• Ich schreie und brülle mir die Seele aus dem Leib im raureifbedeckten Nadelwald während der Wind an meinem Körper zerrt und mich davontragen will.

    Ich schweige vor mich hin von laut lachenden Menschen umgeben,

  • Irgendwann wird aus einem “Alles wird gut” ein “Alles ist gut”.

  • Silver Silence schrieb neuen Beitrag, Es dauert einfach., auf der Webseite Kopf und Herz vor 2 Jahren, 10 Monaten

    Es dauert, darüber hinwegzukommen. Es dauert, bis man wieder Atmen kann, ohne das Gefühl zu haben von einem Gewicht zu Boden gezogen zu werden. Es dauert, bis man wieder ehrlich lächeln kann, es dauert, bis man

  • Silver Silence schrieb neuen Beitrag, Der Wolf in mir., auf der Webseite Kopf und Herz vor 3 Jahren, 4 Monaten

    Wir waren Kaffetassen, die im Morgennebel vor sich hindampften, darauf wartend, getrunken zu werden. Wir waren sonnige Tage, die auf der Haut brannten und von hellem, erschöpftem Lachen geprägt waren. Wir waren zerzaustes Haar und Lieder, über deren Texte wir nie nachdachten. Wir waren Pläne, aber niemals Versprechungen. Wir waren blau und braun und dachten, dass das funktionieren würde, aber ob wir daran glaubten, das weiß ich nicht. Wir waren kaputt, waren die Schatten die nachts in einem Auto saßen, bei prasselndem Regen. Wir waren die Tränen, die wir zu unterdrücken versuchten und es auch schafften, weil die Angst zu groß war. Wir waren das ‘Vielleicht’ und das ‘Ich weiß es nicht’. Wir waren die Kippenstummel, die keinen Platz mehr im vollen Aschenbecher fanden, waren die Sonnenbrillen, die uns vor den sehenden Blicken des anderen schützten. Wir waren das, was wir vorgaben zu sein. Stark, unabhängig, schön.

    Und jetzt sind wir verschlossene Lippen und Berge von Gedanken, die niemals ausgesprochen werden. Jetzt ist aus dem ‘Alles’ ein ‘Nichts’ geworden. Und der Schmerz vergeht, lässt mich alleine mit etwas anderem, das sich mir noch nicht vorgestellt hat.

    Ich habe Schwäche gezeigt in Momenten, in denen ich es nicht hätte tun sollen. War zu stark in Situationen, in denen man schwach sein darf. Hab zu viel geredet, wo Stille angebracht war und zu wenig darüber gesprochen, was mich bewegt hat. Hab zu oft geschwiegen und geschluckt, zu wenig geschrien und gelacht. Alles in allem hab ich vieles falsch gemacht und vielleicht hat uns das auch schließlich an den Abgrund gebracht.

    Aber ich weiß, dass ich mir nichts vorzuwerfen habe. Ich weiß, dass ich immer ehrlich war, was meine Gefühle betraf, das nichts gespielt war, nichts verfälscht. Dass ich dich geliebt habe und dass ich dich immer lieben werde.

    Doch das war nicht genug.

    Das war nicht genug.

    Eines Tages wirst du erkennen, wirst du verstehen und möglicherweise wirst du bereuen. Dann aber ist es zu spät. Denn jetzt hast du mich freigelassen. War nie ein Haustier, ein Hündchen. War immer ein Wolf, der jetzt ausbricht, in die Freiheit. Ein einsamer Wolf, der durch die Wildnis streift, er sucht und sucht und weiß nicht nach was. Weiß, dass er alleine sein kann, dass er aber nicht will.

    Ein Wolf, der auf die Fährte wartet, die ihn letztendlich zum Ziel führen wird. Ja, das bin ich. Und irgendwie gefällt mir dieser Gedanke. Mir gefällt die Vorstellung, durch die Wälder zu streifen und den Tau zu schmecken, die Sonnenstrahlen zu spüren, die durch die Baumkronen schleichen, die Erde unter meinen Pfoten zu spüren und zu dem Geräusch der Nachtigall einzuschlafen. Ich bin auf der Suche. Und ich werde finden.

    Ja, daran glaub ich ganz fest. Wenn du es nicht warst, ist es jemand anderes. Da muss irgendwo noch ein anderer Wolf umherstreifen.

     

    In Dankbarkeit und freudiger Erwartung,

    Lizzie

  • Alles was wir sind, hatten und haben, passt in eine Hand – denn es war immer deine und meine Hand. Mit zerrissenen Jeans und blutigen Knien stehen wir uns gegenüber… sehen uns in die Augen & können es einfach nicht glauben.

  • Und dann spürst du, wie er die Arme fester um dich schlingt, wie er dir durchs Haar streicht, obwohl er denkt, dass du schläfst, wie er dir einen Kuss auf die Stirn gibt und zufrieden lächelt. Und dann wird dir auf einen Schlag bewusst, dass du liebst, lebst, bist.

  • Silver Silence schrieb neuen Beitrag, Angekommen., auf der Webseite Kopf und Herz vor 3 Jahren, 7 Monaten

    Schließe die Augen, spüre die Sonne auf meiner Haut, den Wind in meinen Haaren und das Pochen meines Herzens in meinen Adern. Muss lächeln als ich deine Lippen auf meinem Hals spüre, vergesse zu Atmen.

    Unsere

  • Nothing is everything with a twist.

  • Haha, ach ja. Es kommt immer anders als man denkt. Im einen Moment bereitet man sich darauf vor, für immer in der Schwärze zu versinken und im nächsten Moment schlägt man die Augen auf und ist im Paradies.

  • Silver Silence schrieb neuen Beitrag, Falling., auf der Webseite Kopf und Herz vor 3 Jahren, 8 Monaten

    Ich war mir in meinem ganzen Leben in keiner Sache so sicher: ich liebe dich. Ich will den Rest meines Lebens mit dir verbringen, durch Höhen und Tiefen mit dir gehen Klubs irgendwann mit dir auf der Veranda

  • Silver Silence schrieb neuen Beitrag, Die Sanduhr läuft., auf der Webseite Kopf und Herz vor 3 Jahren, 8 Monaten

    Es führt kein Weg vorbei.

    Ich muss es tun.

    Ich kann nicht anders.

    Schäme mich, wage es nicht, irgendwem in die Augen zu sehen. Mache vage Andeutungen, spiele meinen Zustand herunter, setze dieses Lächeln

  • Es wird krankhaft. Bilder im Kopf, du und sie, allein zu zweit, wie ihr euch in die Augen seht, wie eure Lippen sich berühren, wie ihr… Ich kann das nicht mehr. Ich will das nicht mehr. Es muss aufhören.

  • Im Grunde ist das Lieben immer mit Leiden verbunden.

    Anfangs noch, am zitterigen Start, wo noch dieses leichte Flattern und Funken in der Luft liegt, ist es plötzlich so leicht zu atmen und zu lächeln,

  • … Ich wünschte, dass ich dein Mädchen sein könnte. Ich wünschte, dass ich am Ende eines langen Tages in deinen Armen einschlafen könnte. Ja, im Grunde wünsche ich mir, dass du mich so sehr liebst wie ich dich.

  • … ich hab mich soeben in deinen Blog verliebt.

  • Verstand und Gefühl. Und zum ersten Mal verfluche ich letztgenanntes. Weil es mich festhalten lässt an einer Sache, die mir zu 99,9% eine verlorene Schlacht verspricht. Gefühle lassen sich nicht einfach vergessen oder wegwischen oder vergessen. Sie sind dauerhaft präsent.

  • Weil im Moment Situationen auf mich einprasseln wie Hagelkörner an einem sonnigen Tag. Ich weiß nicht, was all das zu bedeuten hat oder in welche Richtung mich das führt, aber das einzige was ich im Moment tun

  • In love and lonely.

    Mir fehlen die Worte. Ich kann sie nicht formulieren, da ist dieser Schleier in meinem Kopf, und er erhebt sich über Erlebnisse, Gesichter und Momente und lässt mich zurück in totaler

  • Was ich brauche sind flirrende Lichter in der Nacht, verschlungene Gliedmaßen unter schweren Laken, stille Schneeflocken im Wald, Sterne die durchs Blätterdach blinzeln, schwache Flammen von alten Kerzen und Stille. Die Art von Stille, die nur zwischen zwei Liebenden herrschen kann, die Art von Stille, die ich mir nur mit dir vorstellen kann.

  • I need you so much closer, need you to lay your hands around me. Need you to kiss my heavy eylids so I can sleep peacefully again. Need you to tell me that everything’s gonna be alright. Need you to reassure me that love does not only consist of pain and sadness.

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