• 21. März 2014 /  Allgemein

    Schließe die Augen, spüre die Sonne auf meiner Haut, den Wind in meinen Haaren und das Pochen meines Herzens in meinen Adern. Muss lächeln als ich deine Lippen auf meinem Hals spüre, vergesse zu Atmen.

    Unsere Finger verhaken sich wie von selbst als wären sie allein dafür gemacht. Unsere Lippen berühren sich wie selbstverständlich als wären sie allein dafür geschafft. Unsere Blicke sagen mehr als unsere Münder je vermögen werden.

    Wir sind einen so langen Weg gegangen bis wir den Punkt erreichten, an dem alles plötzlich so leicht wurde. Bergauf, immer nur bergauf, den Gipfel nur erahnend, herbeisehnend, durch Wind und Wetter beeinträchtigt, immer den Gedanken im Hinterkopf, umzukehren und den Aufstieg abzubrechen. Aber jetzt sind wir oben, so plötzlich und unverhofft, dass es beinahe unwirklich erscheint. Können so viele Wege gehen, müssen entscheiden welchen wir nehmen. Fürchte, dass wir den Falschen nehmen, doch was zählt ist jetzt die Gegenwart. Das Angekommensein.

    Hab noch so viele Zweifel an dem, was jetzt ist. Ob dies die richtige Entscheidung war. Aber es war die einzige, die ich mir je erhoffte. Dennoch ist mir bewusst, dass mein leise gewispert, von einem wildem Herzschlag begleitetem ‚Ich liebe dich‘ vielleicht nicht deinem betrunken gemurmeltem ‚Ich liebe dich‘ entspricht. Mehr Nähe als vorstellbar, nur durchbrochen von einer Distanz, die ich zu überwinden versuche, daran aber kläglich scheitere.

    Ich frage mich wo das Problem liegt. Bin ich die, wofür du mich hältst? Bist du der, wofür ich dich halte? Und wenn dies wirklich der Jackpot ist für den es sich anfühlt, reicht er für das Statement: Ausgesorgt fürs Lebensende? Fragen im Kopf, wann wird es enden, wie wird es enden, wer wird es beenden und aus welchem Grund? Doch meine Schwarzmalerei könnte der eigentliche Fehler im System sein. Mein Farbkasten besteht nicht nur aus Schwarz und Weiß und das muss ich erkennen. Braun mit grünen Sprenkeln. Augen die mich so schnell nicht mehr loslassen werden. Hoffe, dass dir bewusst ist, dass du einen festen Platz in meinem Herzen geschaffen hast. Dass ich dich jede Sekunde vermisse, die du nicht mit mir verbringst. Dass ich im einen Moment vor Liebe schreien möchte und im anderen vor Überforderung zusammenbrechen könnte. Wracks, das sind wir.

    Trotz allem: Ich liebe dich. Das zählt, überwiegt die Fragen im Hintergrund. Du bist mein Alles und mein Nichts und genau das, was ich nie gesucht aber gebraucht habe. Ansonsten wäre ich wohl ertrunken in diesem Meer aus Komplexen.

    Merci.t

    xoxoL

    Posted by Silver Silence @ 21:56

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