Infektionen den Organismus weiter schädigen und auszehren. Ist die Infektion bereits so weit fortgeschritten, helfen meist auch keine Medikamente mehr, die, frühzeitig eingenommen, den Krankeitsverlauf sogar um mehrere Jahre hinauszögern können. Jedoch müssen die auftretenden AIDS Anzeichen in den unterschiedlichen Phasen keine Garantie für eine Ansteckung sein. Erst ein HIV-Test schafft Klarheit und gibt den Patienten die Gewissheit, sich mit dieser heimtückischen Krankheit infiziert zu haben.

