• 1. November 2013 /  Allgemein

    In love and lonely.

    Mir fehlen die Worte. Ich kann sie nicht formulieren, da ist dieser Schleier in meinem Kopf, und er erhebt sich über Erlebnisse, Gesichter und Momente und lässt mich zurück in totaler Blindheit. Manchmal lüftet er sich, nur um mir ein leidendes, kummervolles Gesicht des Menschens zu zeigen, den ich liebe. Fühl mich dazu verpflichtet, seinen Kummer zu bekämpfen, komme auf die schwachsinnige Idee, dass ich der Grund seines Schmerzes sein könnte, zweifle, hoffe, denke, leide.

    Will deine Wahrheit, denn meine weißt du schon. Bin nichts weiter als ein kleines Mädchen in deinen Augen, oder zumindest kommt es mir so vor. Aber sei ehrlich, wir beide wissen, dass ich niemals die eine für dich sein werde. Und trotzdem. Tagträume… Alkohol… und deine verdammten Blicke, die mich unter die Laken ziehen und mich wie wild grinsen lassen. Deine verdammten Worte, schwere Worte, mit Zweideutigkeit belastet. Blicke mit aufgerissenen Augen in die Schwärze. Sehe dich vor mir, wie du auf deinem Bett liegst und deine Hände hinter dem Kopf verschränkst. Wie du an die Decke starrst und an mich denkst und hoffst, dass ich dir wieder schreibe oder dir endlich alles gestehe.

    Doch eine Frage bleibt. Willst du dieses Geständnis um dir selbst zu beweisen, wie wundervoll, wie liebenswert du bist? Oder willst du es meinetwegen? Geht es dir um dich oder um mich oder um ein uns, ein uns, das es nie geben wird, nie, nie, NIE, NIEMALS, NIE. NIE. NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE NIE!

    Versteh es doch.

    Ich liebe dich. Ich will neben dir aufwachen und dir stumm in die Augen starren und die Stille mit dir teilen. Ich will nicht nur der Lückenfüller in deinem Bett sein, ich will nicht nur Hitze spenden in den Nächten in denen du von innen heraus erfrierst.

    Ich will nicht deine Freundin sein und dich Tag und Nacht bei mir haben, ich will nicht, dass du dich verpflichtet zu etwas fühlst, ich will nicht die sein, die eifersüchtig ist und dich anruft wenn du mit deinen Kumpels weg bist, ich will nicht die sein, die dich mahnend ansieht wenn du dir dein nächstes Bier aufmachst, ich will nicht die sein, die dir mit hochgezogenen Augenbrauen begegnet wenn du zu spät zum Unterricht erscheinst, ich will nicht die sein, die sich vor anderen wegen dir schämt, will nicht die sein, die du nur vernaschst, weil sie dazu bereit ist.

    Ich will die sein, die dich daran erinnert, dass das Leben nicht so verdammt beschissen ist, wie es dir manchmal vorkommt.

    Ich will die sein, die dir das Gefühl gibt, wichtig zu sein.

    Ich will die sein, von der du sagst, dass du nicht mehr auf sie verzichten könntest.

    But I will never be your lover. I will never be the one.

     

    Es wäre besser, aufzuhören. Für mich. Es wäre einfacher, mich selbst zu retten und meinen Geist von dir abzuwenden, als weiterhin nach einem Schatten zu greifen und den Nebelbildern in meinem Kopf zu vertrauen.

    Aber ich liebe das Leid so sehr wie ich dich liebe.

     

    xo.xo.Liz

     

    Posted by Silver Silence @ 19:52

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