Adresse neuer Blog

Liebe Leser,

ich habe zur Zeit etwas Stress mit meinem Blog Hoster. Wie ihr bemerkt habt, sind nach einem Hacker Angriff alle Bilder von älteren Beiträgen gelöscht. Ob sich diese wieder herstellen lassen ist gerade in Prüfung. Deshalb findet ihr alle neuen Beiträge ab dem 1.12.2016 unter folgender Adresse.

http://rheinhessenlaeufer.blogspot.com/

Ich hoffe ihr bleibt mir auch unter der neuen Adresse treu.

Der Rheinhessenläufer

32ter Brotpfenniglauf und Advents Benefizlauf Flonheim…53 Kilometer für einen guten Zweck…Teil 1

Das vergangene Wochenende war voll ausgefüllt mit Laufen und Glühwein 😉

Beginne ich mal mit dem Samstag. Auf dem Programm stand der „Brotpfenniglauf“. Nur durch Zufall bin ich bei Facebook über dieser Veranstaltung gestolpert. Zum 32ten Mal findet dieser Spendenlauf der Bäcker Innung Rhein-Nahe-Hunsrück statt. Die Spenden gehen zu Gunsten der Opferhilfsorganisation Weisser Ring, den deutschen Kinderschutzbund und die Hochwassergeschädigten in Stromberg.

Der Lauf selber ist kein Wettkampf sondern zusammen in der Gruppe. Start ist in Kirn und Ziel die Fussgängerzone Bad-Kreuznach. Die Entfernung entspricht ziemlich genau der Marathondistanz.

Startzeit in Kirn war 12 Uhr. Ich traf mit meinem Team eine halbe Stunde vorher ein und fand fast gähnende Leere vor auf dem Marktplatz.

brotpfenniglauf_2016_00

Angemeldet. Und jetzt? Warten.

Dann zeige ich euch mal in der Zwischenzeit mein neues Outfit mit Sponsor und Rheinhessenläufer Logo.

brotpfenniglauf_2016_01

brotpfenniglauf_2016_02

Tatata 🙂

So nach und nach trudelten dann doch noch die Mitläufer ein. Allerdings immer noch sehr überschaubar.

brotpfenniglauf_2016_03

Der Vorderlader für den Startschuss ist bereit.

brotpfenniglauf_2016_04

Zeitvertreib mit Tochter und Enkelin

brotpfenniglauf_2016_05

Unbedingt mit Opa am Start stehen 🙂

Und dann war 12 Uhr. Es gab einen Ohrenbetäubenden Knall aus dem Vorderlader und die Meute setzte sich mit Polizeieskorte in Bewegung.

brotpfenniglauf_2016_06

Endlich warmlaufen.

brotpfenniglauf_2016_07

Da freut sich aber Einer.

Es ging dann durch die Fußgängerzone von Kirn hinaus Richtung Hochstetten.

brotpfenniglauf_2016_08

Immer in Blaulichtbegleitung.

Wer läuft und schnattert verbraucht Energie und diese muss ja wieder zugeführt werden. Das vollgepackte Begleitfahrzeug versorgte uns mit lauter Leckerreien was eine Bäckerei so hergibt. Auch extrem heißen Tee und saukalte Getränke gab es.

brotpfenniglauf_2016_09

Hier bleibe ich. Genügend Speis und Trank.

Zwischendurch liefen wir natürlch auch, denn wir wurden in Bad Sobernheim erwartet.

brotpfenniglauf_2016_10

Etwas Warmes ist willkommen. Unsere Eskorte wartet vorne schon.

In Bad Sobernheim war dann Zwischenstation. Dort stiegen Läufer aus und es kamen Neuen hinzu. Nach kurzen Aufenthalt ging es weiter. Fast immer in Sichtweite der Nahe. Bei Kilometer 27 gab es dann die anspruchvollste Steigung des Laufes mit 70 Höhenmeter auf einen Kilometer. Oben angekommen war keinem mehr kalt.

In Niederhausen querten wir dann die Nahe auf dem Wehr.

brotpfenniglauf_2016_11

Leider die Linse nicht geputzt 🙁

Von hier aus ging es auf einer ehemaligen Bahntrasse Richtung Bad-Kreuznach. Das waren knapp 5 unschöne und langweilige Kilometer wo die meisten so vor sich hin trotteten. Dann wurde es auf der Strecke wieder voll, denn in Bad Münster am Stein war Weihnachtsmarkt. Wenigstens gab es etwas zu schauen. Der Weg führte uns durch den Kurpark mit seinen Salinen.

Bad-Kreuznach am Anfang der Roseninsel war ein Sammelpunkt an dem wir auf Heiko Heintz mit seinem Bäckerjungen Fahrrad trafen.

brotpfenniglauf_2016_12

brotpfenniglauf_2016_13

brotpfenniglauf_2016_14

Ja was ist denn in dem Körbchen drinnen ?

Die letzten zwei Kilometer bis zum Ziel liefen wir dann mit dem hart strampelnden Heiko zusammen. Mit der Trillerpfeife bahnte er sich den Weg durch die gut gefüllte Fussgängerzone.

brotpfenniglauf_2016_15

Na wer reißt denn da die Arme hoch? Huch das bin ja ich 😉

Ankunft nach 42,3 Kilometer

brotpfenniglauf_2016_16

Das war sie die Truppe.

Nun gab es Glühwein und Kreppel satt.

brotpfenniglauf_2016_17

Unterhaltung mit Einem der gerne mal mit mir 42 Kilometer laufen würde 🙁

Zum geselligen Abschluss und zur Urkundenübergabe trafen wir uns dann noch in einer Lokalität.

brotpfenniglauf_2016_18

Die bessere Hälfte war wie am Start auch hier wieder dabei.

brotpfenniglauf_2016_19

Prost Männer, Habt ihr euch verdient.

brotpfenniglauf_2016_20

brotpfenniglauf_2016_21

Mit Klick auf das Bild bekommt ihr die Details

Der Brotpfenniglauf in der Presse (Klick)

Das war für mich das Erste Mal beim Brotpfenniglauf, aber bestimmt nicht das letzte Mal. Der Termin für den 3x11ten Brotpfenniglauf  2017 ist der 11.11. und wird närrisch werden. Mehr wird nicht verraten 😉

Im nächsten Beitrag geht es dann um Teil Zwei: Benefizlauf in Flonheim.

Bis dahin mit sportlichem Gruss

Der Rheinhessenläufer

35. Lindenseelauf Rüsselsheim…Mal was Kurzes für Zwischendurch

Am vergangenen Samstag begab ich mich traditionell nach Rüsselsheim um dort die 15 Kilometer Strecke der Lindenseelaufserie  unter die Hufe zu nehmen. Außerdem wollte ich dort wieder alte Bekannte treffen zum Quatschen. Eine gute halbe Stunde vor dem Start war ich mit meiner Frau in der Albrecht Dürer Schule angekommen. Dank Voranmeldung und guter Organisation war die Startnummer schnell abgeholt.

Startnummernausgabe

Meine Managerin ist auch wieder dabei 🙂

Dann gab sich Stephan die Ehre und es wurde gleich mal eine Runde fachgesimmpelt.

lsl_01

Zwei Rhoihesse unter sich

lsl_03

Dann waren da noch Nicole und Gerhard aus dem Naheland Bad-Kreuznach

So langsam wird es Ernst und der Startschuss ist nicht mehr fern.

lsl_031

Stephan, Yvonne, Christian und meine Wenigkeit. Noch lachen wir alle 😉

Nach einer gefühlten Ewigkeit der Schuss und los gings. Wie immer hat der Rheinhessenläufer einen Plan. Dieser sah vor gemütlich mit einer 5er Pace über den Kurs zu schlendern. Zielzeit 1:15 für die 15 Kilometer. Der erste Kilometer verlief trotz Startgedränge genau nach Plan mit 4:58.

lsl_05

Jetzt mal den Rhythmus finden

lsl_06

Immer noch so voll hier. Schnell mal außen vorbei.

Nach dieser Kurve wurde es etwas mehr Platz auf der Strecke und schon war es vorbei mit der Disziplin einer 5er Pace. Verdammt, Wettkampf heißt das doch. Also mal einen Gang höher geschaltet.

lsl_pace2

Es lief einfach so vor sich hin. Im Kopf rechnete mir aus welche Endzeit bei dieser Pace rauskommt. Pace 4:39 ergibt dann 1:10 Stunden. Das passt. Wenn es aus dem Wald raus ging auf eine Lichtung blies der Wind ganz ordentlich. Ebenso ordentlicher Gegenwind bei Kilometer 13 und 14.  Dieses Mal hatten sich die schnelleren Läufer wohl gut ihre Kräfte eingeteilt, denn auf den letzten beiden Kilometern gelang es mir nicht mehr einen anderen Läufer/in zu überholen. In den vergangenen Jahren konnte ich hier immer noch Plätze gut machen.

So blieb es mir verwährt diese Dame mit einem Schlussspurt noch einzuholen. Trotzdem zufrieden rückte ich nochmal die Startnummer zurecht für das Zieleinlauffoto.

lsl_08

Lächeln….das Ziel ist da

Kurzer Blick auf die Uhr. Jawoll passt. Zeit 1:09:36 mit einer Pace von 4:38 Min/KM.

Anschließend ging es in die Turnhalle zurück um das Kuchenbuffet zu plündern. Dort gab es auch eine Tombola mit tollen Preisen. Sogar ich hatte Glück und gewann einen für mich sehr nützlichen Preis.

lsl_11

Schon immer gewünscht für die unbändige Mähne und Löckchen 😉

Spass muss sein. Der Lindenseelauf ist eine wirklich schöne Laufveranstaltung mit schöner Streckenführung durch den Wald und an der Startbahn des Frankfurter Flughafens entlang. Ich fühle mich hier gut aufgehoben und komme wieder.

urkunde-lindenseelauf-2016-11-19

Platz 49 von 196 / Platz AK 12 von 35

Ich erlaube mir nochmal ein Blick zurück in die Vergangenheit. Im Jahr 2012 lief ich hier meinen ersten 15er und das Ergebnis sah so aus.

lsl_12

War gar nicht so schlecht. Damals noch mit einer Sigma Uhr.

Ich wünsche euch eine verletzungsfreie Woche.

Der Rheinhessenläufer

Alsenztal Ultra 58 Kilometer 1251 Höhenmeter…Privater Einladungslauf…Planung

Das Jahr 2016 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und es wird Zeit sich Gedanken über die Ziele und Herausforderungen 2017 zu machen. Eines dieser Ziele ist wieder einen kleinen privaten Ultralauf auf die Beine zu stellen. Der aufmerksame Leser wird sich noch an die Aktion Selztal Ultra erinnern. Hier nochmal der Link dazu.

https://yesbo.de/rheinhessenlaeufer/2016/04/25/selztal-ultra-von-der-quelle-bis-zur-muendung-mentale-herrausforderung-aufgabe-erledigt-alte-rechnung-beglichen/

So soll auch in 2017 das Motto lauten „Von der Quelle zur Mündung“ . Wir werden die Alsenz von der Quelle bis zur Mündung ablaufen. Das wildromantische Alsenztal ist geprägt durch den Wechsel zwischen Wäldern, Wiesen, Weinbergen und malerischen Dörfern. Die offenen Berghänge bieten herrliche Ausblicke beispielsweise zum Donnersberg, dem höchsten Berg der Pfalz. Der Alsenztal-Wanderweg beginnt bei der Alsenzquelle in Alsenborn und führt bis nach Bad Münster am Stein-Ebernburg, wo die Alsenz in die Nahe mündet.

Alsenztal Wanderweg

Wir werden allerdings nicht den kompletten Radweg, sondern den Wanderweg laufen. Dieser weicht teilweise rechts oder links aus und bietet für Läufer die schönere Strecke mit mehr Höhenmeter 🙂

alsenztal_01

Mehr Details zur Strecke findet ihr unter folgendem Link.

https://www.outdooractive.com/de/themenweg/pfalz/alsenztal-wanderweg/1493112/

Geplanter Termin ist Sonntag 23.4.2017

Die maximale Teilnehmer Anzahl ist auf 15 beschränkt. Es ist kein Wettkampf sondern ein privater Lauf unter Freunden. Jeder ist selbst für die An-und Abreise, Verpflegung und Getränke verantwortlich. Zum Ausklang danach werden wir versuchen wieder in einer Lokalität zu organisieren um gemütlich beisammen zu sitzen.

Bei Interesse schreibt einfach einen Kommentar hier unter den Beitrag im Blog. Mehr Details und Infos gibt es dann zu gegebener Zeit.

Mit sportlichem Gruss

Der Rheinhessenläufer

Der Rheinhessenläufer hat einen Unterstützer gefunden…Firma ISOTEC ist mit im Boot

Nun ist es amtlich. Nach längerem Anlauf freue ich mich einen Sponsor für mein manchmal doch nicht ganz billiges Hobby gefunden zu haben.

Unterstützung finde ich in der Firma ISOTEC welche in der Abdichtungstechnik tätig ist. Nach einem sehr entspannten Gespräch mit dem Geschäftsführer Herrn Rüger, gab er mir die Zusage mich in meinen sportlichen Vorhaben zu unterstützen.

isotec

Auf meine Frage was ihn dazu bewegt sich in dieser Art zu engagieren antwortete er:

„Im Bereich Sponsoring habe ich in den letzten Jahren immer wieder Anfragen von Vereinen und Privatleuten gehabt, die sich sportlich engagieren, zum Teil auch ehrenamtlich. Menschen, die sportlich aktiv sind und sich darüber hinaus auch für andere engagieren imponiert mir und verdient Unterstützung. Aus diesem Grund stehe ich als Isotec-Fachbetrieb aus Nieder-Olm nicht nur Hr. Schwalbach sondern auch Hr. Otmar Schellen und der F-Jugend des TSV 1903 Mommenheim E.V. gerne zur Verfügung. Ich freue mich, wenn ich Hr. Schwalbach etwas Gutes tuen kann. Dabei geht mir das Herz auf.“

Vielen Dank Herr Rüger. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

sponsor_01

Routenplanung mit Movescount und Navigation Suunto Ambit

Heute will ich euch mal zeigen wie man eine Route nach Movescount importiert und auf die Uhr lädt. Sicherlich geht es euch auch so, wenn ihr im Urlaub oder in einer euch unbekannten Gegend seit, dass ihr gerne laufen würdet, aber wohin wenn man sich nicht auskennt. Macht euch keine Sorgen, denn ihr besitzt ja eine Suunto Uhr.

Die erste Möglichkeit ist direkt in Movescount schon vorgegeben. Geht einfach mal auf den Reiter „Karte“ und gebt rechts oben in „search location“ euren Wunschort ein. Ich habe hier als Beispiel mal meinen Wohnort eingegeben. Dann seht ihr solche Fähnchen. Wenn ihr dort mit der Maus drüberfahrt sieht das dann so aus.

route_01

Dies ist dann eine Route die jemand öffentlich hinterlegt hat. Wenn ihr dann noch einmal auf das Fähnchen draufklickt öffnet sich ein neues Popup.

route_02

Nun seht ihr die Streckendetails. Länge, Höhenmeter.

route_03

Nun reicht es einfach den Schalter „Use with my Suunto“ zu aktivieren.

Das war es schon. Nun müsst ihr noch die Uhr mit Movescount synchronisieren und schon habt ihr die Route auf der Uhr zum Abruf.

Die zweite Möglichkeit an Routen zum Laufen zu kommen sind externe Seiten. Hier eine Auswahl welche ich gerne nutze um fertige GPX Dateien zu importeren.

Outdooractive: www.outdooractive.com/de/

Wandern mit GPS: www.gpswandern.de

Ich gehe Wandern: www.ich-geh-wandern.de

GPSies: www.gpsies.com

Das ist natürlich nur eine Auswahl. Allerdings habe ich dort bisher fast immer passende Routen gefunden. Wenn ihr dann eine Strecke auf einen dieser Seite gefunden habt, speichert die als GPX Datei ab. Nun geht ihr bei Movescount wieder auf die Karte.

route_04

Unten links ist ein blaues Plus. Einmal mit der Maus drüberfahren.

route_05

Nun auf „Route importieren“ klicken und die GPX Datei auf dem PC auswählen.

Dann seht ihr das selbe Bild wie weiter oben. Den Rest kennt ihr ja schon.

Jetzt kommt der zweite Teil des Beitrags. Wie aktiviere ich die Route auf der Ambit zum Nachlaufen.

ambit_route_01

Eine Aktivität auf der Uhr starten

ambit_route_02

Jetzt lange rechts auf „NEXT“ drücken.

ambit_route_03

Menü OPTIONEN öffnet sich. Blättern auf NAVIGATION und NEXT drücken

ambit_route_04

Blättern auf „ROUTEN“

ambit_route_05

Auf NEXT drücken

ambit_route_06

Hier sind jetzt in meinem Fall zwei Routen auf der Uhr. Eine Auswählen und auf NEXT drücken.

ambit_route_07

Jetzt kann man wählen wie herum die Route gelaufen wird. Im normal Fall wird der Startpunkt „A“ sein.

ambit_route_08

NEXT drücken und die Route ist sichtbar auf der Uhr.

Nun nur noch den Startknopf drücken und loslaufen

ambit_route_10

So sieht das dann aus wenn ihr richtig seid.

Durch drücken auf NEXT könnt ihr wie gewohnt durch die einzelnen Seiten blättern.

Puuuhhhh ganz schön lang geworden der Beitrag. Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich. Fragen gerne unter den Kommentaren stellen..

Dann mal viel Spaß beim Erkunden neuer Laufstrecken auf der Welt.

Mit sportlichem Gruß

Der Rheinhessenläufer

Familiärer 50 KM Lauf… Hitdorf Ultra

Genau eine Woche ist es nun her, als ich am Tag der Deutschen Einheit in der Nähe von Leverkusen den Hitdorf Ultra antrat.

Hitdorf_1

Dazu war ich mit dem Wohnwagen angereist und schlug das Basislager ca. 50 KM entfernt auf dem „Campingpark Bergisches Land“ auf.

hitdorf_01

Basislager

Am Tag der Deutschen Einheit klingelte um 5:30 der Wecker. So blieb genug Zeit für ein anständiges Frühstück bevor es auf nach Hitdorf ging. Nach einer etwas komplizierten Anfahrt durch gesperrte Straßen kamen wir ( Meine Frau und die Fellnasen) um 8 Uhr, also eine Stunde vor dem Start am Hitdorf See an. Genügend Zeit also um die Startunterlagen abzuholen.

hitdorf_02

Hier gibts die Startunterlagen

hitdorf_03

Die Cheffin war wieder zum Anfeuern dabei

Noch nicht viel los hier. Nochmal einen Blick auf die Wetter APP geworfen. Das sah für später gar nicht gut aus. Ab 11 Uhr sollte es anfangen zu regnen für ca zwei Stunden. Super aber da ich ja eh eine Regenabo habe macht mir das nix 🙁

hitdorf_04

Aha es laufen doch noch ein Paar mit 🙂 Verdammt ist mit kalt…mimimi

hitdorf_05

Das Startfeld füllt sich und mir ist immer noch kalt

hitdorf_06

Endlich gehts los. Deswegen bin ich ja da…zum Laufen

Um Punkt Neun Uhr fiel dann der Startschuss…vielmehr der Luftballonknall und die Meute trabte los. Da es hier nicht nur die Ultra Einzelläufer gab, sondern auf die 50km Staffeln, bretterten natürlich die Staffelläufer los wie die jungen Hirsche. Ich dachte für mich „lass die mal machen“ und versuchte mein Tempo zu laufen, damit ich ungefähr bei 4:30 Stunden rauskomme.

hitdorf_07

Puuh die erste Steigung 😉

Bei der ersten Laufrunde ( es waren 10 x 5 km Runden zu absolvieren) ging es mir darum mir die perfekte Linie zu merken. Der Bodenbelag war sehr unterschiedlich. Von feinem Split, über Feldwege, geteerten Stücken incl. ein Stück Singletrail war Alles vertreten. Als Wettkampschuh hatte ich mir den Skechers Gorun Ultra an die Füße geschnürt. Dieser nach meiner vorab Recherche eigentlich passen, da mit ihm auch leichtes Gelände gelaufen werden kann.

hitdorf_08

Paarlauf mit Mario

So zog ich meine Runden über die durchaus abwechslungsreiche Strecke. Immer den Blick auf den Boden, denn es gibt kaum wirklich ebene Stücke. Dann kam was kommen musste…der Regen. Dazu frischte der Wind auf und so war es richtig lecker zu laufen.

hitdorf_09

Mario und ich trotzen gemeinsam dem Wetter und haben trotzdem Spass

Irgendwann verloren wir uns an einem Versorgungspunkt und so kämpfte wieder jeder für sich. Nach dem Regen kam dann auch die versprochene Trommlergruppe die direkt an der Steigung mit wuchtigen Schlägen pushte. Um 12 Uhr starteten noch die Kurzstreckler auf der Strecke (5+10+25+25iger Staffel) Jetzt wurde es wieder interessant durch das permanente Slalom laufen bei Überholungen.

hitdorf_13

Fluppt 😉

So langsam könnte es mal zu Ende sein, denn auf der letzten Runde wurde es zäh. Ich war immer noch durchnässt obwohl sich das Wetter wieder von der besseren Seite zeigte und ich fröstelte die ganze Zeit vor mich hin. Ich hatte übrigens keine Ahnung über die Plazierung, da es keinen Zwischenstand gab und so war ich die ganze Zeit mein Ding gelaufen. Nochmal von den netten Helfern an den VPs verabschiedet und die letzte längere Steigung hochgequält. Dann dieses verdammte Asphaltstück mit Gegenwind und Riesenlöchern. Mittlerweile kannte ich nach 9 Runden jeden Stein, Strauch und Unebenheit. Trotzdem galt es immer noch Vorsicht und Konzentration auf den letzten Kilometern. So die letzte Kurve und dann konnte ich das Luftballonziel sehen. Nochmal Brust raus, Startnummer zurecht gerückt, lächeln und dann kurz vor der Ziellinie kam meine Ansage. Der Rheinhessenläufer hat soeben den Zeiten Platz unter den Männern erlaufen.

hitdorf_14

Boahhh was für ein geiles Gefühl

hitdorf_15

Einmal abklatschen mit dem Organisator

hitdorf_16

Ungläubige Freude

Jetzt holte ich mir erst Mal die Medaille ab.

hitdorf_17

Anbeißen…ist echt

Zur Belohnung gönnte ich mir die kostenlos angebotene Massage der Beine. Ein Wohltat nach 50 Kilometer.

hitdorf_18

Autsch…

Nachdem Umziehen hatte ich noch etwas Zeit bis zur Siegerehrung. Bis dahin gönnte ich mir und meiner Frau dann ein ordentliches Stück Kuchen im „Cafe Strandgut“

hitdorf_19

Shake Hands mit Mario dem Erstplazierten

hitdorf_20

Ja wo ist er denn der Pokal ?

hitdorf_21

Einmal Schnute machen fürs Foto 😉

Der Drittplazierte war wohl schon auf dem Heimweg.

hitdorf_22

Die Frau ist ein bisschen stolz auf mich.

hitdorf_urkunde

hitdorf_23

Der Lohn der Arbeit.

Der Hitdorf Ultra ist eine kleine liebevolle Veranstaltung die auf jeden Fall größeren Zuspruch verdient. Hier werde ich auf jeden Fall am 3.10.2017 wieder antreten. Ich danke den Helfern, die immer ein nettes Wort übrig hatten, trotz dem teilweise miesen Wetters.

Ich hatte ein Gespräch mit dem Veranstalter Matthias. Er verriet mir sogar sein langfristigen Plan.

„Wenn die Veranstaltung noch 3-5 Jahre besteht, dann können wir eventuell sogar einen 100 KM Lauf anbieten“

Da bin ich gespannt. Durchhalten ist die Parole.

hitdorf_strecke

Die Auswertung

Das war es soweit zum Hitdorf Ultra 2016. Die restliche Woche verbrachte ich dann noch auf dem Campingplatz mit diversen Wanderungen im Umland.

hitdorf_24

Ich wünsche euch liebe Leser eine sportliche Woche.

Der Rheinhessenläufer

KARIBU SANA…Herzlich Willkommen in Winterborn Benefizlauf „Laufen für Wasser“ im Wasser

Karibu sana hieß es am 17. und 18.9. in der Gemeinde Winterborn in der rheinhessischen Schweiz. Dort wurde geladen zum 10. Benefizlauf „Laufen für Wasser“ ein Projekt in Tansania. Es ist ein 24 Stundenlauf mit Runden von 3,4 Kilometer und 55 Höhenmeter. Die Läufer spenden einen Betrag von 2 Euro pro gelaufene Runde. Bei mehr als 15 Runden (Marathondistanz) sind es dann 1 Euro pro Runde. Ich hatte nach dem Sponsorenprinzip in der Familie rumgefragt und Geld für 30 Runden (102 km) gesammelt.

Alles klar soweit bis auf die Wetteraussichten. Es war ergiebiger Dauerregen ab Samstag 17 Uhr vorrausgesagt. Mit einem ordentlichem Grummeln im Bauch machte ich mich mit meiner Frau auf nach Winterborn. Die 20 Kilometer Anfahrt waren gemütlich durch unser Ländle. 45 Minuten vor Start war ich dann vor Ort.

lfw_01

Kein Gedränge beim Abholen der Startunterlagen

Nachdem meinem letzten Blogbeitrag über diese Veranstaltung, haben sich spontan ein paar Bekannte eingefunden um hier Gutes zu tun.

lfw_02

Rainer 339, Sabine 358 und …sorry Namen vergessen 🙁

lfw_03

Ja und Stephan auch mal vorbeigesegelt.

Wie war das mit dem Wetter? Wie ihr seht, Sonne und angenehme 17 Grad. Sollte das mit dem Regen etwa nicht stimmen.

lfw_04

Tatjana die Vereinsvorsitzende hatte aufmunternde Worte für die Teilnehmer

lfw_05

Überschaubares Starterfeld

lfw_06

Hmmm…wann gehts nochmal los 😉

lfw_08

Auch der Bürgermeister gab sich die Ehre (4. von links)

Um 12:33 fiel dann tatsächlich der offizielle Startschuss. Gemächlich setzte sich die kleine Meute in Bewegung. Der Vorteil hier ist ja, dass man so viel und lange laufen, gehen, walken kann wie man Lust hat. Ein-und Aussteigen jederzeit möglich. Perfekt für Einsteiger in die Langstrecke. Zur Erinnerung, dies ist kein Wettbewerb sondern eine Wohltätigkeitsveranstaltung für Projekte in Tansania.

lfw_09

Endlich Laufen..deswegen war ich ja hier

lfw_10

Sabine und Rainer

Auf diesem Bild sieht man einen Teil der Höhenmeter die zu bewältigen sind. Die Straße hoch und oben in den Wald. Schöner Rundkurs mit ansprechendem Untergrund. Schotter, Fester Sand und immer wieder ordentlich ausgespült. Der Waldabschnitt erfordert immer höchste Konzentration mit Blick auf den Boden. Ein kurzes Stück abwärts konnte man es rollen lassen, dann wieder Steigung. Mit fortgeschrittener Rundenzahl fiel es immer schwerer durchzulaufen. So überlegte ich mir eine Taktik wo ich laufe und wo ich gehe um meine angestrebten 100 Kilometer zu erreichen.

lfw_12

Verlaufen war nicht. Gut ausgeschildert.

lw_14

lfw_15

 lfw_16Es läuft gut, aber der Himmel zieht sich zu

Dann mit der Dunkelheit kam auch der Regen. Ich habe schon wieder mein Regenabo eingelöst. Darauf hatte ich echt keine Lust. Nass, Dunkel im Wald…brrr 🙁

Ein Lob an den Veranstalter. Dieser hatte die komplette Waldstrecke mit kleinen Lampen am Weg rechts und links beleuchtet. Okay hell war es nicht dadurch, aber immer zwischen den Lampen laufen dann war man auf dem richtigen Weg.

lfw_13

Regen, Regen, Regen (Bild ausgeliehen von S.Hahn, Danke)

Es war so gegen 23 Uhr als ich frustriert und völlig durchnässt die Segel für diese Nacht strich nach 72 Kilometer und mich aufs Ohr legte. Am Morgen ging es dann wieder auf die Strecke um den Rest bis zu den geplanten 100 Kilometer abzuspulen.

lfw_17

Wieder on tour

Sonntag Morgen dann nochmal knapp 30 Kilometer und schon war die Zeit um.

lfw_18

Das war es. Ein letztes Mal den Berg runter zum Rundenzählen

lfw_strecke

98,6 Kilometer/ knapp 2000 Höhenmeter in 14 Stunden

lfw_urkunde

Ja ich weiß, ich wollte 100 Kilometer laufen und es fehlen 1400 Meter. Da nur komplette Runden gezählt werden fehlte mir ein paar Minuten für ein nächste volle Runde. Natürlich leistete ich am Ende des Laufes meine verprochene Spende. Fast jeder Teilnehmer rundete großzügig auf. Anschließend saßen wir noch gemütlich zusammen, denn ihr wisst ja, Läufer haben soooo viel zu erzählen.

lfw_19

Rainer (der Sieger) und der Rheinhessenläufer

lfw_20

Immer dabei, meine bessere Hälfte 🙂

lfw_21

Warten auf die Siegerehrung

lfw_23

Der Sieger Rainer (in gelb) mit unglaublichen 170 Kilometern

Das habe ich nun davon, wenn ich Freunde hierher zum Laufen einlade 😉 Die Messlatte für 2017 liegt extrem hoch.

Denn für mich steht jetzt schon fest. Diese kleine feine Veranstaltung verdient es unterstützt zu werden. Zumal die gelaufenen Kilometer für einen guten Zweck sind. Ich hoffe mal, dass der eine oder andere Leser hier sich schon mal einen Vermerk für September 2017 im Kalender macht. Denn dann heißt es wieder „karibu sana“ in Winterborn. Liebe Tatjana und dein Helferteam. Großartige Leistung. Von euch können sich einige Veranstalter mal was abschauen. Respekt für die Rundenzähler in der Nacht.

lfw_22

Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs. Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche.

Mit sportlichem Gruß

Der Rheinhessenläufer

24 Stunden Benefizlauf-Jubiläumslauf “Laufen für Wasser”…ich bin dabei

Da bin ich doch durch Zufall über eine Veranstaltung fast bei mir vor der Haustür gestolpert, die ich nicht kenne. Ja sowas gibt es noch.

01_24_Stundenlauf_Winterborn

Die freuen sich bestimmt  über jeden erlaufenen Euro

Bei Spenden-oder Benefiz Läufen werde ich immer hellhörig. Wenn ich mich mit dem Projekt identifizieren kann um so besser. Hier war es auf Anhieb so und nach einem eMail Austausch mit dem Veranstalter stand die Anmeldung.

Ausschreibung_24_Stundenlauf_Winterborn

Die Ausschreibung

Eine kurze Anfrage im Familienkreise brachte mir die sofortige Zusage an Rundengeld für knapp 100 Kilometer. Hey Leute mal nicht übertreiben 🙂

Streckenprofil_24_Stundenlauf_Winterborn

Streckenprofil

Das wären bei den 3,4 Kilometer langen Runde fast 30 Runden. Jede hat knapp 55 Höhenmeter. Macht dann 1650 Höhenmeter. Dabei schreibt der Veranstalter von einer flachen Runde 🙂

Ich laufe hier aus Spaß an der Freude, um etwas Gutes zu tun, als Ultra Trainingslauf. es werden auch keine 24 Stunden werden, denn am Sonntag Morgen hat sich meine Tochter wieder zu einem Laufwettkampf angemeldet und da muss ich ja zum Anfeuern bereit stehen.

Also wer noch Lust hat darf mich gerne Besuchen, Anfeuern oder mitlaufen. Auch auf Teilstrecken.

Hier die Daten:

Termin: Samstag 17.9.2016 / 12:30 bis Sonntag 18.9.2016 / 12:30

Ort: 67822 Winterborn

Homepage: http://visiontansania.bplaced.net/

Hier können wir Laufend etwas bewegen.

Mit sportlichem Gruß

Der Rheinhessenläufer

Laufen ist ein Lebensgefühl

Kostenlos Blog erstellen - Blog Community Yesbo Yesbo - Yesbo unterstützen - Verstoß melden - Werben - Yesbo bei Facebook - Pinnwandbilder - Internetagentur Wagner - Online Dating‎ und Partnersuche - Bayerischer Wald