Adresse neuer Blog

Liebe Leser,

ich habe zur Zeit etwas Stress mit meinem Blog Hoster. Wie ihr bemerkt habt, sind nach einem Hacker Angriff alle Bilder von älteren Beiträgen gelöscht. Ob sich diese wieder herstellen lassen ist gerade in Prüfung. Deshalb findet ihr alle neuen Beiträge ab dem 1.12.2016 unter folgender Adresse.

http://rheinhessenlaeufer.blogspot.com/

Ich hoffe ihr bleibt mir auch unter der neuen Adresse treu.

Der Rheinhessenläufer

Neuzugang…Ketten gesprengt…endlich zurück

Wir schreiben das Jahr 2015 und die Woche Nummer 7.

Wie schon in der Vorwoche stand diese Woche immer noch unter dem Motto “Erkältung” und so langsam wurde ich schlecht gelaunt. Nicht Laufen, das geht ja gar nicht. Aber so richtig wollen tut der Körper noch nicht. Deswegen gab es dann auch nur Gassirunden mit den Fellnasen und an sonsten Tee und Ruhe.

Dann kam der Mittwoch und der Paketbote riss mich aus meinem traurigen Dasein 🙂

Es brachte die neuen Austauschschuhe von Alphawoolf. Nachdem nämlich auch der zweite Ersatzschuh Omega mit starkem Sohlenabrieb zu kämpfen hatte innerhalb von kürzester Zeit, einigte ich mich auf ein anderes Austauschmodell. Es sollte der Delta 1.0 werden. Da lag er also in seiner ganzen Pracht vor mir und blickte mich mit der bunte Sohle an “Na komm beweg mich. Ich will raus”

Alphawoolf Delta

 Alphawoolf Delta 1.0

Aber mit dem Ausführen das musste noch auf sich warten. Mein Plan war, daß ich am Samstag mal vorsichtig anteste was der Bewegungsapparat so spricht. Ok Leute wie das bei einem Läufer so ist. Der gute Vorsatz hielt bis Freitag Mittag. Dann zog ich unter ungläubigen Blicken meiner Frau das Sportoutfit an und schnürte die Neuen an die Füsschen. Dick eingemummelt bei -1 Grad durchbrach ich die Ketten, die mich fast zwei Wochen zu Hause hielten und trabte los. Boaahhh habe ich das vermisst. Gedanklich war ich ja auf einen kompletten Neuanfang mit horrendem Puls eingestellt. Was meine Suunto Uhr allerdings anzeigte war gar nicht so schlecht.

Lauf_2015_02_13

Link zum Move: http://www.movescount.com/de/moves/move52808375

Das mit dem niedrigen Puls hat mich dann doch überrascht. Nach dem Lauf fühlte ich mich wie NEU.

Samstag und der Lauf von gestern schrie nach Wiederholung. Warum eigentlich nicht. Mir ist die Bewegung von gestern gut bekommen und das Wetter passte heute auch. Null  Grad und die Sonne ließ sich auch blicken. Wieder die Wölfe an die Füße, die Kamera eingepackt für ein paar Schnappschüsse.

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Wenn das mal nicht die Stimmung hebt. Auf gehts.

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Blick Richtung Wallertheim

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Wallertheim vorraus. Im Hintergrund der Wißberg.

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Weiter Richtung Gau-Weinheim

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Jepp es läuft gut

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Der Wißberg

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Ministeigung. Keine Herausforderung.

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Windräder soweit das Auge reicht.

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Katholische Kirche Gau-Bickelheim

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Fahrgestell mit Wölfen.

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Wölfe nach getaner Arbeit.

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Link zum Move: http://www.movescount.com/de/moves/move52885418

Mit zufriedenem Grinsen kehrte ich nach etwas mehr als 15 Km wieder zur Basisstation zurück.

KW7_Statistik

Wochenstatistik ist nicht so berauschend. Aber das wird wieder.

Nachdem ich endlich wieder auf der Piste bin habe ich wieder einmal festgestellt. Nehmt mir den Fernseher ab, nehmt mein Smartphone, aber niemals lasse ich mir das Laufen verbieten. So blicke ich als Antifastnachter froh in die neue Woche. 5. Jahreszeit ist dann wieder vorbei und ich kann wieder Kilometer schrubben.

Vielen Dank fürs Lesen. Freue mich auf eure Kommentare und Anregungen.

Mit sportlichem Gruß

Euer Rheinhessenläufer

Abgeschossen…Zeittunnel…Hoffnung

Die Kalenderwoche 6 hatte es in sich. Leider nur in negativer Form.

Montag wie meistens Standard. Erhöhtes Arbeitsaufkommen von den Jungs die das Wochenende schufften mussten. Der Versuch dann die Liegengebliebene Arbeit irgendwie aufzuholen, damit ich das normale Tagesgeschäft bearbeiten kann. Ok auch dieser Arbeitstag geht wie immer vorbei und sportlich ist heute Ruhetag.

Dienstag bis zum Feierabend der normale Wahnsinn. Danach kämpfte die Bahn mit der Pünktlichkeit und ich mit meinem Zorn. Immer wenn ich es nicht gebrauchen kann. Heute wollte ich Laufen gehen und das nach Möglichkeit noch im Hellen. Mit einer Stunde Verspätung kam ich am Heimatbahnhof an und machte mich auf den 2 Kilometer langen Fußweg nach Hause. Wie ich da so vor mich hintrotte verspüre ich doch ein leichtes Kratzen im Hals. Nöööö war bestimmt nur eine Täuschung. Ich doch nicht. Je näher ich der Wohnungtür kam umso schlapper fühlte ich mich. Da kann doch jetzt nicht wahr sein. So einen körperlichen Absturz innerhalb kürzester Zeit habe ich noch nie erlebt. Zu Hause angekommen wie ein nasser Sack auf die Couch geplumpst. Das wars. Ferdisch. Von nun an ging es bergab. Um 18 Uhr lag ich mit Fieber, Schüttelfrost und sonstigen Sachen die man nicht braucht in der Kiste. Was eine Nacht. Fiebrige Träume.

Aber mal ganz ehrlich, es ging immer ums Laufen und immer der gleiche Wettkampf. Da liegt man da, kann sich nicht richtig rühren und träumt nur vom Laufen. Wir sind schon ein komisches Volk

Mittwoch grausames erwachen. Fühlte mich wie von einem Elefanten überrollt. Ab zum Doc und erst mal durchchecken lassen. Heraus kam ein Zwangsurlaub für den Rest der Woche.

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 Meine Begleiter und treue Freunde für die nächsten Tage

Donnerstag ,Freitag, Samstag, Sonntag

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Das war mein Motto. Aber es kam noch schlimmer, denn es raffte auch meine treusorgende Krankenschwester dahin mit den gleichen Sympthomen. Der Supergau….wer pflegt mich jetzt? Ok gemeinsam habe wir uns durch das Zeittunnel bis ans Ende der Woche geschleppt.

Immerhin mussten unsere beiden Fellnasen auch noch ausgeführt werden. Aber wir haben es bis hierhin gemeinsam geschafft. Uns gehätschelt, gepflegt, getröstet, aufgebaut, gestützt. Mit Sport war da natürlich nichts. Ich war froh das Allernötigste ohne Ausfälle erledigen zu können.

Die kommende Woche wird ebenfalls mit Null Kilometer abschließen. Bis dahin habe ich vom Doc absolutes Laufverbot. Aber danach gibt es wieder Hoffnung.

Mit (un)sportlichem Gruß

Euer Rheinhessenläufer

Und nochmal Regeneration…rumdümpeln…Vorbei

Schon wieder sind zwei Wochen vergangen. Der Januar ist zu Ende und damit beginnt jetzt wieder der Sportlerernst..wobei, hat der überhaupt aufgehört. Doch dazu später.

Erstmal den Blick auf die KW4

Die Woche war sportlich verdammt ruhig. Ohne besondere Lauflust dümmpelte ich so vor mich hin. Dann wurde durch ein Telefonat doch noch der Blutdruck in die Höhe getrieben, aber im positiven Sinne. Die Tochter rief am Freitagmorgen an und teilte mit, daß sie Oma und Opa übers Wochendende besucht mit ihrem ganzen Rudel. Ähhh verdammt Oma und Opa das sind ja wir/ich. Yes wau was eine Freude meine 3 Wochen alte Enkelin wieder zu sehen. So war ruckizucki Feierabend, die Bahn transportierte mich pünktlich nach Hause, aber die Tochter machte erst noch beim Uropa Boxenstop. Hmm wie schlage ich am besten die Zeit jetzt tot. Achja ich könnte laufen gehen. Prima Idee. Also zackpeng raus und es wurde ein ganz ruhiger Lauf.

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Link zum Lauf: https://www.strava.com/activities/244976915

Dann am Abend wurde endlich die Bude wieder voll mit Tochter, Schwiegersohn, Enkelin und Hund. Ach ist das schön. Leben in der Hütte 🙂 Es gab viel zu erzählen und Kind zu bestaunen. Am Samstag Morgen schickten meine Frau und ich Tochter mit Mann zum Shoppen. Wir erklärten uns natürlich aufopfernd bereit auf das Baby aufzupassen. Kaum war das junge Paar unterwegs, zack Kinderwagen aus dem Keller, die Kleine Amalia eingepackt uns los ging es zu unserem ersten Ausflug mit Kinderwagen seit 23 Jahren 😉

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 Stolze Oma. Ich hatte keine Chance mit dem Kinderwagen.

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Da ist doch tatsächlich was drinnen 🙂

Gegen Mittag fing es dann an zu schneien und im Nu war Alles gepudert. Das traf sich gut, denn am Abend wollten wir gemeinsam ins Nachbarort. Dort war “Weinbergsglühen” auf dem Berg. So liefen wir gegen Abend Alle gemeinsam (natürlich auch die Kleene) zum Fest. Der Weg war das letzte Stück mit Fackeln ausgeleuchtet, damit man sich ja nicht verläuft.

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Lecker Glühwein, Würstchen und andere Naschereien aus der Heimat

Es wurde ein toller Abend. Am Sonntag nach dem Frühstück kam dann schon wieder der Abschied, denn es wollten noch diverse Verwandte besucht werden von meiner Tochter.

Da war ich nun mit meinem Talent. Den ein oder anderen Glühwein noch zuviel im Körper von gestern. Mit dem Spruch “ich bin dann mal ein kleine Runde drehen” verabschiedete ich mich von meiner Frau. Ich musste den Restalkohol irgenwie loswerden. Kurz nachdem ich losgelaufen war begann es zu regnen. Mir doch egal und so lief und lief und lief ich. Upps so spät schon. Aus dem kurzen Ausflug wurden dann 23 nasse Kilometer. Aber der Kopf war frei 🙂

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Link zum Lauf: https://www.strava.com/activities/245967193

Heraus kam dann diese Wochenstatistik

KW4

 

 

 

Ziemlich dürftig aber immer Regenerationsmonat

Und da ist sie die KW5

Ja und die begann dann erstmal unangenehm. Nachdem ich jetzt für 45 Kilometer meine Alphawoolf Schuhe getragen habe stellte ich mit Erschrecken schon starke Abnutzungen an der Sohle fest. Das darf doch nicht sein, verdammt.

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Abnutzung nach 45 KM

So sehen meine Adidas nach 600 km nicht aus. Also mal eine nette Mail geschrieben an die Firma Woolf Sports. Das Problem erklärt und mit Bilder dokumentiert. Bekam dann auch promt Rückantwort. “Das darf so nicht sein mit der Sohle und wir schicken ihnen selbstverständlich einen Ersatzschuh” Prima das klappt ja schon mal Problemlos.

Am Dienstag dann nach einem ziemlich bescheidenen Arbeitstag schnürte ich dann mal die Adidas Boost an die Füsschen und drehte eine kleine Runde durchs Dorf. Nix Besonderes, halt einfach laufen und das dann auch nicht mal besonders lang. Einfach keinen Bock mehr gehabt.

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Link zum Lauf: https://www.strava.com/activities/247339125

Donnerstag war dann der nächste Lauftag. Prima Wetter dafür. Regen und Wind. Wenn ich dann erstmal draußen bin ist das Ding geritzt. Laufklamotten über und mit mürischem Gesicht raus. Nach dem ersten Kilometer fing dann der Spaß an. Der Natur trotzen kann schön sein. So wurden es dann doch fast 12 Kilometer für meinen durchweichten Körper 😉

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Der Versuch unter dem Regen durchzulaufen. Geht nicht 🙁

Link zum Lauf: https://www.strava.com/activities/247791057

Und schon ist Wochenende. Genügend Zeit im Hellen zu laufen. So auch am Samstag. Nachdem meine Ersatzschuhe am Freitag eingetroffen sind mussten diese heute gleich herhalten. In weiser Vorraussicht, daß es schmutzig werden würde. Der Regen der letzten Tage hat hier in Rheinhessen ganze Arbeit geleistet und die meisten Wege in eine Schlammwüste verwandelt. Aber auch das kann eine Herausforderung sein. Mit einer Route im Kopf die eigentlich nur befestigte Wege beinhaltet zog ich am Nachmittag los. Alles Prima, ist doch gar nicht so schlimm. Aber irgendwie verpasste ich einen Abzweig und dann kam der Schmotter. Die Alphawoolf wurden vom Umfang doppelt so groß und die Sohle nahm immer mehr zu an Stärke. Das war ein Laufen wie auf Eiern. Nach knapp 17 Kilometer war der Spuk dann vorbei.

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Link zum Lauf: https://www.strava.com/activities/248499453

Heute Sonntag bin ich ab Mittag alleine. Die bessere Hälfte geht auf Fastnachtssitzung. Da ich mit Fasching nichts am Hut habe, bin ich froh nicht mit zu müssen. Die Frau geht mit ihrer Schwester und einigen anderen die Sau raus lassen. Sei ihr gegönnt..Bussi. Hmm was mach ich nur? Ich könnte doch mal, ja mit den Hunden habe ich schon eine große Runde gedreht. Na klar, komm Laufschuhe an und eine klitzekleine 😉 Runde. Bei uns hatte es die Nacht geschneit. Allerdings taute es schon wieder wie verrückt und so zog ich es vor, heute mal die Wasserdichten Brooks auszuführen. Ihr kennt das ja mittlerweile bei mir. Aus kurz wird dann, ach da kannst du noch mal gugge und da warst du auch schon lange nicht mehr. So wurde es Kilometer um Kilometer. Ein Blick auf die Uhr, 20 Kilometer. Ähh echt. Gar nix gemerkt. So beschloß ich einfach den Rest bis zum Halbmarathon voll zu machen. Passt schon. Dreckig war ich dann auch wieder bis in den Nacken. Aber ohne wäre es nur halb so schön. Ein paar Bilder hab ich auch gemacht.

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Link zum Lauf: https://www.strava.com/activities/249071085

So sieht dann die Wochenstatistik aus.

KW5

Jetzt ist der Regenerationsmonat Januar vorbei. Nun werden die Umfänge wieder langsam gesteigert um an die alte Perfomance von 2014 anzuknüpfen. Es stehen dieses Jahr ja einige Herausforderungen an. Die laufen sich nicht von Alleine.

Monat Januar

Januar: 12xLaufen / 167 KM / 15:26 Stunden / Pace: 5:33 / Höhenmeter: 15559

Das wars dann mal wieder mit lesen in meinem Blog. Schön daß du da warst und auch hoffentlich wiederkommst.

Mit sportlichem Gruß

Euer Rheinhessenläufer

Regeneration…Regeneration…upps Wettkampf

Es wird Zeit mal einen sportlichen Blick auf die vergangene Woche KW 3 zu werfen.

Noch mal zu Erinnerung. Januar ist bei mir der Rgenerationsmonat. Danach heißt es wieder 11 Monate im Saft stehen und Gas geben. Aus diesem Grund Laufe ich zwar aber genau so wie ich Spaß habe. Doch vergangene Woche brachte ein Blick auf meinen Kalender mich jäh zurück in die Läuferwelt. Sehe ich richtig, da steht ein 10km Wettkampf drinnen für den Samstag. Verdammt. Kann ich überhaupt noch schnell laufen? Ok das muss ich mal austesten. So zog ich am Dienstag hinaus um ein wenig Tempotraining zu machen. Heraus gekommen ist ein etwas schnellerer Lauf. Naja berauschend ist das Ergebnis nicht. Da macht sich das fehlende Intervall- und Tempotraining verdammt bemerkbar.

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Link zur Einheit: https://www.strava.com/activities/240590407

Aufgrund dieses Ergebnisses war für mich klar. Wettkampf ja, aber ich lasse es ruhig angehen. Nix mit Bestzeit und Laufen auf der letzten Rille. So ließ ich auch noch das Donnerstagstraining ausfallen, weil keine Lust und das Wetter sowieso und dunkel ist es auch. Ochnöööö.

Dann hatte ich wie in dem vorherigen Blogbeitrag beschrieben, Zuwachs bekommen im Laufschuhregal (Der Platz wird langsam eng)

So kam der Wettkampftag Samstag und ich beschloss die neuen Treter beim Lauf einzuweihen. Da ich eh locker laufen wollte, sollte das kein Problem sein.

Samstag Mittag reiste ich dann mit der Frau nach Rüsselsheim der Opelstadt zum Lindenseelauf. Eine Stunde vor dem Start war diesemal schon Parkplatznot in der Umgebung. Ich ahnte ein großes Starterfeld. In einer Seitenstraße dann doch noch eine Lücke zum Parken gefunden und ab in die Sporthalle zum Unterlagen abholen. Wau..verdammt ist das voll hier.

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 Was ein Gefummel

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Rumalbern mit der besseren Hälfte

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Da wären sie dann am Fuß die neuen Treter von Alphawoolf

VLUU L100, M100  / Samsung L100, M100

Ähh wo ist nochmal der Start

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Aha hier muss es sein.

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Frisur sitzt. Es kann losgehen.

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Hoffentlich kann ich die Alle hinter mir lassen.

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Gelangweilter Fan. Wo bleibt der denn. Start war doch schon.

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Na endlich. Nr. 251 da ist er ja.

Am Start gab es dann ein Riesengedränge. Der Startschuß fiel und wie bei jedem Rennen, schießen die Alle nach vorne als wäre eine Horde Stiere hinter her. Da ich mittendrin war, bestand der erste Kilometer daraus Haken zu schlagen wie ein Hase, um an den ganzen langsameren Läufern vorbeizukommen. Jedesmal das Gleiche. Egal auch so macht es Spaß. Ab Kilometer Zwei mal etwas Luft und mal ein Blick auf die Uhr geworfen. Upps 4:30 Pace. Ach und neue Schuhe habe ja auch an. Was sagen denn die Füße. Ja die sagen doch zu mir, “Alles Super und ist das Alles was du drauf hast”. Mal im Ernst, die Alphawoolf sind klasse. Die Strecke ging durch den Wald auf teilweise aufgeweichten Wegen. Der Schuh bot mir in Allen Lagen perfekten Gripp. Hätte ich so nicht erwartet. So musste ich im Kopf meinen Plan umbauen, denn wenn die Füße wollen und der Rest des Körpers auch will, dann lassen wir mal das Tempo. Gesagt getan und ich fing ab Kilometer 5 an einzusammeln. Wie im Formel Eins. Windschatten ransaugen, rechts raus, Gas und vorbei. So kam es wieder mal, daß ich auf einen Teilnehmer auflief dessen Atmung schon von weitem zu hören war. Sollte kein Problem für mich sein. Auf dem Shirt stand irgendwas von Triathlon Gedöns drauf. Bewährte Taktik, ransaugen rechts raus, vorbei, aber was ist das jetzt? Der Kollege wollte sich nicht so leicht geschlagen geben und zog mit. Ich schaute zu ihm herüber. Er schweratmend, verbissen. Ok ich lief dann so ca. 50 Meter neben ihm her und lächelte ihn dann an und sagte zu ihm: “Sorry aber vergiss es” Legte eine Schippe drauf aufs Tempo und war vorbei. Hinter mir vernahm ich dann noch ein Grunzen und weg war ich. Manchmal muss sogar der Rheinhessenläufer sich geschlagen geben. Bei Kilometer 8 tapste links an mir vorbei eine kleine zierliche Maus. Vorfußtänzelnd zog sie locker von Dannen ohne daß ich nur den Hauch einer Chance hatte. Respekt Kleine. Und irgenwann näherte sich dann das Ziel. Kilometer 9 und vor mir noch Zwei Läufer. Von hinten schätzte ich diese auf meine Altersklasse. Kopf an Füße:”Geht bei euch noch was?” Füße an Kopf:”Klar,gib Gas Alder die schaffen wir” So kams dann. Arschbacken zusammen und tatsächlich die Beiden noch geschnappt. Der letzte Kilometer war dann auch mein schnellster mit 4:17. So flog ich dann förmlich durchs Ziel.

VLUU L100, M100  / Samsung L100, M100

Zieleinlauf mit den Opfern im Schlepptau

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Smalltalk mit Katrin Schäfer von “beVegt”nach Zieleinlauf

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Endlich kam auch die Frau zum Zuge 🙂 Umarmung

VLUU L100, M100  / Samsung L100, M100

Warmer Tee gegen die Kälte und Diskussion über das Ergebniss.

Dafür daß ich komplett ohne großes Training aus der Regeneration heraus mit neuen Schuhen gelaufen bin, erstaunt mich das Endergebniss doch .

Zeit offiziell:44:25 / Pace: 4:25

AK50 Platz 17 von 43 / Gesamt 84 von 366

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Link zum Lauf: https://www.strava.com/activities/242230239

Wie heißt es immer so schön. Nach einem Wettkampf soll man am nächsten Tag die Beine ausschütteln. Sonntag strahlend blauer Himmel, Null Grad. Nix wie raus. Vom Rumsitzen sterben die Leut. So wurde es eine enstpannte Runde durch Rheinhessen.

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Link zum Lauf: https://www.strava.com/activities/242636488

Am Abend gab es dann noch lecker Käsefondue mit der Familie als krönenden Wochenabschluss.

Ich hatte dann doch tatsächlich diese Woche unter Lachen und Scherzen 37 Kilometer zusammengelaufen. Noch Zwei Wochen rumdümpeln und dann beginnt wieder der Läuferernst.

Dank nochmal an mein Rheinhessenläufer Team Frau und Schwägerin fürs anfeuern, begleiten und die tollen Fotos.

Vielen Dank fürs Lesen.

Euer Rheinhessenläufer

Neues Pferd im Stall

Wir Läufer sind ja schon ein komisches Volk in Bezug auf Schuhe. Ich schließe mich da nicht aus. Ich habe immer das Gefühl nicht genug davon zu haben. Da gibts doch genau für diesen Streckenabschnitt den absolut passenden Schuh. Hmmm und genau den habe ich nicht. Da brummt man durch das Netz hoch und runter wenn man wie ich wieder mal einen Gedankenblitz hat. Doch seht selbst was dabei herauskommt.

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Dies ist der erste Schuh für mich von dieser Marke. Modell Omega LT 1.0

Bis jetzt konnte ich im Netz nur positives lesen über die Marke und dieses Modell. Zur Zeit sind im Shop Winterpreise was bedeutet, dass es diesen Schuh für sage und schreibe 55€ gibt.

Der erste Eindruck beim Reinschluppen. Wohlfühlkarakter 🙂 Ich werde hier im Blog berichten wie es um diesen Schuh bestellt ist. Jetzt wartet der Alphawoolf auf seinen ersten Freigang.

Mit sportlichem Gruß

Euer Rheinhessenläufer

Versprochener Videobeitrag vom Neujahrs-Traillauf

Was lange dauert wird endlich gut….oder auch nicht 🙁

Hier kommt der im letzten Blogeintrag versprochene Videobeitrag. Das ganze steht auf wackeligen Beinen (Sprichwörtlich). Die Qualität und Schnittwahl ist auf jeden Fall verbesserungswürdig. Gedreht wurde der Clip mit dem Smartphone. Mittlerweile bin ich im Besitz einer Actioncam, von der ich mir bessere Qualität verspreche. Klein und dadurch einfaches Handling. Ebenfalls benötige ich noch jede Menge Einarbeitungszeit in das komplexe Videoschnittprogramm. Einstellungen ohne Ende…tsssss

Hier der Link zum Video.

http://youtu.be/-QOYtrzvSgM

Ich hoffe es war einigermaßen unterhaltsam. Das nächste wird besser, versprochen 🙂

Mit sportlichem Gruß

Euer Rheinhessenläufer

Planlos…Vorfreude…Endlich…Jippie

Der Ein oder Andere wird sich wundern so wenig von mir zu lesen. Ich habe für mich beschlossen den Januar als Regnerationsmonat von 2014 zu sehen. Aus diesem Grund laufe ich im Moment auch Planlos aber nicht Ziellos durch die Gegend.

Ich erstellte in dieser Woche alle meine Trainingspläne für die Saison 2015. Dies gilt dann für die 2 Ultras und die 2 Marathons. Diese 4 Läufe sind meine Hauptläufe und den ganzen Rest integriere ich nach Bedarf in die Trainingspläne.

Das Neue Jahr begann ich dann gleich am Neujahrstag mit einem wunderschönen Traillauf bei trockenem Wetter. Wie ich in der G+ Com erwähnt habe, drehte ich bei diesem Lauf einige Videoszenen statt Bilder. Angedacht war ein kleines Filmchen hier im Blog einzubauen. Allerdings ist die Videobearbeitung für mich völliges Neuland und bedarf doch einiger Einarbeitungszeit, bis es ein vernünftiges Ergebnis gibt. Aus diesem Grund kann ich den Film noch nicht zur Verfügung stellen, hole es aber nach. So gibt es dann nur die nackten Zahlen des Laufes vom 1.1.2015

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Sonntag 4.1. geniales Laufwetter. So fuhr ich mit meiner Frau nach Alzey um von dort aus nach Hause zu laufen. Während die bessere Hälfte mit den beiden Fellnasen loszog, begann ich ebenfalls mich langsam zu bewegen. Die Sonne schien zwar, aber es war trotzdem wegen dem scharfen Wind sehr kalt. Das Streckenprofil zeigt aber gleich zu Anfang ein schönen Anstieg und so war ich schnell auf Betriebstemperatur.

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Oben angekommen hatte ich einen wunderbaren Blick über Alzey. Im Hintergrund der Wartbergturm.

Der Zustand der Wege hatte heute von Allem etwas. Spiegelglatt weil gefroren, angetaut und daher einfach Matsch, komlett ohne Schnee und Eis bedeutete durchweichte Erde oder einfach nur Sauerei.

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Aufpassen musste ich beim Laufen, aber so wurde es auch nicht langweilig.

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Immer wieder schöne Blicke über meine Heimat des Rheinhessenläufers.

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Windräder in allen Himmelsrichtungen.

Der Rest des Weges führte mich dann auf der Strecke des Com Geburtstagslaufes wieder zurück nach Armsheim.

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Das war dann der Sonntagslauf und Abschluss der Woche.

Die Neue Woche stand dann unter einem ganz anderen Motto. Vorfreude.

Wie Ihr euch erinnert steht die Geburt meiner Enkelin kurz bevor. Das kann jetzt jeden Tag passieren und meine Vorfreude ist riesig. Warten kann so lang sein. Am Mittwoch 5.1. kam dann meine Tochter ins Krankenhaus. Die Kleine deutete an, daß es bald soweit ist. Allerdings verging der Mittwoch ohne weiteres Ereigniss. Am Donnerstag begann ich schon auf der Arbeit Kreise zu drehen, denn die Tochter bekam stärkere Wehen. Zum Feierabend dann immer noch nichts und so beschloss ich, um nicht komplett durchzudrehen, noch eine Runde zu drehen. So war es dann auch. Telefon eingepackt, Schuhe an und raus.

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So sieht dann mein letzter verzweifelter Lauf als Nichtopa aus. Neblig wie verrückt war es aber die Augen sind noch gut 🙂

Nach meiner Rückkehr ein fragender Blick zu meiner Frau aber sie schüttelte den Kopf. Aber dann kam sie die erlösende freudige Nachricht.

3340 Gramm / 53 cm meine Enkelin Amalia hat das Licht der Welt erblickt.

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Erstes Foto.Schreien geht schon mal 🙂

Jetzt knallten erst mal die Sektkorken und Oma und Opa freuten und lachten den ganzen Abend zusammen.

Wir wollten natürlich so schnell wie möglich den Nachwuchs knuddeln und so reisten wir am Freitag direkt nach meinem Arbeitsende die 300km nach Thüringen. Das erste Mal, wo wir keinen Stau hatten auf dieser Strecke und so waren wir nach 2,5 Stunden an Ort und Stelle bereit zum Dauerknuddeln. Gesagt getan…auf gehts

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Da habe ich ganz rote Ohren vor Aufregung 😉

Es gab natürlich unheimlich viel zu quatschen und zu quatschen und zu quatschen. Die kurze Nacht war geprägt war von summenden Ziegeln und nachaktiven Fellnasen. Es war der Sturm der über Deutschland tobbte. Dieser brachte unsere Hunde total aus dem Rythmus.

Wenn ich dann schon mal wieder in dem schönen Thüringen bin muss ich natürlich auch mal wieder einen Lauf machen. So machte ich mich trotz des starken Windes auf eine Runde.

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Das war dann der Sturmlauf.

Wie der Rest des Wochenendes ablief könnt ihr euch ja vorstellen. Da stand natürlich der kleine Erdenbürger im Mittelpunkt. Aber auch Tochter und Schwiegersohn wurden bedacht 🙂

Das war dann schon mal wieder ein Rückblick auf die ersten zwei Wochen des Jahres 2015.

Ich danke euch fürs Lesen meines Blogs und freue mich wenn Ihr wieder kommt.

Mit sportlichem Gruß

Euer Rheinhessenläufer.

Das Ende…Rückblick…Danke…Ausblick

So wie in den meisten Läufer Blogs gibts es auch bei mir ein Jahresrückblick. Das ist natürlich auch für mich selbst sehr intressant, weil man sich so richtig mal mit der Statistik beschäftigt. Doch bevor es mit dem ganzen Zahlensalat losgeht schauen wir nochmal auf die KW 52 und die Weihnachtswoche die auch gleichzeitig die wichtige Relegationswoche der Google+/Running Com im Kilometerspiel (www.kmspiel.de) ist. Die Gruppe welche in ihrer Liga die meisten Kilometer zusammenläuft in dieser Woche hat die Möglichkeit aufzusteigen. Das ließ sich unsre Com natürlich nicht zweimal sagen und so legten wir los.

Montag der Tag nach dem Ultra. Urlaub und einfach mal die Seele baumeln lassen. Die Knochen durchzählen. Alle da und auch an der richtigen Stelle. Mir ging es gut. Dem Magen und dem Rest auch. Leichten Muskelkater in den Oberschenkeln und den Waden. Nix Wildes und so war für mich klar, am Dienstag gehts auf die Piste. Meine Bewegung an diesem Tag lag darin eine große ausgedehnte Tour mit den beiden Fellnasen zu machen. Diese freuten sich über so viel Zeit mit Herrchen.

Dienstag vorsichtiges Austesten des Bewegungsapperates. Am Anfang noch etwas unrund aber dann immer besser.So wurde es ein schöner Regenerationslauf. Vor allen Dingen genoss ich es mal unter der Woche im Hellen zu Laufen. Für was Urlaub gut ist.

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 10,5 km in einer Pace von 6:01

Link zum Training: http://user.runalyze.de/shared/ajkt

Mittwoch Heiligabend und bei uns völlig entspannt. Alle Einkäufe schon Tage vorher erledigt. So konnte meine Frau und mich nichts aus der Ruhe bringen. Das einzig Nervenaufreibende ist dieses ewige Warten bis unsere Enkelin endlich auf die Welt kommt. Aber die Natur lässt sich da trotz Termin nicht ins Handwerk pfuschen. Für den Abend war dann ein ausgedehntes Raclette geplant. Viel Zeit zum quatschen. Leider ohne Tochter und Schwiegersohn.

Weihnachtsessen

 Für zwei Leute ist das reichlich. Fleisch fehlt noch.

Donnerstag zum Mittag bei den Schwiegereltern eingeladen. Wie immer super lecker und sehr reichlich. Nach gefühlt stundenlangem Sitzen ging es am Nachmittag wieder nach Hause. Dort dann direkt ohne zu fragen in die Laufklamotten und mit tonnenschwerem Magen und erhöhtem Puls durch die Prärie gewankt.

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15,26 km mit einer Pace von 5:43

Link zum Training: http://user.runalyze.de/shared/ak3h

Freitag ganz geruhsam mit der zweiten Hälfte der Familie verbracht.

Samstag Nachts hatte es angefangen zu schneien. So war für mich Morgens nach einem Blick aus dem Fenster klar. Laufen muss ich heute. Gesagt getan und bei windigen -4 Grad mit Schnefall zog es mich raus. Ich hatte meinen neuen Trailschuhe Adidas Kanadian TR6 an den Füßen und hoffte auf guten Gripp. Zuerst sollte es über den Hausberg gehen.

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Da oben ist der Geiersberg. Aufi gehts..

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Die Adidas fräsen sich durch den Schnee.

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Oben. Horchposten Armsheim 😉

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Schneegestöber mit wenig Fernsicht.

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Windräder in den Wolken

Es war ein wunderschöner aber doch anstrengender Lauf durch tiefen Schnee und Schnematsch. Die neuen Schuhe haben mich nicht im Stich gelassen und bieten ordentlich Gripp.

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20,81 km mit einer Pace von 5:54 und 222 Höhenmeter

Link zum Training: http://user.runalyze.de/shared/akxt

Soweit so gut auch mit dem Kilometer sammeln für unser Kmspiel von oben. Unsere Com ist in dieser Woche mit 53 aktiven Läufern 2295 km gelaufen. Somit sind wir von der 6. Liga in die 4. Liga auf den ersten Platz aufgestiegen. Grandios was wir hier gemeinsam geleistet haben. Alles in Grund und Boden gelaufen.

So jetzt nochmal zu den Zahlen.

Statistik_Dezember

12 x Laufen mit 195,5 km im Dezember

Das ergibt dann rückblickend diese Jahreslaufleistung.

Statistik_2014

Gesamtlaufleistung in 2014

170 x Laufen mit 2593 km und 19133 Höhenmeter

Macht in der Summe 10 Tage und 6 Stunden Laufen auf den eigenen Beinen.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wobei ich ja immer noch ein kleines Licht gegen den ein oder anderen bin. Allerdings als voll berufstätiger, verheirateter und Besitzer von 2 Hunden Freizeitläufer nicht zu verachten. Ja dann möchte ich mich auch für die 10 Tage entgangene gemeinsame Zeit bei meiner Frau entschuldigen. Sie stand immer hinter mir und hat mich unterstützt. Das ist nicht selbstverständlich. Danke hierfür und leider wird es für 2015 nicht besser werden. Dafür ist die Holde ja auch offiziell in meinem Laufteam aufgenommen.

Team_shirt

Meine bessere Hälfte 🙂

Noch einen kurzen Blick auf die Wettkämpfe. So waren es nur 9 Stück an der Zahl. Mein Hauptaugenmerk lag dabei auf meinem ertsen Marathon im Oktober. Ja und dann kam kurzfristig noch mein erster offizieller Ultra dazu. Alle Wettkämpfe wurden gefinisht. Aufgeben gab es nicht und so soll es auch 2015 bleiben.

  • 2014.12.20 Mainzer Maaraue Ultra Marathon 45 km/167 HM = 4:18:37
  • 2014.11.22 Lindenseelauf Rüsselsheim 15 km/70 Höhenmeter = 1:10:34
  • 2014.10.12 Schwarzwaldmarathon Marathon/567 Höhenmeter = 3:42:26
  • 2014.10.03 Ingelheimer Polderlauf 10 km = 44:10
  • 2014.09.07 Windesheimer Weinlauf 10 km/246 Höhenmeter = 46:43
  • 2014.08.09 Residenzfestlauf Kirchheim Bolanden 10 km = 48:10
  • 2014.06.14 Draisinenlauf Meisenheim 10 km = 46:35
  • 2014.05.17 Selztal”Von Quelle zur Mündung” Ultralauf 58,58 km = 6:42:48
  • 2014.05.11 Gutenberg Halbmarathon HM = 1:37:53
  • 2014.04.26 Polderlauf Laubenheim 10 km = 46:41

Im Jahr 2014 gab es geniale Treffen mit der G+/Running Community. Da wurden aus virtuellen Bekanntschaften echte Freunde. Dafür möchte ich mich auch nochmal bedanken. So eine klasse Truppe bei der Ederseeumrundung im Januar, Spendenlauf am Edersee, Com Geburtstagslauf und die kleinen Treffen zwischendurch.

Ja was hat der Rheinhessenläufer so vor in 2015. Mein Trend geht in Richtung lange Läufe und Ultra. Dies ist ein Ausblick auf die Hauptläufe.

  • 2015.12… Mainzer Mainspitz Ultra Marathon 11Sunden+11Minuten
  • 2015.10.11 Schwarzwaldmarathon Marathon / 570 Höhenmeter
  • 2015.09.20 Seenlandmarathon Brombachsee  Marathon/420 Höhenmeter
  • 2015.07.18 Night52 Bretten Ultralauf 52 km/900 Höhenmeter
  • 2015.04.25 Harzquerung Ultralauf 51 km/1100 Höhenmeter
  • 2015.04.12 Zwei Seen Panorama Erlebnislauf 32km/345 Höhenmeter

Wau doch so langegeworden. Ich hätte noch so viel zu schreiben. Belasse es aber mal dabei. In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund und wir lesen uns im 2015 wieder.

Euer Rheinhessenläufer

Lustlos..Ruhe vor dem Sturm..Erster offizieller Ultra..beinahe Fiasko

Es ist wieder mal soweit. 2 Wochen sind vorbei ohne meinen Blog. Da in der KW 50 echt nicht Besonderes passiert ist packe ich das jetzt hier zusammen.

Die letzten Wochen sind bei uns in der Firma immer sehr arbeitsintensiv. Da wird sich für den Jahresumsatz nochmal so richtig ins Zeug gelegt. Dementsprechend bin ich hochmotiviert nach Feierabend noch meine Runden zu drehen. Werfen wir jetzt mal einen Blick auf die KW50.

Was für ein Wetter. Immer Regen, Wind und immer Dunkel wenn ich nach Hause kam. Verdammt ich müsste doch, weil Ultra ansteht. So dauerte es doch bis Mittwoch als ich mich endlich aufraffte. Ok dann aber gleich richtig mit einem 10km Tempodauerlauf.

Lauf_2014_12_10

 10 km in einer Pace von 4:52 und einer HF von 77%

Zufrieden kehrte ich in meinen Heimathafen zurück. Donnerstag und Freitag passierte nichts sportliches, zudem dazwischen noch der obligatorische Weihnachtsmarkbesuch mit meinem Freund anstand. Ein Schelm wer dabei böses denkt 😉

Aber Samstag zog es mich wieder auf die Piste. Bei bescheidenem Wetter kreiste ich durchs Dorf.

Lauf_2014_12_13

16,1 km in einer Pace von 5:41 und einer HF von 75%

Ok es war kein Langer Lauf wie ich eigentlich machen müsste. Aber immerhin. Ach und der Postbote hatte auch noch ein Herz für den Rheinhessenläufer und brachte das hier.

Neue_Treter

Adidas Kanadian TR

So sehen die neuen Treter aus, die mich 2015 auf meinem Ultra “Harzquerung” begleiten sollen.

Am Abend gings es dann nochmal mit der Besseren Hälfte nach Mainz auf den Weihnachtsmarkt. Die Frau soll ja nicht zu kurz kommen.

Weihnachtsmarkt

Schee wars. Mehr sag ich nicht 😉

Noch einen Blick auf die dürftige Kilometerleistung der KW 50

KW50_Statistik

26,2 km 🙁 

Ohje wo soll das hinführen wo doch in einer Woche der MMM Ultra ansteht.

KW 51 steht an und somit auch der nächste Wettkampf.

DUV Eintrag

Eintrag aus dem DUV Kalender

Das kann ja heiter werden. So wurde es Donnerstag bis ich wieder in die Pötte kam.Dafür genehmigte ich mir dann einen etwas längeren Tempodauerlauf.

Lauf_2014_12_18

14,9 km in einer Pace von 5:11 und einer HF von 74%

Weils so schön war und das Gewissen beruhigt dann am Freitag gleich nochmal.

Lauf_2014_12_19

11,2 km in einer Pace von 5:56 und einer HF von 70%

So fertig. Was jetzt nicht drin ist bringt eh nichts mehr. So beschloss ich den Samstag als Ruhetag vor dem großen Ereigniss. Ja und dann fing das Unheil an. Gegen Nachmittag stülpte sich dann der Magen nach außen und ich kam einige Zeit nicht vom Topf runter. Verdammt was ist das denn jetzt. Das brauche ich einen Tag vor meinem Ultra wie ein Loch im Kopf. Hausmittelchen waren angesagt und es wurde etwas besser. Aber es grummelte immer noch heftig im Bauch wie vor einem Vulkanausbruch. Am Abend ging es früh ins Bett um den Körper nicht noch unnötig zu stressen.

Sonntag ist Ultratag. Um 6 Uhr holte mich der Wecker aus einer unruhigen Nacht. Verschlafen und mit ungutem Gefühl saß ich mit meiner Frau beim Frühstück. Standard vor einem Wettkampf ist das hier.

Frühstück

Mal sehen ob es hilft. Ok kurz nach dem Frühstück entsorgte ich meinen Mageninhalt wieder. Frust und Angst machte sich bei mir breit. Wie soll ich 45 km durchstehen ohne ordentliche Grundlage. Panik..noch mehr Unruhe. Auf dieses Event hatte ich mich so gefreut und jetzt das. Kneifen gibts nicht. So machten wir uns auf die 30 Minütige Autofahrt und waren dann eine Stunde vorm Start vor Ort. Genug Zeit um die Unterlagen zu holen und den ein oder anderen Plausch.

Start_Arschkalt

Mimimi ist das A…kalt hier

Es herrschte buntes Treiben hier beim 10 Mainzer Maaraue Ultra Marathon. Ja sogar beim Jubileumslauf durfte ich endlich das erste Mal dabei sein. Es handelt sich um einen Einladungslauf mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 100.

Start_Briefing1

Briefing vom Organisator Sascha (Mitte)

VLUU L100, M100  / Samsung L100, M100

Auch der Rheinhessenläufer hört intressiert zu beim Briefing. Da es sich um eine nicht abgesperrte Laufstrecke handelt mussten noch ein paar Spielregeln abgeklärt werden. Ihr fragt euch sicherlich was zu diesem Zeitpunkt der Magen macht. Ich sage nur die Ruhe vor dem Sturm 🙁

Luftaufnahme

Blick von oben auf die Laufstrecke (Rot) 5 Runden zu erlaufen.

VLUU L100, M100  / Samsung L100, M100

Endlich:Start. Ich bin der Mann mit der 79

Los ging es und ich hoffte, dass die abfallende Anspannung auch meine Magenprobleme löst. Mein Ziel war es mit einer Pace von 5:20 zu laufen und somit bei 4 Stunden zu finishen. Am Anfang war noch Gedränge und es war langsamer.

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Der Mann in Schwarz. Wer ist den da so dicht hinter mir..nana 😉

Das mit dem Gedränge sollte sich nach ein paar Kilometer auch erledigen. Endlich hatte ich Platz und ich konnte meine Zielpace laufen. Immer mit einem Ohr am Magen. Noch gehts. Na also. Die erste Runde verlief ohne Probleme. Mit einer Durchschnittspace von 5:21 im Plan. Es waren insgesamt 5 Runden a`9 km zu laufen. Runde 2 jawoll.

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In Runde 2 alles im Lot

Voller Zuversicht schrubbte ich die Kilometer. Aber dann bei km 13. Der Magen. Schei… Ich wußte ,dass auf der Mainzer Seite eine öffentlich Toilette ist. Also Arschbacken zusammen und weiter. Rauf auf die Theodor Heus Brücke…rüber und auf der anderen Seite Treppen runter (ja die hatte der Veranstalter netterweise auch noch eingebaut) Noch 400 Meter bis zum Lokus. Hoffentlich ist frei…Speed. Ja frei und die Erlösung. Mit beschlagener Brille raus dem Bunker und erst mal 10 Meter Blindflug bis die Sicht wieder frei war. Das ganze war bei Kilometer 15. Hier musste ich laut Plan mein erstes Gel einnehmen. Ich wartete noch einen km und dann Zack drin wars das Gel. Nochmal mit Iso nachspülen und mit vollgetanktem Motor weiter.Bis Kilometer 20 ginge super mit genau 5:20 Pace. Dann plötzlich wieder Grummeln. Oh nein. Kurz abgestoppt. Wo kann ich hier am Rheinufer ungesehen….Mist hier nicht. Also weiter. Wisst ihr wie schwer das ist die Kontrolle zu behalten und noch dabei zu Laufen. Ich wünsche es niemand. Nach einem Km hatte ich ein Plätzchen gefunden. Taschentücher schleppte ich zu Genüge mit und war froh darüber. Dann raus aus dem Gebüsch…ungläubige Gesichter der Sonntäglichen Spaziergänger…mir egal, was muss das muss. Und weg war ich. Ab hier war mir klar, dass ich meinen Verpflegungsplan über Bord werfen musste. Keine Gels und kein Iso mehr. Das bedeutet neuen Schlachtplan im Kopf. Wie komme ich bei einem Wettkampf über diese Distanz ohne komplett einzubrechen. Das bedeutet nur Eins. Runter mit der Geschwindigkeit und auf Ankommen laufen. Verdammt, so hatte ich mir meinen ersten Ultra nicht vorgestellt.

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Runde 3 mit hoffentlich jetzt leerem Magen. Verfolger im Nacken.

Ich schraubte die Pace runter bis auf 5:30 und dabei beließ ich es dann. Je weiter ich kam um so mehr machte ich mir Gedanken wann denn heute der Mann mit dem Hammer kommt. Ich hörte in mich hinein. Magen: Geht so. Beine: werden schwerer aber gut. Füße: Perfekt. In diesem Moment liebte ich wieder meine Adidas Boost. Die nehmen einen Teil der Arbeit ab mit ihrer genialen Sohlentechnologie. Danke Adidas dafür. Jetzt wurde die Strecke immer voller von Sonntagsausflüglern. Manche hatte kein Verständnis für einen im Wettkampf Laufenden und machte trotz Warnung keinen Platz. Leute Leute euch Schnecken gehört die Welt nicht Alleine. Und nehmt Eure Hunde an die kurze Leine und nicht qüer über den Weg gespannt. Da muss ich drüberspringen und werde noch angemault. Hattet Glück, dass ich keine Zeit hatte um euch mal anständig zu belehren.

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Mitten in Runde 4

Die Runde 4 hatte ich mir als die mental schwierigste vorgestellt. Und genau so war es auch. Kurzer Smalltalk mit meiner besseren Hälfte und Schwägerin. (Danke für die Fotos)

Ja und meine Zwei Hunde freuten sich auch den Chef mal kurz zu beschnuffeln. Nach ein paar aufbauenden Worten ging es weiter. Ich merkte wie der Akku immer leerer wurde und die Pace absank. Verdammt, jetzt nicht schlapp machen. Die magische 4 Runde schaffte ich mit 5:42iger Pace. Auf zur letzten. Was eine Qual. Ich will trinken und darf nicht. Ich brauche dringen Kohlenhydrate und den ganzen Rest. Aber ich durfte nicht.

Auf zur 5ten und letzten Runde. Ja wer steht denn auf der Brücke zum Anfeuern.

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Meine Frau treibt mich an. Rennt hinter mir her.

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Verdammt. Sie ist immer noch hinter mir her.

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Gas geben. Na also geht doch. Zurück bleibt mein treuer Fan.

So quälte ich mich über die Strecke und es kam was kommen musste. Boxenstopp Nummer drei bei Kilometer 37. Jetzt langts aber. Ich war stinksauer. Mittlerweile hatte ich ja schon Erfahrung. Kennt ihr das wenn ihr am Anschlag lauft und auf der Uhr steht eine Pace von lächerlichen 6:00. Das ist frustrierend wenn der Körper nicht mehr hergibt. Ok dei letzten zwei Kilometer noch mal Alles gegeben mit 5:50. Wahnsinn gleich habe ich es echt geschafft. Mit 0,2 Liter Isogetränk, einem Gel und Alles wieder entsorgt. Da stehen tatsächlich gleich 45 Kilometer auf der Uhr. Ich bekomme Gänshaut. Die Gefühle überwältigen mich. Habe Tränen in den Augen. Kurze Hochrechnung. Die Marathonstrecke immer noch mit ganz knapp über 4 Stunden. Gar nicht so übel für so einen alten Sack 😉

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Da komme ich mit Tränen hinter Brille. Aufrecht und stolz !!!

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Yeah der Rheinhessenläufer hat seinen ersten offiziellen Ultra gefinisht.

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Egal jetzt trinken sonst kipp ich aus den Latschen.

Man sieht an der Flasche wieviel ich während des Laufes getrunken habe. Jetzt bin ich da und ein Ultra.

Lauf_2014_12_21

45 Kilometer in einer Pace von 5:44 und einer HF von 75%

Auf diesem Wege möchte ich mich bei Allen bedanken die an mich geglaubt haben. Besonderen Dank wieder mal an meine Frau, die den ganzen Quatsch ihres Mannes mit macht und mitleidet und sich mitfreut. Danke an meine Schwägerin für die tollen Bilder. Für das nächste Event bist du schon gebucht 😉

Nochmal Danke an die großartige GooglePlus Running Community. Eure Tips und aufbauende Worte helfen ebenso in den schwierigen Phasen eines Rennens.

KW51_Statistik

71,2 Wochenkilometer in der KW51

Heute am Montag rückblickend kann ich sagen. Ich habe das Beste unter diesen Umständen rausgeholt. Aufgeben war für mich nie eine Option. Lieber wäre ich mit runtergelassener Hose weitergelaufen. Ok das will keiner sehen. Was ich damit sagen will. 50% des Rennens werden im Kopf entschieden. Du musst ein Kämpfer sein, dir im Rennen wenn es nicht so läuft neue Ziele definieren. So kann du das schaffen. Mir geht es prima. Leichter Muskelkater in Oberschenkel und Wade. Morgen gehts dann wieder auf die Piste die Beine ausschütteln.

In diesem Sinne, Danke für das Lesen vom langen Blog.

Mit sportlichem Gruss Euer Rheinhessenläufer

 

 

 

Laufen ist ein Lebensgefühl

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