Zeit und Freiheit

Zeit ist eines der wertvollsten Güter die wir haben und doch gehen wir mit ihr immer unachtsamer um. Wir selbst nehmen uns die Zeit zum Leben niemand sonst und was wir damit eigentlich tun ist uns zumeist nicht einmal im Ansatz bewusst. Im Gegenteil. Es ist fast schon gesellschaftlich verwerflich „Zeit zu haben“.

 

Wir nehmen uns die wichtigsten Dinge selbst. Wir nehmen uns die Zeit zu leben, zu denken, uns selbst weiter zu entwickeln. Wir stumpfen ab allein weil wir keine Zeit mehr haben und viele  haben schon verlernt mit Zeit um zu gehen. Selbst bei unseren Kindern beginnen wir damit schon und die Entwicklung in diese Richtung schreitet immer weiter fort. Durch die Gesellschaft, durch die Technik, aber vor allem durch uns selbst.

 

Im Grunde kann man hier für Zeit auch Freiheit einsetzen, denn wir schränken uns unbewusst selbst ein. Verkriechen uns in unserer kleinen Welt und wollen nichts eine wahrnehmen und eine Chance geben was dort nicht in unser einfaches Bild passt. Wir weigern uns einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Zu bequem um uns mit uns und der Welt wirklich auseinander zu setzen.

 

Gefangen in unserer eigenen kleinen, von der Gesellschaft geformten Welt. Eingesperrt von uns selbst.

Verstand

Unser Verstand ist das Produkt verzweifelter Versuche die Welt logisch und erklärbar zu machen, sie in von uns erdachte Normen, Regeln und Formen zu pressen.

Abschied

 

Keine Tränen, kein Schluchzen. Nur ein Pochen das durch meinen ganzen Körper zieht, vor Verlangen und vor Unglück zugleich.

 

Deine Wärme, deine Nähe. Tröstend und schmerzvoll.

 

Ich kann dich spüren. So bittersüß.

 

Mein Blick. In die Ferne gerichtet, doch gefangen zwischen den weißen Wänden. Starr, leer.

 

Dein warmer Atem streichelt meinen Kopf. Du hast deine Arme um mich gelegt. Bei jedem Atemzug spüre ich wie sich dein Brustkorb an meinem Rücken langsam hebt und senkt.

 

Ich brauche dich. Alles.

 

Mein ganzes Wesen sehnt sich nach dir. Der Nähe und Vertrautheit.

 

Leise Worte. Brüchig. Kaum hörbar.

 

Lass mich dich noch einmal spüren.“

 

Mein Blick streift deinen.

 

Du verstehst, löst dich langsam von mir, stehst auf, wartest, bis auch ich stehe, nach deiner Hand greife.

 

Wir beide wissen, das es das letzte mal sein wird.

 

Immer die gleichen Fehler

Ich bin zu ehrlich. Immer bin ich zu ehrlich. Zu offen. Zu Vertrauensvoll. Warum? Warum lerne ich nicht daraus. Immerzu mache ich mich auf diese Art und Weise verletzlich. Immer und immer wieder. Und ich will auch garnicht Lügen. Nein das will ich absolut nicht. Aber was soll ich denn sonst machen? Schweigen? Ich will nicht schweigen, aber wo bleiben die Alternativen? Ich sehe keine Alternativen. Alles ist Falsch. Lüge, Wahrheit, Schweigen. Nichts ist das was ich will. Und obwohl ich es weiß das es nicht gut ist mache ich mich immer wieder Verletzlich . Zu ehrlich. Zu offen. Zu viel Vertrauen. Verletzlichkeit. Immer wieder Verletzlichkeit. Das ist nicht gut. Zu oft habe ich doch erlebt das das nicht gut ist. Also warum?

Versprich mir nichts du würdest es sowieso nicht halten.


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