Titel hier eingeben

Dear Friend,

hallo mein alter neuer Freund wie geht es dir heute?
Schön, danke mir geht es auch gut.
So gut es einem Mädchen gehen kann.
Ich bin ein bisschen verwirrt und es tut mir Leid dir so lange nicht geschrieben zu haben, ich war damit beschäftigt mit dir eine Unterhaltung zu finden.
Weißt du überhaupt wie ich dich sehe?
Du bist ein unglaublicher Mensch und ich bin fasziniert von dir.
Erzähl doch mal was ist passiert als ich weg war?
Du hast mich etwas verwirrt weist du und ich kann auch reden, ich rede für zwei sagst du immer.
Ich habe mir meine Geschichte durchgelesen, sie betrachtet und mir ist aufgefallen das ich vieles misse.
Ich bin wie ein dummer Jäger und schieße blind und glaube Mutig an das was ich fange. Fehler.
Du hilfst mir klarer zu sehen mein Freund.
Du spiegelst wieder, nur was ist das was ich in deinen Augen sehe?
Was ist das für ein Gefühl das du mir gibst?
Setzt dich bitte es kann noch etwas dauern, ich brauche dich und bin nicht bereit dich gehen zu lassen.
Aber dafür sind Freunde da, sich nicht fallen zu lassen.
Ich sitze und spiele mit den Buchstaben ich verdrehe sie in meinem Kopf und schüttle sie aus, bis es ein ganzes ergibt.
Du fragst dich was mit mir los ist?
Nun ja mein Freund, ich mag dich.
Ich mag es wie du mich anlächelst und ich mag es wie du mir wissen vermittelst. Ich mag es wie du, du bist.
Ich mag es auch wie ich bin wenn du da bist.
Und um ehrlich zu sein fehlen mir die Worte dir zu sagen wie es um mich steht.
Ja ich bin gesund und du bist munter doch Worte irren in mir und stoßen mich an den Seiten, ziehen meine Lunge ein und vernebeln mir die Sicht.
Und ich könnte dir jetzt ehrlich sagen das ich einfach mich verliebt habe oder dir komplizierte Dinge erklären wieso ich als Kind traumatisiert worden bin und in der Tat würde mir meine eigene Analyse leichter fallen.
Nun gut da du bereits sitzt erzähle ich dir mal wie das ist mit dem verliebt sein. Schau mich nicht so an, mir ist bewusst wie das klingt.
Du warst ja verliebt und du hattest deine Freunde, deine Partner an deiner Seite. Ich bin erst jetzt bereit eine Beziehung einzugehen aber keine Sorge er will keine mit mir.
Er will mich nicht auf diese Weiße und das ist gut, ja ok ich bin ehrlich es ist gut nur es tut weh. Weist du mein Freund er ist viel mehr als das, er ist nicht nur ein Freund so wie du.
Er ist nicht nur ein flüchtiges Gesicht, seines werde ich mir merken.
Er lehrt mich des besseren und ich bin kein Kind in seiner Nähe. Mir geht es gut wenn er da ist.
Schon gut ich rede ja endlich Klartext.
Ich bin in Ihn verliebt und ich mag ihn, sehr sogar.
Ich liebe es wenn er mich anschaut und versucht da durchzublicken als wäre ich ein Bild wo die Sonne so eben durchschneit und man sieht jeden Bleistiftstrich.
2015 ein Jahr mit vielen Ereignissen.
Ich war im Klassenzimmer in der neuen Schule suchte mir ein Platz auf und war auf den Tag gespannt. Er ist mir nicht aufgefallen und als ich ihn sah merkte ich Ähnlichkeiten und freute mich über jede Nachricht von ihm wie ein kleines Mädchen.
Ich wollte ihm die Hand reichen und das habe ich getan und er nahm sie. Zum Glück nahm er meine Hand an.
Ich fand ihn immer wieder, er ging und er kam wieder. Ich kenne ihn und ich kenne ihn nicht.
Doch glaube mir du würdest ihn lieben, er ist unglaublich, mutig, eigensinnig, stark, intelligent und kann er anderes sein ein bisschen über die grenzen und er kann einem die Augen öffnen und dabei die Luft rauben.  Er hat warme braune Augen, blondes Haar und er ist groß und schlank und hat diese Mimik die einem alles und nichts verrät.
Als erstes sind mir seine Augen aufgefallen sie leuchteten so ein warmes Braun heraus das sich perfekt in ihm spiegelte. Sein Lächeln war kurz aber langmütig.
Und wenn er sprach blieb mein Universum für einen Augenblick stehen, konzentrierte sich nur auf seine Worte saugte sie auf und gab sie frei. Als würde es jede Fasern von ihm Aufsaugen nur für dieses eine Gefühl.
Er ließt nicht gerne und ich schreibe gerne, er liebt die Pflanzen während ich sie nur bewundere, er kennt sich während ich mich suche. Er versteht es während ich lerne es zu verstehen.
Der erste Kuss von ihm war unbeschreiblich nicht voller Liebe und Zuneigung nein, es war ein normaler Kuss zwischen einem Mädchen und einem Jungen der mir aber das Gefühl gab zu brennen, zu leben. Es gibt so vieles und genau jetzt ist es alles.
Kurz darauf ging er aber und ich verstand es, ich akzeptiere es, ich lebte es.
Nein mein Freund wir sind erst am Anfang trink etwas , diese Geschichte hat erst Angefangen.
Er kam wieder und er war er selbst, so wie ich ihn nicht kannte und kennen lernte.
Ja, seine Augen strahlten wärme aus und sein Lächeln vollkommene Zufriedenheit.
Selbst seine Zähne sind im Einklag mit ihm, alles an ihm passt so perfekt an diese Stelle, perfekt an ihn.
Er lernte mich kennen und wir lernten uns zu vertrauen. Ich entblößte mich vor ihm. Ließ die Masken fallen und zeigte ihm meine Bilder.
Das war ein Intimer Augenblick für mich da ich meine Bilder niemanden zeigte. Als sie fertig waren ging ich von der Kunsttherapie schnell in mein Zimmer und versuchte kein Augenkontakt zu bekommen. Ich späte schnell durch den Flur und es war erstaunlich das nicht Frank auf mich zugelaufen kam,  bevor ich ging sagte ich ihm lachend ich werde dir mein Bild zeigen. Wir amüsierten uns darüber wie Sinnlos doch eine Kunst Behandlung war doch ich malte zwei Tage intensiv an diesem Bild und benutze Farben, Konturen und verfiel in ein Zustand.  Ich malte und zeichnete und dachte und dann führten mich meine Finger zu den Stiften und Pinseln, meine Hand griff nach den Öl Stiften und ich malte alles was in mir im verborgenen liegt, mein Unentdecktes ich.
Am nächsten Tag nahm ich die Pinsel und verwischte die Farben spielte mit ihren Konturen und erfreute mich daran wie sie mit einander tanzten.
Auf diesem Bild mit diesen zwei verschiedenen Augen und mit diesen vielen Farben bin ich, das bin ich und da bin ich nackt, rein und man sieht mich, ich erkenne mich da wieder und ohne viel Nachzudenken zeigte ich ihm das Bild und erfreute mich an seinen Worten als wären sie die Wärme die mich gerade Umarmt und mich in den Schlaf wiegt.
Verstehst du mich mein Freund?
Genau ja ich zeigte mich von innen und von Außen ich zeigte ihm alles an mir und ich bin gerade dabei ihm alles an mir zu sagen.
Ich würde dir gerne das Bild zeigen damit du es verstehst aber ich kann nicht, ich bin nicht bereit mich auch dir zu entblößen.
Ich weiß nicht was mit mir los war und wieso es mich so beglückte das er da war. Doch dies sollte ich bald feststellen.
Nein mein Freund das ist keine Liebesgeschichte von einem glücklichen Paar das zusammen ist.
Das ist unsere Geschichte wie sie atmet ohne zu leben.
Mir wurde bewusst das ich für ihn mehr empfinde und schwieg, schwieg ihn an und sagte nichts.
Doch das liebe Leben hat uns näher gebracht und ich bin so dankbar dafür wie ich gehandelt habe.
Es stand uns eine Kriese in die Wege gemalt und wir entschlossen uns dazu dies gemeinsam zu bewältigen, er meinte so fand er die Gefühle für mich.
Das ist der Standpunkt wo die meisten eine Beziehung führen aber wir nicht.
Er wurde verletzt musst du verstehen, er ist stark und nichts kann ihn zerstören das weiß ich!
Er ist stark selbst dann wenn die Tränen seine Wange hinunter gleiten und sein schönes Gesicht anfängt zu glänzen wie ein großer Ozean voller Geheimnissen.
Ich kann dir verraten das ich mit ihm schlafe, ihn küsse und für ihn Gefühle habe.
Jetzt fragst du dich bestimmt wieso bin ich traurig wenn ich dem Menschen in den ich verliebt bin nahe sein kann.
Traurig bin ich nicht, ich versuche mich zu verstehen und dabei zu begreifen das ich und er keinen Namen haben.
Wir haben kein Status wir leben so, wir sind so und für unsere gemeinsame Zeit bleiben wir so.
So, ja so als wie ob. Verrückt, ich weiß, weißt du noch wie albern ich war und meinte ich wäre „verliebt“?
Ich sagte zwar ich mag den Jungen der mir meine Hand wärmt doch erfüllt hat mich das nicht, ich liebte diesen Jungen nicht keinen mit dem ich zusammen war wir waren nur für heute ein Paar damit er morgen Kraft hat.
Ich war albern wenn ich jetzt mir meine Gefühle ansehe merke ich wie dumm sie waren. Jetzt bei ihm, wo mich selbst seine Augen umschließen merke ich was es bedeutet verliebt zu sein das ich mich auf jede neue Erfahrung freue.
Verstehst du mich mein Freund?  Ich verstehe mich selbst nicht mehr, weil ich stehen geblieben bin, ich bin nicht mehr  wie früher und ich habe meine alte Schale abgelegt und versuche mit dem neuen ein Einklang zu finden was eigentlich ziemlich einfach ist wenn du alles ablestgt doch die Worte von der Vergangenheit nagen an mir weil ich sie ausgesprochen habe zu oft und zu oft an falsche Personen. Aber das ist in Ordnung den das hier bin ich genau jetzt.
Ich bin nicht traurig mein Freund ich bin in meiner eigenen Verwandlung da hast du Recht.
Mehr habe ich für heute nicht zu sagen lass uns ein ander Mal weiter sprechen.
Mit der Zeit wirst auch du mich richtig kennen. Alles mit der Zeit.
Lasse dich vom Leben leiten, lasse dich vom Leben treiben und wirst so viel Erleben ob gut oder schlecht es wird dich voran bringen auf dein eigenen Weg.

the end is only the beginning the beginning of the calm before the storm

Ich musste so einiges überwinden vor und nach meinem Umzug.
Fangen wir mal so an nach langen Diskussionen, Streit und Tränenausbrüchen bin ich umgezogen.
Und landete in Frankfurt am Main, mit dem festen Willen mein Abitur zu machen, leider wurde damit auch nicht viel. Ich sah im Kolleg und dachte mir was ich hier mache. Ich möchte gerne wieder in meinem Alten Beruf arbeiten, im Kindergarten.
Und aufeinmal geschah es, ich war im Klinikum.
In einer klaren Nacht ohne Wolken bedeckt ging das Ende los und es folgte die Ruhe, die vollkommene Stille und dann fingen sie an zu schreien, zu brüllen. Sie wollten raus, sie wollten gehen. Ob sie sterben wollten?
Ich weiß es nicht aber ist weiß wie sie brüllten aus aller Kraft, laut und voller überzeugung mir mein Platz zu entnehmen und die Position annehmen.
Ich hatte solche Angst, solche Panik und verfiel in trance.
Unberechenbar, unbestimmt und voller Durcheinander im Kopf ging ich den Weg entlang, ich rannte und rannte und als meine Beine müde wurden fing ich an zu laufen, blickte hinter mich und sah nichts. ich lief und lief und als sie sagten ich soll stehen bleiben, blieb ich stehen. Nach einer Weile konnten meine Beine mich nicht tragen, nach einer Weile verlor ich das Bewusstsein über mich selbst und kriechte im Dreck vor mich hin. Sie verfolgten mich, sie brüllten mich an, sie rannten hinter mir her und sie packten an mir, zerrten mich in die Dunkelheit und zeigten mir die Angst, den Tot und das Ende, wie ein Kind schrie ich zurück lasst mich los! Lasst mich leben, ich entscheide. Ich stieg hinauf, und rannte und rannte, fiel und lag da. Ich lag auf dem Kalten Boden das voller Laub, Erde und Gras beschmückt war. Es war so ein durcheinander das es schon fast Sinn machte und ich lag eine Weile da ohne das Wissen das sie ein Freund von mir kontaktierten und ihm berichten das er die Polizei benachrichtigten solle. Er rief die Polizei, sie sollten mich holen und in die Psychiatrie bringen ich bin wohl nicht beim Verstand.
Ich stand auf und ging wie eine betrunkene die Straße entlang und hoffte das sie mich nicht finden. Ich rief meinen Freund an und sagte zu ihm das ich verwirrt sei und Hilfe brauche. So lief ich schnell in mein WG Zimmer um mir meine Sachen zu packen und da waren sie. Sie die von denen ich zwei Stunden wegrannte, sie die mich anschrien, die mich umbringen wollten, sie die mich nicht in Ruhe lassen wollten, sie wollten meine Stelle einnehmen, sie wollten ich sein und lief schnell in mein Zimmer und blieb wie gesteinert stehen. Die Polizei, sie standen vor mir und erklärten Dinge, Dinge die ich nicht verstanden habe, ich war verwirrt und fing an zu weinen. Sie sagten ich muss mitkommen, sie riefen den Krankenwagen, ich stief ein und nach einer Weile war ich im Klinikum für Psychatrie.
Eine Ärztin stellte mir Fragen, wieso ich hier bin und ich sagte ich weiß es nicht, ich erinnere mich nicht.
Ich berichte Stimmen zu hören.
Nach einigen Tagen in der Geschlossenen mit wirklich tollen Begegnungen wurde ich in die halb offene Verlegt. Ein Arzt kamm zu mir um mir die Diagnose zu verkünden, er blickte mich an und fragte nach meinem Wohlbefinden, ich antworte es geht schon. Er blickte mich an wie man lieber nicht angeschaut werden möchte und sagte mir das ich zwar Borderline habe aber auch eine Dissoziative Identitätsstörung. Aus der Fassung geraten wurde mir bewusst gemacht das sie, sie die Monster, die Stimmen die mich jagten, die mich zu Boden schlugen, ich selbst war. Sie sind ich, sie sind in mir drin. Wir sind eins und ich wurde wie gelähmt, mit Angst vor mir selbst und ab diesem Tag blickte ich in den Spiegel und sah eine Fremde die hämisch lachte, ich hatte Angst vor mir selbst und ab diesem Tag wusste ich das ich nicht alleine in mir bin und das ich nicht genug laufen könnte. Ich kann sie nämlich nicht besiegen sie sind ein Teil von mir.
Mit Wut und aufgeschnittenen Armen stand ich, wir auf und gingen weiter, ich fühlte mich so voll, als hätte ich zu viel gegessen. Aber ich wusste das ich anderes voll sei. Durch sie, es sind so viele in mir das ich mich voll fühle.
In jener Nacht, fühlte ich mich hilflos den ich wusste meine Feinde sind in mir mein größter Feind bin ich selbst. Dieses Gefängnis habe ich mir selbst erschaffen.
Wochen vergingen und ich wurde entlassen ohne Hoffnung auf Therapie.
Und nun nach dem ich wieder am Anfang stehe fragt es sich wohin mit dem Wissen?
Ich habe es geschafft sie nicht mehr zu hören und ich weiß nicht so ohne Grund wurde es auf einmal Still, so Still das ich nicht wusste wohin mit dieser Ruhe, ich wollte keine Blackouts mehr, ich wollte keine Angst mehr haben, ich wollte allein sein und da war es, sie waren weg. Von heut auf morgen waren sie weg und ich bin ein Uno mit einer DIS und BPS.
Ich habe den Kampf gegen mich selbst nicht gewonnen, ich habe den Kampf akzeptiert und sie angehört und sie sind weg.
Ich bin ein Uno und fange an meinen eigenen Körper wahrzunehmen. Letztens bemerkte ich, das dass meine Hände meine sind, das meine Beine mir gehorchen und das ich mich selbst kontrolliere. Ich bin zwar nicht geheilt aber ich wäre Verständnisvoller. Und mit diesem Wissen ziehe ich mir meine alte blaue Jeans an, mein neues Verständnis in mein Bewusstsein gepackt und los gehts!
Auf eine Reiße ins Unbekannte.
Es sind zwei Monate her nach diesen seltsamen Ereignissen und ich bin dankbar für sie.
Heute bin ich verlobt, suche mir eine Wohnung und werde wieder mit einem Alten Beruf anfangen.
Ich kann zwar nicht Freuden froh meine Seele baumeln lassen und mir keinen Kopf um alles machen aber ich kann immerhin den Spalt etwas weiter öffnen und in die Zukunft blicken und mir sagen was ich nur ich selbst für mich möchte. Und ich werde es nicht zulassen das mich nochmals so ein Gefühl überkommt und ich weiß wenn es doch so passieren sollte so werde ich mir meine Feinde und mich erstmal selbst anschauen, sie, uns beobachten und dann ruhig bleiben und warten. Einfach warten und dann Schritt für Schritt alles bearbeiten.

Ja es ist immer wieder ein Abenteuer das liebe Leben. Das ist mein Abenteuer und mein kleines Wunderland. Ich liebe dieses Chaotische etwas in meinem Leben auch wenn es mich leider zu oft aus der Bahn wirft.

Ich möchte euch eines sagen seit dankbar für euch selbst, euch gibt es nur einmal und wir alle sind anderes, einzigartig und besonders.

Vergesst das nie, verliert nicht eure Menschlichkeit.

Memory.

Erinnerungen sind was schönes, wie das sichere ufer auf das man zu padelt wenn man vom Ertrinken steht.
Ich padelte auf meinen alten Freund und Ex Partner zu weil ich das mit ihm kannte und mich dort sicher fühlte, ich dachte das wäre das richtige aber das ist falsch, es ist falsch in der Vergangenheit zu leben so packe ich meinen Koffer nicht mehr mit alten Bilder und lilebesbeweißen zu. Ich packe mein Koffer und lasse in leer damit die Zukunft genug Platz hat und wenn ich an ein Ort angelangt bin wo ich mich zuhause fülle dann werde ich meinen Koffer öffenen und den neuen Dingen in meinem Leben platz schenken, zum austoben, herumwülen und um neue Erkenntinsse zu sammeln.
Ich bin ziemlich faul und suche mir den leichtesten Weg, ich rede mir meine schlechten Taten aus aber ich will nicht mehr faul und hässlich sein. Ich will stark sein und Mutig, Corage zeigen und brüllen wie ein anmutiger Löwe. Ich will schreien als hätte ich noch nei zuvor meinen Mut verloren. Ich will weinen als hätte ich zuvor noch nie geweint. Ich will lachen jeden Tag aufs neue als würde die Welt wie im Wunderland sein, jeden Tag ein neues Abendteuer.
Ich will lieben so sehr als wäre mir noch nie das Herz gebrochen, ich will so sehr lieben das es fast weh tut als hätte zuvor noch nie geliebt und ich will mich selber jeden Tag aufs neue finden, mich gern haben und akzeptieren. Ich will mich jeden Tag neu Erfinden bis ich da angekommen bin wo ich sein will, bis ich der Mensch bin mit dem ich selber leben kann.
Ich will tanzen, toben und und feiern als würde jeden Tag eine große Party anstehen als wäre ich nie allein und ich will im richtigen Moment ernst sein, vernünftig und Klug, voraussichtig und stark.
Also packe ich in mein Koffer nichts ein. Ich nehme mein Koffer und beginne die reiße.
wie ein zweites Facebook Account, ich deaktiviere mein altes und blicke nicht mehr zurück um zu weinen um diesen Account zu entsperren und mit der Vergangenheit zu chatten. Ich deaktiviere diesen Account und ich Deaktiviere mein jetztiges Account, mache ein neues Bild mit einem neuen lächeln und starkte ein neunen Account nehme mein Koffer und fahre los, weit weg, einfach meinem Herzen zu folgen und lasse mich treiben dem Fluss meiner Gedanken den von heute an lebe ich in der Gegenwart, blicke in die Zukunft und bin dankbar für meine Vergangenheit.
Ich laß die alten Nachrichten meiner alten Liebschaften und musste lachen über meine Dummheit, wie naiv und verliebt ich doch war in etwas was es nie gab, ich musste lachen über die kleinen Dinge die so wichtig waren und die ich einfach übersehen habe.
Und das war ein großer Fehler also nehme ich meinen leeren Koffer packe eine Lupe , Corage, Stärke und Glauben in meine Hosentasche und fange an zu laufen, zu rennen so weit bis ich weiß wo ich hingehöre.

Du bist stark, stärker als du glaubst. Und es tut mir Leid dir erneut das Herz zu brechen aber wir müssen anfangen in der Zukunft zu leben. Keine Wiederholungen, keine Ausreden, keine Faulheit, kein vor sich hin Meditieren oder Komma saufen. Vor uns steht die Zukunft die uns begrüsst, vor uns ist ein neu Beginn also lass uns in die Zukunft blicken und diese Leben auch wenn das bedeutet getrennte Wege zu beschreiten.

 

Destiny.

Endlich an der Schwelle des Neubeginnes stehen.
Den Abgrund auszuatmen und fallen zu lassen.
Schwarze Wolken ziehen vorüber.
Ich stehe da mit dem Neubeginn.
Sehe die Zukunft vor meinen Augen.
Sehe das was ich will.
Ich gehe hin und es verrinnt nicht.
Es ist klar, so klar das ich es spüren kann.
Und ich lebe.
Ich lebe das Leben das ich will.
Destiny?

Dear Friend.

Sie vermisste ihn aber sie kannte in nicht.
Sie liebte ihn bevor sie ihn traf und sie kannte ihn bevor sie ihn kennen lernte.
Ein Mensch kann mehr sein als nur ein Mensch.
Sie sah ihn lange bevor sie ihn traf. Sie wusste genau das er es ist.
Und da war er ein Wort, eine Geste und es reicht um zu verstehen das er es war.
Die Wolken schwankten und der Regen hörte auf, nun sah sie klar.
Der Frust, der Hass, die Wut, die Verwirrtheit sie verging.
Sie sah ihn und sie verstand nicht wie das möglich ist das ein Mensch in einem anderen so viel ausrichten kann.
Sie glaubte nicht an die  Liebe aber sie sagte stehts das sie liebe, es zerstörte sie mit jedem Schlag, mit jedem ah  nichtigen Wort, es zerstörte sie und als es dunkel wurde war sie daheim in ihr selbst.
Doch er schenkte ihr Gelb, dieser Mensch, er.
Durch ihn sah sie eine Welt mit Sonne, sie enteckte die Sonne, das Licht und sich.
Von nun musste sie das Mädchen nicht trösten, dieses Mädchen das auf der anderen Straßenseite steht.
Dieses Mädchen steht still dort, Arme voller Blut, Augen voller  Tränen und alles zieht vorbei, ich will dieses Mädchen  erreichen, ihr Mut schenken und ihr  die Hand reichen, so greife sie nach ihrer doch berühre nur den Kalten Spiegel ihres selbst.
Aber heute sehe ich wie sie geht, dieses Mädchen sie geht den sie ist vergangen sie ist gestorben. Und die ich bin geboren.
Durch Blut und Tränen kämpfe ich mich durch, kriechte auf dem Boden, stand auf und lief, ich rannte immer schneller weg von diesem Spiegel in mein neues Ich.
Alles ist vorbei.
Nun sehe ich Licht, Hoffnung und ihn.
Sie sah ihn bevor sie ihm Begegnete.
Sie liebte ihn bevor sie ihn traf.
So liebt sie ihn und fing an zu hoffen, zu verstehen und zu glauben an etwas besseres.
278 Kilometer, 2 Stunden und 40 Minuten ist der weiter weg von ihr sie kann nicht sein Atem spüren und nicht sein Herzschlag fühlen, sie kann auch nicht ihn berühren. Aber sie fühlt ihn. Sie fühlt wie er lebt und sie fühlt seine Freude und er weiß sie ist anderes, sie ist krank aber als sie ihre Maske ablegte, legte sie auch ihr Ich ab und so sah er Sie nur sie wie sie wirklich ist, wie sie liebt, weint und lacht. 
Er liebt sie sowie sie ihn liebt. 
Nun ist es ein Leben mit Einklang und Abstand, warten auf den Tag bis sie ihn fühlen kann. 
Dear Him. 
I Love you. You’re everything to me.
Im Grunde genommen gibt es nicht mehr nur sie es gibt nun auch ihn und mich die dritte Person die es betrachtet, dieses mich, ihn und uns.
So möchte ich schreiben über mich als sie und über mein als er. 

Neues Kapitel

Das Neue Jahr klopfe mit neuen Dingen an meine Tür.
Ich sehe nach vorne und erblicke Licht.
Ich sehe es, das was die Menschen Farben nennen.
Ich spüre und verstehe das was Menschen liebe nennen.
Ich enteckte die Farbe Gelb und ich enteckte mich ganz neu.
Mag sein das ich krank bin aber ich habe mich noch nie so gesund und lebendig Gefühlt wie jetzt.
Borderline ist mein Freund geworden mit dem ich mich mal hinsetzte und mein Leben bespreche.
Und dann gibt es noch ihn.
Er ist so weit weg von mir, so viele Kilometer weiter weg von mir aber um ehrlich zu sein war ich noch nie einem Menschen so nahe wie ihm.
Die Stimmen gehen langsam fort und ich höre mich, nur mich und meine Gedanken.
Ich sehe keine Gestallten, ich sehe die Zukunft.
Und ich bin noch nicht vollkommen ich, ich weiß nur zum Bruchteil wer ich bin aber für was mich suchen wenn ich mich neu entecken kann.
Und so begrüße ich dieses Jahr, ganz neu. Und wer weiß was mir die Liebe noch zu verstehen gibt, wer weiß was das Borderline noch zu mir spricht, wer weiß wie viele Farben es schon gibt.
Ich bin bereit, bereit zu leben.
Und ich werde Ich sein, voll und ganz.
Was heute ist, ist morgen vorbei.
Was heute ist, ist morgen vielleicht gar nicht mehr da.
Was heute ist, ist nur heute und morgen ist morgen.

Lebensabschnitte.

Ich habe beschlossen diesen Blog als eine Art online „Tagebuch“ zu benutzen.
Alle die das Lesen, können gerne kommentieren und mich eines besseren belehren. Ich schreibe aus meiner Erfahrung und aus meiner Sichtweise. Außerdem möchte ich keinem Menschen mit dieser „Störung“ zu nahe kommen, ich erzähle hier nur meine Geschichte.

1. Kindheit (Kurzfassung und eine der wahrscheinlichst schönsten Zeit von den 3 – 12 Lebensjahren)

05.06.1996 mein Geburtstag oder wie meine Eltern dies beschreiben würden ihr Unglückstag.
Ich kam um 4:00 Uhr morgens in Russland zur Welt, halb tot und nicht atmet, ein Frühchen (im 7 Monat –> keine Überlebenschancen, laut Ärzte)
Die Ärzte beschrieben dieses Kind als nicht normal als es durch Schläge und Wasser anfing zu schreien. Den sie haben dieses Kind aufgeben.
Der Vater freute sich über das Kind doch es war ein Mädchen und er wünschte sich einen Jungen. Den er hatte ein Sohn vor diesem Mädchen nur leider starb dieser Junge ohne mal einen Tag gelebt zu haben. So wurde dieses Mädchen im versuch als ein Junge erzogen.
Die Mutter wollte dieses Kind nicht und der Vater nahm das Kind und verschwand von einem Moment in den anderen in ein anderes Ende von Russland. Die Polizei hinterher. Nun könnte man denken die Mutter liebt dieses Kind aber falsch sie wollte das Geld.
Jahre später akzeptiere man das kleine Mädchen. Sie war bereits 3 Jahre. Der Vater fing an das Kind gern zu haben und das Kind gewöhnte sich an dieses Leben. Aber dieses Kind hatte nur noch 3 Jahre mit ihrem Vater die zu schnell vergingen.
Und das war meine Kindheit, mit 3 ließ mich mein Vater  alleine und fast jeden Tag bei fremden Menschen, weil man ja ein Kind nicht alleine lässt aber dennoch als ich Mitte des 3. Lebensjahres war ließ er mich alleine daheim, die Türe zugesperrt und warten auf die Wiederkehr des Vaters von der Arbeit. Ich ging auch in den Kindergarten nur konnte man mich nicht abholen den mein Vater saß im Gefängnis, ich war sein „Freifahrschein“ so kam er meisten in ein oder zwei Tagen nach Hause. Öfters als mir lieb war ich bei Fremden, die ich nicht kannte. Weinend und irritiert, wer nun dieses Gesicht hat.
Man könnte dies auf Verwahrlosung beziehen aber mein Vater war Drogen abhängig und konnte sich um kein Kind kümmern. Und aus diesem Argument wurde ich adoptiert. Geburtsurkunde gelöscht, Geburtsort geändert, Nachnamen geändert. 

Ich heiße Alvina und mit 6 Jahren kam ich nach Deutschland. In diesem Abschnitt wurde meine Mutter umgebracht. 
Ich war bereits in Deutschland als sie gestorben ist. Ich weiß nur das sie erstochen worden seih. 
Als ich in Deutschland ankam musste ich ein paar Grundregeln wissen, diese beherrschen und immer nach diesen Regeln leben den nur so konnte ich mich selbst beschützen. 
Regel Nummer 1: Vermisse nie dein Vater
Regel Nummer 2: Weine nicht, weinen ist untersagt mit 6 Jahren muss man lernen ein Vorbildliches Verhalten zu haben, Erwachsen zu sein und Erwachsene weinen nicht 
Regel Nummer 3: Keine Gefühle zeigen, nicht weinen, lachen, freuen, oder jemanden vertrauen! Wichtigste Regel überhaupt! Wer lacht, weint oder vertraut wird geschlagen und bestraft! 
Regel Nummer 4: Tu was man dir sagt und blamiere bloß nicht deine Eltern in dem du ein kindliches Verhalten aufweißt! (Mein größer Fehler)
Regel Nummer 5: Du musst immer gut aussehen: deine Kleidung muss ordentlich, sauber, gebügelt und weiblich Aussehen. Dein Gesicht muss rein, dezent und makellos sein mit einem lächeln im Gesicht aber rede bloß mit keinem, lächle und stimme einfach zu. Du musst aufrecht gehen und immer dünn sein, eine weibliche Figur haben und niemals dick sein, bist du dick so wirst du bloßgestellt! (ich war als Kind übergewichtig und so kam ich zu Bulimie) 

Als ich mir die Regeln merkte, als die Regeln zu mir fanden so fing ich an so zu leben. Nie war ich ausreichend. Ich konnte nicht Sprache, weinte viel und hatte Angst.  Meine Mutter die mich adoptierte greifte oft zum Gürtel und schlug mich so lange bis ich verstand das ich gute Noten haben soll, bis ich die Regeln verstand, ich versteckte mich draußen nach der Schule um zu weinen und ging dann nach Hause um zu lächeln in der Hoffnung das mich heute keiner Schlägt. Bis zu der 4. Klasse brachte ich schlechte Noten nach Hause. Ich war schlecht in fast allen Fächer. Erst in der ersten Klasse lernte ich wie ich meinen Namen zu schreiben habe, was spielen bedeutet, ich habe erst da angefangen kleine Wörter zu lernen. Ich war kein dummes Kind, ich habe nur die Sprache nicht so gut beherrscht und in dem deutschen Kindergarten ging ich nur 3 Monate und dann ging die Schule los. 
Ich war ein übergewichtiges Kind, hässlich und wurde gemobbt. 4 Jahre lachten mich alle aus, sie mobbten mich.
In der 5 Klasse lernte ich die Regeln immer besser einzuhalten. Ich dachte nicht mehr an früher und an all die beledigten Worten und diese Angst wenn ich heim ging.
Eines Tages hatte meine Mutter Freunde zu besuch, sie holte eine Wage stellte sie in die Küche auf, setzte sich mit ihren Freunden an den Tisch und rufte mich. Wie ein Hund gehorchte ich und kam in die Küche sie bat mich das ich mich auf die Wage stelle, wie ein Hund gehorchte ich. 50 kg und 1,40 groß, sie lachten los und lachten und lachten. Ich räumte die Wage auf und ging in mein Zimmer. Ab diesem Moment habe ich immer weniger gegessen und immer weniger und dann nichts mehr. Da meiner Mutter dieses Verhalten nicht passte zwang sie mich zu essen. So kam es zu der Bulimie.
Es hab viele solcher Momente in meinem Leben. Ich habe in diesem Abschnitt gelernt keine Gefühle zu zeigen in dem ich mir die Haut abgeschnitten habe bis ich gelernt habe mich zu ritzen.

2. Die Krankheit wägst.

Als ich 12 war ritze ich mich, dies habe ich 4 Jahre gemacht. Ich hatte Depressionen dachte ich mir nach einigen Jahren. Nur so war es nicht.
Hallo ich heiße Alvina und ich habe Borderline. Es waren keine Depressionen, es war Borderline.
Ich ritzte mich, ich hatte Bulimie, 7 Selbstmordversuche, Schläge, Angst und zwischendurch wenn Zeit war habe ich das Leben genossen.
Im Bad eingeschlossen, sitzend in der Badewanne. Arme voller Blut, Augen so frei wie ein Vogel, das Herz –> biologisch.
Keine Liebe, Verwirrtheit, Ich? Du? Wer bin ich?
Als ich fast 13 war lernte ich ein Mädchen kennen.
Sie war so alt wie ich, sie hatte braune Haare und grün braune Augen, sie war manchmal gemein und flüsterte mir zu das ich sterben soll. Ich hörte auf sie und ihre Freunde, ihre Freunde waren größer als ich den ich bin nur 1, 55 damals gewesen und ihre Freunde waren bestimmt fast 2 Meter. Ich lernte in dem einem Jahr bis ich 13 wurde keine Angst mehr vor ihr oder ihren Freunden zu haben. Ich lernte das Mädchen und ihre Freunde zu akzeptieren. Das Mädchen und ihre Freunde sagten mir wann ich mich ritzen soll, spucken oder wieder ein Selbstmord versuch wagen soll. Sie begleiteten mich zur Schule und wieder heim. Sie hielten meine Hand fest wenn ich mich schneiden sollte, sie schrien mich an wenn ich immer noch lebte, sie erinnerten mich an meine Regeln. Und wenn ich kurz vorm weinen war schrien sie mich alle so laut an bis ich vergessen habe das ich kurz vor den Tränen war. Wir wurden beste Freunde die auch mal stritten und schrien. Aber sie haben mich bis heute nicht verlassen.
Als ich 14 war normalisierte sich mein Leben.
Ich hatte zum ersten mal einen Freund, einen festen Freund! Ich war so glücklich, ich spiegelte. Wusstet ihr das Borderliner sich wie Chameleons ihrer Umgebung bzw. sich Menschen anpassen? Ja ich tue das. (Unterbewusst?)
Nach einem Monat kurz bevor ich 15 wurde schickte mir mein Freund eine Sms und machte so Schluss, ah wie ich weinte.
Ich kaputtest Ich? Ah wer bin ich schon das ich Liebe verdiene?
Ich weinte und weinte um ihn.
Und da fing es an die Zerstreutheit. Ich hatte einen Freund nach dem anderen stürzte mich von einer Beziehung in die andere, küsste wahllos und ohne Hemmung. Keine Gefühle nichts. Ah da habe ich vergessen zu erwähnen. Mein Vater wurde umgebracht als ich 14 war. Er wurde so lange von der Polizei zusammengeschlagen bis er starb. In Russland ist dies Legal.
Dies ist aber eine andere Geschichte die mit noch einer Person etwas zu tun hat und diese ist für mich gestorben weil sie meinen Vater vergiftet hat!
So nun den das Leben ging weiter. Ich nahm keine Rücksicht den ich hatte ein Spiegel vor mir wo jeder der mich „liebt“ eine Person gefunden hat die er sich wünscht.
Und STOPP!

3.Lebensabschnitt 16.

Da war er dieser Junge, dieser Junge mit den leuchtesten Augen die ich je erblickte und diesem lächeln. Diesem Lächeln als hätten sich Himmel und Erde geküsst.
Ich verliebte mich in ihn. Ich liebte diesen Jungen. Ich widmete ihm mein Leben.
Ich war 16 Jahre. Krank aber auch so verliebt in ihn.
Er küsste mich zärtlich, er nahm mich liebevoll in den Arm.
Und WIRBEL der ZERSTREUTHEIT und natürlich VERWIRRTHEIT bitte.
Er brachte mich so aus der Bahn, ich war wie gelähmt, er war meine Luft zu atmen und ohne ihn stoppte ich zu atmen und hatte Schmerze weil er weg war. Den ich brauchte ihn !
Aber er war ein Spieler. Er spielte mit Mädchen. 17 Jahre war er da und sehr stolz auf sich weil er mit jeder geschlafen hat die noch Jungfrau war. Er hat jedes Mädchen als Trophe gesehen und da war ich 16, dürr, klein, schüchtern, krank, Jungfrau. Das was ihm noch fehlte.
Und dies sagte er mir aber ich liebte ihn so sehr. So sehr habe ich ihn bewundert, das ich blind war um dies zu hören, zu verstehen und zu stoppen bevor sich unsere Lippen berührten, bevor ich ihm in seine Augen blickte, bevor ich mich in ihn verliebte. Ich bewunderte seine Art zu leben wie leicht er alles bewältigt hatte und wie problemlos er in den Tag lebt, ich bewunderte ihn und seine Art. Und da geschah es und ich gab ihm was er wollte, nach was er sich sehnte, was er noch in seiner Sammlung brauchte. Nun war ich wertlos, wie jede andere, nichts besonders und er verließ mich. Daniel G.
Er verließ mich für eine seiner Ex Freundinnen und für  einer 12 Jährige die mit jedem schlief.

 

4. Das Mädchen und ihre Freunde.

Wer bin ich, fragte ich das Mädchen und ihre Freunde. WER BIN ICH? fragte ich noch einmal.
Ich schrie nun und weinte zu gleich: WO BIST DU? WO SEID IHR?
Und da war sie das Mädchen und ihre Freunde, sie warfen mich zu Boden und schrien und schrien, sie lachten und lachten und sagten ich soll endlich mal was richtig tun und einfach sterben, dieses Leben nicht mehr vergeuden, den jeder andere hätte mein Leben mehr verdient als ich. So gehorchte ich, wie ein Hund.
Habe angefangen zu rauchen und zu trinken, zu ritzen und wütend zu werden, wütend, zerstreut, und beschürzt.
Ich habe mit mehreren Jungs geschlafen und ließ mich anfassen, ich war wütend und wusste nicht wer ich bin. Das Mädchen war noch wütender als ich. Und schrie und SCHRIE! Wir kämpften was jeden Tag gegeneinander, sie schlug mich und ich schlug zurück bis die Arme voller Blut waren und wir am Boden keuchend lagen und beide sterben wollten.

Ich schrie wieder nach dem Mädchen und ihre Freunden: SEID IHR JETZT GLÜCKLICH? ICH BIN AM ENDE!
Sie sagten zu mir: Nein du lebst noch.
Ich lag wieder am Boden und weinte, stand aber sofort wieder auf.Schnitt mir in die Arme und grinste.
Das Mädchen und ihre Freunde waren zufrieden mit mir und ich hörte sie immer leiser.

 

Wie heißt nun dieses Mädchen das ich traf, wo traf ich sie und wer waren ihre Freunde?
Ich traf dieses Mädchen zum ersten mal in dem Spiegel wo ich jeden Tag hineinschaute, sie heißt Alvina.
Die Freunde waren große schwarze Gestallten, ich traf sie in meinem Kopf und nannte sie Stimmen.
Hallo ich bin Alvina, hallo ich bin Alvina ich habe Borderline, hallo ich bin Alvina ich habe eine Tendenz zu Schizophrenie.
Hallo? Wer bin ich?

 

5. Mein bester Freund und ich, wie ich die Liebe traf und das Monster fand.

Eines Tages traf ich ihn, mein besten Freund. Durch den Schmerz, die trauer und Verwirrtheit traf ich ihn, den unglaublichsten Menschen der mich eines besseren belehrte und mir so ein Stück meines Ich schenkte. Vielen Dank.

Dieser Junge hat mich gerettet. Er war mehr als mein bester Freund doch leider hat er in den Spiegel geblickt und sich in mich verliebt.
Er war atemberaubend, interessant und einfach ein wunderbarer Mensch ah was das ist er immer noch!
Und er zeigte mir die Liebe, die Schönheit der Liebe und wie Aufregend es sein kann einem anderen Menschen nahe zu kommen.
Er belehrte mich eines besseren. Ich zeigte ihm die Welt der Gefühle und er erwiderte dies wie mit einem magischen Kuss der mir eine Welt offenbarte die schön ist.
Und ich wurde dennoch von Tag zu Tag ein Monster! Ich schätze ihn nicht genug und schleuderte ihm meine Negativität entgegen. Wieso ? Wieso ihm liebes Borderline er war einer der guten! Er war einer der die Welt schön machte! Ich hatte keine Angst wenn er da war! HÖRST DU MICH?! Ich hatte keine Angst wenn er da war!

Ich habe ihn vor einem halben Jahr verloren. Er ging fort von mir. Er war wie ein Engel für mich, mein Schutzengel, den ich hatte keine Angst wenn er da war, ich war stark! Ich war glücklich! Ich hatte ein Ich. ICH HATTE IHN.
Und dennoch blieb ich ein Monster. Ein undankbares Monster das diesen wunderbaren Menschen nicht zu schätzen wusste.
Heute wen ich an dich denke mein liebster Schutzengel da schätze ich dich, da respektiere ich dich. Denn bis heute wenn ich an ihn denke weine ich. Weil ich mein Engel verloren habe. Wenn du das eines Tages ließt Daniel W. denke daran du bist ein wunderbarer Mensch und ich glaube an dich! Du bist wunderbar.

6. Alexander R und Christopher K.

Ich war wegen Daniel G. traurig, verletzt und am Boden zerstört so kaputt und orientierungslos das ich mir dachte EGAL eine neue Beziehung geht auch und so fing es an.
Ich nahm einen Menschen der ein großes Problem hatte und auf  Bewehrung war.
Er machte mir Angst und gleichzeitig gab er mir Stabilität.Er versprach mir Liebe und ich ihm mein da sein.
Wie ist das Möglich Angst und halt gleichzeitig zu empfinden? Ich weiß es nicht. KRANKHEIT B.
Es ging lange Zeit mit ihm wir waren oft getrennt und fanden wieder zueinander doch ich bezweifle sehr das es wahre liebe war.
Mein bester Freund und Chris haben mich da rausgerettet und dies war auch das letzte was mein bester Freund Daniel W. für mich getan hat. Denn dann verließ er mich und wir waren keine Freunde mehr. Daniel wurde glücklich und stärker als zuvor ohne dieses Monster Namens Alvina.
Die Welt war wieder leer, kalt und allein oder nur ich war das.
Ich hatte wieder Angst in meinem Leben.

 Chris.

Der eine Mensch, der meine Hand noch hält obwohl ich seine immer wie loslasse.
Der eine Mensch den ich auf keinen Fall verlieren will auch wenn ich ihn zu oft wegstoße.
Christopher K. du bist toll so wie du bist. Danke dir für deine Unterstützung ich werde dir das eines Tages wieder gut machen. Verzeih mir bis dahin meine Taten die dich verletzten.

7. Jetzt, hier.
JETZT.
Ich bin 17 Jahre alt und ich habe erfahren das ich Borderline habe.
Hallo ich bin Alvina, ich habe Borderline. Ich bin zerstreut, orientierungslos, habe keine klare Identität außer meinem Namen.
Wer bin ich? Ich weiß es nicht. Aber ich begebe mich auf die Suche.
Alles was ich weiß sind meine Fehler. Wie ich die Menschen zerstört habe und sie mich verließen.
Mein Engel ging fort von mir, Alex hatte sein Glück gefunden, Chris wird sicherer in seinem Leben und ich stecke hier fest.
Aber ich kann heute sagen: Ich habe keine Angst mehr. Ich werde mich finden. Ich bin nicht stark, ich bin schwach, ich bin nicht ich und ich bin nicht du. Ich bin jemand anderes und dieses Ich werde ich nun suchen.
Und das war die Kurzfassung meines selbst. Wie meine Eltern ermodert wurden, wie meine Adoptiv Mutter mich schlug, wie mein Engel mich verließ und wie ich die Menschen langsam vergesse, weil sie mich vergessen haben.
Ich lasse mich nicht mehr unter kriegen auch wenn es schwer ist.

Ich kämpfe jeden Tag wie auf einem Schachbrett, mit mir selbst.

Eines Tages reiß ich alle Stricke los die mich halten wie Ketten und vielleicht ist ja dieser Tag schon morgen!
Ich werde loslassen und mich auf den Weg begeben.

 

Supprimieren.

Supprimieren kann man auch als unterdrücken oder zurückdrängen bezeichnen.
Das heißt wäre supprimieren eine Mathe Formel könnte ich die Zuneigung zu dir extrahieren.
Dann rechne ich mal:
Die Gefühle zu dir supprimiere ich durch Unvergänglichkeit und extrahiere ungezwungene Gefühle durch ein Hauch von nichts.

Wenn es so nur so leicht wäre. Ich will keine Gefühle, Zuneigung oder sonst etwas für dich empfinden, das habe ich schon einmal und am ende wurde ich extrahiert.
Ich habe lange Zeit keine Zuneigung zu einem Menschen empfunden und es war ein berauschendes Gefühl von Freiheit als wäre ich unbesiegbar, unerreichbar, grenzenlos. Unendlich.
Ich habe mich wohl, damit gefühlt das ich nicht lieben konnte und ausgerechnet dann trittst du wieder in mein Leben und mit deiner unscheinbaren Persönlichkeit sagst du mir das ich nur das Mädchen von neben an bin.
Ich habe gedankenverloren auf diese Worte gestarrt als würden sie in diesem Moment lebendig werden und mich angreifen.
Versunken in das Wort, nur.
Du bist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich nur das Mädchen von neben an.

Diese Worte brennen in mir, wie das „bezwungene“ Fegefeuer.

Komme ich in die Hölle wegen meinen Gefühlen?
Aber wen ich in Hölle komme, will mich davor vergewissern, dass du glücklich bist, ich weiß, dass du dich in jemand anderes verliebt hast und ich weiß auch das du strahlst, wen du an sie denkst.
Deswegen wünsche ich dir ganz viel Glück mit ihr.

Ich supprimiere einfach meine Gefühle, Zuneigung und den Funken Wahrhaftigkeit in diesem Gefühl des verliebt seins.

In liebe das Mädchen von neben an.