• 30. November 2014 /  Allgemein

    Lisa versucht durch Schreiben, exzessives Kaffeetrinken und Tabakkonsum, ihre eigene kleine Welt ein bisschen in den Griff zu bekommen. Von einem Gefühlshagel zum nächsten, begleitet von herausragenden Erlebnissen, Freunden und emotional mehr oder weniger wertvollen Zeitgenossen, hangelt sie sich an einem seidenen Faden, der sie über Wasser hält. Bestehend aus Musik, guter Literatur und der Natur bietet er einmal mehr ein Zuhause. Aber manchmal schnappt das Fernweh, Herzweh, Kopfweh zu, und das schmerzt. Dieser Blog dient als treuer Begleiter in aufrührenden Zeiten.

  • 17. Februar 2015 /  Allgemein

    Ich schreie und brülle mir die Seele aus dem Leib im raureifbedeckten Nadelwald während der Wind an meinem Körper zerrt und mich davontragen will.

    Ich schweige vor mich hin von laut lachenden Menschen umgeben, starre ins Nichts und höre nichts, sehe nichts, bin in diesem Moment nichts weiter als eine anwesende Hülle.

    Du bist schuld daran. Hast meinem Universum die Sonne entrissen um selbst zum Mittelpunkt zu werden. Meine Gezeiten und Rhythmen haben jegliches Konzept verloren. Die Nacht wird zum Tag und das Leiden zum Lachgewitter.

    Von einer Sekunde zur anderen ist mein Leben aus allen Fugen geraten. Ohne auch nur einen Gedanken an das große Ganze zu verschwenden, habe ich es akzeptiert, dass du jetzt mein Alles bist. Es ist mir nicht schwer gefallen. Es war ein Fakt, den ich nicht untergraben wollte beziehungsweise überhaupt konnte. Deine Augen haben mich davon überzeugt, dass dieser Weg zum Ziel führt, dass deine Pranken meine kleinen Pfoten sicher führen werden. Und in ein “Wir” sind wir hineingerutscht ohne es überhaupt erwartet zu haben. Es war einfach so offensichtlich und klar, ohne irgendwelche Intrigen und Lügen, ohne Betrügen und Wanken, ohne Nachdenken und Abwägen, es war ein stiller Knall.

    Stilllaut.

    Wie unsere Gespräche. Unsere Zigarettenpäuschen. Unsere Autofahrten. Unser Zusammensein. Unsere ganze Geschichte.

    Aus einem flüchtigen “Hey” und viel zu kurzen, eindringlichen Blicken wurde dieses Manifest aus unbegreiflicher Liebe. Ich verstehe sie nämlich nicht. Weil sie anders ist als mir alles Bekannte. Sie ist leicht, wiegt nicht wie 1000 Tonnen auf meinen Schultern. Aber sie ist da und ich vergesse sie nicht.

    Unser Braunblaues Glück. Möge es noch ewig so weitergehen. Mögen unsere Worte weiterhin so herrlich verwunden und verschlungen unsere Münder verlassen. Mögen unsere Nächte wieterhin so unglaublich lang und vielseitig sein. Mögen unsere Küsse niemals erzwungen werden und unsere Blicke an Intensität nie verlieren. Weil mir an dir nämlich mehr liegt als ich überhaupt selbst verstehe.

    Mein Alles.

    Ich liebe dich. Weil ich jetzt weiß, wie sich Liebe überhaupt anfühlt. Das hast du mir beigebracht.

    Danke.

    Dein kleines Meh.

  • 30. November 2014 /  Allgemein

    Love bruises and memories

    I inhale the smoke of my cigarette to exhale your name in smoke. A silent scream lasting seconds in the air, blown away by a heavy sigh. The shaking of my hands caused a coffee spot on the letter I received a few hours ago. It’s your handwriting on the envelope, it’s my teardrops that crumpled the snow-white paper. Should I take the paperknife and open your remain or should I cut my throat with it? Both things would cause the same amount of pain I guess. I lay back and try to breathe steadily but fail just as you failed holding onto what once was ours. My heartbeat is getting slower as I let my fingers glide over the carving the pen caused. The way you wrote my name reminds me of the way you used to pronounce it. My name always sounded like an exotic flower when you mumbled it into my ears in the early hours of a lazy Sunday. The stamp is exotic as well and I wonder how you ended up at a place more than thousand miles away from me. The furthest distance we used to have were less then twenty feet caused by your urge to make me those special pancakes whose receipt you kept your secret. And now you decided to increase the distance by hopping into a plane spontaneously, by leaving me with nothing but fading things: love bruises and memories. And of course this mysterious letter of which content I’m both, scared and attracted. Will I finally find out why you left, why you broke me into millions of sharp-edged pieces? Or will this be not more than a shallow excuse and a dishonest ‘sorry’? It’s time to face the truth, I decide for now not to kill myself with the letter-opener and use it only for its usual purpose: opening letters. My hands are still shaking, it’s hard to see what I’m doing, my eyes are covered by grey mist and rushing eyelids. Finally, after a few faltering breaths, I can unfold the letter just to read those words:

     

    You were my dream, a dream anyone would wish for.

    But I woke up.

    People are made to live in reality and that’s a place you’ll never be at.

    It had to end, for better or for worst.

    It would be nice to meet you again someday but as everybody knows: you cannot repeat a dream. And a dream that is so intense and beautiful as you are will never happen again.

    Thanks for the memories.

  • 30. November 2014 /  Allgemein

    Queen – Under Pressure. Weils passt. Und weils meinen Adrenalinpegel wieder in den normalen Bereich runterbringt.

    Gibt es wirklich nichts, über das ihr zu reden habt? Andere verurteilen, die lästern und dabei selbst das größte Lästermaul der ganzen Generation sein. Das schlimmste? Nein, nicht dass ich das Opfer bin. Sondern wohl eher, dass ich mal eine richtig gute Freundin war. Immer habe ich zugehört, soviele Stunden mit euch verbracht und euch mit allen möglichen Kräften geholfen. Wie wird es mir gedankt? Mit üblen Worten und Ignoranz. Zuerst bestrafte ich euch mit dem gleichen. Doch mir ist jetzt bewusst geworden, dass ich anders bin und auf einem anderen Niveau bin. Ich verweigere euere Mittel. Alles was ich will ist Ruhe, meinen Frieden. Und den hätte ich, wenn nicht dauernd irgendwelche zurückgebliebene Kinder mein Leben zerstören würden.

    Zuerst war ich dankbar dafür, dass ihr mir endlich gezeigt habt, wer ihr wirklich seid. Jetzt nervt es mich nur noch. Ich bitte inständig darum, dass ihr mich endlich mein Leben leben lasst. Es geht euch nichts mehr an. Ihr habt euch nicht dafür zu interessieren, mit wem ich meine Zeit verbringe, welche neuen Charakterzüge ich habe und wer ich allgemein als Mensch bin. Das geht euch nichts mehr an. Die Freundschaft ist für mich offiziell beendet, doch ihr scheint das nicht zu kapieren. Ihr wollt den ‘Abschied’ so schmerzlich wie möglich machen, ihr wollt dass ich um euch kämpfe. Aber das könnt ihr euch in eure kleinen Ärsche schieben. Ich bin nicht mehr die von früher. Ich stecke nicht mehr ein, ich kann auch austeilen. Lasst mich einfach in Frieden – denn den hab ich, wenn ich ohne euch bin.

    Ich bin glücklicher als jemals zuvor seit ich mit euch abgerechnet habe. Für mich seit ihr nichts weiter als Gesichter in der Menge, deren Anblick ich nicht mehr ertrage. Es tut weh, euch anzusehen, weil ich jedesmal eure Schandtaten vor Augen habe. Doch damit ist jetzt Schluss. Im Moment bin ich noch dabei, meine Gefühle vollständig abzuordnen und zu sortieren, doch sobald das geschafft ist, werde ich euch wieder ansehen können und nichts mehr fühlen. Denn dann seid ihr Fremde für mich, Menschen, die nichts mehr mit mir zu tun haben werden. Dann seid ihr ein kleiner Niemand, der nach Aufmerksamkeit schreit aber keine bekommt.

    Mit solchen abartigen Charaktern und miesen Gesichtern will ich nichts mehr zu tun haben. Ich habe meine Leute und die sind immer für mich da. Euch anderen kann ich vergessen und das werde ich auch. Seid euch da ganz sicher.

    Eine allerletzte ‘Floskel’ (oh wie ich dich hasse…): Leckt mich. (Dann habt ihr auch mal vom Erfolg gekostet)

    Gott bin ich witzig.

    xoxoleavemealoneyoustupidbitchesLiz

  • 30. November 2014 /  Allgemein

    Nie im Leben hätte ich Gedacht, wieder so frei sein zu können. Das ist so ungewohnt, so merkwürdig, alles ist so plötzlich passiert. Natürlich ist das Lächeln auf meinen Lippen nicht für die Ewigkeit eingebrannt – aber hey! Was zählt ist dieser Moment. Und ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass er auf eigentümliche Art und Weise perfekt ist. Ich fühl mich unbesiegbar, eine kleine Superheldin auf dieser Welt, die sich selbst gerettet hat. Ein Leben vor dem Untergang beschützt – und das ist doch schon was. Jetzt wo ich selbst auf der sicheren Seite bin, kann ich auch damit anfangen, anderen aus tiefstem Herzen zu helfen. Wichtig ist, dass du selber, du, wer auch immer das liest, erst dich selbst rettest. Das ist nicht mal Egoismus, das ist einfach nur Selbsterhaltungstrieb vermischt mit Notwendigkeit. Erst musst du deinen eigenen Scherbenhaufen zusammenkehren und wieder reparieren bevor du das bei andern tust. Sonst gehst du daran vollends kaputt.

    Ewigkeit… Was für ein Wort. Ich fühl mich einfach nur … jung. Unschlagbar. Ich mach noch immer so viele Fehler, aber meine Güte, Fehler sind da, um gemacht zu werden und daraus zu lernen. Denn selbst das größte Leid ist irgendwann vorbei. Und du kannst mit Staunen darauf zurückblicken und stolz auf dich sein. Und du kannst zu dir selbst sagen: Du bist ein Held. Du bist stark, so stark und du hast den Willen, zu überleben.

    Und wie überall bekannt ist: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Den gilt es jetzt zu finden. Und selbst wenn es der falsche Weg ist – eine kurze Strecke querfeldein und dann bist du schon auf dem nächsten Weg! Du kannst dein Schicksal verändern, immer. Du könntest hier und jetzt aufstehen, deiner großen Liebe deine Gefühle offenbaren, du könntest deine sieben Sachen packen und abhauen. Ohne schlechtes Gewissen. Du könntest dich in den Zug setzen und davonfahren ohne daran zu denken, was du zurücklässt. Du könntest alles tun wovon du jemals geträumt hast. Was hält dich zurück? Dein schlechtes Gewissen und Verantwortung.

    Doch wie schon gesagt: Fehler sind da um gemacht zu werden. Und manche Fehler sind nunmal unumgänglich 😉

    Es ist mein Leben, ich kann damit tun was ich will.

    Und das werde ich auch 🙂

     

    xoxoafuckinghappyLiz

  • 30. November 2014 /  Allgemein

    Es ist mies, jemanden zu beleidigen. Jemanden mit Schimpfwörtern und fiesen Worten zu beschreiben. Es ist gemein, über jemanden hinter dessen Rücken zu reden und sich über ihn auszutauschen. Es ist übel, über eine Person Dinge zu denken, die wirklich, wirklich gemein sind. Aber weißt du was? Du hast es verdient. Zu 100% verdient. Für all das, was du mir angetan hast, für all die Dinge, durch die du mich verändert hast, hast du es verdient. Du bist es nicht wert. Du bist eine kleine, hinterhältige, hinterfotzige und schauspielernde … Lügnerin. Alles was du kannst, ist anderen ihre Fehler und Makel vorhalten, dabei vergisst du, dass du nicht perfekt ist. Du bist nicht so erwachsen und gebildet wie du denkst, du bist nicht das, was du zu sein vorgibst. Während andere sich Gedanken über das machen, was du ihnen vor den Kopf wirfst, sitzt du grinsend zuhause, durchströmt von Endorphinen und anderen Substanzen.

    Du bist ein Arschloch. Eine richtig miese Fresse, die ich nur zu gern polieren würde. Aber das darf ich nicht. Weil das Zeitverschwendung wäre. Ich darf mich nicht auf dein Niveau herunterziehen lassen, denn das ist es, was du willst. Du gibst andern das Gefühl, schlecht und minderwertig zu sein, dabei bist du der Fehler im System und merkst es nicht. Hör auf, dir was vorzumachen. Hör auf, anderen vorzuspielen, dass du einmalig und anders bist, denn das bist du nicht. Du bist einer der Menschen, die ihre Einzigartigkeit so hervorheben, dass sie nicht mehr einzigartig sind. Genau das macht dich zum Mitläufer. Du bist ein mieses Schwein, dass sich immer den Situationen und Worten anpasst.

    Niemals warst du du selbst. Nie hast du aus tiefstem Innern gesprochen, immer wolltest du andere beeindrucken und ihnen zeigen, wie unfehlbar und sonderbar du bist. Du bist sonderbar, aber auf die beschissenste Art und Weise. Du hast keine richtige Aussprache verdient, sondern Beleidigungen. Doch selbst diese wirst du dir nicht zu Herzen nehmen, sondern darüber hinwegsehen und sie als Kleinigkeit abtun. Du sprichst davon, die Welt zu erobern und unfehlbar zu werden. Dabei übersiehst du, dass du das nur mit anderen an deiner Seite schaffst. Und mit deiner Art, vergraulst du die Menschen, die neben/hinter dir standen. Sei dir dessen bewusst.

    Zu lange habe ich mir das angetan, zu lange habe ich dir mein tiefstes Innenleben anvertraut und offenbart. Es ist soweit, ein Schlussstrich muss her. Die Sache wird hiermit beendet. Du hast keine Klarheit verdient. Versuch einfach mal, den Fehler bei dir selbst zu finden, anstatt andere anzuklagen. Der Zeitpunkt wird kommen, an dem ich dich ein letztes Mal konfrontiere. Die Zeit ist bald da. Ich warte darauf. Und wenn ich gehe, dann mit einem Knall. Denn ich bin nicht mehr das unsichere Mädchen von damals. Ich habe mich verändert, ich bin stärker als je zuvor. Und diese Stärke wirst du auch zu spüren bekommen, das schwöre ich dir.

    Du bist so scheiße. So richtig, richtig scheiße.

    Du tust mir nur noch leid, ehrlich.

    Bekomm dein Leben auf die Reihe, bevor du über andere urteilst.

    Denn vorher hast du keine Ahnung, was leben überhaupt bedeutet.

     

    xomotherfuckingLiz

  • 30. November 2014 /  Allgemein

    Ich frage mich gerade selber wieso ich mich so hineinsteigere. In eine Kleinigkeit, von der ich dachte, dass sie nichts sein, unbedeutend, einfach eine andere Richtung die mein Leben gerade einschlägt. Doch zu sehen, wie deine Freunde dich im Stich lassen, nur weil ihr Stolz zu groß ist, ist verdammt niederschmetternd. Wieder kommt dieses Gefühl in mir hoch, dass ich benutzt wurde. Ein weiterer Beweis dafür, dass ich mich den falschen Leuten geöffnet habe. Ich habe ihnen alles gegeben, so viel wie noch nie jemandem zuvor. Vertrauen, Zuneigung und verdammt nochmal, wie viele Geheimnisse habe ich mit ihnen geteilt?

    Meine Güte, ist es so schwer, über seinen Schatten zu springen und für die schöne Zeit dankbar zu sein? Aber mir dann Vorwürfe machen, mich verurteilen, meine Launen missbilligen und über mich lästern? Da ist es doch kein Wunder, dass meine Laune einen relativen Nullpunkt erreichen muss! Die Schule drückt mich auf den Boden, meine Gedanken sind der Schlamm darauf und ihr solltet eigentlich da sein, um mir die Hand zu reichen und mich da rauszuholen. Doch alles was ihr tut ist, mich mit euren Füßen zu treten und darüber zu lachen. Und ich lieg dort und weine nicht, sondern lache mit euch, über euch.

    Das was grad in mir drin ist, ist pure Enttäuschung. Ich gebe/gab ALLES. Alles was ich konnte – und das ist für eine so zerbrochene Person wie mich wirklich, wirklich viel. Es liegt eine Entscheidung vor mir: Für die Vergangenheit kämpfen (Gewinn ungewiss), die Zukunft akzeptieren (Gewinn so lala, aber gesichert). Und naja, wie ich mich kenne nehme ich das kleinere Übel. Das heißt, dass es zu Ende ist. Mit uns allen. Wir sind daran gescheitert, Freunde zu sein. Denn sobald man Veränderungen an anderen nicht akzeptiert sondern aufhalten will, begeht man einen Fehler. Wir alle entwickeln uns, jeder in seine eigene Richtung und somit trennen sich die Wege. Verdammt beschissen, die Erinnerungen werden überschattet von wütenden Gesichtern und schlimmen Worten und genau das wollte ich verhindern. Denn am Ende ist doch alles, was bleibt, oder? Die Erinnerung an die beste Zeit meines Lebens…

    Und mit euren Worten versucht ihr gleichzeitig mich einzulullen, zu überzeugen und zu verletzen. Entscheidet euch! Ja zur Freundschaft oder Nein! Ich habe keinen Bock mehr auf Machtspielchen und Kämpfe! Wir sind in einem Alter, in dem man sich anderes verhalten sollte als Fünfjährige, die um ein Kuscheltier streiten!

    xofuckingLiz

  • 30. November 2014 /  Allgemein

    Vielleicht hab ich zuviel getrunken. Vielleicht hätte ich mir nicht soviele Filme ansehen dürfen, in denen Menschen mit ihren Gefühlen hadern und letztendlich dann doch endlich ihre große Liebe in den Armen halten dürfen. Vielleicht war ich zu lange allein oder vielleicht steigt mir auch das viele Nikotin zu Kopf. Die Flasche ist leer, der Aschenbecher voll und mein Kopf kann sich für keines der beiden genannten Adjektive entscheiden. Zu gern würde ich weinen oder schreien oder lachen aber es geht nicht…

    Ich fühl mich einfach so verloren. Fühl mich verletzt und betrogen und weiß nicht von wem. Spricht jemand von Liebe kommt mir als erstes ein Schatten deines Gesichts in den Kopf, doch ich weiß, dass ich dich nie geliebt habe. Dass es allein der Wunsch war, dich zu lieben, der dich für mich so wichtig gemacht hat. Deine eisblauen Augen, in die ich so, ja so viel reininterpretiert habe. Doch ist das Liebe, verdammt? Mann, ich habe keine Ahnung ob ich überhaupt in der Lage dazu bin, überhaupt jemanden zu lieben. Oder habe ich einfach viel zu große Erwartungen? Verdammt. Verdammt. Verdammt.

    Soviele Wolken in meinem Kopf, die mir die Sicht verdecken. Keine Seele weit und breit, die Uhrzeit spricht für sich. Während ich mir die nächste Zigarette anstecke frage ich mich, ob ich jemals erlöst werde.

    The Tallest Man On Earth – The Dreamer … Dieses Lied raubt mir auch den letzten Verstand und alles was ich will ist, von irgendjemandem gehalten zu werden. Alles was ich suche, ist Wärme. Ich will jemanden, den ich einfach so ansehen kann, wie ich dich damals immer angesehen habe. Ich will dieses verdammte Gefühl zurück, dass mich irgendwie, irgendwie doch so glücklich gemacht hat. Für eine Flucht ist es zu spät. Ich muss mich dem stellen, was ich bin. Vielleicht bin ich eine herzlose Kreatur, ertrunken in Selbstmitleid, Asche und Alkohol, den letzten Stich von der Zeit bekommen. Die Kämpferin ist weg. Bitte, verdammt, bitte! Bitte! Bitte – irgendjemand, verdammt, soll mich hier rausholen, mich einfach nur festhalten. Für immer festhalten.

    Ich kann nicht mehr.

    Ich kann nicht mehr.

    Hilf mir.

    xoLiz

  • 30. November 2014 /  Allgemein

    Tage an denen man ins Bett fällt und nicht einmal die Augen schließen kann. Äußerlich still und ruhig, innerlich tobt ein Krieg, das Donnern tausender Gewitter und das Tosen eines mächtigen Sturms – mitten drin in deinem Kopf. Gedanken, so viele Gedanken, vermischt mit Sorgen und Enttäuschungen. Du fragst dich, wie du diesem ganzen Druck standhalten sollst, wie du es schaffen sollst in so einer verkorksten Welt überhaupt noch zu überleben. Es ist die Routine, die dich weiterleben lässt. Du bist es schon gewöhnt, all diese negativen Dinge sind schon lange ein Teil von dir, so dass es dich gar nicht mehr überrascht am Ende zu sein.

    Dazu kommt Angst. Angst vor noch so kleinen Kleinigkeiten die sich jedoch anhäufen, so dass du letztendlich wieder vor einem Haufen Scheiße stehst, den du bezwingen musst. Ich bin schon so weit, dass ich nicht mehr schlafen kann wegen einer Schulaufgabe, die erst in vier Tagen anliegt. Jetzt schon, fünf Monate vor den Examen bekomme ich Magenschmerzen. Seit einem Jahr schiebe ich es auf, meinen Freunden wie Feinden die Meinung zu sagen. Schon seit zwei Wochen habe ich Angst vor dieser verdammten Gerichtsverhandlung in zwei Tagen… (dazu sag ich noch was in einem anderen Blog).

    Was ich eigentlich damit sagen will ist: Ich, mit meinen sechzehn Jahren, verzweifle schon jetzt am Leben. Wie soll ich es dann noch gute fünfzig bis sechzig Jahre schaffen? Ist das alles nur eine Phase von kurzer Dauer?

    Ist Verzweiflung vergänglich?

    Keine Ahnung. Alles was ich weiß ist, dass ich durchhalten muss.

  • 30. November 2014 /  Allgemein

    Ich liebe Musik. Ein Satz den fast jeder Mensch auf dieser Welt zu verstehen scheint und auch allzu häufig anderen mitteilt. Vollkommen in Ordnung, schön zu hören. Trotzdem kommt es mir so vor, als wäre ich eine der wenigen, die Musik liebt. Mit vollem Herzen abhängig von diesem Gefühl der vollkommenen Ausblendung der Realität. Abhängig von dieser Fluchtmöglichkeit in ein besseres Leben. Niemand scheint zu verstehen wie sehr ich Musik brauche. Am liebsten würde ich es hinausschreien in diese verrückte Welt, allen mitteilen wie viel mir bestimmte Musiker bedeuten. Aber genau das ist der Punkt. Während andere ein bestimmtes Lied einfach gut finden, darauf abfeiern oder sich im Text wiederfinden, hat es bei mir ein ganz anderes Ausmaß. Das Lied wird für mich zu einer epischen Hymne, geschrieben und erschaffen von gottähnlichen Helden die mir oftmals näher sind als jeder Freund.

    Ich sehe die Musik und die Personen dahinter. Ich lerne ihre Geschichten kennen, kann mich damit identifizieren und fange an, Beziehungen zu diesen Personen zu knüpfen. Irgendwann dann, jedesmal, komme ich an den Punkt an dem die Musiker zu echten Freunden werden. Es passiert einfach. Es tut mir gut, ihre Twitter-Einträge zu lesen, durch Fotos zu schauen, ihre Vergangenheit zu durchforsten. Ein gutes Zitat hier von Gerard Way, das etwa so lautet: ‘Es ist okay etwas ein bisschen zu sehr zu lieben, solange es real für dich ist.’ Und dann würde ich am liebsten der ganzen Welt erzählen, was irgendeiner meiner ‘Obsessionen’ gesagt hat, unternommen hat, ich will jedem Bilder zeigen, Geschichten erzählen und Videos zeigen von meinen Helden. Doch dann immer muss ich mich daran erinnern, dass keiner, wirklich niemand aus meiner Schule, meinem Freundeskreis oder meiner Familie jemals verstehen wird, was genau ich damit bezwecke. Ich weiß es selbst doch nicht. Aber es ist für mich eben so, als würde ich von guten Freunden erzählen. Von Freunden, mit denen ich leider Gottes noch nie gesprochen habe…

    Mich deshalb aber als verrückt oder stalkend abzustempeln ist genau das, was mir wehtut. Für was sollte ich mich schämen? Ist genau das nicht der Grund warum ich mich an ‘imaginäre’ Personen halte? Weil sie mich nie, wirklich nie, im Stich lassen. Weil sie immer für mich da sind, mich zum Lächeln bringen und eine immense Lücke in meinem Leben ausfüllen. Das ganze Rambling auf den Punkt gebracht:

    Von realen Personen verletzt und im Stich gelassen, von unrealen Personen gerettet und aufgebaut worden. Scham? Fehlanzeige.

    Liebe das, was dir gut tut. Lass dich nicht davon abbringen, bleib du selbst.

  • 30. November 2014 /  Allgemein

    Hast du dich jemals gefragt, was der Sinn hinter all dem ist? Für was du jeden Morgen aufstehst? Warum du dir Sorgen über Dinge machst die du nach spätestens einer Woche wieder vergessen hast? Wieviele Stunden hast du verschwendet mit Zweifeln und schrecklichen Szenarien die du dir ausmalst? Wieviele Tränen haben deine Wangen schon gestriffen? Welchen Menschen hast du alles gegeben und im Gegenzug nichts erhalten? Was für ein Leben ist das, in dem man vergisst, was es überhaupt heißt, zu leben. Ich schäme mich dafür, Tage zu vergessen, auch wenn es Tage sind, an denen “nichts” passiert ist. Ich habe nur dieses eine Leben und jeder vergessene Tag ist eine Verschwendung. Ich wünschte mir, dass ich alles festhalten könnte, Gedankensprünge sowie Gefühlsausbrüche. Abspeichern in einer eigens dafür ausgelegten Ecke meines Gehirns, abspeichern und jederzeit wieder abrufen. Doch die Tage ziehen vorbei, Monate, Jahre. Und es kommt mir vor als würde ich all das nur durch einen Schleier sehen, als wäre ich betrunken. Vielleicht bin ich das auch. Betrunken von schlechten Gefühlen, verwirrt und neben der Spur. Wie kann ich diese Einschränkung meiner Sicht umgehen, Tage einzigartig gestalten, etwas hinterlassen, das nicht nur mich betrifft? Wie?

    Am Anfang der Woche lebe ich aufs Wochenende hin und vergesse, dass mein Leben nicht nur aus zwei freien Tagen besteht. Es ist so falsch. Ich werfe das weg, was nur bedingt verfügbar ist: Zeit.

    Sie rinnt mir durch die Hände wie Sand. Irgendwann wird auch das letzte Sandkorn durch meine Finger gleiten und ich werde mich fragen ob ich nicht eher etwas unternehmen hätte sollen.

    Wie soll es nur weitergehen…?

    xoLiz

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