• 3. Oktober 2010 /  Home

    Sollte nicht eigentlich jeder in seinem Leben mal einen Baum gepflanzt haben? Für Blogger gibt es jetzt eine sehr schöne Möglichkeit.

    Durch die Initiatoren von Mach’s grün anlässlich des internationalen Weltumwelttages wurde eine Bloggeraktion ins Leben gerufen. Bei dieser Aktion werden für die ersten 750 Blogger, die daran teilnehmen, Bäume gepflanzt. Und zwar 1 Baum je Blog. Dies passiert in Zusammenarbeit mit “I plant a tree”. Dadurch werden die CO2-Emissionen Eures (und natürlich jetzt auch meines) Blogs neutralisiert. Und das für 50 Jahre!

    Leiste auch Du mit Deiner Teilnahme einen Beitrag zum Umweltschutz und neutralisiere den CO2-Ausstoß deines Blogs!


    Gutscheine und Coupons - CO2 neutral

  • 24. September 2010 /  2009 - 06 (Juni)

    Auch im Juni wurde natürlich wieder gedämmt. Falls Ihr Euch jetzt fragt, warum das so lange dauert…. Ich fiel ja nun aus und mein Mann musste mehr oder weniger fast immer allein arbeiten. Helfer sind zwar toll, aber nach 3 Jahren Bau haben die nun auch nicht mehr so wirklich Lust zu helfen. Was ich ja auch verstehen kann.

    Da die Heizungsfrage immer noch nicht geklärt war, hatten wir auch noch ein Gespräch mit einer neuen Firma hier im Haus. Die stehen jetzt mehr oder weniger auf Abruf bereit, müssen nur 1 Woche vorher Bescheid wissen, wann sie anfangen können.

    Am 23. kam dann unser Sohn auf die Welt und dann lief erstmal nicht mehr viel ;)

  • 14. September 2010 /  2009 - 05 (Mai)

    So langsam können wir keine Dämmung mehr sehen. Aber irgendwie muss es ja mal fertig. Dadurch das der Sockel auch sehr uneben ist, kostet es reichlich Zeit. Begradigen bzw. losen Putz abklopfen (und davon gibt es reichlich), Dämmung kleben.

    Außerdem müssen wir noch zumNotar wegen des Kredites. Wird ja ins Grundbuch eingetragen. Und – wie sollte es auch anders sein – auch hier gibt es Probleme. Zwar erst hinterher, aber immerhin. Wir hatten 2007 einen kleinen Teil (3m²) unseres Grundstücks an die Stadt verkauft. Beim Bauen des Radweges vor unserer Tür wurde nicht so ganz genau gearbeitet und die Stadt musste fast der ganzen Straße ein bisschen Land abkaufen. Die Änderung hatten wir damals bei der Bank eingereicht, damit sie Bescheid wissen. Damit war das für uns erledigt. Leider wurde das irgendwie nicht eingetragen und nun stimmten die Angaben von Seiten der Bank nicht. Netterweise ließ sich das jedoch alles per Post regeln… Und nun haben wir eindlich die Kreditbewilligung und können auch Geld abrufen.

    Ich verbringe im Moment einiges an Zeit mit Fenster putzen. Wir hatten die ja noch nie richtig sauber gemacht, wird also mal Zeit. An vielen Fenstern kleben auch noch die Aufkleber, gehen aber trotz der langen Zeit immer noch gut ab.

  • 14. September 2010 /  2009 - 04 (April), Home

    Papierkram ohne Ende….. Wir müssen nun leider doch nachfinanzieren. Zwar nicht viel. Aber der Papierkram bleibt trotzdem. Unser Bank wollte eine komplette Aufstellung aller anstehenden Kosten, eine Begründung bzw. Erklärung warum die Nachfinanzierung und natürlich reichlich Kostenvoranschläge.

    Hatten irgendwann alles zusammen und haben es eingereicht. Mussten der Bank natürlich auch sagen, dass ich schwanger bin. Und dann wurde alles kompliziert. Jeder hat einen gewissen Kreditrahmen. Unserer wurde entsprechend kleiner, weil mein Gehalt sofort rausgerechnet wurde. Wir mussten die Steuerklasse ändern. Diverse Sachen aus der Kostenrechnung rausnehmen. Alles in allem haben wir die Unterlagen 3 oder 4x geändert, bis alles passte. Musste ja auch irgendwie stimmig sein.

    Eher durch Zufall – und natürlich weil wir nachgefragt hatten – erfuhren wir dann auch von einem noch großen ausstehenden finanziellen Posten. Die Stadt will uns endlich ans Abwassersystem anschließen. Kostenfaktor insgesamt: ca. 15.000 Euro. Bis jetzt leben wir mit einer Sammelgrube, aber das ist nur eine vorübergehende Notlösung. Wir hatten die Grube sowieso und wollten nicht an die der Nachbarn gehen. So nutzen wir jetzt eine 5m³-Grube.

    Mal so nebenbei… Es dürfen – zumindest hier in der Stadt – keine Kläranlagen oder Sammelgruben mehr genehmigt werden. Sehr merkwürdig, aber ist wohl so. dachten vorher auch, dass wir uns ja dann die Anschlusskosten sparen können. Selbst eine biologische Kläranlage geht nicht mehr. Wäre wohl gesetzlich nicht mehr zugelassen….

    Aber zu unserem Abwasseranschluss. Laut Entsorgungsbetrieben sollte es eigentlich schon 2008 losgehen. Nun im Herbst diesen Jahres (2009). Erst hieß es, dass wir immer noch die Wahl hätten, ob wir angeschlossen werden möchten oder nicht. Das geht so lange, wie noch keine Leitungen in der Erde liegen. Dann schaute er aber nach und meinte, dass bei uns schon im Zuge eines Baugebietes gegenüber die Leitungen mit in den Boden gebracht wurden. Also kein Widerspruch mehr möglich. Die Stadt bzw. die Entsorgungsbetriebe haben es sich hier auch sehr einfach gemacht. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es grundsätzlich 2 Arten von Abwasserleitungen. “Normale” und Druckleitungen. Bei ersteren zahlt die Stadt den Anschluss, bei den Druckleitungen ist der Grundstücksbesitzer dafür verantwortlich. Und nun ratet mal, was hier verlegt wurde….. Natürlich haben wir hier eine Druckleitung. Die liegt wohl gerade mal bis auf’s Grundstück, für den restlichen Anschluss müssen wir sorgen. Die Kosten hierfür – grob über den Daumen gepeilt mit Hebeanlage und co. – liegen bei ca. 7.000 Euro.

    Die Anschlusskosten für den Hausanschluss (also einfach nur dafür, dass die Stadt ein Rohr in die Erde legt und man es nutzen darf) berechnen sich nach einer (für mich etwas komplizierten) speziellen Formel. Darin fließt ein wie groß das Grundstück ist, wie groß das Haus, ob man ein Provatmensch oder eine Firma ist und ob das Haus im Außen- oder Innenbereich ist. Ehrlichgesagt war ich hier das erste Mal richtig froh, dass wir doch als Außenbereich gewertet wurden. Nachdem ich mir bei der Berechnung nicht sicher war, habe ich dann doch noch mal bei der Stadt angerufen und mir die Kosten ausrechnen lassen. Ergebnis: ca. 7.500 Euro. Wenn wir zum Innenbereich gehören würden (was wir ja rein theoretisch eigentlich auch wären, weil alle um uns zum Innenbereich zählen), wären es ca. 25.000 Euro gewesen. Nur an Anschlusskosten …. Zahlungsziel wären laut Stadt übrigens 1 Monat. Ratenzahlung wäre demnach nur bei einem Offenbarungseid möglich. Konnte ich mir nicht vorstellen, hab die gleiche Info aber von 2 verschiedenen Leuten bei der Stadt erhalten.

    Inzwischen – im September 2010 – sind wir immer noch nicht angeschlossen. Super, haben ja nur nen Kredit deshalb laufen und zahlen Bereitstellungszinsen…. Im letzten Jahr wurde am regenrückhaltebecken gearbeitet, dass wohl Grundvoraussetzung für die Abwasserrohre sein soll. Und nun soll es in diesem Herbst losgehen. Fertigstellung geplant im Frühjahr 2011.

    Unseren Kredit haben wir übrigens bekommen. Ist jetzt etwas gewöhnungsbedürftig, weil ein anderer Ablauf. So müssen wir immer mind. 5.000 Euro abrufen. Alles darunter müssten wir erstmal selbst vorstrecken. Das man das Geld nur gegen Vorlage einer Rechnung erhält, ist natürlich logisch….

    Ansonsten verging der Monat wieder mal mit Außendämmung. Teilweise am Sockel, teilweise an den Hauswänden. Und unser Vordach ist nun auch weg.

  • 7. September 2010 /  2010 - 09 (September)

    Ein paar Tage nach Erteilung der Baugenehmigung erhielten wir Post von der Bau BG. Sie werden automatisch benachrichtigt, sobald eine Baugenemigung erteilt wird. Ab sofort “darf” man dann jedes halbe Jahr (nachträglich)einen Bogen ausfüllen. Eintragen, wer alles geholfen hat, was er dabei gemacht hat und wieviel er verdient hat. Zumindest war das früher so. Also 2007. Dieser Erhebungsbogen hat sich bis jetzt etwas jedes Jahr mehr oder weniger grundlegend geändert. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass er tatsächlich einfacher geworden ist. Früher musste man Firmen usw. mit angeben. Bei jeder Person genaue Angaben zur Arbeit machen (z.Bsp. Maurer-Hilfsarbeiten), schreiben, woher man die Person kennt und die Stundenanzahl eintragen. Ab sofort ist es nur noch der Name und wie man zur Person steht. Untendrunter als Gesamtsumme die Anzahl aller Helferstunden.

    Früher musste man auch mal die eigenen Helferstunden zählen. Ok, ganz früher nicht. Habe ich auch nie gemacht. Bis es dann plötzlich auf einem Bogen auftauchte und verlangt wurde. Dann hieß es halt ein halbes Jahr nachrechnen. Man hat ja sonst nix zu tun. Ab sofort wurde unsere Helferliste für das laufende halbe Jahr (die übrigens Pflicht ist und durchaus auch von der Bau-BG zu sehen verlangt werden kann) dann um unsere Stunden ergänzt.

    Vor einigen Wochen hat die Bau-BG nun mal wieder ihr System umgestellt. Die Bögen sind erfreulicherweise (wie oben schon geschrieben) sehr viel einfacher geworden. Die eigenen Helferstunden müssen nun auch nicht mehr aufgeführt werden. Mal schauen, wie lange nicht ;)

    Dafür musste ein komplett neuer Erhebungsbogen ausgefüllt werden. Und der hatte es in sich. Neben der Adresse, Bauherren und dem Datum des Baubeginns wurden da unter anderem auch die Daten des Bauantrages abgefragt. Umbauter Raum, Gemarkung, Flurstück, wer hat die Genehmigung erteilt?, Aktenzeichen der Behörde usw. Als ich mich da durchgekämpft hatte, kam das nächste. Es sollten tatsächlich alle Unternehmen aufgeführt werden, die man jemals am Haus beschäftigt hatte bzw. auch beabsichtigte zu beschäftigen. Super. Zur Erinnerung: Wir haben im Juli 2007 angefangen zu bauen! Gut, das meiste lief in Eigenleistung, deshalb musste ich nur wenige Firmen eintragen. Aber immerhin. Für jedes die Rechnung raussuchen, Adresse eintragen. Zumindest wollten sie nicht auch noch ein Datum haben, von wann bis wann die Firmen gearbeitet hatten. *Grummel*

    Eine Stunde später bin ich nun durch damit und frage mich, wozu der ganze Aufwand sein soll. Aber wir sind ja hoffentlich bald mit durch ;)

    Für alle zukünftigen Bauer und Google-Suchenden hier ein paar kurze Antworten:

    - Die Bau-BG meldet sich automatisch bei Euch wenn Ihr eine Baugenehmigung erhalten habt.

    - Wir haben eine Liste am Schrank kleben. Ist eher ein weißer Zettel, auf dem wir den Namen schreiben und Striche   entsprechend der Arbeitsstunden dahinter machen.

    - Man kann keine Helfer vorab melden! Man ist verpflichtet, alle Helfer, die im Zeitraum geholfen haben, nachträglich in die entsprechende Liste der BG einzutragen. Üblicherweise ist der Zeitraum ein halbes Jahr. Sollte ein Unfall passieren, muss natürlich früher gemeldet werden – aber das läuft dann eh über den Unfallarzt.

    - Kleiner Tipp: Nachdem wir an einem Tag Besuch vom Zoll hatten, kopierten wir jeweils die letzte Meldung an die BG und führten sie immer mit uns (im Auto bzw. im Haus).

    - Liebe zukünftige Hausbauer hier um die Ecke im neuen Wohngebiet: Der Zoll kommt garantiert auch bei Euch schauen ;) Bei uns waren sie nur durch Zufall. Hatten uns gesehen, als sie von einer Wohngebiet-”Besichtigung” ein paar Kilometer weiter kamen. Aber in dem Wohngebiet waren sie wohl relativ regelmäßig …

    Für alle, die auf ältere Einträge warten: Die kommen noch :) Ich hatte in der letzten Zeit nur viel um die Ohren. Wird in der nächsten Zeit sicher weitergehen …

  • 23. August 2010 /  2009 - 04 (April)

    Am 7. funktionierte plötzlich unser Internet nicht mehr. Nach diversem probieren rief ich dann doch bei der Hotline an. Dort hieß es, dass ich doch gekündigt hätte. Außerdem war man etwas verwundert, dass ich bis dahin überhaupt angeschlossen war. Am nächsten Tag bin ich also mal wieder ins Versatel-Geschäft. Wie immer rief man in Flensburg an. So erfuhr ich, dass uns am nächsten Tag auch das Telefon stillgelegt werden sollte- Begründung: Meine Kündigung im Februar. Bis dato hatte ich allerdings immer noch keine Kündigungsbestätigung erhalten. Auch hatte Versatel unsere Nummern nicht freigegeben. Den Rest hab ich die Telekom erledigen lassen. Die haben sich gekümmert.

    Am 21. wurden wir wieder angeschlossen. Einen Router hatte ich vorher schon im T-Punkt gekauft, sollte also eigentlich alles sofort wieder funktionieren. Hatte ja alles schon am Abend vorher angestöpselt.

    Tja, es ging natürlich nicht. :( Diesmal lag es aber am Router. Die Hotline war total nett, ließ sich ne ganze Weile über die schlechte Qualität und den bekannten Fehler in der Firmware aus und schickte umgehend ein Ersatzgerät. Damit ging dann auch endlich alles ;)

    Na ja, fast alles. Wir haben DSL mit 2 verschiedenen Telefonen. Hatte mich vorher ausgiebig beraten lassen. Denn jedes Telefon sollte seine eigene Nummer haben – diese sollte auch beim “rauswählen” entsprechend erkennbar sein. Blöd nur, dass mir bei der Beratung im T-Punkt Blödsinn erzählt wurde. Unser Router unterstützte nur eine ausgehende Nummer, nicht zwei. Also umgetauscht. Eigentlich hat man dafür nur 7 Tage Zeit, unsers wurde auch nach 2 Wochen noch getauscht. Kulanz wegen Fehlberatung.

    Und nun funktioniert auch wirklich alles. Und das ohne Probleme :)

  • 23. August 2010 /  2009 - 03 (März)

    Gemacht haben wir nicht wirklich viel. In einem Teilbereich im OG fehlte noch die Schalung. Die ist nun auch drauf. Fehlt nur noch das Badezimmer, aber dafür müssen wir erst die Abflüsse nach oben ziehen….

    Und weil wir gerade so schön am Aufräumen sind, räumen wir auch im OG ein bisschen und versuchen da mal wieder Ordnung reinzubekommen….

  • 23. August 2010 /  2009 - 02 (Februar)

    … Auch ohne Telefon und Internet. Wobei es schon komisch ist ;)

    Wir bekämpfen das Chaos, was gar nicht so einfach ist. Das Gästezimmer ist unser Schlafzimmer, ein Teil des Wohnzimmers unsere Rumpelkammer und Lagerfläche. Wir versuchen zwar, nicht alles immer umräumen zu müssen,. aber es lässt sich gar nicht vermeiden. Habe damals aber alle Kisten schon so gepackt, dass ich vieles wiederfinden kann. Wußte ja schon im Vorfeld, dass uns noch viele Räume fehlen und wir ne zeitlang aus Kisten leben werden.

    Mitte Februar haben wir dann auch unsere Zimmertüren eingebaut. Bis dahin gab es nur Vorhänge, ging aber auch ….

    Wir haben endlich Mülltonnen bestellt. Hatten wir irgendwie gar nicht so auf’m Zettel, dass wir da ja auch welche brauchen ;)

    Ende Februar wurde dann endlich auch der Heizeinsatz von Wertstein an unseren Heizungsbauer geliefert. er rief uns nur an und fragte, wann er ihn denn vorbeibringen könnte. Von Einbau war von seiner Seite irgendwie keine Rede mehr. Allerdings hatten wir zu dem Zeitpunkt ja auch schon beschlossen, dass wir uns einen anderen Fachmann suchen. So hatten wir dann noch ein großes Paket hier stehen. Bleibt eingepackt, bis die neue Firma kommt – falls irgendwelche Schäden dran sind….

    Unsere alte Wohnung sind wir auch endlich los. War schlussendlich noch ein ganzes Stück Arbeit. Gemeckert hat die VErwaltung trotzdem. Allerdings nur über Sachen, für die wir nun wirklich nichts können. Die Wohnung bräuchte eigentlich mal ne Grundsanierung. …

  • 23. August 2010 /  2009 - 02 (Februar)

    Am 2.2. sollte der Techniker vorbekommen, um uns wieder an’s Telefonnetz anzuschließen.  Und da ja bei uns eigentlich fast nix ohne Probleme ablief, gab es auch hier reichlich.

    Vorabinfos: Wir waren zu dem Zeitpunkt bei Versatel. Haben die Rufnummern mitgenommen. Sind auf Internet und Telefon angewiesen, da unsere Adresse die Geschäftsadresse eines Sportvereins ist.

    Ausreichend vorher hatte ich den Umzugsservice bei Versatel beauftragt. Rufnummern sollten bleiben, alles am 31.1. abgeschaltet und am 2.2. wieder angestöpselt werden. Vorsichtshalber hatte ich meine Handynummer mit angegeben – nur für den Fall der Fälle. Auf unserer Vereinshomepage war noch kein Hinweis, dass wir umziehen. Wollte ich am 30.1. machen – früher war ich einfach nicht dazu gekommen. Blöd nur, dass Versatel uns schon am 30.1. morgens vom Netz genommen hatte. Viel früher als vereinbart. Aber bis zum 2.2. ist ja keine so lange Zeitspanne.

    Der Techniker sollte irgendwann zwischen 8 und 12 kommen. Leider geht bei wohl bei Versatel nicht genauer. Hm. Er kam, prüfte alles und konnte uns nicht freischalten. Laut seiner Aussage wäre im Haus alles in Ordnung, aber außerhalb des Hauses – auf dem Weg zum Vertelerkasten – wäre irgendwas nicht richtig. Sagte, er würde alles entsprechend weiterleiten und wir müssten uns um nichts kümmern. Wir könnten aber nachmittags mal bei Versatel anrufen und fragen, wie der Stand der Dinge ist bzw. Druck machen, da wir ja dringend auf den Telefonanschluss angewiesen sind.

    Nachmittags habe ich bei Versatel nachgefragt. Dazu muss man erwähnen, dass sie nicht,wie die Telekom, eine kostenfreie Hotline haben. Sie lassen sich die Minute mit (ich glaub damals) 14 cent bezahlen. Vom Handy natürlich mehr. Und ich war ja nun mal auf mein Handy angewiesen. Die Antwort die ich bekam, war ernüchternd. Die “nette” Dame am Telefon sagte mir, dass wir ja leider nicht zu Hause gewesen wären und man uns deshalb nicht habe anschließen können. Bitte? Wir waren da! Glaubte sie mir aber nicht. Sie könne nur einen neuen Termin ausmachen. Und der dürfte immer erst nach 7 Tagen sein. Früher wäre von Seiten der Telekom nicht erlaubt, denn der Techniker der kommt, ist ja von der Telekom.  Also habe ichwohl oder übel einen neuen Termin ausgemacht. Genau 7 Tage später.  Nicht verschweigen möchte ich Euch, dass sie mir am Telefon auch sagte, dass man mich ja hätte narufen wollen wegen eines neuen Termins. Aber ich hätte ja leider kein Telefon …

    Gleichzeitig habe ich auch bei der Telekom angerufen. Die konnten mir leider überhaupt nicht helfen, waren aber um längen freundlicher. Und außerdem ist die Hotline kostenfrei ;) Habe da aber rausbekommen, dass unser “Fall” sehr wohl bekannt war. Nur der Telekom sind wohl die Hände gebunden. Da unser Anschluss über Versatel lief, dürften sie von sich aus nichts machen. Sie müssten warten, bis Versatel den entsprechenden Auftrag zum Graben gibt. Und danach sah es nicht aus.

    Das nächste Treffen mit dem Techniker der Telekom verlief genauso wie das erste. Er prüfte alles durch, kam zu dem Schluss das im Haus alles ok ist und draußen gegraben werden müsste. Auch er sagte, dass er alles entsprechend weiterleiten werde. Also mit den Infos wieder bei Versatel angerufen. Eigentlich liefen alle Anrufe immer nach dem gleichen Schema ab. Mir wurde gesagt, dass wir nicht zu Hause gewesen wären. Ich daraufhin die Situation erklärt. Am Telefon erfahren, dass das nicht stimmen kann, man sich aber gern erkundigen werde. Daraufhinkam ich in die Warteschleife. In der blieb ich dann ne ganze Weile. Wenn ich Glück hatte, war irgendwann wieder jemand am anderen Ende. Wenn nicht – was in über 50% der Fälle passierte - flog ich irgendwann aus der Warteschliefe raus und konnte bei Null anfangen. Ein einziges Mal hatte ich wirklich Glück. Ich hatte eine echt nette und bemühte Frau am Telefon. Sie erklärte mir dann erstmal die Berichterstattung der Telekom: Wenn ein Anschluss nicht klappt, reicht der Techniker wohl einen Bericht ein. Einen ausführlichen bei der Telekom selbst. Versatel bekommt eher ne Info, auf der verschiedene Sachen zum ankreuzen sind. Und da gibt es wohl nur ein Kreuz für beiden Punkte: nicht anwesend und technischer Fehler. Zumindest war ich jetzt ein bisschen schlauer, als ich mal wieder aus der Warteschleife flog.

    Hab mich die ganze Zeit auch weiter bei der Telekom bemüht. Gleichzeitig bin ich dann auch – nachdem ich nun schon einen 3. Termin hatte (wieder 7 Tage später) – ins Versatel-Geschäft. Schließlich können die Angestellten da nicht so einfach weglaufen. Durch Zufall hatte ich auch gleich die Filialleitung am Tresen. Praktisch für mich. Nachdem sie sich auch überVerhalten der Holtline gewundert hatte, rief sie gleich in Flensburg an. Ergebnis: Wir bräuchten an dem 3. Termin nicht zu Hause zu sein, da es ja eh nichts bringen würde. Gleichzeitig wolle man sich kümmern, das da nun endlich was passiert. Inzwischen drohten wir übrigens schon mit Schadensersatz…..

    Ich muss gestehen, die restlichen Einzelheiten hab ich leider verdrängt. Wir bekamen noch einen Brief von Versatel – wie auch schon nach den beiden anderen Terminen - das wir ja schon wieder nicht zu Hause gewesen wären. Den nächsten Anschlusstermin könne man gern machen, jedoch müssten wir die Kosten hierfür selbst tragen. Zwischenzeitlich hatte ich bei Versatel fristlos gekündigt, jedoch nie eine Antwort erhalten. Ich war noch mehrmals im Geschäft – die Filialleiterin wußte irgendwann schon nicht mehr, ob die Lachen oder weinen sollte…

    Irgendjemand bei der Telekom leitete mich schlussendlich an den Bautrupp der Telekom weiter. Hab mich da denn durchgewurschtelt und dann ging alles ganz schnell. Ein Techniker kam – diesmal einer, der die Leitungen vom Haus nach draußen zurückverfolgen konnte und in etwa eingrenzen konnte, wo der Fehler liegt. Einige Tage später wurde auf der anderen Straßenseite ein Loch gebuddelt. Sollten dann nach ca. x Tagen wieder freigeschaltet werden, passierte aber sogar am gleichen Tag. Und alles ohne Versatel :)

    Versatel hatte gar nicht mitbekommen, dass wir wieder einen Anschluss hatten. In meiner Kündigung hatte ich gleich mit geschrieben, dass ich selbstverständlich keine Kosten für Februar zahlen werde. Und auch sonst jede weitere Abbuchung zurückbuchen werde. Ging aber auch davon aus, dass wir sofort aus dem Vertrag rauskönnen.

    Nur leider kann man einen neuen Vertrag ja erst festmachen, wenn man die Kündigungsbestätigung des alten Unternehmens hat. Und die hatten wir nicht.

    Aber das war erstmal egal, denn wir hatten ja wieder Telefon und Internet ;) Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich übrigens über 50 Euro in der Versatel-Hotline gelassen.

    (Weiter geht’s im April)

  • 23. August 2010 /  2009 - 01 (Januar)

    Eingezogen sind wir am 24. Die neue alte Küche kam am 27.

    Ich hätte total gern ne neue Küche gehabt. Aber unsere “alte” ist gerade 4 Jahre alt, sieht eigentlich super aus und ist auch sonst nicht schlecht. Hatten Glück und konnten noch einige Sachen nachkaufen, so dass ich mir jetzt 2 Eckschränke gegönnt hab – natürlich mit Karussel drin. Der Nachkauf war für uns auch die wesentlich günstigere Alternative. Mussten so noch etwa 3000 Euro zubezahlen. In etwa das gleiche hatte die Küche damals auch schon gekostet. Eine neue Küche hatten wir auch angefragt. Die lang aber mal eben bei über 10.000 Euro.

    Man mag es bei uns kaum glauben – aber der Kücheneinbau verlief tatsächlich komplett ohne Probleme :) Ich konnte im Nachhinein sogar noch eine Schublade reklamieren, die wir vor 4 Jahren schon gekauft hatten, die jetzt aber nicht mehr richtig schloss. Super.